Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. #1
    aufTrab Experte
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    Beiträge
    741

    Ausrufezeichen Mitbesitzer werden- Sinn oder Blödsinn?

    Hallo ihr,
    Seit einigen Jahren schon habe ich eine "Reitbeteiligung". Dieses Pferd ist mein Ein und Alles! Der Besitzer kümmert sich wenig um sie, eigentlich fast garnicht. Ich kümmere mich wirklich um Alles. Sei es Ausbildung, Hufschmied oder Impfen was auch immer... Die komplette Ausrüstung gehört mir, außer dem Sattel um den ich fast ein Jahr "kämpfen" musste, dass der Besitzer ihn kauft. Ich bezahle das Ausschneiden (Eisen hat sie keine), etwas mehr als die Hälfte der Stallmiete (glaub ich) und neuerdings auch das Kraftfutter.
    Würde man das Pferd fragen, wer sein Mensch ist, würde es bestimmt mich nennen.
    Bisher hatte ich nichts dagegen, dass es so ist, weil ich eigentlich kein eigenes Pferd wollte. Und zwar, weil ich Angst habe in die Situation zu kommen, dass das Pferd schwer krank wird und ich dann die Behandlung nicht bezahlen kann...

    Allerdings stört mich die "nur Reitbeteiligungsrolle" immer mehr, da ich letztendlich die Arschkarte ziehe, wenn der Besitzer mal spontan auf die Idee kommt das Pferd zu verkaufen (und die Idee kam ihm schonmal hat er aber doch nicht gemacht)...
    Deshalb hab ich überlegt zu fragen ob er mich als Mitbesitzer eintragen lässt gegen einen kleinen Betrag. Es stehen nämlich wieder ein paar kleinere Investitionen an (Zahnarzt, Sattel nochmal richten lassen etc...) wo er vlt nicht so begeistert ist. Unter der Vorraussetzung dass ich Mitbesitzer werde würde ich auch ganz offiziell die Hälfte der laufenden Kosten übernehmen.
    Was haltet ihr von der Idee?

  2. #2
    Moderator Avatar von Gisa
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    574

    AW: Mitbesitzer werden- Sinn oder Blödsinn?

    Hallo,
    ich an deiner Stelle würde es auf jeden Fall probieren, denn nach deiner Auflistung bezahlst du ja wohl den größten Teil aller wichtigen Sachen.
    Ich bin damals so ähnlich an mein erstes eigenes halbes Pferd gekommen. Das Pferd gehörte meiner Freundin und ihre Tochter wollte ein neues Pferd haben.Hat sie auch bekommen und nun stand meine Freundin mit ihrem PPferd alleine da. Kurz vorher hatte mein Onkel sein Pferd, was ich mitritt, verkauft und ich stand ohne da. Nachdem ich dann ihr Pferd ausprobiert hatte, heimlich war er sowieso mein Favorit im Stall, kamen wir überein, daß ich Mitbesitzer werde. Mit einem Pfennig habe ich 49% dieses Pferdes gekauft. Und ich bin all die Jahre gut damit gefahren, es hat immer alles nach Absprache geklappt.
    Vll solltest du dem Bestitzer den Abkauf für einen geringen Betrag mal anbieten, denn die meisten laufenden Kosten trägst ja sowieso du. Sei aber diplomatisch, aber probiere es !! Ich drücke dir die Daumen.
    Gruß Gisa
    Oma ist wieder daaa

  3. #3
    aufTrab Experte Avatar von nanja
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    632

    AW: Mitbesitzer werden- Sinn oder Blödsinn?

    Schwierige Situation,
    aber so wie Du es schilderst, könnte es ein Ausweg sein.
    Vorraussetzung für eine solche Eigentümer gemeinschaft ist aber
    auch ein halbwegs gutes Verhältnis zwischen den Parteien.
    ( weil wenns anfängt zu stressen und einer sich querstellt
    guckst du eventuell in die Röhre. )
    Meine Intention (nennt mich ruhig wahnsinnig)
    ist dann aber eventuell mal über einen kompletten Kauf nachzudenken.
    ( Vielleicht wäre der Besi da auch nicht traurig drüber einen Quasirollentausch zu vollziehen? ) Dann hast du das Heft in der Hand.
    Ist mir immer lieber, meinen kleinen hab ich auch auf meinen Namen gekauft obwohl mein Lebensgefährte die kompletten TA kosten mit übernommen hat..
    Sicher ist sicher es ist mein Pferd und ich entscheide was passiert.
    TAKosten die schwierig zu zahlen sind, sind klar ein Problem,
    aber je nach Alter des Pferdes und deiner Finanzen kann man da mittlerweile viel machen. Versicherung, meine Klinik hier gibt sogar Kredit,
    und macht Ratenzahlung. Die Frage ist einfach wie wichtig ist dir das Pferd?
    und wie weit möchtest du gehen?
    Dass mir mein Pferd das Liebste sei, sagst du oh Mensch sei Sünde,
    mein Pferd ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde !


    Kritik zur Kenntnis genommen - Ignoriervorgang eingeleitet

  4. #4
    aufTrab Experte
    Registriert seit
    25.06.2006
    Beiträge
    741

    AW: Mitbesitzer werden- Sinn oder Blödsinn?

    Das Pferd ist mir verdammt wichtig! Es würde mir den Boden unter den Füßen wegziehen sie zu verlieren! Die Sache ist aber die, dass ich noch im Studium stecke und sie allerfrühestens in 2 Jahren kaufen könnte und selbst da stecke ich noch im Referendariat, also müsst ich-wenn ich vernünftig wär- noch 4Jahre warten...
    Die Sache mit den 49% find ich interessant. Was hat das eine Prozent genau für Konsequenzen?

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