Huhu
Ich weiss nicht genau, ob das Thema hier richtig ist, aber da es mit Longieren zu tun, wird es wohl nicht ganz falsch sein.
Mir ist die letzten Male, wenn ich Bohème longiert habe, aufgefallen, dass sie relativ steif im Rücken wirkt.
Angefangen hat es, als es kalt wurde und sie einmal auch ziemlich nass geworden ist. Da hat sie beim Putzen auch mal den Rücken etwas weggedrückt. Seit sie die Regendecke anhat, ist das allerdings weg. Auch beim Reiten habe ich nicht das Gefühl, dass sie übermässig steif ist. Entsprechend ihrem Ausbildungsstand eben.
Nur beim Longieren habe ich den Eindruck, dass der Rücken nicht schwingt. Ich frage mich nur, ob das überhaupt möglich ist, da sie schön den Kopf fallen lässt, sich streckt und hinten auch untertritt. Wenn sie normal trabt, treten die Hinterhufe in die Spur der Vorderhufe bzw. leicht drüber. Sie macht auch nicht den Eindruck, komplett auf der Vorhand zu laufen. Allerdings ist der Boden auf dem Platz im Moment stellenweise recht tief.
Geht das anatomisch überhaupt, dass ein Pferd, wenn es sich v/a dehnt und hinten untertritt gleichzeitig überhaupt den Rücken wegdrücken kann, auch wenn der Boden tief ist? Und müsste dann nicht der Rücken automatisch auch zum Schwingen kommen?
Woran wir sicher noch arbeiten müssen, ist der Bereich Stellung, Biegung und manchmal neigt sie dazu, sich mehr nach abwärts als nach vorwärts zu strecken.
Ich longiere sie am Kappzaum, habe aber das Gebiss mit den Zügeln eingeschnallt, um sie ein wenig nach unten zu begrenzen. Andere Hilfszügel benutze ich nicht, habe ich auch nie benutzt.

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) Ein schiefes Pferde kann, wenn es gezielt auf beiden Händen gearbeitet wird, auch den Rücken aufwölben (habe ich gerade gelernt).
Grüße von 