Anky van Grunsven klagte gegen Eurodressage-Website
Die niederländische Dressurreiterin und LDR-Verfechterin Anky van Grunsven, hat einen juristischen Versuch unternommen, gegen die Website "Eurodressage" vorzugehen. Die von der Journalistin Astrid Appels betriebene Seite berichtete auch über die FEI-Tagung im Februar und dem FEI-Beschluss, dass Rollkur mit aggressivem Reiten gleich zu setzen sei. In dem Bericht ist ein Bild von Anky van Grunsevn mit ihrem Salinero zu sehen. Van Grunsven erklärte, dass ihr durch das Bild Schaden entstanden sei - und klagte. Ihr Ehemann Sjeff Janssen hatte zuvor die Journalistin angemailt und nach deren Angaben Äußerungen wie "Du bist auch weiterhin eine Oberschlampe", "Du bist einfach erbärmlich", "Du gehörst in dieselbe Kategorie wie die deutsche Journalisten-Mafia", fallen gelassen.
Zu gerichtlichen Auseinandersetzung kam es schließlich doch nicht - van Grunsven zog die Klage Ende vergangener Woche zurück. Vielleicht hat ihr Anwalt die Sache ja gründlich unter die Lupe genommen und angemerkt, dass es einen Hauch kompliziert sein könnte, juristisch gegen etwas vorzugehen, welches sie seit Jahren als Trainingsmethode anpreist.Und noch komplizierter nachzuweisen, welcher Schaden ihr denn da tatsächlich entstanden ist. Die eigentliche Begründung sieht natürlich anders aus: Sie wolle sich in Ruhe auf die Weltreiterspiele in Kentucky vorbereiten, heißt es. Dort startet sie aber nicht im Dressurfrack, sondern mit Westernhut in der Kategorie Reining.
Quelle: dressurstudien.de

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