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| Die Gesundheit des Reiters Auch die Reiter haben Wehwehchen ... |
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#1 (permalink) |
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aufTrab Stammgast
Registriert seit: 19.09.2007
Last Online: 02.05.2011 12:33
Ort: Neben dem Kamin, weils kalt ist!!
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Das Pferd als Medizin?
Wer von euch ist auch durch eine schreckliche Krankheit gezeichnet und trotzdem wieder aufs Pferd gestiegen? Wer von euch glaubt das das Pferd einen großen Teil an eurer Genesung beigetragen hat?
Haben Ärzte vielleicht vom Reiten abgeraten und ihr hab es trotzdem gemacht? Pferde als Medizinische Therapeuten? Ist sowas möglich und sollte es beispielsweise Turniere für solche Reiter geben, eine Arte Befizveranstaltung? Freue mic auf rege Diskussion...schreibe das jetzt nur schnell hier auf und berichte später von mir selber...nur bevor ich meine GEdanken vergesse...... LG
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Der leistungsbegrenzte Faktor sitzt IM Sattel.......
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#3 (permalink) |
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aufTrab Guru
Registriert seit: 11.03.2007
Last Online: 22.01.2012 12:41
Ort: Kreis Recklinghausen
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AW: Das Pferd als Medizin?
@jolante: ich glaube da gibt es genug Beispiele aus dem theraputischen Reiten um zu zeigen wozu Menschen fähig sind um mit dem Partner Pferd zusammen zu sein!
Wie Menschen mit den unterschiedlichsten Behinderungen ihre "Hindernisse" überwinden und wie gut es ihnen tut! Auch bei Menschen mit Herzinfarkten etc, kann man eine schnellere Genesung erkennen, wenn sie mit Pferden zu tun haben! Meine Cousine hatte einen schweren Rollerunfall, zwei Wirbel wurden angebrochen- lange OP, Platten hinten drin- der Traumberuf Köchin konnte dadurch nicht mehr ausgeübt werden. Die Ärtze sagten ihr dass sie frühestens in 2-3 JAhren mal versuchen könnte sich wieder in den Sattel zu schwingen- sie aber eher davon abraten würden wieder zu Reiten. Sie saß nach einem 3/4 Jahr wieder im Sattel. Zwar konnte sie nicht mehr im englischen Sattel sitzen (der drückte zu sehr aufs Steißbein und damit auf die komplette Wirbelsäule) aber im Westernsattel ging es! Schau dich doch mal im Internet um solche Vereine/Gemeinschaften gibt es schon ![]() |
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Gwenie für den nützlichen Beitrag: |
Skydancer (10.01.2010)
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#4 (permalink) |
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aufTrab Stammgast
Registriert seit: 15.11.2009
Last Online: 16.12.2010 23:37
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AW: Das Pferd als Medizin?
Also ich finde Reiten kann Wunder vollbringen, man liest und hört es ja auch immer wieder, mir geht es immer gut wenn ich reite selbst wenn ich eigentlich grade krank bin. Klar gibt es gewisse Dinge mit denen man nicht in den Sattel steigen kann aber davor bin ich zum Glück bisher verschont geblieben.
Meinem Rücken geht es immer besser wenn ich reite, je besser sogar je mehr ich reite, wenn wir mal in Urlaub fahren und ich nicht reite dann merke ich die Beschwerden gleich deutlich mehr. Wenn ich was habe tut es zwar Anfangs ein bisserl weh aber dann vergess ich es einfach beim reiten, ob das ne dicke Erkältung ist, Rückenschmerzen, die ein oder andere Arthrose die sich mitlerweile eingeschlichen hat und grade akut ist, Kopfschmerzen, ein wundgescheuerter Hintern oder sogar psychische Belastungen wie Stress, Liebeskummer oder Trauer sind wie weg geblasen, klar kommt alles nach dem Reiten wieder aber zumindest für diesen Moment ist alles weg. Als ich vor zwei Jahren den Fuss gebrochen hatte bin ich halt sechs Wochen ohne Bügel geritten aber ich hätte um nichts in der Welt darauf verzichten wollen. Es heilt auch alles schneller wenn man am Reiten bleibt denn Heilung kommt von innen und Reiten bringt Körper und Geist ins Gleichgewicht und macht Glücksgefühle die eine Heilung richtig voran treiben. Auch sorgt der Zwang der Sucht nach den Pferden dafür das ich meist gar nicht krank werde oder nur so wenig das ich trotzdem hin kann und reiten kann denn ein Tag ohne meine Pferde geht nicht wirklich gut das ist eher Stress für mich. Dieses Gefühl mit solch einem herrlichen Wesen umzugehen und von ihm durch die Lüfte bewegt zu werden ist mit nichts zu vergleichen und ich denke schon die beste Medizin die es gibt. |
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#5 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 03.01.2008
Last Online: 09.09.2011 15:44
Ort: Damme
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AW: Das Pferd als Medizin?
Mein Anker, mein Pferd.
Ich kann nur bestätigen das gerade in nicht ganz so einfachen Zeiten mein Vierbeiner mein stärkster Grund war immer wieder aufzustehen und nochmal einen anderen Weg zu probieren. Egal ob's körperliche Gebrechen sind, oder seelische Stressphasen... Eine Fallnase die freudig wiehert, und einen zum "Kopfabschalten" zwingt kann da nur hilfreich sein. Tuniere finde ich da eher uninteressant, aber das einfache beobachten solcher Gespanne ist schon sehr schön....
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Dass mir mein Pferd das Liebste sei, sagst du oh Mensch sei Sünde, mein Pferd ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde ! Kritik zur Kenntnis genommen - Ignoriervorgang eingeleitet
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#6 (permalink) |
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aufTrab Professor
Registriert seit: 16.12.2007
Last Online: 15.11.2011 15:39
Ort: bei Hannover
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AW: Das Pferd als Medizin?
Von schlimmen Krankheiten bin ich bislang Gott sei Dank verschont geblieben *klopfaufholz*
Trotzdem ist mein Pferd mir sehr wichtig für meinen Seelenfrieden und mir zeitweise auch meine wichtigste feste Größe im Leben gewesen. Bei uns im Schulbetrieb wird ein authistischer Junge betreut. Ihm scheint die wöchentliche Begegnung mit den Pferden sehr gut zu tun und auch wenn es recht schwierig ist, mit ihm zu arbeiten, macht er immer wieder kleine Fortschritte.
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Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts. (Friedrich Hebbel) |
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#7 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 28.08.2007
Last Online: 22.09.2011 21:18
Ort: Niederbayern
Für Beiträge bedankt: 192
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AW: Das Pferd als Medizin?
Mir hilft reiten auch, wenn ich Schmerzen an der Lendenwirbelsäule habe am besten.
Sollte ich aber mal wieder eine Entzündung im Sakralgelenk haben gehe ich nicht auf`s Pferd. Irgendwie sagt mir das mein Körper, dass das dann nicht gut ist.
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Ein Baum der stürzt ist lauter, als ein ganzer Wald der wächst |
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#8 (permalink) |
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aufTrab Stammgast
Registriert seit: 19.09.2007
Last Online: 02.05.2011 12:33
Ort: Neben dem Kamin, weils kalt ist!!
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AW: Das Pferd als Medizin?
Nachdem ich 2007 an Gebärmutterhalskrebs erkrankt bin und mich einer Totaloperation unterziehen musste habe ich erst mit dem Gedanken gespielt meine Stute zu verkaufen.
Aber irgendiwe ging alles so schnell das es gott sei dank bei dem Gedanken blieb. Nach der OP habe ich eine Chemo und Strahlentherapie bekommen und die Nebenwirkungen waren unter anderem das ic so steif wie eine 100 jährige war, ich konnte nichtmal meine CHaps zumachen oder Schuhe zubinden weil ich nicht runter kam, Dennoch bin ich immer wieder auf mein Pferd geklettert und ich denke das mic das wieder beweglich gemacht hat, denn wenn ich mit Leidensgenossen spreche sind diese teilweise heute immer noch steif. Mein Pferd ist einfach meine Medizin und bringt mich immer wieder aus schlimmen Phasen den Lebens nach oben. Flo, ic danke dir dafür!!
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Der leistungsbegrenzte Faktor sitzt IM Sattel.......
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#9 (permalink) |
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aufTrab Professor
Registriert seit: 16.12.2007
Last Online: 15.11.2011 15:39
Ort: bei Hannover
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AW: Das Pferd als Medizin?
@Jolante:
Respekt, dass du dich trotzdem nicht hast unterkriegen lassen! ![]() Dass du dich mit diesem Hintergrund weiterhin der Verantwortung für dein Pferd gestellt hast, finde ich wirklich bemerkenswert. Ich wünsche dir weiterhin alles Gute, vor allem natürlich gesundheitlich und dass du noch ganz viele schöne Jahre mit deinem Pferd verbringen kannst.
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Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts. (Friedrich Hebbel) |
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