Carola Koppelmann gewinnt Grand Prix Special

Münster (fn-press). Springreiter Gilbert Böckmann (Lastrup) ist der Überraschungssieger im Großen Preis beim Turnier der Sieger in Münster. Böckmann gewann mit seiner neunjährigen Stute No father's girl damit die dritte Etappe der Riders Tour. Für seinen fehlerfreien Ritt in der Siegerrunde der besten zehn Paare benötigte er 40,04 Sekunden, zu schnell für den zweitplatzierten Niederländer Jeroen Dubbeldam mit BMC Van Grunsven Simon (0/40,78) und den drittplatzierten Schweizer Beat Mändli mit Louis (9/41,73).
"Das ist seit vielen Jahren mein größter Erfolg und ich bin total begeistert", sagte der sichtlich gerührte Sieger und ergänzte: "Die Stute ist das beste Pferd, das ich jemals im Stall hatte. Ich wusste, dass sie gut wird, aber dass sie sich so entwickelt, hätte ich nie gedacht." Gilbert Böckmann erhielt für seinen Erfolg im Großen Preis ein neues Auto und ist seit vielen Jahren der erste männliche Sieger in der wichtigsten Prüfung in Münster. So war Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) hier in den Jahren 2004 und 2005 nicht zu schlagen. Anna-Maria Jakobs (Diemelstadt) holte sich 2007 überraschend den ersten Platz. Im vergangenen Jahr war Janne Friederike-Meyer (Schnefeld) die dominierende Reiterin, schaffte auch in diesem Jahr den Einzug in die Siegerrunde, kassierte allerdings mit Cellagon Lambrasco einen Abwurf (42,18) und landete auf Rang sechs. Vor ihr rangierten noch Marcus Ehning (Borken) mit Sandro Boy (0/44,23) auf Platz vier und der Sieger des Championates von Münster, Thomas Frühmann aus Österreich mit The Sixth Sense (4/40,13). Gilbert Böckmann und Marcus Ehning führen nach drei Etappen mit 33 Punkten gemeinsam die Zwischenwertung der Riders Tour an.

Die wichtigste Dressurprüfung an diesem Wochenende, den Grand Prix Special, gewann die Warendorferin Carola Koppelmann mit Insterburg TSF (71,167 Prozent). "Ich bin heute sehr zufrieden, denn Insterburg ließ sich prima reiten. Der Hengst war bereits in den Aufbauprüfungen der vergangenen Jahre immer vorne dabei und ich glaube, dass er noch eine tolle Zukunft im Dressursport vor sich hat", so das sichtlich zufriedene Mitglied der Perspektivgruppe Dressur. Auf den Rängen zwei und drei folgten Nadine Capellmann (Würselen) mit ihrem Nachwuchspferd Raffaldo (67,792) und Sabine Becker (Recklinghausen) mit Lamarc WRT (65,833).

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