Erste Wertung für den Nationenpreis
Aachen (fn-press). Beim Weltfest des Pferdessports in Aachen haben die Fahrer die erste Wertung im Nationenpreis beendet. Nach der Dressur führen die Niederlande vor Deutschland und der Schweiz.
Die deutschen Vierspänner-Fahrer starteten heute in der ersten Teilprüfung - der Dressur - beim CHIO Aachen. Bester Deutscher war Christoph Sandmann (Lähden), der auch für die Mannschaft startet. Er kam auf Platz fünf (48,77 Punkte). Es siegte der Ausstralier Boyd Exell mit 37,63 Punkten vor dem Niederländer Ijsbrand Chardon (40,32). Platz vier belegte der Niederländer Koos de Ronde (47,87). Die beiden anderen Mannschaftsfahrer Christian Plücker (Waldeck) und Michael Brauchle (Lauchheim) kamen auf die Plätze neun (51,71) und 17 (60,80). Insgesamt liegt die deutsche Mannschaft mit diesem Ergebnis zurzeit auf dem zweiten Rang mit 100,48 Punkten hinter den Vorjahressiegern, den Niederländern, die insgesamt 84,99 Punkte haben. "Christoph Sandmann ist sehr gut gefahren, obwohl er sogar ein neues Pferd dabei hatte", sagte Cheftrainer Ewald Meier (Meißenheim). Auch mit Plücker und Brauchle war er zufrieden. "Wichtig ist, dass wir den Anschluss an die Niederländer behalten." Insgesamt stellen sechs Nationen eine Mannschaft. Dicht hinter Deutschland auf dem dritten Platz ist zurzeit die Schweiz (100,74), auf Platz vier ist Ungarn (106,37) und auf den Plätzen fünf und sechs sind Schweden (111,23) und Frankreich (125,69).
Die drei deutschen Einzelfahrer Rainer Duen (Friesoythe), Dirk Gerkens (Paderborn) und Ludwig Weinmayr (Fischbachau) kamen zwar nicht unter die ersten zehn, waren aber alle noch platziert. Duen kam auf Rang 15 (57,22), Gerkens auf Rang 16 (60,42) und Weinmayr auf Rang 18 (64,78). "Gerkens ist eine ganz tolle Dressur gefahren, aber ihn kennt hier ja noch keiner", sagte Meier und lieferte auch gleich die Erklärung mit, warum der Fahrer nur auf dem 16. Platz landete. B-Kaderfahrer Dirk Gerkens hatte durch seine Erfolge in dieser Saison auf sich aufmerksam gemacht, so dass er zum ersten Mal für das CHIO nominiert wurde. Ludwig Weinmayr hatte dagegen etwas Pech. Während der Aufgabe löste sich ein Strang, so dass er absteigen musste, um diesen wieder zu befestigen. Das kostete fünf Strafpunkte, die auch in der Kombinierten Wertung mitgerechnet werden.
Die nächste Wertung für den Nationenpreis und für die Kombinierte Wertung ist am Samstag die Geländeprüfung. Am Sonntagmorgen entscheidet sich im Hindernisfahren, welche Mannschaft den Nationenpreis gewinnt und wer in der Einzelwertung siegt. Der WDR überträgt die Geländeprüfung der Vierspänner am Samstag von 15.50 bis 17.25 Uhr.
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