Ergebnis 1 bis 16 von 16
  1. #1
    aufTrab Mitglied Avatar von Quasy
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    "Gewichtsträger"

    Hallo.Ich find keinen anderen ordner,um das reinzustellen. Deswegen poste ich es hier.

    Es geht um Folgendes:
    Mein Vater (42) hat sich für das Reiten begeistert!
    Wir haben heute ein paar ritte in seinem Lieblingsland Österreich auf gut ausgebildeten Haflingern gebucht. Einige davon sind sogenannte "gewichtsträger".
    Ich weiß nur ein wenig über diese "Art" von Pferden.
    Nun,er interessiert sich sehr dafür (auch meine Mutter),da er anfangen will Freizeit zu reiten (also:vorwiegend Gelände=)ebenfalls meine Mutter.
    So würden wir uns ein Pferd kaufen (wenn es beiden gefällt).

    Nun,da mein Vater sehr schwer ist (ca 100-105kg (mit Sattel)usw) bräuchte man schon einen "Gewichtsträger",oder?

    Ich habe gelesen,dass am besten kleinere,kompakte (eher quadratische) Pferde dafür infrage kommen würden. (z.b Tinker,Haflinger,...).
    Oder man bekommt es bei manchen gut gebauten Warmblütern mit einem speziellen Training hin...(auch bei Tinker und co muss doch dafür trainiert werden,oder?)

    Könnt ihr mir mehr über diese "Art" von Pferden verraten?

    Sind Tinker oder (noch besser) Haflinger (es sollte ein Pferd für die ganze Family sein,auch für mich als Dressur+Springreiter) dafür geeignet?

    Ich möchte mich eigendl. nicht so sehr auf eine Rasse fixieren,aber diese beiden (bes. Hafis) sind bei uns zu bekommen wie Heu.

    Habt ihr schon erfahrungen mit Gewichtsträgern?
    Wo bekommt man sie her?
    ist das regelmäßige Training dafür schwer (um bes. die Muskeln am Rücken auszubilden)?
    Kosten sie mehr als andere Pferde?

    Wäre lieb,wenn ihr mir diese Fragen beantworten könntet.
    Danke,lg,Reby

  2. #2
    aufTrab Professor Avatar von Lore
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    AW: "Gewichtsträger"

    Hi Quasy,

    schön dass ihr euch Gedanken macht, weches Pferd dafür in Frage kommen könnte. Leider sieht man ja oft, dass völlig ungeeignete Pferde dafür herhalten müssen.

    So ganz grundsätzlich würde ich mich eher in die Kategorie "Reitpferde" orientieren. Viele glauben ja, dass gerade die typischen Fahrpferde (z.B. Friesen) aufgrund ihrer kräftigen Statur besonders dafür geeignet sind, das sehe ich persönlich etwas anders. Oft haben gerade diese Pferde einen schwachen Rücken, da sie eben eher zum Fahren gedacht sind.
    Ich würde beim Kauf vor allem darauf achten, dass das Pferd einen relativ unproblematischen Rücken hat. Extremer Senk- oder Karpfenrücken sind also eher nicht geeignet.

    Dann sollte das Pferd eine nicht zu kurze Sattellage haben. Gerade wenn jemand schon über 100 kg wiegt, ist ja davon auszugehen, dass er vielleicht eine Sitzgröße von 18" benötigen wird. Dabei bitte beachten, dass nicht jeder lange Rücken auch viel Platz für einen Sattel bietet. Wenn ein großer Sattel dem Pferd zu weit in den Nieren liegt, ist das sehr unangenehm und das Pferd wird nicht locker und losgelassen laufen können.
    Da würde ich an eurer Stelle nicht unbedingt ein Pferd mit ganz viel Bewegung kaufen. Zum einen ist das meist schwerer zu sitzen, zum zweiten geht eine flache Schulter (die ein solches Pferd ja hat) auch immer mit einer kurzen Sattellage einher.

    Auf jeden Fall sollte das Pferd eine solide Grundausbildung haben, also die Grundgangarten auf beiden Händen sicher beherrschen und dabei auch reell "über den Rücken" gehen. Es sollte bereits soweit sein, dass es sich selbst gut ausbalancieren kann, also kein ganz junges Pferd.
    Charakterlich sollte das Pferd klar im Kopf sein und einigermaßen tolerant mit Anfängern umgehen, also nicht bei jeder falschen Bewegung sofort in die Luft gehen.

    Es wäre gut, wenn das Pferd dann auch bei euch immer wieder korrekturgeritten wird, dass also nicht permanent ein schwergewichtiger Anfänger draufsitzt. So kann man die (Rücken-)Muskulatur erhalten und das Pferd zwischendurch auch immer mal wieder locker reiten. Es ist nicht zu unterschätzen, was Pferde, die viel von Anfängern geritten werden, ja letztlich auch zu leisten haben, sowohl körperlich als auch vom Kopf her.

    Kurz und gut: Ich würde für einen solide gerittenen, nicht allzu blutgeprägten Warmblüter mittleren Alters raten, der einen anständigen Charakter hat. Ich denke, mit einem solchen Pferd wirst du auch deine ersten Turniererfahrungen machen können.
    Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts.
    (Friedrich Hebbel)

  3. #3
    aufTrab Professor Avatar von Haselina
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    AW: "Gewichtsträger"

    OT: Lore, jetzt muss ich aber mal vehement widersprechen ... Friesen sind absolut keine typischen Fahrpferde ... sind es genaugenommen nie gewesen. Sie haben eine viel zu dicke Haut (ohne Witz) und ein viel zu kleines Herz um ausdauernd im Fahrsport eingesetzt werden zu können. Spazierenfahren ok, aber mehr auch nicht ...

    So back to topic

    Was zum "Training" eines Gewichtsträgers noch zu sagen ist ... nicht nur gesunder und gut bemuskelter Rücken, sondern auch eine gut trainierte Bauchmuskulatur sind notwendig. Sie ist der "Gegenspieler" zur Rückenmuskulatur und sorgt dafür, dass sich der Rücken überhaupt aufwölben kann ....

    Eine Frage, warum soll es ein Haflinger sein? Weil sie gefallen? Nicht falsch verstehen, ich finde Haflinger toll, aber käme nicht auch ein kräftiges Warmblut in Frage?

    Ansonsten kann ich das was Lore schon geschrieben hat voll und ganz unterschreiben.
    Alles Liebe von der Haselina








  4. #4
    aufTrab Guru Avatar von Gwenie
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    AW: "Gewichtsträger"

    Es gibt auch kräftig gebaute Holländer (KWPN), die Gewicht vertragen können.
    Also wie du siehst gibt es auch bei den größeren Rassen Gewichtsträger.
    Bei Tinkern würde ich lieber genauer hingucken. Klar sind coole Pferde. Durch ihr weißes Fell und der oft vorkommenden Überzüchtung besser Vielzüchtung sind viele sehr sensibel.

    Wichtig ist wenn dein Paps dann öfter reitet, dass ihr den Ausgleich macht, d.h. Rückenmuskelatur erarbeitet auf die Hinterhand vermehrt reitet. Halt alles was man zum Gesunderhalten so macht

    PS: Quasy: schön dass er damit auch anfangen möchte!!
    Gruß Gwenie

    www.equiservice.de

  5. #5
    aufTrab Mitglied Avatar von Quasy
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    AW: "Gewichtsträger"

    Uiii,vielen dank!
    Ja,auf alle fälle werde ich mich nach einem Pferd,dass für Anfänger geeignet ist umschauen.

    An Rasseb halte ich eher weniger fest.
    ich glaube,ich habe auch nicht so große auswahl,denn dass Pferd muss einiges können (besitzen),und noch im Preis-Limit (um 5000€) sein.

    Haflinger sind nicht verbindlich.
    Ich denke nur,dass es ideale Familienpferde sind,oder?
    Man kann mit ihnen Springen,Dressur reiten,sie sehen auf Turnieren schick aus,oder man reitet einfach nur durch Wälder (was meine eltern bevorzugen)
    ich glaube,sie sind ein idealer Freizeitpartner,ruhig,trotzdem elegant und man bekommt sie wie Heu,wodurch die chance steigt etwas geeignetes zu finden (als z.b bei einem tinker oder holländer,etc,die bei uns eher weniger verbreitet sind...)

    Naja,und einen Schwarzwälder Fuchs oder so ein typisches Kaltblut wäre evtl das ideale für meinen dad (wanderreiten,wälder durchstreifen,etc=),aber wohl kaum etwas für meine dressurambitionierte schwester,und mich springbegeisterte=)

    ah,das mit den bauchmuskeln ist mir neu!

    ja,es wäre wieklich schön,wenn wir ein familien-hobby hätten=)


    hingegen ist es auch ein sprung ins kalte wasser...
    wir haben jetzt zwar (mit mühe) einen hof gefunden,wo schwerere menschen reiten lernen können,aber die gibt es voll selten!!!
    bei uns gar nicht...
    und mein dad bekommt nur einmal im jahr richtigen urlaub...oder wie er das macht=)
    naja,sprich: er macht den kurs,und schaut,wie es ist...(evtl auch 2 oder 3 mal)
    danach muss ein pferd her...
    das ist schon ein kleines risiko,aber ich und meine sis übernhemen (schon von vornerein) die hauptarbeit!
    meine ma hilft (ich denke,sogar mehr als das=) ->sie kann reiten

    es ist nur so: ich glaube,wenn auch pa reitet , wird er mehr freude an dem pferd haben (dass er ja auch finanziert),als wenn er uns nur dass geld spendet,oder?

    Ps: also wir "suchen" (bis jetzt) ein ideales freizeit-familien-pferd.
    es sollte: gewichtsträger sein+fleißig vorwärtslaufen,anfängertauglich sein, alleine ins gelände gehen, ruhiges gemüt haben *g*, ca 1.50-1.60 groß (wobei ich mich da noch garnicht festlegen möchte!!!=) e-lektionen sicher beherrschen (auch a nach möglichkeit,wäre schon gut ,denn daran sind wir gerade=), keine unarten haben , völlig gesund sein, usw.

    eigendl. ein ganz normales familienpferd,dass eben auch einen schwereren reiter tragen kann (auf ausritten im schritt+trab,wobei mein dad,wenn er gut reiten kann sicher auch einen galopp hinlegen möchte=)

    sowas ist schwer zu finden,oder?
    ich mach mich mal auf die suche=)

    wenn ihr mir irgendein tipp geben könnt:immer her damit!
    Geändert von Quasy (06.01.2008 um 19:31 Uhr)

  6. #6
    aufTrab Professor Avatar von Steffi
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    AW: "Gewichtsträger"

    Anstatt zu einem Haflinger, der zwar knuffig aussieht und dem man zutraut, dass er auch 150kg durch die Lande schleppt, würde ich euch zu einem gut trainierten Warmblut raten. Haflinger haben meist kurze Rücken und sind an sich keine Gewichtsträger (es sei denn einige vom "Alten Schlag" und die sind sicher keine idealen Partner für Springturniere), die modernen Sport-Haflinger sind meiner Meinung nach eher für eine nicht zu schwere Frau geeignet, obwohl es sicher auch hier Ausnahmen gibt. Warum möchte man denn einen schweren Mann, der sicher auch nicht nur 1,60m groß ist auf einen kleinen Haflinger setzen?
    Ein größeres Warmblut mit ruhigem Charakter und in einem guten Trainingszustand trägt sicher problemloser 150kg als ein kleiner Hafi!
    Zum Ausprobieren würde ich auf jeden Fall eine Person mitnehmen, die sich sehr gut mit Pferden auskennt (z.B. RL) und auch deinen Vater mal "Probesitzen" lassen, um zu sehen, ob das Tier dem Gewicht standhält. (Schätzungsweise schon, denn ich würde sagen, dass schon ein durchschnittlich großer, normaler Mann seine 70-80kg wiegt.)

    Wichtig ist nur, dass dein Vater anständig Reiten lernt. Wenn einem Pferd nämlich laufend 150kg in den Rücken poltern, weil der Reiter nicht sitzen kann, wird irgendwann auch das gutmütigste und brävste Pferd seinen Dienst verweigern!
    Außerdem sollte das Pferd, wenn so ein schwerer Anfänger darauf reitet meiner Meinung nach 2x die Woche anständig von hinten nach vorne gearbeitet werden, damit die Muskeln erhalten bleiben, und das sollte meines Erachtens nach ein guter Reiter übernehmen, der mindestens auf L-Niveau reitet!
    Liebe Grüße von der Steffi

  7. #7
    aufTrab Mitglied Avatar von Quasy
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    AW: "Gewichtsträger"

    ja?->also doch kein eigenes Pferd?
    Ich habe dieses Jahr mit a-Turnieren angefangen...
    Beritt könnten wir durch meine Rl bekommen ,aber das wird was kosten,und ich denke,meine Eltern werden nicht 2mal die Woche nochmals 50€zahlen...
    aber mein Freund,der eh oft bei uns ist,würde das übernehmen.
    Sie haben eine Privatzucht mit Sportpferden (auch international!),und er reitet S Springen,sowie Dressur (mit 17 schon...okay,er saß ja auch schon auf'm Pferd,bevor er laufen konnte *g*)
    Er würde das -natürlich- kostenlos und gerne tun...

    aber was hat L-Reiten mit korrektem reiten zu tun? Muss man dann sagen,es wäre sinnvoll sich erst dann ein Pferd zuzulegen,wenn man L-Lektionen (am besten auf Turnieren,wo sonst?) geht?!
    Finde ich nicht.
    Es kommt immer auf den reiter drauf an!
    Ich schaffe es z.B auch,ein Pferd korrekt zu lockern,es effektiv zu trainieren,usw.

    Aber ich beschränke mich jetzt eben nicht nur darauf,dass ich sage:Ich muss stur eine L-Dressur (oder M oder S) reiten,erst dann ein eigenes Pferd...
    denn wahrscheinlich werde ich in meinem Leben kaum höher als L-M kommen!
    Dazu fehlt mir die Förderung,und die Lehrer.

    Ich reite zwar ,wenn ich zu meinem Freund gehe (ca alle 2 Wochen) auch seine Pferde (auch Hengste) und helfe im Stall...deswegen würde er mir auch gerne mal helfen,sagt er=)
    Okay,es kommt immer auf's Pferd an.
    Z.B reite ich bei Matze -natürlich- auch schon "Alte Hasen",die lange S-Springen gehen (hauptsächlich zur Zucht verwendet werden),die lachen dann über ein A-Springen (wie ich es daheim mit Rusty erkämpfe) und tragen mich auch über L-Sprünge,ohne dass ich es mitbekomme...
    naja,ich finde es kommt auf beide an (Pferd und Reiter),und deswegen sollte man beim Kauf auch nichts überstürzen.

    Nein,verstehe mich bitte nicht falsch.Ich bin zu Hafis genauso neutral,wie zu anderen Pferden auch.
    Sie werden nur immer als außgesprochen Gutmütige Family-Pferde beschrieben und als Vielseitig...und schlecht aussehen tun sie ja nicht.
    Es war nur so eine Idee...es gibt sie eben bei uns auch sehr viel.
    deswegen habe ich gedacht,man muss nach einem solchen Hafi (bei uns) nicht so weit fahren,um den "passenden" zu finden,im gegensatz zu einem Warmblut...

    Aber wenn wir was finden,warum nicht?
    Da zwänge ich mich nicht ein.

    Ich habe auch einen SB in die Suche-Box gesetzt...falls einem mal so ein Pferd über den Weg läuft,ihr wisst,wo ihr's melden müsst *g*.

    sorry,hab ich 150 geschrieben? es sind aber "nur" 105=)(mit sattel)

    naja,ich glaube für korrekturreiten,etc wäre gesorgt.
    Falls mein Freund das nichtmehr erledigen kann ,dann hätten wir ja immer noch die RL...

    Und so grobes Training,glaube ich, können meine sis und ich hinbekommen,und wenns garnicht klappt,meine mum (ritt früher bis m-dressur...aber eben vor 15 jahren,glaubt ihr,sie kann das noch?)...

    ihr seht: es wäre schon ein echtes Family-Pferd,dass auch mal mehrere Reiter dulden sollte...
    aber ich denke,wenn man es richtig angeht,wird es damit keine Probleme haben,oder? Ich meine...Schulpferde schaffen das auch! (und ich habe große hochachtung vor ihnen,sie leißten sehr viel!)

    naja,und wenn wir viel Glück habe,verkauft ein Reitverein ja regelmäßig seine Schulpferde...evtl. ist was passendes dabei (?!).


    Ist es eigendl. arg schlimm,wenn dann so ca 3-5reiter (davon 1 ner regelmäßig,me=) das Pferd reiten?
    Naja,mein dad will eigendl. schon profit daraus ziehen,und sich selbst auch daran beteiligen (denke ich mal)...
    er hat zwar wenig Zeit,aber ich glaube,wenn er am Reiten bleibt,so ca alle 2 wochen...
    meine mum will dann sicher auch mal ihr können unter beweiß stellen (aber ich werde sie vorher zu reitstd zwingen)
    und dann eben meine sis (die aber bald -wie sie glaubt- nichtmehr viel zeit wegen Abi+Studium hat)
    und eben ich....
    und matze bzw heike,die es dann korrekturreiten.

    es sind schon viele,aber ist es nicht schlimmer für ein pferd,mal ne woche zu stehen,und dann gleich mit 100kg auf dem rücken "arbeiten"?
    ich finde,dass ist schon schlimm.

    ich hätte zwar die zeit,dass Pferd alleine zu arbeiten,aber was hätte dann der rest der family davon? ->nichts,und genau das ist es,dass keiner will.

    entweder alle,oder keiner.
    Vor nem Jahr (und davor) noch keiner,jetzt momentan,die hälfte,und hoffentlich bald alle...

  8. #8
    aufTrab Professor Avatar von Steffi
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    AW: "Gewichtsträger"

    Oh entschuldige, du hattest wirklich 105 kg geschrieben...hab ich falsch gelesen! Dann ist es ja gar nicht so tragisch, wie ich dachte!
    Also wenn deine Mutter wirklich M-Dressuren gestartet ist, dann brauchst du dir um den Beritt ja keine Gedanken zu machen! Das hat sie sicher nicht alles verlernt, vieles wird automatisch wieder kommen, sobald sie auf einem Pferd sitzt!
    4 oder 5 Reiter...das sind meiner Meinung nach für ein Pferd 3 zu viel! Soviele verschiedene tragen bei uns gerade mal die Schulpferde! Meiner Meinung nach ist alles was über 2 Reiter rausgeht auf Dauer zu viel Umstellung für ein Pferd. Es macht ja doch jeder ein bisschen anders und ich danke das verwirrt ein Pferd auf Dauer und lässt es abstumpfen!
    Liebe Grüße von der Steffi

  9. #9
    aufTrab Mitglied
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    AW: "Gewichtsträger"

    Zum Thema viele Reiter auf ein Pferd:
    Ich persönlich möchte für mein Pferd auch nie mehr als 2 Reiter (plus eventuell hin und wieder RL zum Korrekturreiten).
    Dennoch denke ich, dass es auch darauf ankommt, was jeder der einzelnen Reiter mit dem Pferd unternehmen möchte. Es ist bestimmt ein grosser Unterschied, ob ihr alle mit dem Pferd arbeiten wollt (dann sind 4 verschiedene Reiter sehr viel!) oder ob hauptsächlich 2 Reiter mit dem Pferd arbeiten und die anderen beiden nur ins Gelände gehen (was ja dein Vater möchte, wenn ich das richtig verstanden habe).
    Ausserdem könnt ihr ja dann beim Pferdekauf auch darauf achten. Ein ehemaliges Schulpferd steckt das bestimmt eher weg als ein Sensibelchen, das bisher nur von einer einzigen Person geritten wurde...

  10. #10
    aufTrab Mitglied Avatar von Quasy
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    AW: "Gewichtsträger"

    ja,daran habe ich auch gedacht.
    (s.o)
    viele reitschulen verkaufen ja alle paar jahre ihre schulpferde...

    da könnte man sich schon danach orientieren.

    mein vater wäre aussschließlich der ab und zu gelände-reiter,wenn ihr versteht,worauf ich hinauswill=)

    meine mum wäre auch lieber gerne der freizeitreiter,aber sie geht auch in die halle.

    echt?ja,meine ma ist damals auf m.dressuren gestartet (habe sogar noch bilder=)

    meine sis ist eigendl. auch eher der hallen-freak.

    ich bin vielseitig,gehe sowohl gerne ins gelände,als auch auf den dressur+springplatz und in die halle (aber da nicht sooo gerne=))
    und bodenarbeit mache ich am liebsten *g*

    naja,so wäre das pferd eigendl. vielseitig beschäftigt.
    wen es turniere gehen sollte: meine sis wäre gleich dabei (und ich glaube,meine mum i-wann auch=),sie würde aber auf alle fälle den anhänger fahren (müssten wir dann eben mieten,aber wir haben mit Heike gesprochen,und die sagt,da wir beide auf turnieren recht present sind,"schenkt" sie uns die mietkosten,und wir müssen nur den sprit bezahlen,toll,oder?!=)naja,und wir müssen mit ner weißen schabracke von ihr reiten,wo pferdehof-karle draufsteht *lol*)

    wenn du meinst,dass meine mum das reiten,etc nicht verlernt hat,und auch für beritt sorgen würde,würden wir ja nur noch zu 4t auf dem pferd reiten.

    4-5reiter auf einem schulpferd?! wie macht ihr das?
    das ist doch fast unmöglich,oder?
    bei uns werden die schulpferde individuell eingeteilt (zum reiter,als auch in stunden,die zu jedem passt...naja,ein "älteres" schulpferd läuft nicht soviel,wie ein jüngeres,und auch meißt unter leichteren reitern (außer beim korrekturreiten)...aber ausnahmen gibt's immer=) im durchschnitt sind unsere schulpferde 16-18 jahre alt (das älteste ist 19 (und auch das "rasanteste",obwohl halb-kaltblut *g*!!!)
    aber es wird trotzdem auch mal "durchgewechselt",damit sich die reitschüler auf neue pferde einstellen können...
    naja,aber in der regel (also so war's bei mir) hat man schon "sein" schulpferd...
    trotzdem. heike hat vielzuviele reitschüler,und ca 15 schulpferde(davon 2 dem verein),5reitbeteiligungspferde,und 2pferde privat,die dem schukbetrieb zur verfügung gestellt werden.
    für jedes schulpferd und reiter ist gesorgt....
    es ist soo unterschiedlich,dass ich nur ein bruchteil aufschreiben kann!
    z.b haben wir auch ein vollblut (carisma xx)...auf die können eben nur wirklich fortgeschrittene reiter...
    oder dann haben wir eine "oma" 18jahre...auf ihr hat wirklich jeder das reiten gelernt=)
    sie ist einfach super,aber man merkts schon,dass jeder auf ihr "rumhoppelt"....
    nur würde sie immer harte korrekturstunden nichtmehr wirklich durchhalten (naja,man mag es ihr nicht so antun),obwohl sie fit ist.
    dann haben wir asta (19),und das "frecheste" schulpferd. bei anfängern nimmt sie rücksicht (wie alle!),aber wenn du unsicher bist,dann wars'te gesehen. sie hat in ihrer jugend -glaub ich- keine strarke hand gehabt,denn sie ist schon dominant=)
    und dann gibts noch:
    -pit (vereinspferd)
    -paul(vereinspf.)
    -hexe
    -asta
    -monte
    -rigo (privatpf)
    -chameur (eigendl. Rb-Pony)
    -Blacky (shetty,wird nur auf trails geritten)
    -ribana
    -carismaxx
    -wastel(rb-Pferd)
    -Rutsy(Rb-Pferd)
    -Dino (schwarzwälder kaltblut,rb-pferd)
    -marco (ist pflege-pferd)
    -ach,und noch so viele=)
    die meisten stehen im offenstall (nur 6 in boxen (unterschiedliche boxen!)deswegen fallen sie mir nicht ein *g* weil's da keine anordnung gibtXD

    naja,aber dass is ja off-topic*g*

  11. #11
    aufTrab Professor Avatar von Steffi
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    AW: "Gewichtsträger"

    Zitat Zitat von Quasy Beitrag anzeigen
    4-5reiter auf einem schulpferd?! wie macht ihr das?
    das ist doch fast unmöglich,oder?
    Fast unmöglich, aber wir haben keinen Schulbetrieb im herkömmlichen Sinn. Unsere Schulpferde (zur Zeit glaube ich 2 Ponys und ein Kleinpferd) gehören den Stallbesitzern und die Reitschüler haben Reitbeteiligungen daran. Einige der Kinder reiten auch Privatpferde oder ihre eigenen. Deshalb verteilt sich das ganz gut.
    Liebe Grüße von der Steffi

  12. #12
    aufTrab Mitglied Avatar von Quasy
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    AW: "Gewichtsträger"

    Zitat Zitat von Steffi Beitrag anzeigen
    Fast unmöglich, aber wir haben keinen Schulbetrieb im herkömmlichen Sinn. Unsere Schulpferde (zur Zeit glaube ich 2 Ponys und ein Kleinpferd) gehören den Stallbesitzern und die Reitschüler haben Reitbeteiligungen daran. Einige der Kinder reiten auch Privatpferde oder ihre eigenen. Deshalb verteilt sich das ganz gut.
    ah,ja...das kann man wenig mit uns vergleichen
    seid ihr ein großer stall?

    (wir haben in dem reitstall immer ca 100pferde (icl. schulpferde,gnadenbrotpferde,fohlen-/jährlingsaufzucht (aber auch stuten mit fohlen),reitpferde (aller arten),turnierpferde,etc...)
    es ist eigendl. sehr vielseitig,mein reitverein...

  13. #13
    aufTrab Professor Avatar von Steffi
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    AW: "Gewichtsträger"

    Oh ja, wir sind ein großer Stall , etwa 100 Pferde, darunter 3 Fohlen, sonst nur Reitpferde. "Richtigen" Schulbetrieb könnte man bei uns gar nicht machen, da bräuchten wir ne Halle mehr!

    Hat sich denn schon was neues ergeben wegen eurem Pferd?
    Liebe Grüße von der Steffi

  14. #14
    aufTrab Mitglied Avatar von Quasy
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    AW: "Gewichtsträger"

    Wie gesagt...momentan liegt es erst einmal Flach.
    Ich bekomme jetzt zusätzlich noch Cello-Unterricht...
    dafür kaufen wir nun auch eins...und Cellos sind auch nicht gerade billig (meins kostet jetzt ca 5000€,also soviel,wie ein gutes Reitpferd=)
    Naja,es war schon ewig ein Traum meiner Mutter,und da ich jetzt im Klavier so erfolgreich bin (siehe Jugend-Musiziert *g*),auch in Geige -obwohl ich noch nie Unterricht hatte,sondern alles von meiner Schwester und einem 17-jährigen gelernt (siehe Teens on concert,regional *g*),naja und jetzt geht eben ein toller kleiner Traum in erfüllung=)
    Streichduo *lol*
    (meine sis spielt übrigends schon ewig geige,sollte ich erwähnen,fairnesshalber=)

    Naja...jetzt eben Cello. Damit werd ich dann bestimmt auch "ausgefüllt" sein,außer meine Eltern entschließen sich jetzt doch noch zu reiten...=()
    Aber da es jetzt mit Tamara wieder Bergauf geht,ich als "ausgleich" 8was ich nicht finde=) Instrumente (cello) bekomme....

    hm,ich kann ja auch nicht immer fordern,und ein cello macht eben keinen dreck *g*

    lg,reby

  15. #15
    aufTrab Professor Avatar von Steffi
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    AW: "Gewichtsträger"

    Cello statt Pferd ist in meinen Augen kein guter Tausch!
    Aber tröste dich, man wird auch erwachsen ohne eigenes Pferd! Hab ich auch geschafft!
    Liebe Grüße von der Steffi

  16. #16
    aufTrab Mitglied Avatar von Quasy
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    AW: "Gewichtsträger"

    najaaa=)
    pferd ist natürlich besser *g*
    aber ich bin auch nichmehr sooo sicher!
    Z.B Habe ich die letzten Wochen so derben Stress (v.a) mit Schule (und das geht weiter!),dass ich garnichtmehr weiß,wo mir der Kopf steht!
    Nicht,dass ich dann noch das Pferd vernachlässige,oder so.....=()

    Aber Instrumente sind ja auch okay *g*
    Mein 2-Größtes Hobby =) (kein wunder,deswegen ja auch musikgymi)

    und wer weiß?! evtl. entschließt sich meine mum ja doch noch,sich ein Pferd anzuschaffen...
    dafür ist es ja (fast) nie zu spät...

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    Letzter Beitrag: 11.04.2009, 14:05
  5. Vor dem Sprung "vorwärts" oder "rückwärts" reiten?
    Von Wunschtraum im Forum Springreiten
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 13.02.2009, 20:52

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