Bei uns in der Gegend kenne ich die Pferdefreunde Birnbaum e.V. die vorallem Haflinger- und Kaltblutfohlen auf Märkten aufkaufen.
Aus der Satzung des Vereins:
Wir haben uns zum Ziel gesetzt diesen Fohlen, die keine Chance bekommen zu helfen. Dazu gründeten wir Anfang 1995 den Verein "Pferdefreunde Birnbaum". Wir kaufen Fohlen, die kein Gebot bekommen und für die nur ein Interessent da ist, der Pferdemetzger. Sie werden mit Tierschutzvertrag und gegen Erstattung der Kosten an geeignete Besitzer weitervermittelt. Diese verpflichten sich, den Tieren ein artgerechtes Leben zu ermöglichen. Wir möchten nicht nur einzelne Tiere vor dem Schlachter bewahren, sondern mit unseren Aktionen auf den schweren Mißstand der Schlachttiertransporte in das Ausland hinweisen, außerdem leisten wir Aufklärungsarbeit bei den Züchtern.
Unser Ziel ist: Auch in Haflinger- und Kaltblutzucht muss Qualität und nicht Quantität gezüchtet werden. Es sollen nur soviele Fohlen gezeugt werden, wie auch in private Hände verkauft werden können.
Quelle: Pferdefreunde Birnbaum e.V.
An sich finde ich es toll wenn sich Leute Mühe geben, Tiere retten und versuchen ihnen ein Leben zu bieten und den Schlachttransport zu ersparen. Andererseits weiß ich immer nicht recht was ich davon halten soll. Solang es solche Vereine gibt und es den Züchtern egal ist wo die Fohlen landen, wird sich dann je etwas ändern? Geld bekommen sie vom Schlachter oder den Pferdefreunden, es ist so schwer hier sinnvoll zu handeln.
Ich kenne auch einen Wallach von Birnbaum der steht als Einsteller bei uns am Stall und ist bestimmt nicht schlechter als andere Pferde.
Was haltet Ihr von solchen Aktionen? Sollte man solche Vereine unterstützen und ein Pferd von dort kaufen - würdet Ihr Euch dort umschauen wenn Ihr auf Pferdesuche seit?

Liebe Grüße 
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„Richtig Reiten reicht“(Paul Stecken)


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