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  1. #1
    Valerio
    Gast

    Frage Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Die Frage stelle ich mir jetzt nicht aus einem aktuellen Anlass, es ist mir nur so durch den Kopf geschossen:

    Wann sollte der SB eingreifen?

    Würdet ihr es machen, wenn das Pferd "nur" zu selten geritten wird und die ganze Zeit im Stall steht und sich langweilt, wenn der Sattel nicht passt oder das Gebiss zu scharf ist,

    oder "erst", wenn das Pferd vom besitzer malträtiert wird, wie zum Beispiel wenn es geschlagen oder beim Reiten zu viele Gertenschläge einstecken muss?

    Würdet ihr euch überhaupt einmischen, oder sagen, dass das nicht eure Sache ist, dass es euch nichts angeht, was andere mit ihren Pferden machen und dass ihr so nur Einsteller verliert?

    Was meint ihr?

    Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr A der SB oder B ein anderer Einsteller wärt?


    LG Karen

  2. #2
    aufTrab Stammgast Avatar von Black Pearl
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    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Also ich würde erst eingreifen, wenn das Pferd überhaupt nicht mehr bewegt wird. Und wirklich nurnoch in der Box steht. Oder wirklich ernsthaft misshandelt wird.
    Wie ein Pferd gesattelt, gezäumt und geritten wird, bleibt, bis zu einer gewissen Grenze, jedem selbst überlassen.Ich finde es ist nicht Aufgabe des Stallbesitzers zu protokollieren, wann, welches Pferd, wie einen mit der Gerte mitbekommen hat.

  3. #3
    Valerio
    Gast

    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Aber meinst du nicht, dass wenn es offensichtlich ist, dass zB der Sattel nicht passt, der Besitzer es aber nicht merkt, dass dann der SB den Besitzer drauf hinweisen sollte?
    Oder weiter mit unpassendem Sattel reiten lassen?
    (Also wenn es wirklich so ist, dass das Pferd Schmerzen hat)

  4. #4
    aufTrab Professor Avatar von Steffi
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    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Ich glaube nicht, dass ein Reiter so dumm und unsensibel sein kann, dass er nicht merkt, wenn ein Sattel absolut nicht passt. Wenn man dem dann sagt, dass der Sattel nicht passt bekommt man sicher zu hören, dass man keine Ahnung hat oder sich nicht einmischen soll. Vielleicht könnten die anderen Einsteller versuchen ihm ihre Sättel mal zur Probe anzubieten, wenn das Pferd einen ähnlichen Rücken hat. Das wird vielleicht nicht gleich als Angriff aufgefasst.
    Ansonsten kann man da wohl nicht viel machen. Wenn der Besitzer keinen passenden Sattel kaufen möchte wird ihn keiner dazu zwingen können. Klar kann man was sagen, aber ob das hilft? Viele Reiter meinen eben immer selbst alles zu wissen und fragen aus Eitelkeit nicht nach...
    So lange kein Fall von Misshandlung vorliegt kann man nur mit dem Besitzer reden. Falls das Tier tatsächlich misshandelt wird (ich glaube da zählt ein unpassender Sattel, ein paar Gertenhiebe oder ein scharfes Gebiss nicht dazu) und der Besitzer auf Gespräche nicht eingeht könnte man ihn anzeigen. Mehr wird man als Außenstehender nicht tun können. Das wissen die meisten RBs wohl aus Erfahrung...
    Liebe Grüße von der Steffi

  5. #5
    aufTrab Guru Avatar von Gwenie
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    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Da bin ich echt im Vorteil! Unser Stallbesi ist gleichzeitig Pferdewirtschaftsmeister!
    So und da der Stallbesi für so einiges Haften muß was unserein auf seinem Hof macht, hat unser Stallchef klare Regeln aufgestellt. Nicht nur die Reitkappenpflicht für die Minderjährigen.
    Es ist zum Beispiel ganz klar geregelt, dass keiner ohne sein Beisein (bzw. Absprache) springt.
    Der Seniorchef sagt schon was wenn jemand falsch mit dem Pferd umgeht (oft grad bei den Kids)- grad hier wird man ja schnell zur Verantwortung gezogen wenn den Kids was passiert!
    Wir haben ein sehr gutes Stallklima und unser Stallbesi wird von vornhinein oft nach seiner Meinung gefragt. Natürlich gibt es immer Leute die alles besser wissen und sich nicht an die Regeln halten wollen, aber da wird auch klipp und klar gesagt, dass sie sich was anderes suchen sollen.
    Also ich persönlich finde, dass ein Stallbesi-wenn er die Fachliche Kompetenz hat- schon ein großes Mitspracherecht hat was auf seinem Hof gemacht werden darf und was nicht. Er trägt eine sehr große Verantwortung und muß auch für Ordnung sorgen dürfen!
    Gruß Gwenie

    www.equiservice.de

  6. #6
    aufTrab Stammgast Avatar von Connys Schimmel
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    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Hallo..da ich am selben Stall stehe wie Gwenie gebe ich ihr im grossen und ganzen schon recht,aber der Stallbesi steht bei aller Fairness und Kompetenz immer zwischen zwei Stühlen.Der Einsteller als potenzielle Einnahmequelle und andererseits als eventueller Störenfried.Unser Stallbesi ist zwar konsequent und mehr als umgänglich,aber er hält sich meist sehr lange aus allem raus.Was ich sehr gut nachempfinden kann.Wenns gar nicht ging hat er auch schon mal jemandem die Box gekündigt.
    Ich als Einsteller habe mir schon lange abgewöhnt mich zu Fehlverhalten anderer Reiter zu äussern,denn die haben ihre rosa Brille auf und wollen eh keine objektive Meinung wozu auch immer hören.Ich habe mir mehr als einmal den Mund verbrannt.Und solange das Pferd nicht auf dem Rücken in der Box liegt oder aber beim Reiten verprügelt wird(,wo ich dann einschreiten würde und die Gerte wegnehmen würde) halte ich mich raus,denn ich zieh eh dann den Kürzeren und die benehmen sich noch unmöglicher ihrem Pferd gegenüber weil sie gefrustet sind.
    Gruss Conny

    Der Reiz am Reitsport liegt darin,das man nie aufhört dazu zulernen.

  7. #7
    Valerio
    Gast

    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    @monika:
    Das mit dem zur Zeit kein Geld für einen neuen Sattel haben ist eine Sache, aber wenn es ein teurer Sattel ist, der dem Pferd aber ganz offensichtlich Schmerzen zufügt, wie zum Beispiel Satteldruck oder so, würde ich als Stallbesitzer schon eingreifen. Schließlich geht es um das Wohl des Pferdes!
    Und wie Gwenie schon gesagt hat, als SB hat man auch eine große Verantwortung.
    Zu deiner Frage, was denn malträtiert bedeutet. Für mich, wenn dem Pferd durch den Reiter, egal in welcher Art, Schmerzen beigefügt werden. Da ist es egal, ob mit Gerte oder Sporen oder wie auch immer.
    Für mich klingt das jetzt so, als ob dir das Wohl Pferde anderer Besitzer schlicht weg egal ist, ist das so, oder ist es nur falsch rüber gekommen?

    So einen SB wie Gwenie oder Conny habem finde ich gut. Die Leute dort scheinen auch mit der Unsicherheit zum SB zu gehen und nicht die mangelnde Erfahrung als solche bei Seite zu legen.

  8. #8
    aufTrab Guru Avatar von Bino
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    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Hallihallo,

    ich finde auch, dass der Stallbesitzer sich grundsätzlich raus halten muss. natürlich ist es ein schmaler Grat. Und wir hatten erst vor nicht allzu langer Zeit den Fall, dass ein Pferd bis zu 8 Wochen Dauer in seiner Box stand. Und nur für den Koppelgang vormittags mit raus kam.
    Was willst du da als Stallbesitzer machen? NIchts. Nimmst du das Pferd raus und es passiert was, bist du der Dumme. NImmst du das Pferd raus und der Besitzer bekommt es mit, bist du auch der Dumme. Also musst du es eben wohl oder übel mit ansehen... Es ist nicht die Pflicht eines Stallbesitzers die Pferde der Privatleute zu bewegen. Der Besitzer hat selbst zu kommen und wenn er schlichtweg zu bescheuert ist, um sich um das Wohl seines Pferdes zu kümmern, tja, was willst du da machen? Da redet man gänzlich gegen eine Mauer. Wie Sarah schon sagte, die Paddocktür hört einem wohl besser zu.

    Was ich an unserem Stallbesitzer jedoch loben muss. Er hat einen Plan, in dem alle Impfzeiten, Wurmkuren und Schmiedzeiten eingetragen sind. Von jedem Pferd im Stall. Wurmkuren und Impfungen werden immer einmal für den gesamten Stall durchgeführt. Und wenn die Schmiedzeit deutlich überschritten ist, wird dasjenige Pferd einfach für den näcshten Schmiedtermin eingetragen. So auch derselbe Fall wie oben. Das Pferd hatte so eingerissene Hufe, dass es wohl nicht mehr hätte laufen können, wenn es keine Eisen drunter bekommen hätte. Der Besitzer wird darüber informiert und dann kommt der Schmied.

    Diese Einstellung finde ich echt lobenswert. Welcher andere Stallbesitzer kümmert sich um so was? Und ich finde, genau SOWAS geht einen Stallbesitzer etwas an.

    Ob nun der Sattel nicht passt oder die Gamaschen zu klein oder zu groß sind geht ihn wohl weniger etwas an. Klar finde ich, sollte ein/e Mann/Frau mit Fachkenntnissen unbedingt darauf hinweisen. Wenn der Reiter aber ablehnt, pech gehabt, man hats zumindest versucht. Aber zwingen kannst du da keinen... Schade um die Pferde. Wirklich!

    Bino

  9. #9
    aufTrab Guru Avatar von Bino
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    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    1 Stunde Sandplatz fast jeden Tag, also nur bei schönem Wetter. Ansonsten wurde das Pferd nicht einmal bewegt. Na wenn das mal keine grobe Tierquälerei ist... das verstehe ich dann unter Malträtieren. Denn das Pferd bewegt sich nicht großartig auf dem Platz. Falls du jetzt dachtest, er hat sich da ausgetobt

  10. #10
    aufTrab Guru Avatar von Bino
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    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Unser Stallbesitzer würde das machen. Dazu hat er zu viel Herz!
    Außerdem geht es hier nicht nur ums reiten. Das Pferd hat seinen Besitzer 8 Wochen lang nicht mal gesehen. Das Tier wurde in keinster Weise bewegt.
    Und da ist der SB ja schon eingeschritten und hat zugesehen, dass es zumindesten den 1 stündigen Koppelgang am Tag bekommt

    Ansonsten stand das Tier 23 Stunden in der Box. Na bravo! Das nenn ich mal Tierliebe...

  11. #11
    Valerio
    Gast

    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    monika, ich glaube, wir haben tatsächlich andere Auffassungen, was die Arbeit eines Stallbesitzers angeht...
    Aber genau die Einstellung "was anderen passiert ist mir egal, hauptsache mir geht es gut" ist doch falsch! Dieses Weggucken, wenn zB. ein Mensch wegen einer anderen Hautfarbe gemobbt wird oder so. Und so ist es doch acuh beim Pferd. Nur, dass sich das Pferd nicht wehren und zur Polizei gehen kann.
    Für das Pferd ist der Besitzer verantwortlich, ganz klar, aber wenn der keine Ahnung von richtig sitzenden Sätteln hat und man ganz klar sehen kann, dass das Pferd unter dem unpassenden Sattel leidet, dann heißt das für mich, dass er einschreiten muss. Für mich ist das seine Pflicht als SB.
    Natürlich kann man sagen, was geht den SB die Reitweise des Besitzers an, aber wenn das Pferd darunter leidet...
    Was das mit dem Sparzieren gehen angeht, denke ich, dass das nicht hierein passt. Lange Ausflüge schaden dem Pferd ja nicht. Im Gegenteil, sie stärken eher die Bindung zwischen Mensch und Tier!

    Genau Bino, ich finde, dass allgemeine Wohl des Pferdes geht den SB etwas an. Das mit dem Plan ist wirklich lobenswert. Wie du auch schreibst finde ich es richtig, die Laien die sich nicht mit richtig liegenden Sätteln auskennen, darauf hinzuweisen.

  12. #12
    Valerio
    Gast

    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Wieso denn genervt? Es geht doch darum, zu helfen!

    Ich finde, dass das mit dem Mobben anderer Menschen überhaupt kein schlechter Vergleich ist. Man muss auch Pferde achten können, steht so in den ethischen GRundsätzen, und dazu gehört nicht, wenn ich sehe, dass meine MIteinestellerin ihr Pferd schlägt, da muss man auch "nur" als Miteinsteller eingreifen.
    Ich habe auch nie gesagt, dass der SB zu den Einstellern gehen soll und ihnen sagen soll: "Geh und kauf dir nen passenden Sattel." ich habe nur gesagt, dass es meiner Meinung nach die Pflicht des SB ist, den Einsteller darauf hinzu weisen, nicht ihm zu befehlen. DAS sind zwei unterschiedliche Schuhe.

    Das mit dem Sparzieren gehen war nicht mein Vergleich, sondern deiner. Frag doch mal nach, wie viele hier im Forum schon mal mit ihrem Pferd spazieren gegangen sind, ich denk, dass ist überhaupt kein Blödsinn, aber deine Ansicht.

  13. #13
    aufTrab Guru Avatar von Gwenie
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    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Da gebe ich Monika schon recht!
    Es gibt einfach Sachen die den Stallbesi nichts angehen, sofern man nicht gegen den Tierschutz verstößt. Der Stallbesi kann zwar auf die Leute zugehen und sagen: "hört mal ich glaube der Sattel paßt nicht....!"Er kann aber den Leuten nicht befehlen/sie zwingen einen anderen zu kaufen.
    Überleg mal dein Stallbesi kommt zu dir und fordert, dass du nur noch mit Bandagen reiten sollst, weil die cooler aussehen! Da würdest du ihn doch auch etwas verwirrt angucken!
    Es gibt halt Dinge die der Stallbesi bestimmen und wo er einschreiten kann und sollte. Aber er kann und darf nicht alles vorschreiben!
    Und wie Monika schon schrieb gibt es für die anderen Sachen (Sattel, Krankheiten, Reitstil....) andere Fachmänner!
    Darum bin ich halt auch froh, dass wir einen recht jungen Stallbesi haben der auch seinen Pferdewirtschaftsmeister hat. Und der ganze Stall einen guten Draht zu ihm hat, wo Probleme im kleinen Gespräch geklärt werden können. MAn holt sich von allein gerne hilfe bei ihm!
    Gruß Gwenie

    www.equiservice.de

  14. #14
    aufTrab Stammgast Avatar von Connys Schimmel
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    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Hallo....nunja..wie ich schon schrieb haben gwenie und ich denselben Stall und unser Stallbesi weiss wovon er spricht,denn er ist Pferdewirtschaftsmeister Schwerpunkt Reiten und man kann egal mit welchem Problem zu ihm kommen.
    Er würde aber nie zu einem Einsteller hingehen und kluge Ratschläge geben wenn dieser nicht selbst darum gebeten hat.
    Wie auch schon geschrieben hält er sich allgemein sehr lange raus.Aber wenn zb ein Störenfried am Stall ist,der permanent durch falsches Geschwätz für Unruhe sorgt,da schaltet er sich ein sofern er selbst auch davon betroffen ist.

    Auch wenn ein Einsteller zu ihm hingeht und eine Beschwerde gegen einen anderen vorbringt schaltet er sich ein und versucht zu klären.

    Aber alles auf Aufforderung!!!Es sei denn er ist persönlich betroffen!!Und wenn seine aufgestellten Stallregeln nicht beachtet werden sorgt er für Einhaltung.

    Sollte ein Pferd über längere Zeiträume nur in der Box stehen und niemand schaut danach würde auch er sicherlich erst durch ein Telefonat mit dem Besi Klärung suchen,aber irgendwann auf jeden fall zum Wohl des Tieres eingreifen,denn dazu ist er verpflichtet.

    Aber nicht um ungefragt Hilfen welcher Art auch immer zu geben.

    Gruss Conny

    Der Reiz am Reitsport liegt darin,das man nie aufhört dazu zulernen.

  15. #15
    aufTrab Guru Avatar von Bino
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    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Ich glaube ich verwechselt da was. Es geht hier doch nicht darum, dass der SB jemanden ZWINGT, sondern dass er die Leute darauf aufmerksam macht. Wenn ein kleines Pony im Stall steht und das immer mit einem riesen Sattel geritten wird, dann finde ich sollte der Stallbesitzer (sofern er Fachmann ist) etwas dazu SAGEN. Freundlich darauf hinweisen, dass der Sattel viel zu groß ist und den Rücken des Ponys schädigt.

    Ich finde man kann es mit unterlassener Hilfeleistung beschreiben. Wenn ein Verletzter am Straßenrand liegt, ist es auf jeden Fall die PFlicht eines jeden Arztes und einer Krankenschwester zu helfen!!! Sie kennen sich damit auf und retten täglich Menschenleben.

    So auch beim SB. Er hat immer mit Pferden zu tun, ist RL, ist Fachmann, Profi. Ich finde es ist dahingehend seine Pflicht zumindest einen Ton zu sagen.

    ob die Pferdebesitzer dann darauf eingehen istschon wieder eine ganz andere Sache Aber AUgen zu und nicht beachten finde ich unter aller Sau.

    Ich zb möchte auch wissen wenn ich etwas falsch mache oder mein Pferd schädige. deswegen nehme ich gerne Ratschläge von meinem SB an. Wenn die Gründe plausibel sind. Und mit zuschwallen würde ich das nicht vergleichen.

    Wer so egoistisch in den Stall geht und meint, er muss sich von anderen nicht "zuschwallen" lassen, denn er weiß ja eh alles selbst, ist auch fehl am Platz!!!

  16. #16
    Valerio
    Gast

    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Ach manno monika, ich habe, wie von Bino auch noch mal verdeutlicht, nie was von befehlen gesagt, sondern von hinweisen! Dreh mir doch nicht die Zunge um!
    Wir haben wohl völlig unterschiedliche Meinungen und ich habe meine nun oft genug verdeutlicht, aber jetzt ziehe ich den Schwanz ein und halte mich zurück.

  17. #17
    Lelie
    Gast

    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Zitat Zitat von monika Beitrag anzeigen
    Es ist mir total egal, denn ich habe mein Pferd und kümmere mich um meinen Kram. Warum soll ich mich um die Pferde von anderen Leuten kümmern? Das fängt beim fegen vor der box an und hört bei solchen grundsätzlichen Sachen auf.
    Jeder hat doch seine eigene auffassung, wenn jemand zum Beispiel stundenlang mit seinem Pferd spazieren gehen will , dann soll der das doch tun- ich würde es nicht machen, weil ich das doof finde. Nur deshalb kann ich doch nicht hingehen und dem sagen, das es doof ist, wenn der das gut findet.
    Umgekehrt erwarte ich, das sich die Leute auch um ihren Kram kümmern und nicht um mich, also das der spaziergänger mich reiten lässt, weil ich das nunmal gut finde.
    Solche Äußerungen vom Stapel zu lassen finde ich doch schon recht heftig. Vielleicht hast du es nicht so gemeint, aber mit genau der gleichen Begründung könnte man es auch rechtfertigen, wenn man bei solchen Fällen wegschaut.
    Meiner Ansicht nach sollte der Stallbesitzer, Reitlehrer oder auch jeder einzelne lieber einmal zu viel als zu wenig den Mund aufmachen. Denn die Einstellung und das Unverständnis vieler Pferdebesitzer in Bezug auf Pferdehaltung, Ausbildung und Umgang widersprechen der Natur des Pferdes zutiefst.
    Ein Lauftier 23 Stunden am Tag in der Box zu halten und nur 1 Stunde auf die Weide zu lassen oder mit Schlaufis zusammengezurrt zu reiten, widerspricht seiner Natur und ist damit in meinen Augen tierschutzwidrig.
    Ebenso schadet es einem Pferd, wenn es mit einem offensichtlich völlig unpassenden Sattel geritten wird. Dann hat meiner Ansicht nach jeder, nicht nur der Stallbesitzer, die Pflicht zum Schutz des Pferdes den Mund aufzumachen.

    LG Lelie

  18. #18
    aufTrab Guru Avatar von Bino
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    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Sehe ich genauso, denn du monika, benimmst dich hier gerade genau wie diese Leute, über die wir eigentlich schimpfen!

    Und wenn jeder einfach nur wegsehen würde... wo kämen wir da hin?

    gut Lelie, also bei dem 23 Stunden im Stall stehen, hat der SB das einzig richtige getan. Er hat zugesehen, dass das Tier zumindest (!!) 1 Stunde oder mehr auf die Koppel mit einem weiteren Pferd kam. Was anderes blieb ihm auch gar nicht übrig. Aber er hat sie wenigstens raus getan...

  19. #19
    aufTrab Mitglied Avatar von devil'sgold_w15
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    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Also. . ich kann meine Klappe irgendwie nicht halten, auch wenn ich mir manchmal denke: es ist ihr Pferd!!!
    Also ich melde mich ziehmlich schnell zu Wort! Egal bei was!!! Und wenn meine Bekannte aus dem Stall nur mla die Sporen schiefsitzen hat. . . aber das habe ich wohl von meiner Reitlehrerin übernommen und eingetrichtert gekriegt. . .
    Ich sag generell lieber einmal was zu viel, als einmal zu wenig!
    LG devilchen

  20. #20
    Moderator Avatar von Gisa
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    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Hallo,
    jetzt steige ich mal in diese Diskusion mit ein. Ich stehe wie Gwenie und Conny im gleichen Stall, wo der SB halt eine gute Qualifikation hat. Der dürfte mir auch immer was sagen,wenn ich was falsch mache.Aber es gibt doch so viele Ställe, wo es diese Quali nicht gibt.Zwar haben alle SB schon immer Pferde gehabt, aber haben sie auch die richtige Nase, um Fehler zu erkennen.Klar, wenn ein Pferd tagelang nicht aus der Box raus kommt, das sie dann warscheinlich genau so richtig handeln und das Pferd auf die Wiese tun, aber die Sattelfrage könnten sie doch erst recht nicht beantworten. Ich bin froh, daß ich einen kompetenten SB habe, den ich auch mal fragen kann, besser als alle anderen "Fachleute " am Stall, die immer alles besser wissen. Ich halte mich auch aus vielen Sachen raus, obwohl ich warscheinlich auch kompetent bin, aber ich will einfach nicht mehr überall hin gucken. Wenn ich so aussergewöhnliche Sachen sehen würde, wie ein Pferd, was nicht aus der Box kommt, würde ich meinen SB ansprechen. Sonst halte ich mich raus.Habe genug mit meinen Pferden zu tun.
    Gruß Gisa
    Oma ist wieder daaa

  21. #21
    aufTrab Professor Avatar von Steffi
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    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Ich seh das eigentlich genau so!
    Man sollte sich nicht wegen jeder Kleinigkeit ungefragt einmischen. Klar, wenn ein Pferd einen TA braucht oder gequält wird würde ich mich auch einschalten, aber wegen einem unpassenden Sattel oder einer Reitweise, die mir persönlich nicht passt? Never! Da mische ich mich nicht ein. So lange ich das Pferd nicht reiten muss geht es mich nichts an. Das ist die Sache von den Besitzern!! Mit sowas macht man sich nur Feinde, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Bei Jugendlichen mach ich manchmal ne Ausnahme und sag denen was (bei groben Fehlern, zum Beispiel, wenn die Pferde mit runterhängenden Steigbügeln führen wollen), aber bei älteren Leuten nur, wenn ich gefragt werde! Zu der Besi von meiner RB würde ich schon was sagen, wenn da was mit dem Sattel nicht okay wäre, aber da geht es auch um ein Pferd, das ich gern habe und um meine Sicherheit.
    Ein SB, der sich dauernd und bei allem einmischt würde mir auf den Keks gehen. Wenn ich schon ein eigenes Pferd habe möchte ich keine Vorschriften bekommen, da bin ich Monikas Meinung! Klar, mal ein Tipp oder so ist okay, aber meinen Sattel und meine Reitweise möchte ich nicht vom SB kommentiert bekommen! Auch andere Besis dürften sich bei mir nicht in alles einmischen. Von manchen Leuten würde ich mir zum Beispiel gar nichts sagen lassen.
    Unsere SBs sind zum Glück so, dass die sich grundsätzlich nicht einmischen, nur wenn ein Pferd ganz offensichtlich einen TA braucht und der Besi nicht da ist, oder jemand um Hilfe fragt machen die was. Bei uns werden eigentlich alle Pferde fast jeden Tag geritten und die SBs würden sich nicht rausnehmen die Tiere einfach so aus der Box zu holen. Für Pferd-auf-die-Koppel-bringen muss man bei uns sowieso extra bezahlen, deshalb machen das fast alle Besis in kleinen Gruppen selbst. Viele von den Pferden bei uns im Stall kommen nur zum Reiten/ Führanlage aus der Box, aber das sind eben die "teuren" von den Turnierreitern und da sagt keiner was. Klar, die Tiere tun einem leid, aber man kann nichts daran ändern! Da würden auch die Stallbesis nie was sagen. Bei uns darf jeder Einsteller selbst entscheiden, was er mit seinem Pferd macht. Ist in manchen Punkten sicher nicht so gut und die Tiere haben oft das Nachsehen, aber wenn man den Leuten was vorschreiben würde, würden die den Stall wechseln und dort genau so weiter machen...
    Liebe Grüße von der Steffi

  22. #22
    aufTrab Stammgast Avatar von Sheep
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    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    also..

    das pferd ist EIGENTUM vor dem gesetzt.. so, wie ein auto.. es hat da nur den vorteil des tierschutzes.

    meiner meinung nach geht es niemanden etwas an, wie ich reite, mit was ich reite oder was ich sonst noch mache! das ist meins! meine sache! punkt.

    der stallbesitzer hat mit mir einen vertrag gemacht, indem bestimmt nicht vorgeschrieben steht, wie ich bitte reiten soll, dass der sattel passen muss etc.. er hat sich um die anlage zu kümmern und um seine dienstleistung, mehr nicht.

    eingegriffen wird, wenn das tier absichtlich gequält wird, und dann wird vielleicht gesprochen (wobei ich denke, dass solche menschen, die sowas machen auch eher wenig verbesserung zeigen werden) und dann werden sie mit jede menge beweisen angezeigt.

    bei uns im stall gibt es gerade einen recht verwzickten fall: 3 shettys, einmal mutter + 3monate altes fohlen und noch eins... es wird sich kaum um sie gekümmert. fohlen total apathisch. da wurde eingegriffen, aber nicht vom stallbesi, sondern von den miteinstellern. die haben dann mal 2stunden lang die box ausgemistet, haben sie mal 15min auf die abgefressene koppel gelassen und der TA hat mal kostenlos einen blick raufgeworfenund wurmkuren gegeben. aber es war nicht der stallbesi.

    wie gesagt: beweise sammeln, anzeigen. das ist am effektivsten

    abgesehen davon, ahben die richtigen stallbesis bei uns kaum fachkompetenzen. sie reiten nicht und kommen eben nur über den stall und ihre reitenden töchtern mit pferden in kontakt. d.h. wenn sie mir was sagen würd ich sie eher auslachen und schon gar nicht ernst nehmen!

  23. #23
    aufTrab Mitglied
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    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Es ist nicht leicht als SB.
    Man hat immer eine grad Wanderung vor sich, wenn man was sieht was einem nicht passt.

    Wenn das Pferd zu wenig Geritten wird, kann der SB nichts machen, das kann nur der Pferdebesitzer änderen.
    Das, dass Pferd nur in der Box steht kann er änderen, den in vielen Verträgen steht ja drin das, dass Pferd rein und raus gebracht wird.
    Außer das Pferd ist Krank.

    Bei einem Unpassenden Sattel kann man mal drauf Hinweisen, wenn man Glück hat bekommt man ein Danke.
    Gegen die Reitweise andere kann man nichts sagen!

    Ein SB kann eingreifen wenn das Pferd sichtbar Krank ist, und der Pferdebesitzer nichts tut. Meisten steht das auch mit in dem Vertrag, das der SB einen TA rufen kann auch wenn er den Pferdebesitzer nicht erreichen kann.
    Der SB kann zb. die Hafer-Ration kürzen wenn das Pferd zu wenig oder garnicht geritten wird,auch ohne vorher mit dem Pferdebesitzer zu sprechen das weiß ich aus einem Aktuellem Fall.
    Aber man sollte immer erst in einem Ruhigem Gespräch versuchen die Dinge zu klären.

    Leider denken viele, das man sich Einmischen will.
    Also halte ich lieber meinen Mund.

  24. #24
    aufTrab Mitglied Avatar von Hopsala81
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    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Bei uns ist es so, dass der SB die Haferration je nach Belastung umstellt, finde ich auch gut so. Wenn jemand aber sein Pferd nicht auf Koppel haben will und auch nicht reitet bzw es angemessen bewegt würde er glaube schon was sagen, nach ein paar Tagen treten die dir doch die Boxen kaputt... Mit dem Reitstil das ist so ne Sache, bei uns wurde vom SB mal jemand des Abreiteplatzes/Hofes verwiesen weil er sein lahmendes Pferd ständig geschlagen hat.
    Ansonsten reitet bei uns niemand soooooo schlimm das man was sagen müsste. Wenn jedoch irgend ein Pferd lahmt sagen wir uns das untereinander schon, da kümmert sich keiner "nur" um seinen Kram.

  25. #25
    aufTrab Stammgast Avatar von Connys Schimmel
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    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Hallo....grade heute früh hab ich wieder festgestellt,wie gut es ist einen kompetenten Stallbesi zu haben,der eingreift und weiss was er tut.
    Jimmy sollte heute morgen von der Weide geholt werden zusammen mit seinem Weidepartner von dessen Besi...alles war oki...die beiden kennen sich schon lange....auf einmal gabs Gedrängel,das Tor ging wieder zu,streifte Jimmy am Bauch woraufhin er sich ziemlich erschreckte.Er sprang in bzw über das Tor und verletzte sich an den Hinterbeinen,an der Brust und vor allem an den hinteren Innenschenkeln.Zum Glück alles nur oberflächlich(also die Pelle ab)aber trotzdem schmerzhaft.
    Mein Stallbesi kam sofort übernahm mein Pferd,rief mich an,was die andere Pferdebesi auch bereits getan hatte,und gab mir bescheid.Da ich ca 30 KM bis zum Stall fahre,dauerte es ein wenig bis ich eintraf.
    Der Stallbesi hatte Jimmy bereits versorgt,mit seinen Arzneimitteln,also Wundspray,Jod und Wundpaste.
    Es sind reichlich Stellen,daher ging einiges drauf an Medizin.
    Sogar den TA hatte er informiert und ich musste nur noch den Entzündngshemmer abholen.
    Sowas verstehe ich unter einem fähigem Stallbesi...der da wo es angebracht ist eingreift und handelt!!!
    Gruss Conny

    Der Reiz am Reitsport liegt darin,das man nie aufhört dazu zulernen.

  26. #26
    Moderator Avatar von Gisa
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    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    @ Conny,
    na super, was macht der denn wieder für Sachen? aber, du sagstja, alles nicht so schlimm, Gott sei Dank!
    Ja, bei solchen Fällen ist es wirklich gut einen super SB zu haben!
    Gruß Gisa
    Oma ist wieder daaa

  27. #27
    aufTrab Guru Avatar von Bino
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    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Jetzt wärme ich das Thema nochmal auf

    Habe erst gestern einen Bericht über einen Stallbesitzer gelesen, der ca. 15 Einsteller rausgeschmissen hat, weil sie mit Schlaufzügeln geritten sind. Und das war rechtens und anscheinend können die das auch einfach machen! Ist doch eigentlich super, wenn sich dieser SB um das Wohl der Pferde sorgt

    Bino

  28. #28
    aufTrab Guru Avatar von Bino
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    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Ja in der Cavallo stand das drin. Da hab ich es gelesen.
    Was ich zum Ausdruck bringen wollte ist, dass es aber doch anscheinend geht, dass man Privatreiter einfach rausschmeißen kann und sollte, wenn sie die Tiere quälen Es sollte mehr solche SBs geben....

  29. #29
    Valerio
    Gast

    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Finde ich gut!
    So weit es vorher gesagt wurde/im Vertrag steht, finde ich es gut. Jetzt nicht unbedingt der Schlaufzügel wegen, sondern weil der SB ja wirklich zu seiner Meinung steht und sich da nicht reinreden lässt.

  30. #30
    aufTrab Professor Avatar von Steffi
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    AW: Ab wann sollte ein Stallbesitzer eingreifen?

    Ich meine mich zu erinnern, dass im Cavallo auch stand, dass dieser Stallbesi seine neuen Einsteller auf Herz und Nieren prüft, bevor sie einziehen dürfen. Wer nicht passt darf nicht kommen. Das finde ich absolut super!! Wenn das überall so wäre, wären wir die brutalen Pferdequäler in unseren Ställen endlich los!
    Liebe Grüße von der Steffi

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