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#1 (permalink) |
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aufTrab Neuling
Registriert seit: 19.07.2010
Last Online: 20.07.2010 13:12
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Reinrassiges Pferd oder Mix?
Hallo ihr Lieben!
Da hab ich doch jetzt mal eine Frage, weil ich gerade in einem Thread etwas über Mixe aus verschiedenen Rassen gelesen habe. So. ![]() Also ich möchte ein Pferd kaufen, dauert zwar noch bis es so weit ist, macht aber nichts. Es soll ein Jungpferd sein, 2,5 bis 3 Jahre alt und ein Wallach. Auch soll er nicht zu klein sein, da ich 170 cm groß bin. 150 cm Stockmaß wäre das Minimum, 160 cm ideal. Ich reite vorrangig Dressur, aber nur freizeitmäßig. Ich mag auch Ausritte (gern auch Wanderritte), Springgymnastik, Bodenarbeit, Arbeit an der Hand, Longieren. Aber was für ein Pferd von der Rasse her soll es werden? Und soll es ein reinrassiges oder ein Mix werden? Bis jetzt war ich immer überzeugt davon, dass Mixe die gesünderen Pferde sind. Mein Pferd muss keine Schönheit sein, aber gesund sollte es sein!! Und natürlich sollte es keine Exterieurmängel haben, die es gesundheitlich später beeinträchtigen könnten. Es muss keine super Gänge haben, aber sollte schon trittsicher und robust genug sein, um auch mal längere Ausritte mitzumachen. Bis jetzt haben fast alle reinrassigen Warmblüter und Ponys mit den Jahren irgendwelche gesundheitlichen Probleme bekommen. Die Mixe, die Haflinger und die Araber waren gesund. War es nur Zufall, dass ich das so erlebt habe, oder habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder sind reinrassige Pferde gesünder, weil ja theoretisch von den Züchtern großer Wert darauf gelegt werden sollte? Geändert von Cirry (19.07.2010 um 21:09 Uhr). |
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aufTrab Stammgast
Registriert seit: 27.10.2009
Last Online: 02.11.2011 20:05
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AW: Reinrassiges Pferd oder Mix?
Cirry, für das was Du tun willst, sind Pferde vieler verschiedener Rassen durchaus passend, ob nun ein deutsches Warmblut, ein Tinker, ein Halbblüter, ein Spanier, ein Waldwiesenmix oder sonstwas. Aus der Sparte rausfallen tun eigentlich nur zu kleine und schwerfällige Pferde. Da kommt es einfach auf Deinen persönlichen Geschmack an.
Zu Deinen Beobachtungen, dass reinrassige Pferde weniger gesund sind bis ins hohe Alter als Mixe musst Du immer die Relation sehen wie viele reinrassige Pferde hast Du mit wievielen Mixen verglichen. Mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit hast Du keinen gleichwertigen Vergleich, sondern die reinrassigen werden an der Zahl deutlich überwiegen, dass da natürlich mehr "nicht so gesunde" Pferde dabei sind, als bei den sich in der Minderheit befindlichen Mixen ist dementsprechend ja auch klar. Was mir allerdings auffällt ist, dass die seit jahrzehnten bestehende strenge Zuchtauswahl von beispielsweise Haflingern oder anderen Pferden teils deutlich hochwertigere und gesündere Pferde zutage bringt als die Rumzüchterei bzw. Hochzüchterei, ob nun den alten Friesenschlag zum Spochtfriesen umgezüchtet und somit mit immer mehr Wehwehchen oder den Quartern, von den guten alten stämmigeren Quarter ist man weggegangen zu Spochtquartern, immer schlanker, schöner, sportlicher mit dem Ergebnis, dass nun von dieser Zucht wieder zurück zum Ursprung gezüchtet wird, da eben mit der Rumzüchterei auch immer mehr Wehwehchen auftauchen. Unabhängig davon hat man nie eine Garantie ein gesundes Pferd zu bekommen, egal ob reinrassig oder Mix, ein bisserl Glück braucht es dazu auch. Mir persönlich wäre beim Pferdekauf am allerwichtigsten die gute Aufzucht, d. h. von kleinauf entwurmt, geimpft, regelmäßig den Hufschmied gesehen, im Herdenverband aufgewachsen. Dies sind alles Grundvoraussetzungen bei einem Pferdekauf von einem 2,5-3-jährigen, auf die ich Wert lege. Daran anschließend kommt dann natürlich Exterieur und Interieur. Ich persönlich halte gar nichts von Hinterhofprivatzüchtern, die irgendeine neue Rasse kreeieren. Es gibt sooo viele gute Zuchtbetriebe mit jahrzehntelanger Erfahrung mit reinrassigen guten Pferden, da brauche ich keinen Privathinterhofzüchter, der meint x + y könnte ein gutes Pferd ergeben, den ich mit meinem Geld auch nicht unterstützen würde. Ich persönlich würde mir niemals gezielt einen Mix zum kaufen raussuchen, sollte mir allerdings via Zufall einer über den Weg laufen, der allen meinen Ansprüchen Genüge tut und die Ankaufsuntersuchung auch in Ordnung ist, würde ich durchaus auch einen Mix kaufen, aber nicht von einem Hinterhofzüchter. Geändert von Mirage (19.07.2010 um 21:56 Uhr). |
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AK-38 (20.07.2010),
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#3 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 04.06.2006
Last Online: 11.01.2011 21:37
Ort: Niederbayern
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AW: Reinrassiges Pferd oder Mix?
Schade, dass minimum Stockmaß 1,50 ist, sonst hätte ich sofort Haflinger gesagt
Stur, aber genial! Viel Glück und Spaß beim Pferdekauf!!! ![]()
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Lache, wenn es nicht zum Weinen reicht! |
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#4 (permalink) |
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aufTrab Stammgast
Registriert seit: 22.06.2006
Last Online: 24.01.2012 20:35
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AW: Reinrassiges Pferd oder Mix?
Ich würde Haflinger wegen dem Mindeststockmass von 1,50 nicht ausschließen. Viele der heutigen Haflinger sind größer, teilweise sogar 1,55 und decken auch große Reiter gut bzw oft besser wie zu groß geratene Reitponys ab. Vor allem wenn du einen jüngeren Haflinger suchst, hast du gute Chancen einen in der gewünschten Größe zu finden. Frag doch einfach bei den Züchtern nach, die haben oft 2,5 bis 4 jährige zu verkaufen, die meist nicht auf der Homepage stehen. Und für deine Einsatzgebiete ist ein Haflinger ja nahezu perfekt.
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#5 (permalink) |
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aufTrab Mitglied
Registriert seit: 09.03.2009
Last Online: 18.04.2011 09:26
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AW: Reinrassiges Pferd oder Mix?
Also die Freiberger sind mittlerweile auch sehr vielfälltig einsetzbar und ich muß ehrlich sagen bin mittlerweile voll von dieser Rasse überzeugt ruhiges temprament aber ehrgeizig toll für lange Ritte,sehr ausdauernd,schöne Gänge nicht zu groß ungefähr 1,60m.
Sie sind etwas stur ja aber das macht sie auch aus. Selber hab ich eine "Hinterhofzüchtung"! Württemberger/Spanier Mix und bin total zufrieden hat halt viel Temprament. Was ich zu den Rassepferden zu sagen habe,die Gestüte produzieren hauptsächlich das was der Masse gefällt,wenn es schwarz ist dann schwarz und wenn es leichter sein soll dann mit viel Vollblut,denn die müßen davon Leben. Hab mich da auch schon mit Leuten vom Fach drüber unterhalten und fakt ist das eben auch viele Nachteile dadurch entstehen und entstanden sind und die bekommt man leider nicht so schnell wieder in den Griff,da sich das alles über Generationen hinweg vererben kann,leider. Ein Beispiel,die schlechten Hufe vom Vollblut oder Sehnenschwächen weils ja zum Bergauf hin gezüchtet wurde usw. Der Württemberger in meiner ist noch von einer sehr alten Linie und findet sogar unter den Augen von Profis Anerkennung die es Bedauern das die alten Linien nicht mehr existieren ebenso das Fohlen von ihr. Beide werden sehr gern angesehen,Hufe,Gangwerk,Rücken alles Gesund. Die Mama von meiner ist jetzt schonn 28 und fit! Wünsch Dir viel Erfolg bei der Auswahl und egal wo Du Dein Pferd findest es wird bestimmt etwas besonderes für Dich sein. P.S.:Meistens findet man die besten Pferde bei den Hobbyzüchtern,die nicht des Geldes wegen Züchten sondern weil sie diese Tiere so sehr lieben und Freude daran haben. Geändert von Didischm1977 (20.07.2010 um 00:54 Uhr). |
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#6 (permalink) |
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Moderator
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AW: Reinrassiges Pferd oder Mix?
Allerdings kommt es bei Freibergern auch sehr darauf an, welchen Typ man erwischt. Wir haben eine Stute im Stall, die sehr klein und zierlich ist, dafür aber auch sehr sensibel mit viel Power. Der andere ist eher vom schwereren Typ und hat auch ein entsprechend etwas ruhigeres Gemüt. Für mich sind sie nichts, einfach weil sie mir vom Typ her zu schwer sind, aber es sind sehr vielseitige Pferde mit in der Regel ausgeglichenem Temperament, die fast jeden Blödsinn mitmachen und dabei auch sehr robust sind.
Ansonsten würde ich die Entscheidung ob reinrassig oder Mix eher von der Aufzucht selber abhängig machen. Auch ein Mix, der schlecht aufgezogen wurde, kann entsprechend anfällig sein.
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Erwartest du Berge, dann sind es nur Maulwurfshügel Besucht mich doch mal auf meiner HP: http://auftrab.com/members/kayuko und hinterlasst einen Gruss im Gästebuch. |
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#7 (permalink) |
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aufTrab Stammgast
Registriert seit: 15.11.2009
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AW: Reinrassiges Pferd oder Mix?
Jede Rasse hat ihr Vor und Nachteile, ihre Schwächen und Stärken oder im Temperament sein Für und Wieder und Mixe sind aus Rassen entstanden oder umgekehrt daher würde ich mich nie unbedingt auf eine Rasse fest legen, für mich zählt immer das was dann da vor mir steht wenn ich auf die Suche gehe und der Zweck wofür ich es brauche und ob die Voraussetzungen dann stimmen kann ich jeweils nur am einzelnen Pferd beurteilen.
In jeder Rasse gibts Dressurtalente die nicht gut springen oder umgekehrt oder gute Temperamente sowie auch Spinner oder vielseitige Pferde, auch wenn man gewissen Rassen gewisse Eigenschaften nach sagt müssen die beim einzelnen Pferd nicht unbedingt zutreffen, es gibt auch Mixe die die positiven Eigenschaften ihrer Rassen tragen ebenso wie Mixe wo sich alles negative vererbt hat. Da Du eigentlich von allem ein bisschen machen möchtest kann alles mögliche in Frage kommen dafür. Wenn Pferde nicht belastbar sind hängt das oftmals auch mit einer schlechten Aufzucht zusammen und ist nicht rassebedingt, die Aufzucht ist ganz entscheidend ob ein Pferd kräftige Fundamente entwickelt und robust ist oder nicht (Fohlen die in Tiefstreulaufställen aufgewachsen sind, zu wenig Bewegung hatten, nicht gut oder teils auch überfüttert wurden, nicht die richtige Gesellschaft hatten etc. etc. ) da würde ich in aller erster Linie Wert drauf legen. Ein gutes Interieur ist vor allem auch wichtig wenn man vielseitig arbeiten will was aber auch nicht viel nützt wenn das Pferd durch falschen Umgang oder fehlende oder falsche Erziehung schon Unarten entwickelt hat (meist bei den größeren Züchtern der Fall, weniger bei den Hinterhofzüchtern die sich liebevoll um das einzelne Fohlen kümmern damit es vertrauensvoll mit den Menschen umgeht) das kann man aber auch immer erst vor Ort feststellen oder teils zeigen sich Zwänge oder div. Unarten auch erst nach dem Kauf. Das Pferd sollte halt keine gravierenden Gebäudemängel haben die seine Belastbarkeit einschränken aber auch das kann Glückssache sein denn Vorschädigungen die später erst zum tragen kommen (ob durch Unfall, unsachgemäßen Umgang oder verfrühtes zu hartes falsches Arbeiten was man beim Kauf meist nicht erfährt) können auch bei einem korrekt gebautem Pferd schon vorhanden sein während ein Pferd mit Mängeln ohne Vorschädigung womöglich damit uralt wird. Pferdekauf ist manchmal wie ein Lotteriespiel, selbst wenn ich mir im Internet ein Pferd anschaue auf einem Video oder so ist es doch immer vorteilhaft abgelichtet und wenn man dann davor steht kommen die ganzen Mängel erst zu Tage. Ich kann Dir nur raten Dir in aller Ruhe Zeit zu nehmen und am besten auch immer mal jemanden drauf schauen zu lassen der richtig Plan von Pferden hat (und nicht auf die Provision vom Verkäufer scharf ist!) und die Pferde dann auch in aller Ruhe mehrmals auszuprobieren oder sogar eine Probezeit zu bekommen und vor allem eine gründliche AKU zu machen, das Pferd sollte Dir gefallen und der Bauch sollte ja dazu sagen können. Was ich heut zu Tage nicht mehr machen würde wäre ein Pferd zu nehmen was eine Macke hat (es gibt halt gewisse Macken die dauerhaft sind) zu der ich mir sage "das krieg ich schon in den Griff", das hab ich zwei mal gemacht und ich hab die Macke auch halbwegs in den Griff bekommen aber sie hat ein Leben lang genervt weil man immer drauf aufpassen muss, man muss halt gut abwägen ob die Macke auch wirklich dauerhaft zu korrigieren ist und ob sie mir wirlich egal ist oder ich mich hinterher doch ärgere. An Härte und Belastbarkeit kann ich auch den Araber empfehlen der sehr vielseitige Talente hat, im Krankheitsfall super schnell regenerationsfähig ist (die haben aber echt selten was), richtig einstecken kann, an Grundkondition kaum zu schlagen sind aber das Temperament nicht jedermans Sache ist. Da hab ich schon sehr viele kennen gelernt die trotz richtig schlechter Reiterei nie was an den Knochen hatten und uralt geworden sind. |
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Wotan (21.07.2010)
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aufTrab Neuling
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AW: Reinrassiges Pferd oder Mix?
Das was ihr hier geschrieben habt, deckt sich ungefähr mit dem, was ich mir überlegt habe. Ich habe auch schon an einen großen Haflinger(mix), einen Freiberger(mix) oder einen Shagya-Araber(mix) gedacht. Vom Temperament und Reiten her passen die mit viel Vorwärts besser zu mir als die Faulen, weil ich viel besser Ruhe ausstrahlen kann, als motivierend einwirken kann, also sollte das Pferd wirklich nicht zu schwer sein. Hatte mal einige Zeit einen Shagya-Araber(mix
) als RB, der von bisschen stur bis "arabig" alles drauf hatte, der war damals schon 16 Jahre alt und zB auch NIE krank. Mit dem kam ich gut klar, deshalb auch die Überlegung obs mal in diese Richtung geht. Und die sind ja auch um die 155cm groß.Oje, einfach ist es nicht. ![]() Danke für eure Antworten bezüglich reinrassig oder Mix. Ich verstehe, dass weniger ausschlaggebend ist, ob es ein reinrassiges Pferd oder ein Mix ist, sondern ob die Aufzucht gut war/ist und dass es nicht zu gravierende Exterieurmängel gibt. |
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#9 (permalink) |
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Moderator
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AW: Reinrassiges Pferd oder Mix?
ich möchte gern noch zu Bedenken geben, dass es sehr schwer ist einem Jungpferd gerecht zu werden und dass es Erfahrung und Wissen braucht, um es auszubilden.
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aufTrab Stammgast
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AW: Reinrassiges Pferd oder Mix?
Zitat:
Wenn es das erste Pferd werden soll, würde ich eher erstmal auf einen etwas älteren zurück greifen, der zumindestens angeritten ist wenn nicht sogar noch besser eine solide ausbildung hinter sich hat. ein 7 oder 8 jähriger "tut" es doch auch...Meine beiden ersten Pferde waren jeweils 10 als ich sie gekauft habe und mein dritter war damals 3 und ich weiß ich würde mir nicht nochmal so einen jungen burschen kaufen...(mittlerweile ist er 10 und ein super Pferd, aber damals war das alles ganz schön harte arbeit) |
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AW: Reinrassiges Pferd oder Mix?
Zitat:
Nur - woher Erfahrung und Wissen nehmen, wenn man nie darf, weil es eben Erfahrung und Wissen braucht um ein Jungpferd anzureiten, bzw. auszubilden und somit lieber einen Profi ranlässt? ![]() Ich habe jetzt mein zweites Pferd, und die ist am Sonntag erst vier geworden. Ist noch ziemlich roh. Bisher haben wir geschafft: Hufe geben, führen lassen, niemanden umrennen, beim Schmied still stehen, satteln, trensen, Druck weichen, Abstand halten. Fliegenspray kommt als nächstes, das wird ein Spaß. *gg* Nee, aber zurück zum eigentlichen Beitrag: Ich finde, solange man jemanden an der Hand hat, der sich mit der Ausbildung von jungen Pferden auskennt (in meinem Fall mein Freund und die Trainerin des Stalles gleich fünf Meter neben uns), kann man es ruhig wagen, sich ein junges Pferd zuzulegen und es auszubilden. Allerdings wirklich nicht als erstes Pferd, da macht man einfach zu viele Fehler. Da wäre ein etwas älteres, schon ausgebildetes Pferd einfacher und von denen kann man einfach ne Menge lernen. *find* Was Mix-Pferde angeht: Nunja. Da bin ich gespaltener Meinung... Ich habe neulich eine junge Hannoveraner/Appi-Stute gesehen, die sah sehr schick und vielversprechend aus. Bissl lustig in der Farbgebung (Punkte nur am Maul und wenn man den Schweif hochgehoben hat, ansonsten braun), sah vom Körperbau her aber recht nett aus. Als Freizeitpferd definitiv ein gutes Pferd, meiner Meinung nach. Und ich gebe zu, dass ich letztes Jahr mit einem Haflinger/Trakehner-Mix geliebäugelt habe. Wenn der nicht so weit weg gewesen wäre, dann hätte ich mir den garantiert mal angesehen. Ich sags mal so, wenn der Mix gut durchdacht ist, dann sehe ich echt kein Problem darin. Gerade wenn es um Privatzüchter geht, die ja meistens nur ein nettes Fohlen aus der eigenen Stute / vom eigenen Hengst haben möchten. Und da spricht doch nix dagegen, meiner Meinung nach. Abenteuerkreuzungen wie Shetty/Shire (achtung, übertrieben!) sollte man aber nach Möglichkeit unterlassen... ![]()
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