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  1. #1
    aufTrab Mitglied Avatar von maulwurf
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    Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    Halli hallo Ihr Lieben,

    ich bin neu hier und möchte mich gerne mit Euch austauschen.

    Um mich auch gleichzeitig kurz vorgestellt zu haben:

    Ich reite seit nunmehr 17 Jahren ohne eigenes Pferd mehr oder weniger regelmäßig und habe mir eigentlich erst vor 1 1/2 Jahren nach längerer Pause wieder regelmäßig was zu reiten gesucht.

    Reiterlich gibts zu sagen, daß ich turniermäßig bislang bis L Kandare gestartet und siegreich bis A unterwegs war. Mittlerweile bin ich auch schon lange über den Punkt hinaus, daß ich lediglich Lektionen abschrubbe und nach 1 Stunde Halle denke, ich hab sinnvoll gearbeitet.

    Nein, für mich sind Lektionen Mittel zum Zweck und ich bemühe mich, dies ständig zu beachten. Auch kann ich guten Gewissens ein Pferd auch nach 20 Min. wieder wegstellen, wenn ich der Meinung bin, daß das Tagesziel erreicht ist! Aber ich weiss auch, daß ich nicht gut genug bin, daß mir alles zufliegt, so talentfrei bin ich dann auch wiederum. Leider ist das Schlimme am Reiten ja, je mehr man in der Marterie steckt, umso größer wird der abzuarbeitende Berg. Schöne Grüße an den Herrn Steinbrecht und seine tolle Ausarbeitung der Heeresvorschriften an dieser Stelle.

    Soda, nun wisst Ihr ein wenig über mich.

    Was mich jetzt interessieren würde, gibt es unter Euch auch Reitbeteiligungen, die eben über den ich bin mit ner RB glücklich Status hinaus sind, aber ebenso in der Zwickmühle "es steht kein Goldesel im Keller" stecken?

    Mich nervt das langsam nämlich gewaltig. Eigentlich denkt man ja, ich hab ein tolles Hobby, an dem ich auch Spaß haben sollte.

    Aber bei den Vorstellungen der Besitzer:
    1. zahle Geld für RB (ist ja soweit i.O.)
    2. nimm am besten 3xWoche Unterricht mit meinem Pferd, damit
    a) entweder ich als Besitzer was dazuverdiene oder
    b) das Pferd möglichst schnell mit für mich geringem Kostenaufwand (weiter) ausgebildet wird.
    3. und dann noch am besten diese Woche hüh und nä Woche hott
    4. und vor allem möglichst flexible Reittage, wie es dem Besitzer gerade passt (hab ich ja auch keinen Stress mit, wenn ich nichts vor hab)

    Und ich hab langsam auch keinen Bock mehr drauf, die eine Woche bis in den Himmel hochgelobt zu werden, wie man mir das jemals danken kann, um dann in der nächsten Woche "Du RB, der hat das gesagt und der dass und wenn Du RB dass oder jenes so weitermachst dann haben die Anderen gesagt, daß dies oder jenes eintritt bzw. Du Besitzer, hat Dir dass denn nicht Deine RB gesagt? Also dass Du es nicht weisst als Besitzer ist ja ok, aber Deine RB müsste doch..."
    Ja, Himmelhergottnochmal - bin ich Profibereiter? NEIN! Hab ich die Weißheit mit Löffeln gefressen? NEIN! Bin ich unfehlbar? NEIN!
    Ich hab langsam keinen Bock mehr, ständig der Prellbock für alle Probleme zu sein.
    Und ich hab keinen Bock mehr mir wochenlang den Mund fusselig zu reden und zu erklären, zu helfen und zu zeigen, wenn mir dann der Besitzer vor 3 Wochen freudestahlend erklärt, daß er jetzt endlich wüsste, wo das Buggelenk beim Pferd ist und somit weiss, wo der Kopf sein muss beim v/a. Und dann soll man noch freundlich reagieren, mich mitfreuen und mir meinen Teil denken? Dass hatte ich ihr schon vor 3 Monaten!!!!! erklärt.

    Aber um wirklich weiterzukommen und dauerhaft dran Spaß zu haben bräuchte man wohl

    1. ein eigenes Pferd mit Hänger
    2. eine nette, sich gegenseitig unterstützende Stallgemeinschaft
    3. die nötige Asche für Unterricht (am besten 3xWoche)
    4. auch noch nen Reitlehrer, der wirklich was drauf hat und letztendlich so reitet, wie er es gerne von seinen Schülern sehen möchte (im Süden D unmöglich zu finden???)

    So, diese Voraussetzungen kann ich mir aber leider (die nä 10 Jahre oder nie) nicht bieten. Frustrierend.

    Soll ich jetzt als RB
    a) ins Springlager wechseln? Vielleicht sind da die Besitzer "elastischer" Soll jetzt auch kein Angriff auf Springreiter sein - viele gymastizieren ihre Pferde wesentlich besser als mancher "Dressurler", da die Gäule wenigstens mal vorwärts galoppieren dürfen
    b) Wald- und Wiesenreiter werden?
    c) aufhören zu reiten, weil die obigen Voraussetzungen nie eintreffen werden?
    d) mir ein Pferd leasen (könnte ich mir im übrigen wohl auch nicht leisten, wenn ich dem Pferd eine ordentliche Halle, bereitbaren Außenplatz, schönes Gelände und täglich Koppelgang gönnen möchte)
    e) mir ne RB suchen, bei der der Besitzer keinen Bock mehr hat, ich aber immer damit rechnen muss, daß das Pferd irgendwann verkauft wird und meine Mühe wieder fürn Arsch ist?

    Da ist guter Rat teuer.... und bin sehr auf Eure Meinungen hierzu gespannt!!!!

    LG
    Maulwurf, der sich bald selbst eingräbt vor Frust

  2. #2
    aufTrab Experte
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    Oh je, du Arme. Kann deinen Frust gut verstehen.
    Ich war auch nur noch gefrustet mit meiner RB und hatte laufend Probleme mit dem Besi. Ich dachte auch immer, ein Pferd kann ich mir im Leben nicht leisten...und im Endeffekt habe ich meine RB dann doch gekauft .
    Und ja ich muss mich reinhängen, muss auf vieles, was nichts mit dem Pferd zu tun hat, verzichten, aber ich habe noch keine Sekunde bereut.
    Für mich war irgendwann klar, dass ich mit RBs auf Dauer nicht mehr weiter machen kann.
    Woran genau hängt es denn bei dir finanziell. Was wäre möglich?

  3. #3
    aufTrab Mitglied Avatar von maulwurf
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    Hi may087,

    mein Hauptproblem ist eigentlich, daß ich verheiratet bin, ein kleines Kind hab und wir unser Häuschen abbezahlen. Aber vielleicht lässt sich mein Mann gewinnbringend vermieten . Er steht sogar noch hinter mir, aber wir wissen beide, daß ein Pferd in den nächsten Jahren finanziell auf keinen Fall stemmbar ist.

    So realistisch bin ich nämlich auch, daß man für ein Pferd inkl. bereits geschriebener Grundvoraussetzungen (Halle, Koppel usw.), Reitunterricht und Rücklagen ca. 500 EUR/Monat rechnen muss. Und die muss man erstmal übrig haben. Die Anschaffung wäre das geringste Übel. Daher kommt ja auch Leasing nicht in Frage...

    Da ist guter Rat wirklich teuer...

    LG
    Maulwurf

  4. #4
    aufTrab Stammgast
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    Zitat Zitat von maulwurf Beitrag anzeigen

    Aber um wirklich weiterzukommen und dauerhaft dran Spaß zu haben bräuchte man wohl

    1. ein eigenes Pferd mit Hänger
    2. eine nette, sich gegenseitig unterstützende Stallgemeinschaft
    3. die nötige Asche für Unterricht (am besten 3xWoche)
    4. auch noch nen Reitlehrer, der wirklich was drauf hat und letztendlich so reitet, wie er es gerne von seinen Schülern sehen möchte (im Süden D unmöglich zu finden???)

    So, diese Voraussetzungen kann ich mir aber leider (die nä 10 Jahre oder nie) nicht bieten. Frustrierend.
    Wo willst du denn hinkommen?
    Was für Pferde/unterwelchen Umständen reitest du denn bisher?
    Wenn du natürlich von vorn herein einer schwachen Reiterin ihr Pferd "bereitest" (obwohl das viele RB´s von sich sagen , aber nur wenige wirklich können) und dafür noch zahlst dann musst du dich natürlich auch nicht wundern als nur -Reitbeteiligung wahrgenommen zu werden.
    Es gibt ja auch Möglichkeiten, die dazwischen liegen- wenn du wirklich so gut bist, dann könntest du Pferde ausbilden. Viele Züchter suchen so jemanden, der die Pferde ins Geld reitet um sie besser zu verkaufen.
    Die unterstützende Stallgemeinschaft- ja, wenn die RB nur 3 mal pro Woche kommt, dann bist du alleine durch die Zeit schon ausgeschlossen. Anders wenn die als Reitbeteiligung bei einem Besitzer sind und das schon über Jahre, klar.
    Da musst du schon zugeständnisse machen , denn ich bin ganz ehrlich- als Pferdebesitzer, der jeden Tag am Stall ist interessieren mich Reitbeteiligungen, die 3 mal pro Woche da sind wenig. Wenn die zu Zeiten kommen wo ich nicht im Stall bin, dann kenne ich die nicht mal.
    Aber warum sollte ich so jemanden, den ich nicht mal kenne in irgendeiner Form unterstützen und wie soll die Unterstützung aussehen?
    Dann das Geld für den Unterricht- naja, du willst reiten und das ist ein teurer Sport.du kannst mit dem Besitzer verhandeln , das die Unterrichtsstunden verrechnet werden, aber auch bei mir war es so , das die nenngebühren und das Geld für den Unterricht von den Reitern selbst gezahöt werden mußte.
    Warum sollte ich einer Reitbeteiligung, die mein Pferd zur Verfügung gestellt bekommt (und bei mir noch umsonst) ihren Unterricht zahlen?

  5. #5
    aufTrab Professor Avatar von Lore
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    Nunja, ich kann deinen Frust ja irgendwie verstehen, aber mal ganz ehrlich: Man kann doch nicht allen Ernstes den Pferdebesitzer dafür verantwortlich machen?!

    Ich habe seit fast neun Jahren ein eigenes Pferd. Aller Anfang war schwer, auch finanziell ist es nicht immer so locker zu wuppen, gerade wenn mal größere TA-Technungen o.ä. anstehen. Ein Haus abzubezahlen kommt für mich derzeit nicht in Frage, jedes Wochenende auf die Piste zu gehen oder Urlaub auf einer Palmeninsel auch nicht. Ich bin kein Schwerverdiener und muss in meinem Leben zugunsten des Pferdes natürlich anderswo Abstriche machen. Ich tue es aber gern und habe nicht das Gefühl, etwas zu verpassen, habe meine Prioritäten halt anders gesetzt als du. Sofern man keinen millionenschweren Lottogewinn gemacht hat, ist das Budget nunmal begrenzt und man muss sich darüber im Klaren sein, dass nicht alles geht. Ich habe mich für's eigene Pferd entschieden, mit allen Konsequenzen.
    Ja, ich habe ein eigenes Pferd und auch einen Hänger samt Zugfahrzeug - und ich habe kein schlechtes Gewissen, weil andere Leute sich das nicht leisten können oder wollen.

    Eine RB hatte ich noch nie und wenn sich das doch mal ergeben sollte, so würde ich mich weder finanziell noch zeitlich davon abhängig machen wollen. Dennoch würde die RB für's Reiten etwas zahlen müssen und ich würde auch erwarten, dass sie Unterricht reitet (bei zwei Reittagen pro Woche mindestens alle zwei Wochen). Natürlich sollte sie reiterlich mit mir an einem Strang ziehen, aber sie muss mein Pferd nicht weiterbringen. Hierzulande kannst du schon froh sein, wenn du eine RB findest, die sich an getroffene Absprachen hält und dir das Pferd nicht vergurkt.

    Mich würde mal interessieren, was du eigentlich von einem Pferdebesitzer erwartest?
    Sollen wir unsere Pferde zur freien Verfügung stellen, uns aus allem raushalten und lediglich die Kosten für das Pferd und euer Reitvergnügen tragen? Sollen wir zudem den RB's ihren Unterricht zahlen und sie zu Lehrgängen und Turnieren chauffieren? Und dann noch dankbar sein, dass sie sich überhaupt herablassen, sich mit unseren Pferden zu befassen? Und wenn man sein Pferd verkaufen möchte, dann geht das nicht, weil die RB ja so an dem Tier hängt.
    Das ist jetzt zugegebenermaßen ziemlich provokant formuliert, aber so kommt es für mich rüber. Niemand zwingt dich, anderer Leute Pferde zu reiten und wenn dir das alles nichts mehr gibt, dann laß' es doch einfach bleiben.
    Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts.
    (Friedrich Hebbel)

  6. #6
    aufTrab Mitglied Avatar von maulwurf
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    Schönen guten Morgen,

    lieben Dank für die ausführlichen Antworten.

    Ich glaub, mein Text war zu lang, aber ging nicht kürzer, um wengistens grob zu umreißen, was ich sagen will.

    @Lore:
    Ja, die lieben Prioritäten. Da kommen ohne wenn und aber erstmal mein Kind, mein Haus und unsere finanziellen Verpflichtungen. Und erst viel später das Hobby, auch wenn das nun evtl. zu Deinem Rat aufzuhören führt.

    Nein, ich mache keinen Pferdebesitzer dafür verantwortlich. Ganz klar! Warum auch. Ich tu das alles freiwillig.
    Auch steht der Zahlbetrag einfach nur der Vollständigkeithalber mit in der Aufstellung. Es ist ja auch gewollt und gesollt, daß man für eine RB einen Betrag x bezahlt. Steht gar nicht zur Debatte.
    Ich hab auch kein Problem damit, "schnell" mal einzuspringen, wenn ichs einrichten kann.
    Ich hatte auch geschrieben, daß ich weder Profibereiter (und auch KEIN Hobbybereiter), noch perfekt bin - aber ich traue mir schon zu, viele (sicherlich nicht alle) Ausbildungsfehler zu erkennen und manches, was für mein Wissen und meinen Reitstand machbar ist, auch zu korrigieren.
    Und ich wollte Dir mit meinem Beitrag auch nicht das Gefühl geben, daß Du Dich als Pferdebesitzer schlecht fühlen musst. Hab ich dass irgendwo geschrieben???? Sollte das so rübergekommen sein, tut es mir leid.

    Zum Thema Reitunterricht kann ich nur sagen: Es ist extrem schwer, einen wirklich guten, mobilen Ausbilder zu finden (zumindest im Süden Deutschlands). Sollte dieser tatsächlich irgendwann mal gefunden sein, muss man ihn auch noch regelmäßig bezahlen können. Und die Besitzerin wusste von vorne herein, daß es da bei mir derzeit nicht so dolle aussieht.

    Stallgemeinschaft:
    Ich spreche ja auch von der netten, intakten Stallgemeinschaft bei glücklichem Pferdekauf. Als RB ist mir das relativ egal, welche Leute da im Stall rumlaufen. Aber leider erlebe ich es immer wieder, daß die Pferdebesitzer im Stall unglücklich sind, weil das Stallklima dermaßen sch.... ist, daß einem echt die Lust vergehen könnte. Deshalb mein Wunsch, sollte es irgendwann mal zu nem eigenen Pferd kommen, daß das Stallklima passt und nicht manche aufeinander einhacken, bis der Arzt kommt.

    Was ich von einem Pferdebesitzer erwarte?
    Eine klare Linie von vorne herein, wie es abzulaufen hat, damit man sich auf was einstellen kann. Ist das zuviel verlangt?

    Schwierig wird es, wenn man eine Jungpferdbesitzerin hat, die selbst noch nicht allzu viel Erfahrung mit Pferden sammeln konnte, die Absprache nach "ich helfe Dir gerne dabei, soweit ich kann" läuft, aber es schwierig wird, wenn noch viele "helfende" Meinungen mitreinspielen, die einfach nicht vereinbar sind. Da wird es auch nicht einfacher, wenn der Besitzer auch gar nicht zu 100 % hinter der Meinung des derzeitigen Reitlehrers steht...

    Oder, anderes Beispiel was mir auch schon passiert ist. Man reitet ein Pferd der Stallbesitzerin auf Turnier, fährt als Team dort hin - selbst ist man gut dabei und platziert, Besitzerin mit anderem Pferd nicht. Heimgekommen, "Stallbeziehung" und Gemeinschaft dahin. Auch nicht besonders schön. Und dabei ging es NUR um ne A-Dressur!!!

    Aber ist ne Aussage von Dir als Besitzer, die ich aus Deiner Sicht auch nachvollziehen kann. Mit provokanten Aussagen kann ich im übrigen gut leben.

    @grauzone:
    wo ich hinkommen will? Derzeit läufts wohl eher auf aufhören hinaus, da ich mein Endziel eigenes Pferd einfach nicht verwirklicht kriege.
    Alle anderen Fragen hab ich glaub ich oben schon mitbeantwortet.

    Ich hab grade im Zitat gesehen, daß ich es nicht genau formuliert habe. Hier bauen sich die Punkte aufeinander auf und sind keine "oder" Formulierungen.
    Also es muss alles zusammenpassen:
    eigenes Pferd + Hänger + nette Stallgemeinschaft + guter Unterricht

    -> so stelle ich mir zumindest irgendwann die Zukunft für mich vor ...


    Sorry, ist doch wieder ein Roman geworden!
    Maulwurf

  7. #7
    aufTrab Professor Avatar von Lore
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    Es ist nicht pauschal mein Rat, alles an den Nagel zu hängen. Es gibt gewiß viele RB-Verhältnisse, wo alles in Butter ist und alle Beteiligten zufrieden sind. Letztlich muss man in einer solchen "Zweckgemeinschaft" eben Abstriche machen und kann als RB nicht erwarten, dass man denselben Spielraum zugestanden bekommt wie man ihn mit einem eigenen Pferd hätte.
    Es ist immer schwer zu sagen, man solle sein Herz nicht allzusehr an ein "fremdes" Pferd hängen... aber man sollte natürlich schon aufpassen, dass man sich nicht ausnutzen läßt und realistisch bleibt. Notfalls muss man eben mal den Anker ziehen und sich was anderes suchen, wenn die eigenen Vorstellungen mit denen des Besitzers so gar nicht zusammenpassen.

    Wie hast du denn bislang zu deinen RB's gefunden? Auf Suchanzeigen oder Aushänge geantwortet? Vielleicht solltest du mal selber eine Anzeige formulieren, wo du alles reinschreibst, was dir wichtig wäre oder du bietest Beritt an, wenn du dir das zutraust. Einen sicheren Schutz vor Enttäuschungen wird dir das zwar auch nicht bieten, aber vielleicht ist die Chance so höher, dass du das findest, was du suchst.
    Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts.
    (Friedrich Hebbel)

  8. #8
    aufTrab Stammgast
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    ich glaube du bist einfach keine gute Reitbeteiligung- vorweg ich wäre es auch nicht.
    Du kannst vielleicht gut reiten, bringst viel Erfahrung mit aber kannst nicht akzeptieren (so kommt es bei mir an) das der Besitzer die Marschrichtung vorgibt. Also wer ausbildet, wie ausgebildet wird, bei welchen Reitlehrern geritten wird usw.
    Als Pferdebesitzer kannst du das bestimmen, als Reitbeteiligung nicht, das ist so.Also entweder mitmachen und das so hinnehmen oder du kaufst dir ein eigenes Pferd und bestimmst was gemacht wird. Dazwischen gibt es eigentlich nichts.
    Zitat Zitat von maulwurf Beitrag anzeigen
    Zum Thema Reitunterricht kann ich nur sagen: Es ist extrem schwer, einen wirklich guten, mobilen Ausbilder zu finden (zumindest im Süden Deutschlands). Sollte dieser tatsächlich irgendwann mal gefunden sein, muss man ihn auch noch regelmäßig bezahlen können. Und die Besitzerin wusste von vorne herein, daß es da bei mir derzeit nicht so dolle aussieht.
    Du willst guten Reitunterricht haben- dann muß das auch zahlen . Wenn du dir den Ausbilder nicht leisten kannst gibt es zwischen nicht reiten und 3 mal pro Woche reiten eine Menge dazwischen.Mobile ausbilder sind immer teurer als jemand der keine Anfahrt hat.Gute Reitlehrer, die was drauf haben und in hohen Klassen selbst erfolgreich ausbilden sind teurer als Reiter, die keinen Trainerschein haben, aber selbst erfolgreich reiten. Da muß man sich umhören und vielleicht beim Reitlehrer Kompromisse schließen.
    Letztendlich reicht es nicht, wenn du als RB 3 mal pro Woche reitest und davon einmal Unterricht nimmst?
    Das sollte den finanziellen Rahmen nicht sprengen- wenn doch frage ich mich, wie du das die letzten 17 Jahre ohne eigenes Pferd gemacht hast.

    Zitat Zitat von maulwurf Beitrag anzeigen
    Stallgemeinschaft:
    Ich spreche ja auch von der netten, intakten Stallgemeinschaft bei glücklichem Pferdekauf. Als RB ist mir das relativ egal, welche Leute da im Stall rumlaufen. Aber leider erlebe ich es immer wieder, daß die Pferdebesitzer im Stall unglücklich sind, weil das Stallklima dermaßen sch.... ist, daß einem echt die Lust vergehen könnte. Deshalb mein Wunsch, sollte es irgendwann mal zu nem eigenen Pferd kommen, daß das Stallklima passt und nicht manche aufeinander einhacken, bis der Arzt kommt.
    Kann dir aber als Reitbeteiligung egal sein, denn der Besitzer bestimmt wo eingestellt wird.

    Zitat Zitat von maulwurf Beitrag anzeigen
    Was ich von einem Pferdebesitzer erwarte?
    Eine klare Linie von vorne herein, wie es abzulaufen hat, damit man sich auf was einstellen kann. Ist das zuviel verlangt?
    Das sagt gar nichts aus.
    Was erwartest du vom Pferdebesitzer?
    Ich erwarte von einer Reitbeteiligung:
    zuverlässigkeit, ein gewisses reiterliches Niveau, zumindest zügelunabhängiger Sitz, wenn das nicht geht Ausbinder. RB muß selbständig sein, soll das Pferd nach dem reiten vernünftig in den Stall stellen und sollte reiten. Also an den Tagen wo sie kommt das Pferd reiten, nicht in die Führanlage stellen oder laufen lassen oder so. Wenn sie nicht kann rechtzeitig absagen.Pfleglicher Umgang mit dem Equipment ist selbstverständlich, ansonsten bin ich an den Reittagen der RB in der Regel nicht da- die kann alles machen- Dressur reiten, Springen, ausreiten, Turniere.

  9. #9
    HJ
    Gast

    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    Wo aus dem Süden von Deutschland kommst du denn, dass du keinen vernünftigen RL findest!?
    Vielleicht lässt sich dann auch das mit der RB erklären.... In manchen Regionen ist es serh schwierig RBs zu finden, von beiden Seiten...

  10. #10
    fanni
    Gast

    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    hallo, Maulwurf,
    ich kann deine Probleme gut nachvollziehen, weil ich auch das Problem Haus und kleines Kind hatte- es ist recht schwierig ohne Oma in Rufnähe mit einem kleinen Kind die Muße für ein Pferd zu finden, vieles muss schnell schnell gehen, das kann sehr anstrengend sein und dann hat die Freizeit manchmal schon einen schalen Nachgeschmack nach dem Motto "Puh, ich war Reiten!"

    Am Haus haben wir auch heute nach 5 Jahren immer noch viel zu tun.......Die Sprüche "mit nem Haus bist du nie fertig !" habe ich früher nicht geglaubt.....
    Mir erscheint es vernünftig, ganz realistisch an die Kosten für ein eigenes Pferd ranzugehn, obwohl die Unterbringung sicherlich auch preiswerter zu haben ist. Es ist schwierig, Komfort muss man bezahlen, er erleichtert einem aber gleichzeitig das Leben.
    Ich bin von meinen Vorstellungen vom Fullservice dahingehend abgewichen, dass ich jetzt zwar eine Halle habe, aber Selbstversorger bin und das hatte ich wirklich überhaupt nicht vorgehabt.
    Die Pferde werden morgens gefüttert und auf die Weide gebracht, den Rest müssen wir selber machen- ist zwar viel anstrengender als der geplante Fullservice aber finanziell verkraftbar.
    Irgendwie finde ich es mittlerweile auch besser, wenn ich die Arbeiten mache und nicht eine fremde Person.....

  11. #11
    aufTrab Experte
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    Wenn man nicht so viel Geld hat, muss man halt auch Kompromisse eingehen, wie andere schon geschrieben haben.
    Ich habe weder Zugfahrzeug noch Hänger und jede Woche 3x Einzelunterricht ist sicher nicht drin.
    Der Stall muss auch nicht 400€ kosten. Bei mir in der Nähe gibt es z.B. einen schönen Offenstall der mit VP nur was zwischen 100€ und 150€ kostet (weiß nicht mehr wieviel genau). Platz gibt es nicht ABER in unmittelbarer Nachbarschaft eine Reitanlage mit Halle und großem Platz, die man nutzen kann. So kann man auch noch paar Euro einsparen. Dann muss man auch nicht 20 Reithosen und jede Eskadron Kollektion haben usw. Das was man WIRKLICH braucht im Pferdealltag, ist eigentlich garnicht so viel.

  12. #12
    aufTrab Mitglied Avatar von maulwurf
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    @grauzone: Vielleicht hast Du recht und ich bin wirklich keine gute RB mehr...

    Ich habe auch grade nochmal mit dem Besitzer gesprochen, weil eben bis heute keine eindeutige (ausgesprochene) Marschrichtung angegeben war. Jetzt hab ich sie und kann sie mir einfach nicht leisten (4x Monat Unterricht), daher werde ich sie aufgeben.

    @grauzone
    Zu früher: Erst wurde ich als Schülerin von meinen Eltern beim Schulpferdreiten finanziert, danach gabs das erste kostenlose Pflegepferd und ab Ausbildung habe ich am WE Boxen gemistet, um mir das reiten zu finanzieren bzw. hatten immer zusätzlich div. Besitzer mit Zeitmangel gute Pferde für mich . Dann kam irgendwann der große Umzug von A nach B und ich bin nur noch sporadisch geritten. Es ging sozusagen erst vor fast 2 Jahren wieder los und da war es nach ein paar Monaten auch nicht mehr machbar, jede Woche 30 EUR für eine (im übrigen sehr gute) Unterrichtseinheit (1/2 Stunde) zu zahlen. Eben weil einem ein Haus ohne Goldesel im Keller die Haare vom Kopf frisst, wenn man nicht aufpasst.
    Stallklima: Ich hatte doch geschrieben, daß es mir als RB völlig egal ist, wie das Stallklima ist.

    @Lore: Vielleicht lass ich mir die Idee mit der eigenen Anzeige mal nochmal durch den Kopf gehen. Da hatte ich noch gar nicht dran gedacht...

    @Hollesjessi, fanni, may087:
    Danke für Eure Antworten, war schön, auch nochmals andere Meinungen zu hören

    Habe Eure Texte auch länger mal sacken lassen und weiss jetzt was ich machen werde.

    Ich werde eine wohl lange Pause einlegen, bis ich mir hoffentlich in 10 Jahren ein eigenes Pferd kaufen kann, um mir und dem Pferd das bieten zu können, was ich mir vorstelle, um durchstarten zu können.

    Liebe Grüße
    Maulwurf

  13. #13
    aufTrab Stammgast
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    Das mit den 10 Jahren warten hört sich für mich so ein bischen nach "Trotzreaktion" an.
    In 10 Jahren ist dann das Haus abbezahlt, aber dann ist das Auto kaputt, danach will man in den Urlaub und dann muß ne neue Heizung her usw.
    Also wenn man danach geht- den richtigen Zeitpunkt gibt es nie.
    Ein Pferd kostet immer Geld, die Anschaffung ist der kleinste Posten, die dauerhafte Unterbringung kostet entweder Geld , mach ich vieles selber hab ich zwar das Geld gespart , aber unendlich viel Zeit investiert und muß meinen gesamten Lebensrhythmus darauf einstellen.
    Wie ich bereits schrieb gibt es auch Möglichkeiten, ein Reitbeteiligungspferd zu suchen, wo die halbe Stunde Unterricht nicht 30€ pro Woche kostet und somit nicht 120€ zusätzlich fällig werden. Soviel würde ich im Traum nicht in ein fremdes Pferd investieren, 30€ nimmt eine S-Reiterin für Beritt.Das ist die Hälfte meiner Stallmiete in VP mit allem pipapo.
    Es gibt Reitlehrer, die deutlich günstiger sind und es gibt RB´s , da musst du dann vielleicht mal nen Stall ausmisten oder hast nur einen beleuchteten Reitplatz aber dafür das ganze deutlich günstiger.
    Auf meine Frage hast du aber immer noch nicht geantwortet, würde mich einfach mal interessieren
    Zitat Zitat von grauzone Beitrag anzeigen
    Das sagt gar nichts aus.
    Was erwartest du vom Pferdebesitzer?
    Ich erwarte von einer Reitbeteiligung:
    zuverlässigkeit, ein gewisses reiterliches Niveau, zumindest zügelunabhängiger Sitz, wenn das nicht geht Ausbinder. RB muß selbständig sein, soll das Pferd nach dem reiten vernünftig in den Stall stellen und sollte reiten. Also an den Tagen wo sie kommt das Pferd reiten, nicht in die Führanlage stellen oder laufen lassen oder so. Wenn sie nicht kann rechtzeitig absagen.Pfleglicher Umgang mit dem Equipment ist selbstverständlich, ansonsten bin ich an den Reittagen der RB in der Regel nicht da- die kann alles machen- Dressur reiten, Springen, ausreiten, Turniere.

  14. #14
    HJ
    Gast

    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    Hm, ganz ohne Reiterei wär es doch auch blöd, ich würde das z.B. nicht aushalten

    Schalte doch einfach mal eine Anzeige bei quoka und klapper die Turnierställe ab...

    Oder geb dich mit einem Pferd "unter deinem Niveau" zufrieden, damit du wenigstens in der Reiterei drin bleibst... Mit einem jungen oder nicht so weit ausgebildetem Pferd kann man doch auch einiges machen!?

    Ich muss als Pferdebesitzerin sagen, dass mir das Geld bei einer RB nicht wichitg ist, mir geht es um eine Entlastung, wenn ich mal nicht kann oder so, aber dennoch würde ich natürlich jemanden suchen, der vom reiterlichen Niveau her passt und der so mit dem Pferd umgeht wie ich das möchte... Wenn alles passt, brauch ich kein Geld un derjenige hat mehr Freiheiten...
    Aber im Moment bin ich so weit, dass ich keine RB möchte, im Moment reicht mir meine "Pflegerin", wobei ich die auch nicht zwingend brauche... Es gibt einfach keine 2 Reiter die komplett gleich sind und gleich reiten, es wird immer jemand von der RB-Pferdebesi-Paarung geben, der was anders macht...

  15. #15
    aufTrab Stammgast Avatar von Schnucki
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    Das mit den RB ist halt immer so eine Sache, passen muss es für den Besi und die RB und vor allem für das Pferd. Bei uns gibt es viele Besi und RB Päärchen wo es total gut funktioniert und alle glücklich sind. Du hast als Reiter mit deinem Leistungsniveu und mit dem Erfolg sicher auch eigene Vorstellungen und auch Ansprüche damit Du Spaß an der ganzen Sache hast und die sind bei solchen Reitern für einen Besi einerseits schön weil das Pferd gut geritten wird (es gibt bei uns ganz selten RB die so gut reiten weil die entweder ein eigenes Pferd haben oder eher Geld nehmen fürs Reiten) andererseits wollen die auch viel mehr weil die Ansprüche einfach höher sind und wie Du das schon teils durch die Blume beschrieben hast wollen die wenn der Besi schlechter reitet auch noch bestimmen wie es am besten für das Pferd ist und regen sich dann auf wenn das nich entsprechend honoriert wird und der Besi eher auf seine ihm bisher bekannte Umwelt hört als auf die RB und dieser dann auch noch Vorschriften macht obwohl der Besi in dessen Augen eh kein Plan hat.

    Fakt ist das ein Besi immer ein Besi bleibt und man mit ihm klar kommt oder sich am besten verabschiedet weil nur er einfach das absolute Sagen hat über das Pferd egal ob einem das vernünftig oder unvernünftig erscheint. Auch wenn ein Stallklima nicht in Ordnung ist dann stört es mich entweder nicht oder ich suche einen Stall indem es in Ordnung ist, das wird aber dann wohl eher der Stall sein indem nicht grade viel Turnierspot betrieben wird weil wie Du es auch schon durch die Blume so schön beschrieben hast dieses Verhalten der Neiderei komischerweise immer was mit Turnier und Plazierungen zu tun hat, dort wird es aber meistens aber auch am Hänger und den entsprechenden Zugfahrzeugen mangeln, man muss sich halt immer entscheiden was man will und mit den entsprechenden Vor und Nachteilen des Stalles leben.

    Als RB habe ich einen Betrag zu entrichten für den ich das Pferd reiten kann und mit dem ich nach Wunsch des Besis um zu gehen habe, sonst nichts. Die Absprachen sollten klar sein und wenn der Besi mit einem Ping Pong spielt und einem das nicht passt dann sucht man sich am besten eine RB die passt und das kann halt auch mal eine Weile dauern.

    Reiten ist und bleibt nun mal ein recht teures Vergnügen, grade wenn man auch dabei noch im Turniersport mit gehen möchte wofür man alles mögliche braucht und was zusätzliche Kosten verursacht, und wenn man selber nicht die finanziellen Mittel hat kann man froh sein wenn man eine RB gefunden hat wo einem dies auch ermöglicht wird und muss aber auch event. mit den Nachteilen leben. Man muss echt Prioritäten setzen was einem wichtig ist wenn man selber kein Geld hat und damit auf andere angewiesen ist die einem das ermöglichen und damit muss man sich auch fügen können und mal schlucken können oder es am besten auch lassen und sich weiter auf die Suche nach was passendem machen.

    Die Aussage lieber 10 Jahre zu warten bis man sich alles selber leisten kann spricht echt für eine Trotzreaktion die durchblicken lässt das Du dich einem Besi nicht wirklich unterordnen willst und schon gar nicht einem der schlechter reitet als Du aber gleichzeitig ne ganze Menge Spaß haben möchtest mit allem drum und dran ohne dafür viel Geld ausgeben zu müssen und auch nach Anerkennung suchst. Diese Kombination gibt es leider sehr selten, da bleibt nur der Weg weiter zu suchen.

    Wenn mein Herz wirklich an der Reiterei hängt, dann warte ich nicht 10 Jahre bis ich endlich mein eigenes Ding machen kann sondern schau mich um bis ich etwas gefunden habe was passt und schraube entweder meine Bedürftnisse runter nur um reiten zu können in einem kleinen netten Stall mit familärer Atmosphäre ohne reiterlichen Ehrgeiz oder passe mich den Gegebenheiten an um mehr machen zu können als nur zu reiten und auch an das entsprechende Material dafür zu kommen wo man sich halt oft unterordnen muss und dankbar dafür sein muss die Möglichkeit dafür zu bekommen ohne bezahlen zu müssen. Selbst wenn man auf einem Gestüt oder ähnliches die Pferde für umsonst bereitet und auch auf Turnier starten kann darf man keine Anerkennung erwarten sondern hat sich den Anweisungen des Besitzers zu fügen und man wird oft auch nur ausgenutzt, allerdings bekommt man dort auch oft eine gewisse Fortbildung dafür.

    Es gibt auch Besis mit einem talentierten Pferd die froh sind einen passenden Reiter gefunden zu haben der das Pferd auch auf Turnier vorstellt und der einem nicht in die Reiterei rein redet und der einen auch immer zum Turnier fährt (ob der auch noch grade in einem netten Stall mit gutem Stallklima steht sei dahin gestellt) und der auch nicht viel dafür haben will sondern einem dafür auch die entsprechende Anerkennung zu kommen lässt aber den muss man halt suchen und nicht die Flinte ins Korn werfen weil es halt grade nicht passt.

  16. #16
    aufTrab Stammgast
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    Mich würde auch mal intressieren, woher aus dem Süden du kommst?

    Mir gehts ähnlich, ich glaub die ganzen Pferdebesitzer können das nur nicht nachvollziehen, dass man es als Rb auch nicht immer einfach hat
    Ich hatte meine absolute Traum RB, das wichtigste daran war die super tolle Besitzerin, leider musste ich wegziehen. Hab aber immer noch Kontakt und besuche sie öfter. Die Besitzerin hat sich anschließend auch niemand neues mehr gesucht, meinte sie findet eh niemand mehr, der das so gut macht
    An meinem neuen Ort hab ich kurz versucht, etwas zu finden, nach den ersten 2 katastrophalen Proberitten hatte ich ehrlichgesagt keine Lust mehr, grausam, was man da erlebt! Allerdings ist die Situation bei mir anders, ich bin Student, jetzt reit ich eben nicht am Studienort, dafür wenn ich am We nach Hause komm. Und ich hab meine Erwartungen stark zurück geschraubt, Turnierreiten mit nicht eigenem Pferd klappt einfach nicht Das wichtigste ist echt ein guter Besitzer, mit dem Pferd kommt man schon irgendwie zurecht.....

  17. #17
    aufTrab Mitglied Avatar von maulwurf
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    @jessi: "unter Niveau" gibt es in der Reiterei meiner Meinung nach gar nicht. In/an jedem Pferd und Reiter gibt es etwas zu verbessern, zu festigen und vor allem Spass dran, wenn man sieht, daß die Arbeit Früchte trägt.

    Meine persönliche Einstellung ist, daß es für jedes Pferd anatomisch möglich ist (Voraussetzung es ist gesund) die Lektionen einer A-Dressur zu laufen. Mal ganz außer Acht gelassen, ob es gewaltige Gänge hat. Auch mit Gebäudefehlern lässt sich viel machen. UND vorne strampeln ist im übrigen der unwichtige Teil an ner Tempiverstärkung
    Und für nen Hopser, um im Gelände nicht umdrehen zu müssen, sollte es auch reichen.
    Alles was drüber hinausgeht ist wünschenswert, aber oft nicht erfüllbar (weshalb auch immer).

    @grauzone:
    Weshalb Trotzreaktion? Weil ich realistisch bin und meine Familie mir trotz Hobby wichtig ist? Bist Du verheiratet? Hast Du weitere finanzielle Verpflichtungen? Hast Du ein kleines Kind? Hast Du dieses Jahr auch noch ein Haus zu dämmen?

    Um Deine Frage nochmals ausführlich zu beantworten:
    Ich wünsche mir von einem Pferdebesitzer:
    Dass sich der Besitzer vor RB-Beginn Gedanken macht über:
    1. den zu zahlenden RB-Betrag (und nicht erst 1/2 Jahr später)
    2. sich selbst bewusst ist, daß er ein junges Pferd (seit ca. 7 Monaten unterm Sattel) hat, welches kaum was kann. Sonderwünsche in der Ausbildung werden von mir gerne sofort erfüllt, Wunder dauern etwas länger
    3. was genau die RB wann machen darf/soll (ich longier auch 5 Tage die Woche, wenn der Besitzer denkt, daß das notwendig ist oder ich merke, daß das Pferd grade an der Longe besser versteht, was ich von ihm will oder ein Milchzahn ausfällt oder die Muskeln zwicken und das Pferd ohne Reiter besser damit zurechtkommt)
    4. wie sehr sich die RB einmischen soll/muss/darf (am Anfang muss man grade bei nem jungen Pferd viel absprechen und sich Gedanken machen; ich bin um Konzeptaufstellung gebeten worden, habe ich auch gerne gemacht und umgesetzt; endgültige Entscheidungen über Grundlegendes muss aber meiner Meinung nach trotzdem der Besitzer fällen und wurde entsprechend oft zwischen uns besprochen; auf einige Warnungen, wenn was schiefzulaufen drohte bzw. z.B. die Schrittentwicklung meiner Meinung nach nirgends besser als am langen Zügel im Gelände erfolgen kann wurde mir gesagt, daß ich mir zuviele Gedanken mache; gut, hab ich mir nicht mehr so viele Gedanken gemacht und den Besitzer machen lassen. Ist dann auch nichts mehr gewesen, worüber man sich ernsthaft Gedanken machen muss. Jetzt kriege ich zum Vorwurf, ich mache mir zu wenig Gedanken und sie denkt, daß ich das Interesse verliere. Obwohl nichts weiter zu besprechen ist an der Grundausbildung. Es läuft!).
    Daher bitte klare Ansage, was erwünscht ist und was nicht. - und das ist keine "bockig sein"-Reaktion grauzone, bevor ich für diese Aussage schon wieder Hiebe krieg
    5. Ansage über die Anzahl der monatlich zu nehmenden Reitstunden
    6. Es muss ner RB auch mal zugestanden werden, daß sie auch mal nen schlechten Tag hat und deswegen das Pferd einfach mal laufen lässt, spazieren geht oder grasen lässt (was ich auch darf). Habe ich tatsächlich jetzt 1x!!! in dem 1/2 Jahr gemacht, weils mir net gut gut - gabs nen Rüffel, denn das Pferd hätte ja den Tag vorher bei der Besitzerin schon nichts gearbeitet. Gut, ich werde mir meine schlechten Tage demnächst besser aussuchen...

    Reicht Dir das als Ansage?

    LG Maulwurf
    Geändert von maulwurf (19.03.2010 um 10:04 Uhr)

  18. #18
    aufTrab Mitglied Avatar von maulwurf
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    Ui, da kam grad noch was reingeflogen.

    @Danke Sanne für noch ne RB-Sicht. Hast ne pn. wg. Standort.

    Standortfragen würde ich nie öffentlich beantworten. Sowas gibt in der heutigen Zeit oft böse Überraschungen. Es gab ja sogar schon Diebstähle in Ställen, die offensichtlich in Foren ausspioniert wurden (wo sichs halt z.B. wg. Zubehör lohnt).

    @Schnucki
    Auch vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag. Ich denke, ich hab mit meiner Email eben schon viel davon beantwortet.

    Nur möchte ich, wenn ich mir Überlegungen zu einem Pferd mache, die so machen, daß es mir dann auch gefällt. Klar kann ich mir, böse gesagt, nen Mix von irgendwas auf ne Koppel stellen und mich freuen, daß ich jetzt ein Pferd hab. Aber das ist nicht mein langfristiges Ziel.
    Vielleicht gewinnen wir auch bald im Lotto, aber so richtig drauf bauen will ich nicht wirklich...

    LG
    mw

  19. #19
    aufTrab Mitglied Avatar von maulwurf
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    @Sanne: Dein Postfach ist voll

  20. #20
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    jetzt passt wieder was rein

  21. #21
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    @maulwurf- die Trotzreaktion bezieht sich- wie Schnucki auch schon beschrieben hat auf das " naja, dann gibt es für mich eben nicht die passende Reitbeteiligung zu meinen Ansprüchen , dann warte ich eben 10 Jahre bis ich mir ein eigenes Pferd kaufen kann"
    Erinnert mich etwas an ein Kind, das vor der Kasse keine Kaugummis kriegt und dann schmollend sagt "die schmecken sowiso nicht".
    Mit mir musst du dich nicht vergleichen, ich bin finanziell unabhängig und habe keinerlei Verpflichtungen niemandem gegenüber. Ich spare gerade das Geld für ein Pferd und so lange muß ich, was das reiten angeht warten.
    Reitbeteiligung kommt für mich nicht in Frage , da bin ich glaub ich zu kritisch und eine passende Reitschule gibt es hier auch nicht- also reite ich eben nur am Wochenende wenn ich Verkaufspferde ausprobiere oder wenn sich sonstige Möglichkeiten ergeben.
    Aber da ich auch weiß , was an finanziellen Belastungen dann auf mich zukommt ist das auch kein Problem, denn ich habe schon 2 Pferde gehabt und kann mir ein Leben ohne Pferd nicht vorstellen.
    Das ist eine Frage der Priorität- ich kenne genug Leute, die haben Kinder , Haus und Pferde , ich kenne auch Leute die haben eine Reitbeteiligung, weil die es finanziell nicht so dicke haben und beispielsweise ein Haus abbezahlen müssen. Wenn ich etwas möchte dann muß ich eben improvisieren und suchen- bei den Leuten die ich kenne klappt das ganz hervorragend, da hat sich noch niemand beschwert.




    Zitat Zitat von maulwurf Beitrag anzeigen

    2. sich selbst bewusst ist, daß er ein junges Pferd (seit ca. 7 Monaten unterm Sattel) hat, welches kaum was kann. Sonderwünsche in der Ausbildung werden von mir gerne sofort erfüllt, Wunder dauern etwas länger
    Du bist der Ausbilder des Pferdes oder die Reitbeteiligung?
    Ganz klar- ein Ausbilder bekommt Geld, eine Reitbeteiligung zahlt und für die Ausbildung eines Pferdes, das seit 7 Monaten unterm Sattel ist würde ich nicht zahlen.

    Zitat Zitat von maulwurf Beitrag anzeigen
    3. was genau die RB wann machen darf/soll (ich longier auch 5 Tage die Woche, wenn der Besitzer denkt, daß das notwendig ist oder ich merke, daß das Pferd grade an der Longe besser versteht, was ich von ihm will oder ein Milchzahn ausfällt oder die Muskeln zwicken und das Pferd ohne Reiter besser damit zurechtkommt)
    Wenn der Besitzer noch nie ein junges Pferd ausgebildet hat woher soll der wissen was wann zu machen ist?
    Alleine das ich mir auf so ein junges Pferd eine Reitbeteiligung setze zeugt in meinen Augen nicht gerade von Erfahrung- das ist entweder jemand, der auf Geld angewiesen ist oder sich die Ausbildung sparen will.

    Zitat Zitat von maulwurf Beitrag anzeigen
    4. wie sehr sich die RB einmischen soll/muss/darf (am Anfang muss man grade bei nem jungen Pferd viel absprechen und sich Gedanken machen; ich bin um Konzeptaufstellung gebeten worden, habe ich auch gerne gemacht und umgesetzt; endgültige Entscheidungen über Grundlegendes muss aber meiner Meinung nach trotzdem der Besitzer fällen und wurde entsprechend oft zwischen uns besprochen; auf einige Warnungen, wenn was schiefzulaufen drohte bzw. z.B. die Schrittentwicklung meiner Meinung nach nirgends besser als am langen Zügel im Gelände erfolgen kann wurde mir gesagt, daß ich mir zuviele Gedanken mache; gut, hab ich mir nicht mehr so viele Gedanken gemacht und den Besitzer machen lassen. Ist dann auch nichts mehr gewesen, worüber man sich ernsthaft Gedanken machen muss. Jetzt kriege ich zum Vorwurf, ich mache mir zu wenig Gedanken und sie denkt, daß ich das Interesse verliere. Obwohl nichts weiter zu besprechen ist an der Grundausbildung. Es läuft!).
    Daher bitte klare Ansage, was erwünscht ist und was nicht. - und das ist keine "bockig sein"-Reaktion grauzone, bevor ich für diese Aussage schon wieder Hiebe krieg
    Siehe die Frage oben- bis du Ausbilder oder Reitbeteiligung?
    Aufgabe des Ausbilders: das Pferd weiter auszubilden evtl. zu korrigieren
    Aufgabe einer Reitbeteiligung: Ein Pferd reiten und für Pflege und Bewegung sorgen.

    Zitat Zitat von maulwurf Beitrag anzeigen
    5. Ansage über die Anzahl der monatlich zu nehmenden Reitstunden

    Sorry, aber das ist doch etwas, das müssen allein die RB´s selbst entscheiden, denn die zahlen ja auch die Stunden.
    Ich kann doch nicht sagen , das die RB 5 mal im Monat Reitstunde reitet wenn die gar nicht die finanziellen Möglichkeiten hat.
    Keine Ahnung, das was du da beschreibst fällt für mich in den Bereich Ausbildung /Beritt.
    Ich würde das so nicht machen, nur gegen Geld.
    Was mir noch eingefallen ist- in dem Fall, das irgendetwas nicht so klappt- sprich das Pferd entwickelt Unarten, Taktfehler, Zungenprobleme und was sonst noch alles passieren kann ist wohl klar, wer dann den schwarzen Peter zugeschoben bekommt.
    Wenn sich das rumspricht ala die Reitbeteiligung hat den Taktfehler reingeritten , dann kannst du wirklich die nächsten 10 Jahre auf ein eigenes Pferd warten, denn dann wirst du so leicht erstmal kein RB-Pferd bekommen.
    Ich würde mir sehr gut überlegen , ob ich die Reitbeteiligung unter den Umständen weiterführen würde.
    Geändert von grauzone (19.03.2010 um 11:02 Uhr)

  22. #22
    aufTrab Guru Avatar von Gwenie
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    Also habe mir das gerade hier alles durchgelesen.

    Es gibt IMMER eine Ausrede und klar es gibt momente wo es finanziell eng wird.

    Ich selber habe zwei Kinder (eins 6 und eins 9 Monate alt), habe ein Pferd, ne Mietwohnung (die sehr klein ist und wir schon seit längerem nach was neuem gucken), gehe Arbeiten....
    Aber mir ist mein Hobby reiten sehr wichtig, es ist der Ausgleich zu dem ganzen Alltagsstreß. Dafür machen wir als Familie abstriche- ganz klar!
    Dann gibt es eben nur einen kurz Urlaub in einem Ferienpark und nicht zweimal im Jahr irgendwo hinfliegen.

    Ein Haus- klar ist natürlich schön zu haben. Das geht natürlich auch vor. Aber dann muß man sich überlegen wie man den Reitsport weiter ausübt.

    Ich hatte mal eine RB an meinem damaligem Pony. Sie brauchte nichts zahlen, habe ihr weil sie talentiert war auch so einige Turnierstarts ermöglicht (Nenngeld bezahlt, hintransportiert...) .Als meinUnterricht meine rMeinung nach nicht mehr ausreichte bat ich sie einmal die Woche am Verein unterricht zu nehmen (4 €!!) da ich die Hallennutzung fürs Pony eh schon zahlte.
    Die RB ritt 5 von 7 Tagen das Pony- durfte ausreiten... also wie ihr eigenes Pony- aber der Unterricht war ihr zu teuer!!! -kam aber regelmäßig mit neuen Klamotten in den Stall.

    Als ich ihr nach drei Jahrne offenbarte das ich das Pony verkaufen wolle- aus diversen Gründen unter anderem weil ich eben mit den anderen zwei Großpferden genug zu tun hatte und ich nicht für andere ein Pony unterhalte. War sie erst sehr einsichtig danach gab es richtige Vorwürfe ihrerseits!

    Was ich damit sagen möchte:
    Es ist wichitg klare Absprachen zu treffen, aber anscheinend passen dir die jetzt endlich getroffenen Absprachen nicht so.
    Es liest sich bei dir (maulwurf) so als ob du es nicht für "nötig" empfindest Unterricht zu bekommen. Jeder braucht jemanden der ihn korrigiert- gerade in der Reiterei schleicht sich bei jedem der Fehlerteufel ein.
    Klar gibt es preislich immer Unterschiede und man muß gucken wie man das macht.

    Anderen ein junges Pferd auszubilden- fällt auch bei mir unter Ausbildung und nicht RB- auch wenn diese gut reitet (vll auch besser als der Pferdebesitzer). Aber du wußtest doch worauf du dich dabei einläßt?!


    Wenn für dich eh schon klar ist dass du dir den Unterricht nicht leisten kannst/willst und du deshalb die RB aufgeben möchtest, warum sprichst du nicht vorher noch mal in Ruhe mit den Besitzern- und offenbarst dies?

    Es gibt einfach Leute/Reiter die sind /oder fühlen sich einer RB entwachsen, vll weil sie einfach vorher zu viele "Freiheiten" mit dem Pferd hatten die auf einmal jetzt eingegrenzt werden, was der RB nicht mehr paßt (so war es bei der RB an meinem Pony). Da muß jeder für sich entscheiden wie und ob er weitermacht.
    Aber du wolltest doch auch klare Regelungen und Absprachen haben? Jetzt sind sie da und du bist unzufrieden?!

    Wenn du dir ein eigenes Pferd anschaffen solltest kannst du dir ja auch eine RB nehmen (finanzielle Unterstützung).
    Gruß Gwenie

    www.equiservice.de

  23. #23
    fanni
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    zu Schnucki: immer wieder trifft man zB auch auf Züchter, die ihr "Gezüchtetes" nicht an den Mann bringen und froh sind, wenn sie eine Rb finden. So wurde mir eine WBstute als Rb angeboten, die alte Rb war weggezogen, der Besi hatte keine Zeit....als ich nachfragte, wieviel er haben möchte im Monat, "Ach es geht nicht ums Geld, ich möchte, dass die Stute nicht einrostet..." mich hat es in den Fingern gejuckt, das kann ich euch sagen, ich habe es letztendlich aber doch nicht gemacht, weil die Anfahrt mir zu weit war und das Ausreitgelände bescheiden.
    So etwas passiert immer wieder, größtes Hindernis waren für mich immer die Kinder, ist denen nicht langweilig beim Zuschauen, wo kann ich die "Parken"??,man kann nicht ausreiten und gleichzeitig die Kinder beaufsichtigen, das alles ist bei Zwergen schwierig, deshalb habe ich ja jetzt auch 2 Jahre auf mein Pferd warten müssen, weil mein böser Mann nicht wollte, dass ich mich mit Berufswiedereinstieg und kleinem Kind nicht übernehme.

  24. #24
    aufTrab Mitglied
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    ich hab auch lange suchen müssen bis ich das perfekte RB-Pferd für mich gefunden habe. ich hatte zwar schon einige gute pferde zum reiten, aber dies übertrifft alles. der besitzer ist Trainer C und hat einige quarter daheim, darunter eine selbst gezogene jetzt 4 jährige stute. da sie ziemlich klein gewachsen und sensibel war, sollte ich sie reiten. ich reite sie jetzt seit gut einem jahr 3-4 mal in der woche und wir bekommen unterricht vom besitzer. zahlen tu ich dafür nichts. ich find das schon fair, sein pferd wird regelmäßig bewegt, es wird so geritten wie er es will und ich lern ne menge dazu. machen darf ich mit ihr übrigens alles. also so gesehn muss ich wohl echt einen glückstreffer gelandet haben. heuer gehen wir vielleicht sogar unsere erste jungpferde-basis. juhu

  25. #25
    aufTrab Mitglied Avatar von maulwurf
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    Hallo Ihr Lieben,

    da schein ich bei den Besitzern ja einen ziemlichen Frust losgetreten zu haben.
    Aber ich merke auch, daß die Texte viel viel zu lang sind und meistens nur kurz gescannt und nicht wirklich gelesen werden. Geht nur leider nicht kürzer

    @Willi: Ich hab ja auch nie bestritten, daß ich für ne RB nix zahlen wollen würde. Wo hast Du das gelesen?
    Auch bin ich gerne bereit das zu tun, was der Besitzer sagt. Habe ich auch so geschrieben. Nur dann muss es auch genau von vorne herein genau definiert werden, sonst ist es nicht optimal gelöst, nicht wahr? Der Fall ist nun nach einigem hin und her gelöst und erledigt.

    @tigrababe: Vielen Dank für Deinen Beitrag aus RB-Sicht. Da hast Du wirklich Glück gehabt. Sowas zählt ja fast zu ner 6 mit Zusatzzahl .

    @fanni: Wenn dann noch ein junger Hund dazukommt, wird der Schwierigkeitsgrad nochmals erhöht . Aber schön, daß hier auch verheiratete, arbeitende Mamas mitdiskutieren (da unterscheidet uns nur noch der Hund). Ich konnte mir vor meinem Kind auch noch nicht so richtig vorstellen, wie sehr man selbst zurückstecken muss und auch will.

    @Kosten für ein eigenes Pferd:
    Aber was bringt mir ein Pferd, wenn ich es weder so halten kann wie ich will, noch mir die Grundvoraussetzungen schaffen kann, die ich gerne mit dem eigenen Pferd haben will.
    Also nochmal: ich möchte mir keinen billigen "Mix" auf irgend ne Matschkoppel stellen, nur damit ich ein Pferd hab.
    Vielleicht manche finanziell einfach besser gestellt. Aber bei uns ist z.B. dieses Jahr auch ohne Pferd kein Polster für den Urlaub übrig.
    Und ich überlege ja gerade, wie und ob ich den Reitsport weiter ausübe. Darum geht es seit Anfang an in meinem Posting .

    @ Reitstunden:
    Der Besitzer wusste von Anfang an, daß die Kohle bei mir einfach im Moment nicht da ist. Und wenn er jetzt nach 1/2 Jahr darauf besteht, muss ich meine Konsequenzen ziehen.
    Und nochmals: ich möchte Unterricht nehmen, ABER es muss GUTER Unterricht sein. Wie viele Reiter nehmen denn billigen Unterricht bei "Reitlehrern", um besser zu werden, könnten ihr Geld aber besser in nen Eisbecher anlegen? Nur damit ich ein gutes Gewissen habe, daß da jemand in der Halle steht, mir aber nichts bringt, soll ich bei "irgend Jemanden", der billig ist, Unterricht nehmen? Am besten noch jemand, der einen ständig hoch und runter lobt? Manch einer scheint sich da entweder (bislang) keine Gedanken drüber zu machen, dem fällt es nicht auf (daß sein eigener Unterricht fürn Arsch ist) oder konnte noch nie wirklich guten Unterricht genießen. Und der kostet im Regelfall mehr als 20 EUR pro Unterrichtseinheit (wie lange diese Einheit auch immer dauern mag). Sicherlich mag es auch Ausnahmen geben, aber die muss man erstmal finden!


    @"Trotzreaktion"
    Vielleicht bin ich wirklich nicht naiv genug zu denken, mein zukünftiges Pferd wird nie krank, ich muss nie was zufüttern, ich brauch nie neues Zubehör, weil mal was kaputt geht oder z.B. das Pferd ne ungünstige Sattellage/empfindlichen Rücken hat, die total schwer mit nem passenden Sattel ausgestattet werden kann bzw. alle 6 Monate der Sattler hermuss. Und ich will meinem Pferd nie sagen müssen - sorry, also die KolikOP kann ich mir nicht mehr leisten.
    Und Kinder sind nicht billig - und werden im Laufe ihres Lebens auch nicht billiger.
    Und was hier niemand vergessen darf: Sobald man familiäre Verpflichtungen hat kann man sehr wohl einen 10 Jahresplan aufstellen und realistisch den Kosten-/Nutzenfaktor sehen. Und da hilft alles improvisieren nix. Soll ich mir neben meinem Halbtagesjob jetzt noch nen Job suchen? Blöd nur, daß ich dann keine Zeit mehr hätte zu reiten. Da würde sich die Katze dann selbst in den Schwanz beißen..

    Klar hab ich mich als Single ohne Kind und sonstige Verpflichtungen auch freier bewegen können, dies geht aber beim besten Willen nicht mehr, sobald man in einer Familie lebt. Da muss jeder zurückstecken oder hat ne reiche Marionette an seiner Seite. Aber was will ich denn mit nem Mann ohne eigene Meinung und ohne eigenes Hobby? Wie langweilig!

    Denn ich will auch in 10 Jahren noch glücklich verheiratet sein und mir nicht von z.B. meinem Kind vorwerfen lassen, daß wir nichts mehr machen können/konnten wg. dem "blöden Gaul". Dann hätte ich auch kein entspanntes Hobby mehr, sondern müsste jeden Tag einer Verpflichtung nachkommen, die mir ständig Spannungen zu Hause verursacht. Wie lustig! Hab ich bei Besitzern die letzten Jahre nicht nur einmal mitbekommen, daß wg. dem Pferd ständig Ärger oder gar ne Scheidung ins Haus stand. Und dann? Der nächste Schritt war dann oft der Verkaufs des geliebten Vierbeiners.. Tagesziel verfehlt!
    Und man kann, sobald man ein Pferd sucht, Glück haben und in 3 Wochen DAS Pferd gefunden haben oder man sucht 1 - 2 Jahre bis die Grundvoraussetzungen stimmen.

    Dies müsste bei mir sein: klar im Kopf (damit auch die Familie mal drauf kann); guter Schritt (beim Rest lässt sich sooooo viel erarbeiten), obwohl, ne aktive HH muss schon sein; Exterieur sollte auch passen (klar, über dieses und jenes kann man schon hinwegsehen)

    Vielleicht passts bei uns kohlemäßig auch schon in 5 Jahren, wer weiss... aber bis es soweit ist, mach ich mir jetzt keinen Kopf.

    @grauzone:
    Jetzt sind wir auf einem Nenner. Den "schwarzen Peter" hast Du schön formuliert. Diese Liste lässt sich jedoch unendlich erweitern...
    Du schreibst ja auch, daß Du noch sparen musst. Mal allgemein gefragt: Wo liegt denn dann der Unterschied? Bist Du jetzt auch "trotzig", weil Du nicht gleich irgendein Pferd aus Deinem jetzigen finanziellen Säckchen kaufst?

    Und nein, eine RB würde ich nicht nehmen wollen, nur um mir mein Pferd finanzieren zu lassen. Dass geht gar nicht! Und ich fände sowas einer RB gegenüber nicht fair. Die kann doch nix dafür, wenn ich mir mein Pferd eigentlich nicht leisten kann. Und man wäre immer von irgendwelchen Personen abhängig. Ginge gar nicht!

    Liebe Grüße
    mw

  26. #26
    aufTrab Mitglied Avatar von maulwurf
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    Ach ok, ich nehm alles zurück .

    Hatte mich als Threadersteller nämlich schon angesprochen gefühlt.

    Klar sind solche Pferde manchmal glücklicher, deshalb ist ganztägiger Koppelgang, möglichst in der Herde, bei einem Pferdekauf auch ein wichtiges Kriterium für mich.

    Ganz liebe Grüße
    mw

  27. #27
    aufTrab Stammgast
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    Sorry maulwurf, aber ich glaube , du hast immer noch nicht verstanden wo wir drauf hinaus wollten.

    Zitat Zitat von maulwurf Beitrag anzeigen
    @Kosten für ein eigenes Pferd:
    Aber was bringt mir ein Pferd, wenn ich es weder so halten kann wie ich will, noch mir die Grundvoraussetzungen schaffen kann, die ich gerne mit dem eigenen Pferd haben will.
    Also nochmal: ich möchte mir keinen billigen "Mix" auf irgend ne Matschkoppel stellen, nur damit ich ein Pferd hab.
    Ich sag mal ganz böse- wenn du nicht mal die 140€ für deine jetzige Reitbeteiligung aufbringen kannst , dann brauchst du in einem Vollpensionsstall gar nicht einzustellen, denn bei den eingeschränkten finanziellen Mitteln bleibt dir nicht mehr als eine Matschkoppel Offenstall ohne Platz übrig.
    Ein gerittenes Pferd , das halbwegs Qualität mitbringt, klar im Kopf ist und Papiere hat kriegst du hier in Norddeutschland mit viel Glück unter, ansonsten ab 5000€- das muß zuerst aufgebracht werden , dann noch die stallmiete.

    Zitat Zitat von maulwurf Beitrag anzeigen
    Vielleicht manche finanziell einfach besser gestellt. Aber bei uns ist z.B. dieses Jahr auch ohne Pferd kein Polster für den Urlaub übrig.
    Und ich überlege ja gerade, wie und ob ich den Reitsport weiter ausübe. Darum geht es seit Anfang an in meinem Posting .
    Ich habe auch kein Geld um jedes Jahr in den Urlaub zu fahren, weil ein Pferd einfach viel Unkosten macht.Ich denke nur die Wenigsten können neben Pferd noch in den Urlaub fahren.
    Das Zauberwort heißt Kopromisse schließen.
    Dann kannst du eben nicht 4 mal im Monat sondern nur einmal im Monat Unterricht nehmen oder nicht bei dem Reitlehrer, der bis Grand-Prix reitet sondern beim Trainer C.


    Zitat Zitat von maulwurf Beitrag anzeigen
    @ Reitstunden:
    Der Besitzer wusste von Anfang an, daß die Kohle bei mir einfach im Moment nicht da ist. Und wenn er jetzt nach 1/2 Jahr darauf besteht, muss ich meine Konsequenzen ziehen.
    Und nochmals: ich möchte Unterricht nehmen, ABER es muss GUTER Unterricht sein. Wie viele Reiter nehmen denn billigen Unterricht bei "Reitlehrern", um besser zu werden, könnten ihr Geld aber besser in nen Eisbecher anlegen? Nur damit ich ein gutes Gewissen habe, daß da jemand in der Halle steht, mir aber nichts bringt, soll ich bei "irgend Jemanden", der billig ist, Unterricht nehmen? Am besten noch jemand, der einen ständig hoch und runter lobt? Manch einer scheint sich da entweder (bislang) keine Gedanken drüber zu machen, dem fällt es nicht auf (daß sein eigener Unterricht fürn Arsch ist) oder konnte noch nie wirklich guten Unterricht genießen. Und der kostet im Regelfall mehr als 20 EUR pro Unterrichtseinheit (wie lange diese Einheit auch immer dauern mag). Sicherlich mag es auch Ausnahmen geben, aber die muss man erstmal finden!
    Siehe oben- ist eine Frage der Priorität. Ich würde auf einem fremden Pferd keinen Einzelunterricht für 20€ je halbe Stunde nehmen, das ist mir zu teuer, das würde ich mit meinem eigenen Pferd machen.
    Es reicht auch ein Trainer C, ich kenne Leute, die sind sehr erfolgreich im Sport, haben keinen Trainerschein und geben trotzdem superguten Unterricht, da muß man sich umhören und dem Pferdebesitzer das genauso sagen.
    Zitat Zitat von maulwurf Beitrag anzeigen
    @"Trotzreaktion"
    Vielleicht bin ich wirklich nicht naiv genug zu denken, mein zukünftiges Pferd wird nie krank, ich muss nie was zufüttern, ich brauch nie neues Zubehör, weil mal was kaputt geht oder z.B. das Pferd ne ungünstige Sattellage/empfindlichen Rücken hat, die total schwer mit nem passenden Sattel ausgestattet werden kann bzw. alle 6 Monate der Sattler hermuss. Und ich will meinem Pferd nie sagen müssen - sorry, also die KolikOP kann ich mir nicht mehr leisten.
    Und Kinder sind nicht billig - und werden im Laufe ihres Lebens auch nicht billiger.
    Und was hier niemand vergessen darf: Sobald man familiäre Verpflichtungen hat kann man sehr wohl einen 10 Jahresplan aufstellen und realistisch den Kosten-/Nutzenfaktor sehen. Und da hilft alles improvisieren nix. Soll ich mir neben meinem Halbtagesjob jetzt noch nen Job suchen? Blöd nur, daß ich dann keine Zeit mehr hätte zu reiten. Da würde sich die Katze dann selbst in den Schwanz beißen..
    Keine Ahnung, was du für Vorstellungen hast, aber ich mußte für mein Pferd aufgrund der schwierigen Sattellage einen Sattel kaufen, der mal eben 1900€ gekostet hat, konnte zum Glück meinen 1 Jahr alten Sattel in Kommission geben .
    Tierarztkosten- da habe ich mal die Sachen der letzten 2,5 Jahre vorgenommen und mein Pferd hatte nie was schlimmes, nur Kleinigkeiten. Gezerrte Sehne, übern zaun gesprungen, Pilz, Einschuß, Milben,zähne mußten einmal im Jahr mit Sedierung gemacht werden, eine Fleischwunde genäht, Standardimpfen, nochmal Wurmkur nachgegeben - ich komme auf 3500€ und das Pferd war nie ernsthaft krank.
    Dann noch der Hufschmied alle 6-8 Wochen, auch mal eben 85€ naja und der VP-Stall an sich ,der noch sehr günstig ist mit 210€ monatlich.
    Das sind alles notwendige Ausgaben, da ist jetzt nichts überflüssiges dabei, dazu kommt noch diverses zubehör und Reitstunden.
    Wenn du das Geld nicht aufbringen kannst dann musst du in einen günstigen Stall, dann musst du aber auch selbst misten und füttern, das Futter besorgen, die Weiden abäppeln und in Schuß halten usw.
    Dann ist es billiger, aber mehr Zeit hast du dann auch nicht.








    Zitat Zitat von maulwurf Beitrag anzeigen
    @grauzone:
    Jetzt sind wir auf einem Nenner. Den "schwarzen Peter" hast Du schön formuliert. Diese Liste lässt sich jedoch unendlich erweitern...
    Du schreibst ja auch, daß Du noch sparen musst. Mal allgemein gefragt: Wo liegt denn dann der Unterschied? Bist Du jetzt auch "trotzig", weil Du nicht gleich irgendein Pferd aus Deinem jetzigen finanziellen Säckchen kaufst?
    Das sind 2 Paar Schuhe , ich bin keine Reitbeteiligung und ich suche auch kein Reitbeteiligungspferd. Wenn ich RB bin dann muß ich mich schon den Wünschen des Pferdebesitzers anpassen.
    Ich muß für ein passendes Pferd Sparen, weil das was ich mir vorstelle im Moment meine finanziellen Möglichkeiten übersteigt, das Geld für den Pferdekauf habe ich über und muß dann eben sparen, denn so ein Pferd wie ich es haben will kostet ein mehrfaches von dem , was ich im Monat verdiene.
    Kann übrigens hier nachgelesen werden
    Pferdekauf via Internet- eure Erfahrungen?
    Du musst mehr Kompromisse eingehen.
    Es gibt vieles zwischen einer Reitbeteiligung aufgeben und 10 Jahre warten, bis das Geld für ein eigenes Pferd da ist.
    Warum suchst du nicht das Gespräch mit dem Pferdebesitzer, warum kommt der nach einem halben Jahr drauf, das der Geld haben will?
    Habt ihr vorher nicht miteinander geredet?
    Was ist mit Kompromissen wie einen günstigen Reitlehrer suchen oder statt 30 Minuten Einzelunterricht einfach Gruppenunterricht reiten ?
    Ich denke, das ist alles eine Frage des aushandelns, such doch einfach mal das Gespräch.
    Was ist mit anderen Reitern auf dem Hof, suchen die keine Reitbeteiligung?
    Nur auch bei einer anderen Reitbeteiligung musst du Kompromisse eingehen, da musst du auch was bezahlen und musst unter Umsänden auch Sachen machen, die dir vielleicht nicht schmecken.Du kannst auch ohne viel Geld zu zahlen ans reiten kommen, aber dann musst du deine Ansprüche runterschrauben, sonst klappt das nicht.

  28. #28
    aufTrab Stammgast Avatar von Schnucki
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    362

    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    Ein eigenes Pferd kostet jede Menge Kohle das ist klar, aber wenn ich reiten will und die nicht habe ist es mit einer RB doch gut getan, bei uns in der Gegend nehmen die 60 bis 80 Euro im Monat für 1 oder 2 mal die Woche Reiten daran finde ich ist gar nix teuer das kann sich jeder leisten und man hat die Verantwortung nicht wie der Besitzer und man hat dabei auch locker Zeit für seine Familie also ist das doch die ideale Lösung wenn man Reiten möchte, es muss doch nicht immer ein eigenes Pferd sein.
    Die Aussage, das es einer Reitbeteiligung gegenüber doch nicht fair sei wenn man sich sein Pferd ohne RB nicht leisten kann finde ich sehr unverständlich denn die meisten RB sind froh das es dadurch überhaupt die Möglichkeit gibt für sie zu reiten, das hat mit Fairness nix zu tun und hört sich sehr vorgeschoben an für die wirklichen Gründe nie eine RB zu nehmen.
    Die meisten Leute die RB ablehnen können es eher nicht mit anschauen wie in ihren Augen ihr Pferd immer von den RB verritten und versaut wird oder sogar in umgekehrter Weise können es einige auch nicht vertragen wenn die RB sogar besser reitet, da gehts nicht ums Geld da gehts um ganz andere Beweggründe denn Geld kann man ganz klar absprechen.
    Wenn ein Besi nach einem halben Jahr plötzlich möchte das man Unterricht nimmt dann ist er mit der reiterlichen Qualität nicht zufrieden und dann geht man halt oder macht es.
    Ich finde die Möglichkeit einer RB sehr gut denn für viele ist es wirklich die einzige Möglichkeit ob aus finanziellen oder familiären Gründen reiten zu können und für viele Besis ist es auch eine gute Möglichkeit finanzielle und zeitliche Entlastung zu finden.
    In fünf Jahren ist immer noch eine Familie und ein Ehemann da und in zehn Jahren sind die auch noch da auch wenns dann finanziell besser läuft also das zeitliche Problem wird sich sicherlich noch länger nicht lösen lassen den bei einem eigenem Pferd ist es ja nicht nur das finanzielle Problem wenn man das alles ohne einen zweiten Reiter machen möchte.
    Ich denke das hier der Titel Reitbeteiligungsfrust schon ganz gut gewählt ist aber das ist für beide Seiten nicht einfach, für den Besi nicht und für die RB nicht, daher kann ich nur raten echt so lange zu suchen bis sich was passendes findet wie gesagt bei uns gibt es viele Paarchen die total glücklich mit einander sind aber die haben sich auch nicht von heut auf morgen gefunden weil da schließlich auch das Pferd noch ein Wörtchen mit zu reden hat und die beiden Leute sich dann auch noch echt sympatisch sein müssen und sich gut verstehen und am besten ergänzen müssen sowie sich vertrauen müssen, das kann man auch nicht auf Anhieb denn man lernt Denjenigen ja auch erst nach einer gewissen Zeit kennen und wenns dann halt nicht gut geht auf Dauer dann ist das eben so, das ist menschlich und davon sollte man sich nicht frustrieren lassen.

  29. #29
    aufTrab Stammgast
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    205

    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    Zitat Zitat von Schnucki Beitrag anzeigen
    Ein eigenes Pferd kostet jede Menge Kohle das ist klar, aber wenn ich reiten will und die nicht habe ist es mit einer RB doch gut getan, bei uns in der Gegend nehmen die 60 bis 80 Euro im Monat für 1 oder 2 mal die Woche Reiten daran finde ich ist gar nix teuer das kann sich jeder leisten und man hat die Verantwortung nicht wie der Besitzer und man hat dabei auch locker Zeit für seine Familie also ist das doch die ideale Lösung
    Genau das meine ich mit "Kompromisse eingehen"
    Wenn ich nicht das Geld habe, dann kann ich eben nur 2 Mal pro Woche für 80€ reiten und kann dann eben nicht jedesmal Reitunterricht halbe Stunde a 20€ nehmen, denn dann bin ich bei 240€, dafür kannst du bei mir im stall ein Pferd in Vollpension einen Monat in eine schöne Paddockbox stellen.
    Auch 160€ bei einmal pro Woche Reitstunde finde ich unheimlich viel- wenn du ein Grand Prix Pferd unterm Hintern hast, auf einer tollen Anlage stehst und den passenden RL hast ok, gerechtfertigt, aber ansonsten finde ich es etwas überzogen.
    Das mit dem "Frust" finde ich relativ- ich zumindest kläre vor Beginn einer Reitbeteiligung wie oft ich reiten kann und wieviel es kostet, denn dann hält sich der Frust in Grenzen.

  30. #30
    aufTrab Mitglied Avatar von Phantom der Oper
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    AW: Reitbeteiligungsfrust oder macht dann mal ohne mich weiter..

    mh, also ich kann Maulwurf schon gut verstehen.

    Also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe mit den Reitstunden, hat der Besitzer am Anfang zwar erwähnt, dass sie Unterricht nehmen soll und bei wem. Jetz nach einem halben Jahr fordert der Besi, dass sie 4 x pro Monat Unterricht nehmen soll.

    Zum Pferd:
    Ich finde es eine sehr gute Entscheidung von MW, dass sie erst noch eine Zeit lang warten will, um sich dann ein Pferd anzuschaffen. Was hilft es mir, wenn ich mir jetzt (wenn eh nicht so viel Geld da ist) ein Pferd kaufe um dann in einem halben Jahr festzustellen Oops, kann mir doch kein Pferd mehr leisten.
    Natürlich kann ich mein Pferd kostengünstig i-wo bei nem Bauern unterstellen, aber ist es das was ich will? Mein Pferd i-wo "billig" abzuschieben, wo ich evtl. keine Halle/Platz etc. hab?
    So wie ich das jetzt bei MW rausgelesen hab, ist sie sagen wir mal Turnierorientiert, ich bezweifle, dass sie sich in einem Stall ohne Halle oder Platz wohl fühlen würde.
    Es soll sich jetzt bitte keiner i-wie gekränkt oder so fühlen, nur weil ich von billig und bei Bauern untergestellt gesprochen habe. Wenn jemand sagt, ich fühl mich in meinem Stall ohne Platz/Halle etc. wohl, finde ich das in Ordnung. Nur für mich wäre das nichts, bzw. wenn ich keine Halle in der Nähe zur Verfügung hätte.

    Ich für mich kann nur sagen, dass ich die Entscheidung von MW wg. einem eigenem Pferd super finde!!! Für mich zeugt das von Verantwortungsgefühl!!!!

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