Mehr als versöhnlich endete aus deutscher Sicht das Internationale Offizielle Springturnier (CSIO*****) in der irischen Hauptstadt Dublin. Hatte die deutsche Mannschaft im Nationenpreis am Freitag mit viel Pech Platz sechs belegt und damit ihren dritten Platz in der Gesamtwertung der Serie retten können, gab es zum Abschluss noch einmal einen richtigen Grund zum Jubeln.
Den mit insgesamt 200.000 Euro dotierten Großen Preis sicherte sich Toni Hassmann (Lienen). Auf der Oldenburger Stute Lolita H zeigte er sich in beiden Umläufen fehlerfrei und lieferte mit 49,19 Sekunden in der zweiten Runde die absolut schnellste Zeit ab. Belohnung für diese Leistung: Ein Preisgeld von 66.500 Euro.
Platz zwei ging an Pius Schwizer (Schweiz). Nach zwei Nullrunden und einer Zeit von 50,21 Sekunden im zweiten Umlauf musste sich Schwizer mit Carlina IV Hassmann nur knapp geschlagen geben. Dritter wurde sein Landsmann Beat Mändli mit Louis (in beiden Umläufen null Strafpunkte / 51,40 Sekunden im zweiten Umlauf). Zweitbeste deutsche Teilnehmerin war Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) mit Cellagon Lambrasco auf Rang 15. Vier Strafpunkte im ersten Umlauf verhinderten ihren Einzug in die zweite Runde und damit die Chance auf eine Platzierung.
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