Ergebnis 1 bis 25 von 25
  1. #1
    aufTrab Mitglied Avatar von Ilo70
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    Hengste am Hof

    Hi Ihr,

    ich wollte euch mal fragen ob ihr Hengste an eurem Stall habt und wenn ja was für Erfahrungen ihr damit gemacht habt.
    Wie die Einstallbedingungen diesbezüglich bei euch sind, der Koppelgang für Hengste etc...

    Danke schon mal!

    Liebe Grüße

    Ilo
    O, daß ihr Menschen doch wenigsens als Tiere vollkommen wäret; aber zum Tiere gehört Unschuld.
    Friedrich Wilhelm Nietzsche, (1844 - 1900)

  2. #2
    Lelie
    Gast

    AW: Hengste am Hof

    Bei uns ist das ja etwas komplizierter, da zwei verschiedene Betreiber die Anlage betreiben, also die unterschiedlichen Stalltrakte. Die Paddocks liegen nebeneinander usw., man bekommt also einiges, aber nicht alles, voneinander mit.
    In unserem Stalltrakt steht ein vierjähriger Holsteiner Hengst. Er gehört einer Springreiterin und ist leider nicht besonders gut erzogen. Ich hab ihn mal für ein Veranstaltung eingeflochten, da hat er ständig nach mit geschnappt. Sowas nervt!
    Auch in der Halle ist er nicht unproblematisch, weil er schon mal nach den anderen Pferden schlägt und einfach irgendwie sehr viel Platz einnimmt. Wenn man mit ihm allein in der Halle ist, ist das manchmal schlimmer, als mit drei, vier anderen Leuten.
    Außerdem hat die Besitzerin eine sehr nervige "Achtung, gefährlicher Hengst"-Attitüde. Dabei ist er nicht besonders hengstig, wiehert nicht nach den Stuten, interessiert sich eigentlich kaum für sie. Da geht es einem schon auf den Keks, wenn er immer die ganze Stallgasse für sich sich braucht.
    Bis vor ein paar Tagen stand er mir direkt gegenüber. War eigentlich kein Problem. Nur da Helli und ihre Nachbarin im Moment rossen wie verrückt, ist er jetzt auf die andere Stallgasse umgezogen. Auf Wunsch der Besitzerin.
    Er kommt morgens ganz früh allein aufs Paddock, wenn ich recht informiert bin.
    In dem von den anderen Betreibern geleiteten Stalltrakt steht im Moment ein knapp dreijähriger Quarter-Hengst. Der ist sehr hengstig, wiehert aus dem Fenster seiner Außenbox (mit Blick auf den Reitplatz) des öfteren nach den anderen Pferden, tanzt auf dem Paddock am Zaun entlang, wenn man vorbei geht (meine Stute hat richtig Angst vor ihm) und hat an seiner Tür die Aufschrift "Vorsicht Junghengst! Beißt!".
    Da frage ich mich dann schon, ob man nicht mal an der Erziehung arbeiten sollte und warum er gerade nachmittags, wenn am meisten Betrieb ist, auf dem Paddock stehen muss.
    Und da ich nicht glaube, dass bei einem der beiden Hengste Chance auf Körung besteht, frage ich mich doch sehr, warum sie unbedingt Hengst bleiben müssen. Denn für reine Reitpferde ist das doch sehr lästig für den ganzen Rest der Leute und bringt absolut keine Vorteile, außer, dass man damit angeben kann, dass man einen Hengst hat. Ui, toll!
    Ich finde es sehr wichtig, dass Hengste kein trauriges Boxendasein fristen, nur sollte man sich wirklich überlegen, ob es nicht für alle unkomplizierter ist, wenn das reine Reitpferd ein Wallach ist.

    @ Ilo: Ich schicke es gleich vorweg, bevor ich wieder auf die Mütze kriege, bei deinen beiden alten Herren mag es anders sein, weil eine Kastration in dem Alter wohl wenig bringt und hohe Risiken birgt.

    LG Lelie

  3. #3
    aufTrab Mitglied Avatar von Didischm1977
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    AW: Hengste am Hof

    In meinem alten Stall hatten wir zwei Hengste,wenn man einige Kleinigkeiten beachtet hat war es auch kein größeres Problem.
    1.Beide Hengste strikt getrennt halten.
    2.Dafür Sorge tragen das absolut immer Strom auf dem Weidezaun ist.
    3.Da alle Pferde tagsüber auf der Koppel waren,Hengste auf zwei möglichst weit voneinander entfernte Koppeln stellen.
    4.Niemals aus der Hand füttern.
    5.Bei einem der beiden keine Fremden ranlassen.
    Ansonsten waren aber beide hoch anständig und brav der eine war das absolute Kinderreitpferd,der andere ist ein netter Begleiter für mich und meine Stute beim Ausreiten gewesen(egal ob rossig oder nicht).
    Hatte schon öfter mit Hengsten Umgang oberstes Gebot absolute Strenge bei der Erziehung und immer Konsequent bleiben.
    Beim Hengst muß man immer wieder mal klar machen wer der Boss ist,im großen und ganzen hab ich aber wirklich nur gute Erfahrungen gemacht mit den Jungs.
    Selber wollte ich keinen,denn manchmal bin ich einfach etwas inkonsequent,bei Hengst net gut.

  4. #4
    aufTrab Professor Avatar von Wunschtraum
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    AW: Hengste am Hof

    Bei uns im Stall gab es bis vor ein paar Jahren auch ein Hengst und der war die absolute Katastrophe. War auch so "schaut her ich hab einen Hengst"-Pferd, das nie erzogen worden ist, weil die Reiterin (junges Mädel) Angst davor hatte. Die hat zum Putzen den ganzen Putzplatz gebraucht und in der Halle ging das Pferd ab wie Schmitz Katze, andere Pferde hat er einfach platt gemacht, oder auch seine Reiterin gegen die Wand gedrückt etc. Also einfach nur störend und nicht schön.

    Ich muss aber auch sagen, dass ich schon sehr gut erzogene Hengste erlebt hab, die zu führen waren wie Lämmchen und gegen die ich nichts haben.
    Allgemein finde ich unerzogene Pferde schrecklich, egal ob Hengst, Stute oder Wallach.

    Was ich als größeres Problem sehe, ist die Artgerechte Haltung. Viele Hengste vergammeln ja doch in ihren Boxen und dürfen nicht raus, weil sie eben hormongesteuert sind und mal am Rad drehen.
    Wenn es aber ne ordentlich Weide gibt wo der Hengst raus kann, evtl. mit einem Wallach wenn sie sich vertragen, dann warum nicht?
    „Richtig Reiten reicht“(Paul Stecken)

  5. #5
    aufTrab Mitglied Avatar von Didischm1977
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    AW: Hengste am Hof

    Ne Freundinn,grad die mit der ich immer reiten gegangen bin bevor wir beide den Stall gewechselt haben,hat jetzt noch nen Hengst dazu genommen also hat sie jetzt zwei.
    Na ja auf jeden Fall stellt sie mittlerweile beide zusammen auf eine Koppel.
    Ein anderer Bekannter hat zwei Friesenh. die stehen zusammen in einem Laufstall,vor ca.nem halben Jahr waren sie sogar noch zu viert,alles no Problemo.
    Reizen tät mich so ein Hengst ja schon aber wenn Du keinen eigenen Stall haßt,doof. Mittlerweile hast du einfach Probleme wenn Du mit einem Hengst ankommst,ist so.
    Die Meisten Leute die keine Ahnung von Hengsthalltung haben werden schon Blass wenn man nur das Wort erwähnt und schwubs hast Du gleich den ganzen Stall gegen Dich.
    Außerdem hab ich ja schon mal erwähnt das ich es ab und an au mal etwas schleifen lasse,das ist bei nem Hengst halt einfach nicht drin.
    Letztes Jahr waren besagte Freundinn u. ich auf nem Volksritt,ihr süßer ist ja im heimischen Stall direkt ne Schlaftablette aber dort hat er voll den Hengst rausgekehrt war voll Lustig alle haben sofort Platz gemacht um uns vorbeizulassen.

  6. #6
    aufTrab Mitglied Avatar von Didischm1977
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    AW: Hengste am Hof

    P.S.:Muß dazu sagen meine Freundinn hat ihn trotzdem jederzeit unter Kontrolle,der kann unter ihr machen was er will sie Sitzt.

  7. #7
    Moderator Avatar von iesca
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    AW: Hengste am Hof

    Bis jetzt gab es in allen Ställen, in denen ich war, auch Hengste. Im ersten Stall waren es insgesamt 5, allerdings nicht zur gleichen Zeit.
    Die Hengste sind bis auf zwei täglich auf die Weide gekommen. Zum Stall gehörten zwei Weiden, die keine anderen Weiden direkt angrenzend hatten. Der eine Hengst, der auch im Deckeinsatz war, kam alleine raus, zwei Friesenhengste im Sommer auf der grossen Weide zusammen, im Winter auf dem Sandplatz getrennt. Alle drei waren sehr gut erzogen und auch in Gegenwart von rossigen Stuten absolut problemlos. Beim Deckhengst musste man nur ein wenig aufpassen, dass man mit einer rossigen Stute nicht genau vor ihm geritten ist, aber sonst war er absolut brav.
    Die anderen zwei kamen nicht raus, was aber an den Besitzern lag und nicht am Stall. Beide waren zum Teil auch recht hengstig.
    Im jetztigen Stall haben wir zwei Junghengste, die diesen Frühling zwei Jahre alt werden. Sie stehen mit einem 4-jährigen Wallach zusammen, kommen täglich raus und sind ebenfalls absolut problemlos. Der Wallach wurde erst vor einem knappen Jahr kastriert, da er auf der Fohlenweide ohne das Wissen der Besitzern decken durfte und entsprechend hengstig war, als er ankam. Inzwischen ist er aber auch absolut brav und problemlos. Wie lange die anderen beiden Hengst bleiben dürfen, wird wohl davon abhängen, wie sie sich entwickeln.
    Erwartest du Berge, dann sind es nur Maulwurfshügel

    Besucht mich doch mal auf meiner HP: http://auftrab.com/members/kayuko und hinterlasst einen Gruss im Gästebuch.

  8. #8
    aufTrab Professor Avatar von Lore
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    AW: Hengste am Hof

    Bei uns am Stall gibt es derzeit keine Hengste, allenfalls mal Fohlen. Die kommen aber, sobald sie alt genug sind, auf eine Tag-und-Nacht-Weide mit den dazugehörigen Mutterstuten. Wenn die Junghengste zum Anreiten zurück in den Stall kommen sollen, werden sie vorab kastriert.

    In meinem vorigen Stall gab es hin und wieder Hengste, die SB züchtete deutsche Reitponys und Menorquines. Diese Hengste (es war, soweit ich mich erinnere immer nur einer da, nicht mehrere gleichzeitig) durften tagsüber draussen stehen, sie bekamen extra Paddocks/Weiden und hatten draussen immer Gesellschaft von einem Wallach. Grundsätzlich waren diese Hengste recht gut erzogen und ließen sich problemlos händeln. Auch im Stall waren sie friedlich und verträglich, es standen eben keine Stuten in den direkt angrenzenden Boxen. Geritten wurden die Hengste auch.
    Nun muss ich jedoch dazusagen, dass die Hengste in diesem Stall ausnahmslos der SB gehörten - ob man als Einsteller mit einem Hengst hätte einziehen dürfen, weiß ich nicht, zu meiner Zeit war da jedenfalls niemand.

    Grundsätzlich ist es hierzulande schon schwieriger, einen guten Platz für einen Hengst zu finden, vor allem wenn dieser nicht nur in der Box stehen soll. Die meisten Pensionsställe sind eben nicht auf Hengsthaltung eingestellt, da Reithengste hier doch eher die Ausnahme sind. In einem ungeeigneten Stall hat niemand etwas davon, wenn Hengste aufgenommen werden, da sollte der SB dann auch von Anfang an ehrlich sein. Ich als Stutenbesitzer fände es auch nicht toll, wenn meine Stute z.B. auf der Weide ungeplanten Hengstbesuch bekäme. Ich habe nichts gegen Hengste, solange deren Besitzer verantwortungsbewusst mit ihnen umgehen und sie händeln können, also eben schlichtweg kompetent sind.
    Geändert von Lore (30.03.2009 um 21:50 Uhr)
    Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts.
    (Friedrich Hebbel)

  9. #9
    aufTrab Mitglied Avatar von Didischm1977
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    AW: Hengste am Hof

    Also in meinem alten stall waren es zu Hoch zeiten drei,zwei ausgewachsene,von denen einer Gedeckt hat und ein Jährling. Der ,der Gedeckt hat hat natürlich auch gezeigt wer er ist. Aber im Umgang total brav. Alle Hengste die ich kenne dürfen täglich raus und werden reg. gearbeitet. Die Hengste die in ihren Boxen versauern sind meistens die vor denen die Besitzer Angst haben. Es gibt zuviele Leute die sich überschätzen.

  10. #10
    aufTrab Mitglied Avatar von Didischm1977
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    AW: Hengste am Hof

    Hallo Lore!
    Meine Stute stand in ihrem alten Stall direkt neben einem Hengst und es hat sie nicht die Bohne interresiert was er macht. Auch wenn wir mit einem Hengst zusammen ausreiten waren und er hat gemeint er muß sich mal kurz aufpusten weil fremdes Pferd in sicht,hat sie nicht gejuckt. Aber ich kann dich verstehen,das Du soetwas nicht unbedingt möchtest.
    Es liegt wirklich viel an den Besitzern das Hengste so verschrien sind und das soviel schief geht.

  11. #11
    Moderator Avatar von iesca
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    AW: Hengste am Hof

    In einem Punkt muss ich Lore recht geben. Ich wäre auch nicht so begeistert, wenn Bohème auf der Weide ungeplanten Besuch von einem Hengst bekäme.
    Das Problem ist ja, dass ich keinen Einfluss darauf habe, ob der Hengst, der in den Stall kommt, gut erzogen ist oder nicht und das Risiko, dass er schlecht erzogen ist, ist einfach da und unter Umständen auch recht gross.
    Natürlich werden die meisten Hengste keine Probleme machen, aber die wenigen, die problematisch sind, bleiben dann doch im Gedächtnis, eben auch, weil sie häufig ziemliche Einschränkungen bedeuten.
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  12. #12
    aufTrab Professor Avatar von Lore
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    AW: Hengste am Hof

    @Didischm1977:
    Wie gesagt, ich habe nichts gegen Hengste und würde mit ihnen gemeinsam auch ausreiten, sofern das funktioniert. Mit "ungeplantem Hengstbesuch" meinte ich, wenn meine Stute von irgendeinem Hengst einfach gedeckt wird, weil die Einzäunung der Koppeln und/oder das Weidemanagement des Stalles eben nicht auf Hengste zugeschnitten sind und diese sich dadurch verselbständigen können.
    Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts.
    (Friedrich Hebbel)

  13. #13
    aufTrab Mitglied Avatar von Didischm1977
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    AW: Hengste am Hof

    Kann ich verstehen habs schon einmal Miterlebt war aber nicht die schuld des Hengstes sondern die Dummheit des bes. Deswegen Stallwechsel und weil sie jetzt direk bei mir im Ort steht. Über das Fohlen war ich nicht gerade erfreut,ist aber ne ganz hübsche Maus und meiner Freundinn ein großer Trost,denn sie mußte ihre alte Stute mit 29j. Einschläfern lassen. In diesem Fall kein Schaden ohne Nutzen aber ich kenn auch noch andere Fälle. Ställe die nicht auf Hengste
    eingerichtet sind sollten keine Einstellen und Leute die keine Ahnung haben die Finger weglassen.

  14. #14
    aufTrab Mitglied Avatar von Ilo70
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    AW: Hengste am Hof

    Hi,

    das ist ja doch recht gemischt von den Antworten her. Ist ja auch irgendwie klar.

    @Lelie
    Ich möchte dir absolut recht geben (hab ich glaub ich an anderer STelle schon einmal). Wenn man einen Hengst halten will, ob brav oder chaotisch, der nicht decken soll, frage ich mich warum man das macht! Es ist anstrengend, für alle Beteiligten.

    ----

    Meine Freundin und ich haben viel, viel Arbeit, nicht nur mit den Tieren selbst sondern auch mit der Umgebung und mit den Widerständen, mit der Unterbringung und dem Weidgang, für jede verdammte Kleinigkeit muss ich kämpfen. Es ist ein herbes Stückchen was wir da tragen.
    Und sicher erfordert es auch Toleranz von allen Beteiligten und dass die nicht immer gegeben ist, ist eigentlich klar.

    Einen absoluten Hammer finde ich es allerdings, wenn ein Hengst andere STuten decken kann - so ganz zufällig, weil man ihn auf eine Koppel gestellt hat, die es ihm erlaubt durch zu brechen. Krass! Da würde ich aber auch überhaupt keinen Spass verstehen!
    Und ich weiß nicht so genau wie das wirklich ist aber soweit ich weiß ist sich ein 2 jähriger Hengst natürlich noch nicht so im Klaren darüber, dass er einer ist. Das fängt m.E. erst ein bisserl später an zumindest sind Hengstbesitzer, die einen Zweijährigen haben nicht davor gefeit, dass sie mit drei vor etwas anderen Anforderungen stehen, egal wie brav er als Fohlen und "Kind" war.
    Ich finde es immer süß, wenn man ließt/hört, "also mein Hengst ist jetzt 1,5 oder auch 2,5 Jahre, super gut erzogen und absolut brav". Jepp, dann lasst ihn mal erwachsen werden.
    Es gibt natürlich auch sehr, sehr umgängliche Hengste, die das von Anfang an waren und geblieben sind, ganz klar. Aber man muss immer dafür arbeiten und manch ein braver Junghengst hat sich auch schon gewaltig verändert wenn er begriffen hat, das die Knödel zwischen seinen Beinen zu was gut sind und zeitweise mächtig aufs "Hirn drücken".
    Der Besitzer ist dann maßlos überfordert - wo isser nur hin der liebe, brave Sheitan/Lalso/Dragon etc... Die Konsequenz, die es dann bedarf und auch die körperliche Einwirkung, können die dann garnicht aufbringen und stehen wie der Ochs' vorm Berg. Und nu?
    Der Hengst ist bös und unerzogen und das übernacht! "Ich hab doch alles getan und nun" ... ab in die Box.

    Ich würde den Schritt die beiden vorm Schlachter zu retten sicher immer wieder machen aber mit der heutigen "Draufsicht", und würde ich mich aus "freien Stücken" für ein Pferd entscheiden dürfen, würde ich mir wenn ich keinen eigenen Stall hätte, mit entsprechenenden Bedingungen, sicher keinen Hengst mehr zu legen.
    Es sind tolle Tiere und sicherlich ist die Wachheit unglaublich schön - aber der Rahmen für die Unterbringung muss stimmen und die Arbeitsbedingungen auch. Gerade in unserem Fall, wo mehr als zwei Jahrzehnte weder erzogen noch artgerecht gehalten wurde, ist das absolut fatal und teilweise knochenhart - im wahrsten Sinne des Wortes.

    Kennt ihr Ställe wo nur Hengste stehen?
    Also einen Hengsthof so zu sagen? Mit Bedingungen, die nur darauf abgestimmt sind?

    Wär ja mal ne Marktlücke... oder?
    Gerade wenn man doch immer wieder ließt/hört, wie unglücklich manche Hengstbesitzer sind und auch wie ängstlich und angespannt andere Einsteller sind (was ich bis zu einem gewissen Punkt sicher auch verstehen kann).

    Liebe Grüße

    Ilo
    O, daß ihr Menschen doch wenigsens als Tiere vollkommen wäret; aber zum Tiere gehört Unschuld.
    Friedrich Wilhelm Nietzsche, (1844 - 1900)

  15. #15
    Lelie
    Gast

    AW: Hengste am Hof

    Zitat Zitat von Ilo70 Beitrag anzeigen
    Kennt ihr Ställe wo nur Hengste stehen?
    Also einen Hengsthof so zu sagen? Mit Bedingungen, die nur darauf abgestimmt sind?
    Wär ja mal ne Marktlücke... oder?
    Gerade wenn man doch immer wieder ließt/hört, wie unglücklich manche Hengstbesitzer sind und auch wie ängstlich und angespannt andere Einsteller sind (was ich bis zu einem gewissen Punkt sicher auch verstehen kann)
    Ich hab vor Jahren mal von einem solchen Stall irgendwo in Schleswig-Holstein gelesen. Leider hab ich jetzt gerade keinen Link parat.
    Jedenfalls hörte sich das ganz toll an, die Hengste standen alle zusammen draußen, teilweise in Offenstallhaltung. Alles ganz friedlich und unkompliziert.
    Wenn man diese Möglichkeiten hat, ist ja nichts gegen die Haltung von Hengsten einzuwenden. Nur leider ist das eben all zu selten so.
    LG Lelie

  16. #16
    aufTrab Mitglied Avatar von Ilo70
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    AW: Hengste am Hof

    Zitat Zitat von paulina Beitrag anzeigen
    Ja gibt es tatsächlich.
    Den hier habe ich im Netz gefunden hof-bauermeister

    Wouw! Danke dir Paulina,

    das liegt ca. 1,5 Std. Fahrt von mir weg.
    Ich werde dort mal "anklopfen".

    So ertrage weder ich noch die Tiere das auf Dauer.
    Es ist nur arg, weit weg um da jeden Tag hin zufahren und das machts
    wieder bitter. Aber gucken fahren könnte man ja mal.... seufz!

    Zitat Zitat von Lelie Beitrag anzeigen
    Ich hab vor Jahren mal von einem solchen Stall irgendwo in Schleswig-Holstein gelesen. Leider hab ich jetzt gerade keinen Link parat.
    Jedenfalls hörte sich das ganz toll an, die Hengste standen alle zusammen draußen, teilweise in Offenstallhaltung. Alles ganz friedlich und unkompliziert.
    Wenn man diese Möglichkeiten hat, ist ja nichts gegen die Haltung von Hengsten einzuwenden. Nur leider ist das eben all zu selten so.
    LG Lelie
    Ja, da hast du schon recht. Es gibt so viele gequälte Kreaturen, mich kotzt das an.
    Ich bin wirklich am Überlegen ob man sowas nicht mal andenken sollte, einen Hengststall anzulegen. wenn ich nur den allseits beliebten Dukatenesel hätte... hach Shit!

    LG
    Ilo
    Geändert von Ilo70 (31.03.2009 um 13:35 Uhr)
    O, daß ihr Menschen doch wenigsens als Tiere vollkommen wäret; aber zum Tiere gehört Unschuld.
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  17. #17
    aufTrab Experte Avatar von nanja
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    AW: Hengste am Hof

    Also ich kenne keine reinen Hengstställe, aber einige Ställe die auf Hengsthaltung eingestellt sind.
    Meine "Fast"-Hengste konnten dort auch die geeignete Aufbewahrung erfahren.
    Dazu sind die Hengste in eigenen Stallgassen untergebracht, wo sie unter Männern sind und keine Dame den Schalter umlegt.
    Dazu gibt's dann auch die passenden Weiden, in gehörigen Abstand zu den "normalen" mit Damen. Natürlich mit ordentlichem Zaun und auch ordentlich Watt. Da ist auch erst einer über den Zaun gegangen.
    Und der ist da drauf gesprungen.
    Da gabs auch nie Ärger.
    Aber das ist leider immer seltenheit, das auch für die Kerle gesorgt wird ohne das es gleich "Monster" heisst.
    Dass mir mein Pferd das Liebste sei, sagst du oh Mensch sei Sünde,
    mein Pferd ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde !


    Kritik zur Kenntnis genommen - Ignoriervorgang eingeleitet

  18. #18
    aufTrab Stammgast Avatar von franzl
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    AW: Hengste am Hof

    Bei uns stehen keine Hengste am Hof. Das wäre auch zuviel des Guten. Die Herde ist mit den vielen Wallachen und ein paar Stuten schon unruhig genug und wird teilweise noch getrennt gehalten. Hengsthaltung wäre gar nicht möglich. Dann finde ich es gut, dass es auch nicht gemacht wird, ehe es Stress gibt.

    Leider habe ich auch nie Hengste so kennenlernen dürfen, ich war ja noch nicht in so vielen Ställen . Allerdings besuche ich meinen TA manchmal, der ist während der Decksaison auf einer Deckstelle tätig... es ist schon spannend, die Arbeit mit den Hengsten mal zu beobachten.
    Grüße von Nic

  19. #19
    aufTrab Mitglied Avatar von Ilo70
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    AW: Hengste am Hof

    Hi Angie,

    da lehnst du dich aber arg weit aus dem Fenster, ohne das böse zu meinen.
    Es gibt ganz unterschiedliche Temperamente unter den Hengsten, die einen sind tatsächlich super klasse und gut händelbar, die anderen machen einfach wegen ihrer Persönlichkeit mehr Probleme auch bei völlig gleicher Erziehung und Behandlung.
    Man kann das nicht alles auf die Besitzer schieben. Sicher machen die auch in einigen Fällen genug falsch, ganz sicher sogar aber man darf nicht vergessen, dass ein sehr temperamentvoller Hengst eben, auch wenn man alles richtig macht, nicht so leicht zu händeln ist wie ein Hengst mit ausgeglichener Persönlichkeit- unabhängig aller Konsequenz

    Die beiden Hengste die ich habe "leiden" beide an einem erheblichen Erziehungsdefizit aber sie sind auch absolut unterschiedlich. Der ältere Opal ist ein "fürchterlicher Sack". Er geht dich an, wenn du ihn versuchst zu maßregeln, setzt seinen ganzen Körper ein und man muss schon mächtig schaffen um sich durchzusetzen. Shawan ist ein "ruhigerer" Vertreter als Opal, auch wenn sich das zu Beginn ganz anders hätte vermuten lassen. Shawan ist einfach weniger aggressiv.
    Beide Hengste haben das gleiche Elend hinter sich und sind doch recht unterschiedlich auch in ihrer Lust auf Stuten. Opal, trotz seiner 28 Jahre, gebärdet sich wesentlich heftiger, wenn er eine sieht als Shawan.

    Also, man darf nicht gleich schon wieder verfallen pauschale Aussagen hervor zu kramen und einen Schuldigen in einem Leitsatz fest zu legen "der Besitzer" und "wenn man alles richtig macht ist ein Hengst völlig unauffällig." Das stimmt leider so nicht.
    Was stimmt, ist dass sie keinen zu belästigen haben und das man dafür als Besitzer die Verantwortung trägt und vor allem, dass man sich mit dem "Risikofaktor" seines Hengstes auseinander setzt und Maßnahmen ergreift, die das Problem entweder ausräumen oder zumindest verhindern, dass jemandem der Kopf vom Hals getreten wird.

    Liebe Grüße

    Ilo
    O, daß ihr Menschen doch wenigsens als Tiere vollkommen wäret; aber zum Tiere gehört Unschuld.
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  20. #20
    aufTrab Mitglied
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    AW: Hengste am Hof

    Hallo,
    ich habe meinen Hengst mit 16 Jahren kastrieren lassen. Wenn man sich da ein sorgfältige Klinik sucht, dann ist das weniger gefährlich als einen hengstigen Hengst auf die Weide zu lassen.
    Ich selber würde (vorrausgesetzt es hätte keine Chance für ein Körung und da bin ich schon sehr realistisch) nie wieder einen Hengst als Hengst so alt werden lassen. Ich finde es verantwortungslos.
    Meiner hatte ein ganz besondere Geschichte die ihn als Hengst so alt hat werden lassen. Mit ca. 13 Jahren hat er dann aber angefangen im Frühjahr etwas schwieriger zu werden und mit 16 woltle ich das Risiko dannn icht mehr eingehen.
    Dazu muss ich sagen, dass er trotzdem gut zu händeln war, das was hier über Hengst geschrieben wurde trifft auf ihn nicht zu ich hatte ihn immer im Griff. ER war auf Turnieren (auch mit seinen Therapiekindern), ich war mit ihm auf Lehrgängen z.B. Trainer A usw. Also ein Hengst bei denen die anderern häufig garnicht gemerkt haben, dass es einer ist, bis es Ihnen gesagt wurde.

    Einen Hengst zu halten braucht viel Erfahrung, Sorgfalt und Geduld aber vorallem auch Durchsetzungkraft und Wissen. Im Freizeitbereich würde ich einen Hengst niemals aufnehmen. Hier einen Hengst Hengst zu lassen ist unverantworltich sowohl den anderen Pferdebesitzern gegenüber als auch dem Hengst gegenüber.
    Auch wenn die Aussage vielleicht nicht auf Freude hier bei vielen Leuten stoßen wird,
    Jolly
    Streite dich nie mit Vollidioten, denn sie ziehen dich auf ihr Niveau runter und dort schlagen sie dich durch Erfahrung!

  21. #21
    aufTrab Mitglied Avatar von Netti
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    AW: Hengste am Hof

    Hallo,

    also bei uns im Stall ist direkt ein Hengststall mit dabei, da die Anlage eine Deckstation vom Landegstüt Sachsen Anhalt ist. Da stehen 3 Hengste vom Landgestüt und dann noch drei andere Hengste. Es funktioniet eigentlich ganz gut so, die hengste kommen meistens in die Halle zum austoben und werden natürlich auch geritten, der eine ältere Hengst geht auch auf den Paddock raus. Sie sind auch sehr verträglich wenn man auch gerade am reiten ist, man muß keine Angst haben das da was passiert oder nen großen Bogen drumherumreiten. Alles in allem, gab es bis jetzt keine Probleme damit!
    Träume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum.


  22. #22
    aufTrab Experte Avatar von nanja
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    AW: Hengste am Hof

    Hallo Ilo,
    klar haben Hengste unterschiedliche Characktere und machen einem das Leben nicht immer leicht. Aber auch wenn ich mit einem Diskutieren muss,
    es gibt einfach Grenzen die auch ein Kerl mit Klöten zu beachten hat.
    Egal ob er jetzt ein "wacherer" Kamerad ist oder nicht.
    Klar wenn das in der Grunderziehung verpennt wurde ists ewig schwerer nem Hans beizubiegen und geht dann auch mit einigem Aufwand daher.
    Aber einfach zu sagen "das ist so seine Art" ist genau das wo es eng wird, wenn der Besitzer nicht realistisch damit umgeht.

    Wenn ich weiß das meiner mit anderen Pferden schwierig ist,
    dann muss ich die schwierige Situation mit Übung und Hilfe bewältigen.
    Mein Demi war kurz bevor ich ihn gekauft habe aus Haltungsgründen entschärft worden, und hat sein Hengstgehabe nie ganz abgelegt.
    ( z.B. zu anderen Hengsten konnte er schon recht eklig sein)
    Aber diese Allüren dürfen nicht so ausarten das eventuell andere Tiere und Menschen zu schaden kommen.

    Dabei ist aber egal obs n Macho ist der nach den Damen schielt,
    oder ne Dame die keilig wird weil sie rossig ist.
    Dass mir mein Pferd das Liebste sei, sagst du oh Mensch sei Sünde,
    mein Pferd ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde !


    Kritik zur Kenntnis genommen - Ignoriervorgang eingeleitet

  23. #23
    aufTrab Mitglied Avatar von Ilo70
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    AW: Hengste am Hof

    Zitat Zitat von Jolly-Jumper Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich habe meinen Hengst mit 16 Jahren kastrieren lassen. Wenn man sich da ein sorgfältige Klinik sucht, dann ist das weniger gefährlich als einen hengstigen Hengst auf die Weide zu lassen.
    Ich selber würde (vorrausgesetzt es hätte keine Chance für ein Körung und da bin ich schon sehr realistisch) nie wieder einen Hengst als Hengst so alt werden lassen. Ich finde es verantwortungslos.
    Meiner hatte ein ganz besondere Geschichte die ihn als Hengst so alt hat werden lassen. Mit ca. 13 Jahren hat er dann aber angefangen im Frühjahr etwas schwieriger zu werden und mit 16 woltle ich das Risiko dannn icht mehr eingehen.
    Dazu muss ich sagen, dass er trotzdem gut zu händeln war, das was hier über Hengst geschrieben wurde trifft auf ihn nicht zu ich hatte ihn immer im Griff. ER war auf Turnieren (auch mit seinen Therapiekindern), ich war mit ihm auf Lehrgängen z.B. Trainer A usw. Also ein Hengst bei denen die anderern häufig garnicht gemerkt haben, dass es einer ist, bis es Ihnen gesagt wurde.

    Einen Hengst zu halten braucht viel Erfahrung, Sorgfalt und Geduld aber vorallem auch Durchsetzungkraft und Wissen. Im Freizeitbereich würde ich einen Hengst niemals aufnehmen. Hier einen Hengst Hengst zu lassen ist unverantworltich sowohl den anderen Pferdebesitzern gegenüber als auch dem Hengst gegenüber.
    Auch wenn die Aussage vielleicht nicht auf Freude hier bei vielen Leuten stoßen wird,
    Jolly
    Ich hatte mit dem TA gesprochen wegen einer Kastration. Der meint es wäre nun wirklich zuviel des Guten einen 28 u. 22 Jährigen kastrieren zu lassen. Er meinte, dass das nicht mehr im STehen ginge und unberechenbare Komplikationen birgt, weil die Hoden in dem Alter meist verwachsen wären. Sprich es ist nicht unwahrscheinlich, dass er dabei stribt. Und sei mir nicht böse, da wird nach einer anderen Lösung gesucht. Zwischen 16 Jahre und 28 Jahre liegen genau 12 Jahre, das ist nicht mehr zu verantworten.

    Ich bin am Überelegen und am REchnen ob ich die beiden auf den Hengsthof bringen soll/kann.
    Es wird einen Lösung geben, die gut ist für alle Beteiligten und nicht eine, die auf Kosten der Gesundheit und unter Umständen des Lebens eines der Tiere geht. So einfach mache ich es mir nun nicht.
    Die beiden haben lange genug den Kürzeren gezogen.

    Zitat Zitat von nanja Beitrag anzeigen
    Hallo Ilo,
    klar haben Hengste unterschiedliche Characktere und machen einem das Leben nicht immer leicht. Aber auch wenn ich mit einem Diskutieren muss,
    es gibt einfach Grenzen die auch ein Kerl mit Klöten zu beachten hat.
    Egal ob er jetzt ein "wacherer" Kamerad ist oder nicht.
    Klar wenn das in der Grunderziehung verpennt wurde ists ewig schwerer nem Hans beizubiegen und geht dann auch mit einigem Aufwand daher.
    Aber einfach zu sagen "das ist so seine Art" ist genau das wo es eng wird, wenn der Besitzer nicht realistisch damit umgeht.

    Wenn ich weiß das meiner mit anderen Pferden schwierig ist,
    dann muss ich die schwierige Situation mit Übung und Hilfe bewältigen.
    Mein Demi war kurz bevor ich ihn gekauft habe aus Haltungsgründen entschärft worden, und hat sein Hengstgehabe nie ganz abgelegt.
    ( z.B. zu anderen Hengsten konnte er schon recht eklig sein)
    Aber diese Allüren dürfen nicht so ausarten das eventuell andere Tiere und Menschen zu schaden kommen.

    Dabei ist aber egal obs n Macho ist der nach den Damen schielt,
    oder ne Dame die keilig wird weil sie rossig ist.
    Na, da gebe ich dir uneingeschränkt recht! Ich sagte auch nur, dass es auch erhebliche Temperamentsunterschiede gibt und das man keine "Gussform" für Hengste haben kann. Jeder Hengst ist unterschiedlich und mit dem einen, wie mit dem von Jolly ist es scheinbar recht easy, mit einem anderen wiederrum recht schwer. Die Grundregeln müssen aber von allen beachtet werden und wenn man das nicht hinbringt, dann muss man sich überlegen wo man hingeht oder wie man den Hengst unterbringt, damit keiner gefährdet wird. Ganz klar!

    LG

    Ilo
    Geändert von Ilo70 (02.04.2009 um 13:27 Uhr)
    O, daß ihr Menschen doch wenigsens als Tiere vollkommen wäret; aber zum Tiere gehört Unschuld.
    Friedrich Wilhelm Nietzsche, (1844 - 1900)

  24. #24
    aufTrab Mitglied Avatar von Chrissi
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    146

    AW: Hengste am Hof

    Wir haben bei uns am Hof ein paar Hengste stehen. Müssten so acht Stück sein, davon zwei Deckhengste, die also wissen "wie es geht".
    Große Ausnahmen werden bei der Box nicht gemacht, die meisten stehen zusammen an "einem Stück" und haben nur oben über der Box noch zusätzlich Holz als Verlängerung der Boxenhöhe angebracht, damit die nicht oben drüber kommen. Wir haben extra Hengstkoppeln und -paddocks. Die sind auch viel höher als die Anderen und mehr gesichert und außerdem wird drauf geachtet das auf dem Teilstück in der Nähe keine Stuten stehen.

    Probleme gab es noch nie mit einem Hengst und unser Stall ist auch recht "Hengstfreundlich"
    Bin wieder daaaaaaaaaaaa / *Meine Homepage*

  25. #25
    aufTrab Mitglied Avatar von Ilo70
    Registriert seit
    15.01.2009
    Beiträge
    114

    AW: Hengste am Hof

    Wouw Chrissi,

    ich komm zu euch

    Liebe Grüße

    Ilo
    O, daß ihr Menschen doch wenigsens als Tiere vollkommen wäret; aber zum Tiere gehört Unschuld.
    Friedrich Wilhelm Nietzsche, (1844 - 1900)

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