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  1. #1
    Lelie
    Gast

    Frage Umzug, 450 km-Hängerfahrt, Eingewöhnungsschwierigkeiten - was beachten? Tipps?

    Hi Leute,
    wie vielleicht einige schon mitbekommen haben, zieht mein Pferd in ein paar Monaten zu mir.
    Das bedeutet zwangsläufig eine ca. 450 km lange Hängerfahrt und logischerweise auch einen Stall- und Herdenwechsel.
    Ich mach mir jetzt total viele Gedanken, woran ich denken muss und so weiter.
    Sie ist schon 18, aber im Prinzip fit wie ein Turnschuh, geht ganz lieb auf den Hänger und steht da auch ruhig. Allerdings ist sie, wenn überhaupt, vor ca. 13 Jahren so eine lange Strecke gefahren.
    Woran muss ich unbedingt denken? Was soll ich vermeiden? Habt ihr Erfahrungen mit so langen Hängerfahrten? Habt ihr irgendwelche Tipps für mich?
    Ihr seht schon, ich bin am durchdrehen .
    Es wär toll, wenn ihr mir ein paar Tipps und Ratschläge geben könntet!
    LG Lelie
    Geändert von Lelie (30.11.2007 um 18:12 Uhr)

  2. #2
    aufTrab Guru Avatar von Bino
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    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Hi Lelie, die Frage ist toll, die beschäftigt mich nämlich auch
    Werde ja in einem Jahr ca. umziehen, wie weit, weiß ich noch nicht, aber ich überlege natürlich jetzt schon, worauf ich mich einstellen muss.

    Auf jeden Fall würde ich während der Fahrt Pausen machen. Dass das Pferd mal zur Ruhe kommt, man es streicheln, füttern und tränken kann. Raus nehmen würde ich es nicht, nachher geht es nicht mehr rein

    Aber ansonsten weiß ich eben auch nicht Bescheid, wäre toll wenn jemand was erzählen könnte

    Bino

  3. #3
    aufTrab Guru Avatar von Gwenie
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    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Also wir haben mal eine Stallfahrt nach Holland gemacht und waren 5 1/2 Stunden unterwegs. Kilometerzahl weiß ich jetzt gar nicht!
    Wärend der Fahrt haben wir auch nur eine Pause gemacht, die Pferde standen ganz brav.
    Haben dann natürlich nach dem Rechten geschaut.
    Würde auch deinem Pferd unterwegs nur leicht bekömmliche Kost anbieten (Apfel etc.), da es sich ja auf dem Hänger nicht viel Bewegen kann und damit die Verdauung nicht so sehr belastet wird. Wasser klar, bei einer Pause anbieten. Die meisten Pferde trinken es aber nicht!

    Was ganz wichtig ist eher was du machst wenn ihr angekommen seit!! Durch die lange Hängerfahrt stacksen die Pferde regelrecht von Hänger!! Wir sind ersteinmal spazieren gegeangen, als die Transportgamaschen ab waren und sie kurz in der Box waren (Pipi machen- macht ja nicht jedes Pferd auf dem Hänger!) So kam deren Kreislauf auch wieder in Schwung.
    Wir hatten auch ältere Pferde (21) mit und alle haben das gut überstanden!

    Während einer Pause vom Hänger nehmen würde ich sie aber auf keinen Fall!! Grad auf der Autobahn ist das MEGA GEFÄHRLICH! und viele wollen nicht wieder auf den Hänger!
    Gruß Gwenie

    www.equiservice.de

  4. #4
    Lelie
    Gast

    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Danke, ihr zwei! @ Bino: Natürlich werde ich dir dann alle meine Erfahrungen zur Verfügung stellen .

    Also, abladen würde ich unterwegs nie, nie, nie, auch wenn sie wirklich 1a aufn Hänger geht (ehemaliges Turnierpferd eben), aber die Vorstellung, dass sie aufm Rastplatz abhaut, doch nicht raufgeht oder noch mehr Stress hat, weil es laut ist und überall LKW und so, nene, die bleibt schön die ganze Fahrt drauf.
    Füttern würde ich wahrscheinlich Silage oder nasses Heu (wegen der Staubbelastung, soll ja im Hänger ziemlich doll sein). Außerdem muss sie vorm Umzug eh von Silage auf Heu umgestellt werden, weil sie im alten Stall Silage bekommt und im neuen gibts nur Heu.
    Ich hab jetzt schon öfter gehört, dass es für die Pferde weniger stressig ist, wenn man möglichst selten und kurz Pause macht, damit sie nicht anfangen zu zappeln, wenn sie die ganze Zeit aufm stehenden Hänger sind und (entgegen der normalen Erfahrung) nicht abgeladen werden. Was meint ihr? Einmal, vielleicht zweimal müssen wir auf jeden Fall unterwegs anhalten (Pinkelpause). Da wird es dann natürlich auch Wasser geben.
    Was meint ihr, soll ich den Hänger einstreuen, damit sie es bequemer hat und sich eher traut zu pinkeln (macht sie aber meistens auch ohne Einstreu)? Oder staubt das zu doll? Außerdem hab ich schon gehört, dass es damit zu rutschig werden kann, sodass sie sich schlechter ausbalancieren könnte?
    Ich hab überlegt ne Webcam (oder so) im Hänger zu installieren, damit ich sie vom Auto aus während der Fahrt im Blick haben kann. Was meint ihr dazu? Hat jemand damit Erfahrung, wie man das technisch lösen kann?
    Was meint ihr, wie soll ich sie einpacken (Decke, Beine usw.)?

    Bitte immer her mit weiteren Erfahrungen und Ratschlägen!
    LG Lelie
    Geändert von Lelie (30.11.2007 um 18:12 Uhr)

  5. #5
    Ehrenmitglied Avatar von Merle
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    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Bin gerade am überlegen was die 450km wohl in Zeit bedeuten aber ich würde auch keinesfalls abladen oder dafür nicht nur auf einen Rastplatz fahren, sondern wirklich weiter aufs Land quasi. Vielleicht wenn Du unterwegs jemanden mit Pferden und Hof kennst, wo ihr Pause machen könntet, aber auch das würde ich mir wohl eher sparen denke ich.

    Würde mittels Heunetz was zum Fressen anbieten, Beine bandagieren, Decke je nachdem ob das Pferd sowieso eine drauf hätte, oder wie kalt es ist. Griffbereit einpacken kann man eine Decke ja auf jeden Fall. Wasser vom alten Stall mitnehmen und eventuell ein wenig Sägespäne im Hänger verteilen. So sind wir meistens unterwegs, auch längere Fahrten über, wobei wir meist nie länger als drei oder vier Stunden Hängerfahrzeit hatten.
    Liebe Grüße Merle

  6. #6
    Lelie
    Gast

    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Ich hab jetzt mal ne überschlägige Rechnung gemacht und wahrscheinlich brauchen wir (ohne Stau und Pausen) so ca. 5 1/2 Stunden.
    Die Strecke ist bis auf ca. 10 km nur Autobahn, also auch recht angenehm zu fahren. Außerdem sind wir höchstwahrscheinlich zu dritt (davon zwei Hängerfahrer), sodass die Fahrer sich auch ablösen können und wir so keine langen Pausen (wg. ausruhen) machen müssen.
    Da wir Anfang Februar fahren werden, wo es recht kalt sein wird, lass ich am besten die gewöhnliche Winterdecke drauf, oder? Schwitzt sie darunter zu doll? Abschwitzdecke fänd ich irgendwie zu kalt.
    Um die Beine mach ich wohl am besten Transportgamaschen, sollte ich da noch drunter bandagieren und Glocken drum machen?
    @ mueffy: Diese Rescuetropfen sind doch was homöopathisches, oder? Wie wirken die denn? Wegen dem Heunetz von dir schau ich mal..., sie ist so ein ungeduldiger Fresser, vielleicht ist sie von engen Maschen erst recht genervt.
    @ Merle: Hattet ihr mal Probleme mit den Spänen, dass die Pferde gerutscht sind?

    Auf jeden Fall befrage ich meine TÄ nochmal zu der ganzen Sache und natürlich alle Leute, die ich kenne .
    LG Lelie
    Geändert von Lelie (30.11.2007 um 18:12 Uhr)

  7. #7
    Valerio
    Gast

    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Als ich meinen Laval anfang März diesen Jahres von Thüringen nach Niedersachsen hoch geholt habe, hatte ich ihm auch seine ganz normale Winterdecke auf- 200g damals...

  8. #8
    aufTrab Neuling
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    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Hallo,
    wir fahren mit unseren Pferden jedes Jahr in den Urlaub. Die Strecke ist ziemlich genau 430 km weit. Probleme hat es noch nie gegeben. Machen das jetzt seit ca. 6 Jahren. Anfangs haben wir meist 3 pausen gemacht, Wasser gegeben und nach den Hottis geschaut. Meiner Erfahrung nach trinken sie unterwegs eh nichts, aber anbieten würde ich es auf jeden Fall. Mittlerweile machen wir nur noch zwei kurze Pausen, weil sie sonst anfangen zu hampeln und denken, dass sie aussteigen können - sind sie ja auch von den Turnieren her so gewöhnt. Die Strecken sind ja meist nicht so lang.
    Mache ganz normale Transportgamaschen drauf und eine Abschwitzdecke, denn es gibt ja auch Pferde, die sich unterwegs aufregen und anfangen zu schwitzen. Wenn wir im Frühjahr gefahren sind hab ich die normale Stalldecke draufgelassen. Den Hänger haben wir immer mit Spänen eingestreut, ist glaub ich schon angenehmer wegen pinkeln und so.
    Wir hatten wirklich schon die verschiedensten Pferde mit, aber alle haben immer brav gestanden und sind auch relativ entspannt am Ziel wieder ausgestiegen.
    Ich drücke dir jedenfalls fest die Daumen, dass alles gutgeht!
    Gruss,
    Insha

  9. #9
    Lelie
    Gast

    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Vielen Dank, insha!
    Ich tendiere im Moment auch zu einstreuen. Wahrscheinlich werde ich dann aufm Hänger auch die 200g-Decke drauftun (ihre mittlere, aber die ganz dicke ist bestimmt zu warm, falls sie schwitzt).
    Pausen werden wir wohl möglichst kurz halten, eine nach einem Drittel und die andere ca. nach zwei Dritteln.

    Hat jemand Erfahrung mit "selbstgebastelter" Videoüberwachung für den Hänger, z.B. mit ner Webcam und nem Laptop? Ich hätt sie ja schon ganz gerne im Blick. Denn wenn die hinfallen oder so, merkt man das ja manchmal noch nicht mal und wir werden auch nur mit dem einen Auto fahren.

    LG Lelie, die auf weitere Tipps wartet und schon ganz aufgeregt ist.
    Geändert von Lelie (30.11.2007 um 18:13 Uhr)

  10. #10
    Lelie
    Gast

    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Hey Leute,
    ich brauch Tipps! Besonders was die "Videoüberwachung" angeht. Und auch zur Einstreufrage hätt ich gerne noch mehr Meinungen!
    LG Lelie
    Geändert von Lelie (30.11.2007 um 18:13 Uhr)

  11. #11
    aufTrab Guru Avatar von Gwenie
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    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Also ich persönlich halte nichts davon den Hänger einzustreuen. Besonders Stroh ist rutschig- grad wenn es nass wird. Weicher stehen die Pfferde auch nicht unbedingt, da grad die neueren Böden auch etwas nachgeben.
    Wenn uberhaupt würde ich etas Sägespäne hineinschütten, damit der Urin aufgesaugt wird. Aber auch das muß man nicht wirklich machen!
    Gruß Gwenie

    www.equiservice.de

  12. #12
    Lelie
    Gast

    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Also vielleicht nur Späne im hinteren Hängerteil? Dann staubt es vielleicht auch nicht so in die Nase.

    Noch weitere Statements?
    LG Lelie
    Geändert von Lelie (30.11.2007 um 18:13 Uhr)

  13. #13
    aufTrab Stammgast
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    Neben dem Kamin, weils kalt ist!!
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    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Hmmm, das ihr euch da so viele Gedanken macht...


    Wenn ich mit dem Verein zu Turnieren fahre die auch schon mal 500 km weit entfernt sind dann werden die Pferde einfach leicht eingedeckt, bekommen Transportgamaschen drauf nen Heunetz rein und ab gehts.

    Bei 500 km machen wir auf der Hälfte ne Pause damit alle mal was trinken können, die Menschen aufs Klo gehen und dann gehts weiter.

    Da werden keine besonderen Vorkehrungen getroffen und Videoanlagen angebracht, und unser ältestes Turnierpferd ist mittlerweile auch schon 24 und läuft noch.....

    Naja, aber wenn man nicht oft oder gar nicht so weit mit dem Pferd fährt dann macht man sich wahrscheinlich mehr Gedanken als wir......

    AUf jedenfall immer VORSICHTIG fahren......

  14. #14
    Moderator Avatar von urmeli
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    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Hallöchen :-)

    Also vor 3 Jahren ist mein " Dicker" mit mir 800 km als ungeübtes Hängerpferd umgezogen. Wir haben alle 2 - 3 Stunden ca. 15 min Rast gemacht ( man hatte uns 20 min. empfohlen, wobei Pferdi zu unruhig wurde ). Das Pferd sollte die Chance haben das schaukeln und wanken ab zu legen. Stell dir mal vor du bist auf einem schwankenden Schiff....nach ca 3 Stunden hast du, wenn du an Land gehst, immer noch das Gefühl zu schwanken.......So hat man mir das damals erklärt.
    Mein Pferdi war mit uns 11 Std. unterwegs und hat die ganze Zeit kein Wasser aufgenommen oder gepieselt. Wir hatten ein Heunetz das wir immer wieder aufgefüllt haben, damit er beschäftigt war. Das hat er sehr gerne angenommen. Anderes ( Möhren, Äpfel usw.) mochte er nur sehr wenig nehmen.
    Auch hatten wir überlegt ihn zwischendurch ab zu laden oder sogar irgendwo zu übernachten. Doch dadurch, dass er eh nicht gerne in den Hänger geht war das ausgeschlossen.
    Augen zu und durch.
    Nach dem " Höllentrip" haben wir ihn einfach alleine auf eine Weide gelassen wo er selber entscheiden konnte wie er sich bewegen mochte. Auf der Nachbarweide standen andere Pferde.
    Zuerst hat er gepieselt und sich dann erstmal richtig gewälzt. Erst dann hat er sich mal die anderen Pferde anfgesehen.
    Ich habe mir sehr große Sorgen gemacht, weil er den ganzen Tag nichts getrunken hat und nicht gepieselt hat. War aber anscheinend kein Problem.
    Wir hatten Stroh eingestreut. Auch das war kein Prob.
    Vertraue Deinem Pferd und mache Dir nicht zu viele Sorgen. Ich denke aber, dass Du mit 6 Stunden Fahrt rechnen musst mit Pause.

    Ich wünsche Euch alles gute und würde mich freuen, wenn Du mal schreibst wie es denn war.

    Noch ein Tip..... ich hatte die Außenspiegel so eingestellt, dass ich den Pferdekopf sehen konnte. Das hat mir sehr geholfen.

    LG
    urmeli

  15. #15
    aufTrab Stammgast Avatar von Farina770
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    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Hey Lelie,
    wir fahren auch selten so weit.. das letzte mal 300 km nach Münster, aber mit LKW.
    - nicht so warme Abschwitz (!)decke, sie schwitzt bestimmt, ist ja auch anstrengend u. Transportgamaschen.
    - Ich würde evtl. die hintere Plane am Hänger so halb zuziehen, damit sie den ganzen Verkehr auf der Autobahn nicht so hautnah mitkriegt.
    - Zu fressen würde ich, ausser Möhren und anderen "Trösterlies", nichts geben unterwegs, da hätte ich Angst vor Verdauungsproblemen. Lieber Morgens früh genug füttern damit sie noch etwas zeit zum Verdauen hat und dann Losfahren und später wieder was geben.
    - Fahrt bei der Pause evtl von der Autobahn runter auf ne Landstraße, ich finde den Krach auf nem Rasthof immer sowas von laut.
    Wir haben Farina damals 4jährig von Münster geholt (3 Std.) und sie ist bei der Pause auf dem Rasthof jedesmal im Hänger an die Seite gehüpft wenn ein Brummi vorbeigefahren ist.
    - Ausladen würde ich auch nie!
    - Ich würde auch etwas mit Sägespäne einstreuen, das bringt zwar nicht sooo viel, aber dann ist der Hänger etwas gemütlicher und falls sie doch mal muss... Vorne würd ich auch nichts hinstreuen nur ab dem Bauch rückwärts richtig dick!

    Mit meiner Freundin fahr ich als TT manchmal quer durch Deutschland, wenn sie ein größers Turnier hat. Das weiteste waren 7 Stunden nach München! Wir longieren die Pferde so 1-2 Std. bevor wir fahren mal kurz oder lassen sie in der Halle laufen - damit sie nicht so verspannt losfahren müssen und wenn wir ankommen immer erst noch circa ne halbe Std.bewegen, spazierengehen oder longieren / laufenlassen. Nur so ein bißchen Schritt und Trab zum Lockerwerden. Das klappt eigentlich immer super!

    UND GENUG MÖHREN UND ÄPFEL MITNEMEN !!!

  16. #16
    Lelie
    Gast

    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Danke Farina für die Tips!
    Heu werde ich vielleicht aus einem engmaschigen Heunetz geben, damit sie nicht so schnell frisst und trotzdem beschäftigt ist. Sonst fängt sie, glaub ich, an zu hampeln und das wär ja auch nicht toll.
    Auf unserer Strecke sind ganz gute Rastplätze, mit vielen Parkplätzen, auch solchen, die etwas "abgelegener" und ruhiger sind, das wird, denke ich, schon gehen.
    Danke für den Einstreu-Rat, so werde ich es dann wohl machen.

    Weitere Tipps bitte!
    LG Lelie
    Geändert von Lelie (30.11.2007 um 18:14 Uhr)

  17. #17
    aufTrab Neuling Avatar von julschen1984
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    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Hallo,
    also ich würde das Heu aber auf jeden Fall nass machen. Der Staub dadurch im Hänger wird um einiges weniger.
    Also enges Heunetz und nasses Heu.
    Ich würde hinten paar Sägespäne einstreuen und vorne nichts.
    Transportgamaschen und ne leichte Decke. Abschwitzdecke oder maximal Übergangsdecke. Das reicht auf jeden Fall.
    Wir sind schon öfter so weite Touren gefahren und bis jetzt toitoitoi hats immer super hingehauen.
    Wichtig ist wenn du ankommst, erstmal bissl zur Ruhe kommen lassen und dann am besten spazieren gehen. Wir haben mal ne Stute geholt 1080km weit weg und die hat nach 12 Std Fahrt erstmal paar Stunden gelegen. Du musst nur immer bissal drauf schauen wg der Verdauung.
    Mach dir keine Sorgen, du kriegst das sicher problemlos hin alles

  18. #18
    aufTrab Professor Avatar von Lore
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    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Habe jetzt net alle Beiträge komplett gelesen, also sorry, falls etwas schon geschrieben wurde...

    Letztes Jahr im August bin ich mit meinem Pferd ca. 400 km weit weg in den Urlaub gefahren. Das lief recht problemlos.
    Ich hatte bis auf zehn Kilometer ebenfalls nur Autobahn. Unsere Fahrt dauerte ungefähr fünf Stunden inkl. zwei kurzen Pausen.

    Wasser würde ich mir vom heimischen Stall in einem Kanister mitnehmen. Meistens trinken die Pferde unterwegs eher nicht, aber wenn dann doch eher das heimische Wasser.

    Futter - naja, ich hatte Heulage mit, im Heunetz. Da du jedoch sowieso auf Heu umstellen musst, würde ich auch Heu mitnehmen, ggf. etwas einweichen. Kommt immer auch auf die Heuqualität an. Wenn du dem Staub ein bißchen entgegenwirken willst, dann könntest du auch statt eines Heunetzes so einen Heusack nehmen, der hat nur ein Loch zum Fressen und ist ansonsten geschlossen. Der ist aber meist schneller leer gefressen als ein Netz, weil die Pferde das Heu besser raus bekommen. Muss man halt vom Pferd abhängig machen.

    Einstreu - also ganz frische Späne würde ich nicht nehmen. Meine Stute steht auf so Strohmehl, wenn das frisch aus dem Ballen kommt, ist es schon ziemlich glatt. Auch Weichholzspäne sind im neuen Zustand sehr glatt.
    Da würde ich lieber drei, vier Schaufeln "gebrauchte" Späne aus einer Späne-Box nehmen. Also natürlich nicht so richtig vollgesiffte , aber wenn die Späne schon ein bißchen "gesetzt" sind, sind sie nicht mehr so rutschig. Falls dein Pferd auf Stroh steht, vielleicht kannst du ja einen Späne-Stallkollegen bitten, dir ein bißchen was für die Fahrt zu spenden.
    Falls dein Pferd unterwegs wirklich pinkeln muss, wird es das vermutlich eher tun, wenn ein bißchen eingestreut ist. Reicht aber völlig, wenn so das hintere Drittel eingestreut ist, vorne muss nicht sein. Auf der längeren Fahrt würde ich es auf jeden Fall machen, anstatt zu riskieren, dass das Pferd sich deswegen das Pinkeln stundenlang verkneift. Ist ja nicht so gesund.

    Decke - kommt drauf an. Ich würde meinem Pferd Anfang Februar wohl eine Abschwitzdecke und darüber so eine ganz leichte Stalldecke anziehen. Mein Pferd ist komplett geschoren und trägt normalerweise eine dicke Stalldecke. Beim Transport schwitzen die Pferde ja doch meist ein bißchen, daher würde ich "eine Nummer dünner" wählen, als das Pferd normalerweise trägt.
    Bandagieren würde ich persönlich eher nicht. Wenn das Pferd sich während der Fahrt irgendwie rumhampelt, die Klettverschlüsse öffnet und dann mit den langen Wickeln um die Bine da rum trampelt... Nee, da würde ich lieber Transportgamaschen nehmen. Zusätzlich unter den Transportgamaschen zu bandagieren halte ich für übertrieben, ich denke das wird dann auch ganz schön warm auf Dauer.

    Pausen - ich habe nur zweimal kurz eine kleine Pause gemacht. Also wirklich nur eine Zigarette geraucht und meinem Pferd Wasser angeboten und geguckt, ob alles okay ist. Lange Pausen verlängern ja auch die Zeit, die das Pferd insgesamt auf dem Hänger verbringen muss, das sollte man dabei bedenken. Dann lieber früher ankommen und das Pferd aus dem Anhänger entlassen.

    Kamera - hatte ich nicht. Ich war übrigens auch ganz alleine unterwegs, also keinen Fahrerwechsel. Ist aber nicht sooo anstrengend, gerade wenn du hauptsächlich Autobahn fährst.
    Wenn din Pferd unterwegs sehr unruhig wird und die Situation zu eskalieren droht, musst du eh anhalten. Die Tatsache, dass du das auf dem Bildschirm verfolgen kannst, ändert ja nichts daran - eingreifen kannst du während der Fahrt sowieso nicht. Wenn es im Anhänger extrem unruhig wird, das merkst du schon im Auto. Und wenn du noch ein paar Beifahrer mit hast, die könnten ja auch mal durch die Heckscheibe spähen

    Als ich am Ziel angekommen bin, habe ich mein Pferd erstmal ein paar Minuten geführt und dann auf ein Paddock gestellt. Da konnte sie sich ausgiebig wälzen und sich ein bißchen die Beine vertreten, während ich die Box hergerichtet habe.

    Ich finde es gut, dass du dir Gedanken machst vor dieser langen Fahrt. Aber dein Pferd wird damit schon klar kommen, wenn es ein erfahrenes Turnierpferd ist. Du solltest dich nicht allzusehr verrückt machen...
    Ich wünsche dir bzw. euch jetzt schon mal eine gute Fahrt, es wird bestimmt entspannt und dein Pferd wird es wegstecken. Alles Gute!
    Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts.
    (Friedrich Hebbel)

  19. #19
    Lelie
    Gast

    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Vielen, vielen Dank, liebe Lore, für deinen langen Beitrag und die lieben und aufmunternden Worte!
    Nun steht der Umzug ja bereits kurz bevor und deshalb steht die Planung auch schon.
    Wir haben uns entschieden Silage aus einem Heunetz zu füttern. Auch in unserem jetzigen Stall gibts ab und an mal Heu (wenn die Silage alle war z.B.) und das hat sie immer gut vertragen, deshalb werden wir da nicht groß was vorher umstellen.
    Außerdem wird hinten mit Spänen (die wir von irgendeinem Spänebenutzer oder unserem Stallbesi bekommen) eingestreut, eben wegen des Pinkelns.
    Unterwegs werden die beiden (meine Mama und eine gute Freundin, der auch das Auto und der Hänger gehören, ich kann wegen der Uni nicht mitfahren und empfange sie dann am neuen Stall) ein bis zwei kurze Stopps machen (vermutlich nach ca. 150-200km und dann nochmal ca. 120 km vorm Ziehl). Dort kriegt sie dann natürlich auch Wasser angeboten und evtl. ein paar Möhrchen.
    Außerdem bekommt sie seit ca. einer Woche ein spezielles Futter für die Abwehr und allgemein für stressige Situationen, auch um ihr den Stallwechsel zu erleichtern.
    Um die Beine bekommt sie gewöhnliche, lange Transportgamaschen und vorne wahrscheinlich noch zusätzlich Glocken, dass entscheidet Mama spontan, ob das gut geht.
    Damit es nicht so laut ist und weil es am nächsten Freitag aller Voraussicht nach regnen wird, machen wir hinten die Plane zu.
    Oder spricht da was dagegen, wegen der Luftzirkulation?
    Wenn es dann nicht reinregnen kann, braucht sie auch keine Regendecke und bekommt dann wahrscheinlich ihre dünnere Abschwitzdecke plus eine Stalldecke drauf. Ich schwanke aber noch, ob sie nicht doch lieber die Stalldecke (nehmen wir oft auch zum Abschwitzen in der Box, ist so eine Bucas mit Fleece, nicht wattiert) und eine ungefütterte Regendecke nehmen, einfach, weil das mit den Kreuzgurten besser hält, als mit der Abschwitzdecke. Denn Deckengurte (müsste dann ja sowas Longiergurt-ähnliches sein, damit es auch hält) ist sie nicht gewöhnt.
    Von der Kamerageschichte hab ich Abstand genommen, weil mir das zu kompliziert ist und ich jetzt ja gar nicht mitfahre und meine Mama das eh nicht gebacken kriegen würde, zu viel Technik .
    Und ich werd meine Mutter nochmal bitten, dass sie sie vorher noch für ne halbe Stunde aufs Paddock schmeißt, damit sie nicht so steif auf den Hänger geht und dann dort den halben Tag stehen muss.
    Wenn sie angekommen ist, wird sie (denke ich, muss ich dann sehen) auch erstmal aufs Paddock kommen oder ich geh mit ihr spazieren oder lasse sie etwas an der Longe joggen.
    Ansonsten hoffe ich jetzt, dass es kein Blitzeis gibt, die beiden nichts vergessen, das Pferdchen sich gut benimmt und heil hier ankommt.
    Wenn ihr noch Tipps für mich habt, immer her damit! Und drückt die Daumen, dass alles gut geht.
    LG Lelie

  20. #20
    aufTrab Professor Avatar von Lore
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    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Ich hatte das Fenster auf der Beifahrerseite unten angekippt, das Pferd steht bei mir immer auf der Fahrerseite. Dadurch hielt sich die Staubentwickung beim Rauhfutter ganz gut in Grenzen, Heulage staubt ja eh nicht so doll.
    Wenn das Pferd es nicht gewohnt ist, würde ich hinten die Plane ehrlich gesagt lieber nicht zu machen. Da regen sich die Pferde nach meiner Erfahrung ziemlich auf, wenn sie das nicht kennen. Den Lärm kannst du mit der Plane sowieso nicht aussperren.
    Dass es bei offener Plane reinregnet - also dann muss es schon ziemlich heftig regnen, mit stürmischem Wind von hinten. Gerade auf der Autobahn geht es ja eher ganz gut voran, so dass der Regen aufgrund des "Fahrtwindes" eigentlich immer eher von vorne kommt.
    Falls ihr es einrichten könnt und dem Pferd ein bißchen Verkehrslärm ersparen wollt, könntet ihr vielleicht eher nachts oder an einem Sonntag fahren. Da sind dann fast keine LKW's unterwegs und die Gefahr, im Stau zu landen, ist ebenfalls nicht so groß. Die Rückfahrt habe ich damals auch erst abends um neun angetreten, das war sehr entspannt.
    Was die Späne betrifft, da würde ich wirklich keine ganz frischen nehmen. Wenn die Späne aus der Box kommen, dann saugen sie auch besser. Eine Bekannte hatte man richtig Sauerei auf dem Hänger wegen sowas. Das Zeugs läuft dann nämlich nach vorne, also es hat regelrecht geschwommen vor der Sattelkammer und obendrauf auf der riesigen Pfütze dümpelten die Späne. Gerade wenn es im Winter mal richtig knackig kalt ist, kann man das auch schlecht saubermachen und man kriegt den Gestank da ewig net raus...

    Das wird schon, wir alle werden für gutes Wetter beten!
    Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts.
    (Friedrich Hebbel)

  21. #21
    Lelie
    Gast

    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Ja, die Fenster vorne kippen wir sowieso immer.
    Farina hatte das mit der Plane empfohlen, deswegen dachte ich, machen wir das so. Muss ich nochmal überdenken.
    Das mit dem Fahrtwind stimmt schon, aber ich hab es selbst schon erlebt, dass ein Pferd mit Stalldecke hinten komplett durchweicht war, da war auch die Plane hinten offen. Ich möchte nicht, dass sie dann auskühlt und sich noch erkältet.
    Wahrscheinlich wird es auf die Bucasdecke plus Regendecke rauslaufen.
    Mit den Spänen muss ich mal sehen. Es gibt bei uns im Stall sehr wenige Leute, die überhaupt mit Spänen einstreuen, deshalb könnte es schwierig werden, saubere aber gebrauchte zu ergattern.
    Sonntags oder abends geht leider nicht, denn wir können ja nicht mitten in der Nacht im neuen Stall ankommen und meine Mama muss Montag wieder arbeiten, kann auch keine Urlaub nehmen (Lehrerin), deshalb geht Sonntag leider auch nicht, schließlich müssen sie ja auch noch zurück. Wir haben das lange überlegt, aber es geht eben nicht anders.
    Sie werden früh losfahren, damit allgemein nicht so viel Verkehr ist.
    Eine Frage hätte ich noch: Was meint ihr zum Schweif bandagieren für so eine lange Fahrt? Ich würde da schon gerne was drum machen, weil der Schweif sonst nachm Abladen garantiert weggescheuert ist und ich da wieder monatelang dran rumzüchten kann. Es gibt ja Leute, die meinen, dass das den Schweif zu sehr abschnürt.
    LG Lelie

  22. #22
    aufTrab Professor Avatar von Lore
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    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Naja, nachdem du geschrieben hast, dass die Planung im großen und ganzen steht, habe ich mir das auch schon gedacht, dass ihr die Tage und Uhrzeiten nicht mehr umschmeißen werdet

    Für den Schweif gibt es so "Taschen" - ich glaube, die Dinger heißen Tail Bag. Jetzt frag mich aber nicht, wo man sowas auf die schnelle noch her kriegt... Bandagieren - ich weiß nicht. Da hast du schon die Gefahr, dass du es zu fest machst (abschnüren) oder zu locker (es löst sich). So ein Tail Bag oder auch diese normalen Schweifschoner sind ausserdem aus so wasserfestem Material - wenn also dein Pferd jetzt zum Beispiel pinkelt und so 'ne Bandage nass wird, dann zieht die sich ja auch zusammen ^^ da würd' ich vielleicht lieber einen Schweifschoner nehmen, wenn überhaupt. Oder den Schweif einflechten und hoffen
    Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts.
    (Friedrich Hebbel)

  23. #23
    Lelie
    Gast

    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Ich hab eine Neoprenbandage, die geht dafür ganz gut. Rutscht nicht, kann man auch weniger fest machen, zieht sich auch nicht zusammen, wenn sie nass wird.
    Einen normalen Schweifschoner hab ich auch, aber der ist erstens zu eng und rutscht zweitens immer sehr schnell runter. Ist auch aus Neopren.
    Vielleicht mach ich da einen Unterleger drunter, der das ein bisschen ausgleicht? Allerdings wird das dann wiederum so dick. Ach, ich weiß nicht...
    Hat noch wer einen Tipp?
    LG Lelie

  24. #24
    aufTrab Guru Avatar von Gwenie
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    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Schweif einflechten, hochbinden und mit einer Bandage fest umwickeln- fertig!! Braucht man sich gar nicht in zu große Unkosten stürzen. Wobei mit dem Schweif am wenigsten passiert, meiner Meinung nach.
    Die vordere Stange könntest du noch polstern, damit sie mit der Brust nicht so dagegen haut. Einfach Bandagenunterlagen nehmen und bandagieren oder Rohrisolierung nehmen und befestigen!
    Gruß Gwenie

    www.equiservice.de

  25. #25
    Lelie
    Gast

    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Danke Gwenie,
    dass mit der Polsterung werde ich nochmal in Auftrag geben.
    Mit dem Schweif hab ich schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht, wenn ich ihn nicht eingeflochten hab. Deswegen will ich ihn auf jeden Fall schützen.
    Aber hier geht die Meinung ja eher zum Einbandagieren, also werd ich das wohl so machen.
    LG Lelie

  26. #26
    Lelie
    Gast

    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Hi Leute,
    alles hat gut geklappt!
    Die Fahrt (nur ein kurzer Stopp, weil unsere Chauffeuse Blutzucker messen musste) hat nur 5,5 Stunden gedauert und das Mäuschen war sehr brav, nicht geschwitzt und gar nichts.
    Auch am neuen Stall war sie sehr ruhig und scheint sich schnell einzugewöhnen.
    Jetzt muss ich auch los, erstes Mal reiten auf unserem grandiosen Außenplatz!
    LG Lelie

  27. #27
    aufTrab Guru
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    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Zitat Zitat von Gwenie Beitrag anzeigen
    Wobei mit dem Schweif am wenigsten passiert, meiner Meinung nach.
    OT: eine Schweifbandage im Hänger hat mich vor ein paar Jahren fast einen Pferdefuß und dann Gott sei Dank "nur" 2.000,- EURO und 18 Monate ein lahmes Pferd, das KOMPLETT stehen musste gekostet....

    LG

  28. #28
    aufTrab Professor Avatar von Wunschtraum
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    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Hey Lelie, super das alles so schön und ohne Probleme geklappt hat. Freut mich für dich!
    Hoffe deinem Pferdchen gefällts im neuen Stall und es fühlt sich schnell wie zuhause.

    LG Dani
    „Richtig Reiten reicht“(Paul Stecken)

  29. #29
    Lelie
    Gast

    Ausrufezeichen AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Anders als ich zunächst gedacht hatte, tut sich mein Pferdchen doch etwas schwer mit der Eingewöhnung am neuen Stall.
    Sie ist außergewöhnlich ängstlich, manchmal auch panisch. Neulich hat sie sich zum Beispiel beim Putzen ohne ersichtlichen Grund zurückgeschmissen, das tut sie sonst nie. Oder an einem anderen Tag hat sie beim Putzen (vor Angst) wie verrückt gezittert, die Hinterhand knickte teilweise schon ein.
    Allgemein steht sie sehr unter Strom, wiehert auch oft beim Reiten, was sie sonst auch nie tut.
    Habt ihr Tipps für mich, wie ich ihr die Eingewöhnung weiter erleichtern kann?
    Sie tut mir so Leid und ich würde ihr gerne helfen, weiß aber nicht so recht, wie.
    Ich bin für jeden Ratschlag dankbar!
    LG Lelie

  30. #30
    aufTrab Professor Avatar von Wunschtraum
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    AW: Umzug und 450 km-Hängerfahrt - was beachten? Tipps?

    Ich bin vor zwei Jahren mit meinem Pferd umgezogen. Sie war davor nur Stundenweise auf der Koppel und immer nur mit einem anderen Pferd. Im neuen Stall war sie dann in der Herde und fast den ganzen Tag draußen. Ihr ist die Umstellung auch schwer gefalle, das sie sowieso sehr sensibel ist. Was ich dir raten kann, ist erst mal deine Stute mit viel Verständnis zu behandeln, und ihr die Zeit zu geben die sie braucht um sich ein zu gewöhnen. Was meiner Maus glaub ich ganz gut geholfen hat, war das ich mich in den ersten Wochen intensiv mit ihr beschäftigt habe. Ich bin mit ihr spazieren gegangen, hab mich einfach zu ihr und der Herde auf die Koppel gesetzt oder mich auf die Putzbox in die Box gesetzt. Ich denke das ihr das geholfen hat, weil sie einfach gemerkt hat, dass jemand da ist, den sie kennt. Auch wenn das alles sehr zeiaufwendig war, hab ich des Gefühl gehabt, ihr die Eingewöhnung zu erleichtern

    Lg dani
    „Richtig Reiten reicht“(Paul Stecken)

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