Ergebnis 1 bis 24 von 24
  1. #1
    Boo
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    aufTrab Mitglied Avatar von Boo
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    Bandscheibenvorfall

    Hi!

    Aus aktuellem Anlasse würde mich interessieren, wer von euch schon mal einen Bandscheibenvorfall (LWS) hatte und wie ihr das wieder hingekriegt habt. Durftet ihr bald wieder reiten oder war die Reitpasue sehr lang?
    Als ihr wieder anfangen durftet: Wie seid ihr geritten? Wie lange? Was habt ihr gemacht?

    Über viele Berichte würde ich mich sehr freuen!
    Ich habe leider zwei leichte Bandscheibenvorfälle an den untersten Bandscheiben der Lendenwirbel. Ich saß jetzt 3 Wochen nicht auf dem Pferd und darf erst wieder wenn die Beschwerden ganz weg sind. Wann das ist - keine Ahnung...
    Deswegen interessieren mich euch eure Berichte dazu!
    Viele Grüße

    Julia

  2. #2
    aufTrab Neuling Avatar von Lotina
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Ich habe auch gerade das Problem - Bandscheibenvorfall S5L1 und kam dann im Oktober mit wahnsinnigen Schmerzen ins Krankenhaus. Nach einer Woche Schmerztherapie durfte ich wieder heim ... reiten war erst einmal nicht.
    Aber ich habe mich halt erkundigt, im Internet gesucht. Zumal ich vorher bei Rückenschmerzen das Gefühl hatte, daß diese durch reiten besser wurden.
    Meine Ärzte meinten dann : probieren ! Wenn es geht - o.k. ... wenn es schmerzt, war's das dann wohl.
    Seit Dezember reite ich wieder - gemütlich im Gelände. Mittlerweile traue ich mich auch wieder an Trab und Galopp. Springen ist untersagt und vom Pferd absteigen ist auch etwas schwierig - man soll ja Stoßbewegungen vermeiden.
    Und mir tut das soweit gut ...
    Hatte auch noch einen interessanten Link dazu gefunden :

    Reiten als Gesundheitssport - www.freizeit-reiterhof.de

    Muß man halt probieren ... bei mir ist es halt so, daß seit dem Krankenhaus das rechte Bein den Ischiasnerv entlang taub ist und ich es nicht so doll belasten kann. Der Nerv wurde zwischen den Bandscheiben gequetscht. Bin seit Oktober krankgeschrieben - und wann ich wieder voll einsatzfähig bin, steht bislang in den Sternen ...
    Einem jeden,der sie reitet,naht sein Glücksstern sich im Raum. Leid verweht,das Leben gleitet leicht dahin -
    ein schöner Traum !

  3. #3
    aufTrab Stammgast Avatar von haflingerteam
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Huhu, ich hatte ja im November 2007 auch zwei Banscheibenvorfälle in der Lendenwirbelsäule und im Januar 2007 auch schon einmal. Geritten bin ich ca. 3 Wochen nicht. Habe dann langsam nur mit Schritt reiten angefangen. Reiten soll man mit Bandscheibenvorfall, oder Neigung dazu, ja eigentlich gar nicht, da die Belastung für die Wirbelsäule eigentlich zu viel ist. Aber aufhören zu reiten werde ich nicht.

    Bei dem ersten Bandscheibenvorfall habe ich eigentlich gar nichts weiter gemacht. Das ging relativ schnell von alleine wieder weg. Jetzt beim letzten habe ich 2 x wöchentlich Akupunktur bekommen und es hat mir sehr gut geholfen.

    Zusätzlich werde ich jetzt 1 x wöchentlich zur Wirbelsäulengymnastik gehen. Im Sommer werde ich einen Tag von einer Physiotherapeutin geschult, um entsprechende Übungen auf dem Pferd machen zu können. Also die Krankengymnastik ins Reiten mit einbeziehen.

    Ansonsten gilt halt, nicht zu viel schonen, sondern viel bewegen. Die Bandscheiben sind wie kleine Schwämme. Durch Bewegung werden sie wieder aufgefüllt und widerstandsfähiger.

    Wünsche Dir eine gute Genesung!
    Liebe Grüße
    Jessica mit dem Haffibär und den Haffilinis

  4. #4
    Boo
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    aufTrab Mitglied Avatar von Boo
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Hey, vielen Dank für eure bisherigen Antworten!

    Ich bekommt zur Zeit 3 mal die Woche Akupunktur. Das wirkt total gut. Die Schmerzen sind fast ganz weg und Schmerzmittel muss ich seitdem auch nicht mehr nehmen. Ab nächster Woche bekomme ich dann Krankengymnastik. Und der Arzt hat mich dazu verdonnert im Fitnesstudio Rückentraining zu machen, um die unteren Rückenmuskeln auf Dauer zu stärken. Darauf habe ich gar keine Lust! Ich würde freiwillig nie ein Fitnesstudio betreten...Aber ich sehs wohl ein, muss sein.
    Mein Arzt meinte, dass das wohl wieder ganz werden würde und ich dann auch wieder reiten kann. Eigentlich wollte ich dieses Jahr endlich mal ein Reitabzeichen machen - dazu muss man ja auch springen! I
    ch habe erst vor kurzem mit Springen richtig angefangen. Wie sieht das denn dann aus mit dem Bandscheibenvorfall??? Jemand hatte ja schon geschrieben, dass ihm Springen verboten wurde. Was das bei euch anderen auch so??? Oder durftet ihr irgandwann auch wieder springen?

    @ haflingerteam
    Was für Übungen machst du denn da??? Wer erklärt dir das? Ein Hippotherapeut, also ein ausgebildeter Physiotherapeut?
    Geändert von Boo (30.01.2008 um 10:47 Uhr)
    Viele Grüße

    Julia

  5. #5
    Boo
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Ich hab da nochmal eine Frage...

    Mein Physiotherapeut meinte ich solle erstmal ohne Sattel anfangen zu reiten, weil der Sitz im Sattel zur Zeit nicht gut für mich ist.
    Hat jemand da Erfahrungen mit? Ist das wirklich so ein Unterschied?
    Bisher habe ich mich noch nicht wieder auf Pferd getraut, weil der Arzt noch kein Okay gegeben hat. Aber wenn ich wieder darf wäre ohne Sattel ja eine Überlegung wert... Oder??
    Viele Grüße

    Julia

  6. #6
    aufTrab Neuling
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Ich hatte auch einen BS-Vorfall und zwar gleich so richtig. Aufgrund meiner Turner-Vergangenheit hat mein Rücken seit meinem 19. Lebensjahr immer geschmerzt bzw. waren das diese fiesen Ischialgien. Mal wars besser, mal schlimmer....Schmerzen hatte ich ständig. Irgendwann lernt man damit zu leben. Bis mir vor 9 Jahren immer wieder das linke Bein taub geworden ist. Der liebe Herr Doktor hatte sich nicht die Mühe gemacht, das richtig abzuklären und mir nur gesagt, ich solle ein paar Kilo abnehmen und mit meinem Hohlkreuz wären solche Beschwerden auch nicht weiter verwunderlich . Na ja, 6 Wochen später machte es morgens beim Socken anziehen ein echt hässliches Geräusch im Rücken (so als ob man auf Holz klopft) und dann ging nichts mehr. Linkes Bein gelähmt, aufs Klo konnte ich nicht und nahezu unerträgliche Nervenschmerzen. Notfalltermin zum MRT bekommen und von da aus gleich auf den OP-Tisch. Ich hatte einen Massenvorfall, das gesamte Bandscheibengewebe befand sich im Wirbelkanal. Die OP verlief gut und das erste was ich nach dem Aufwachen aus der Narkose spürte, war zwar ein völlig taubes Bein, aber keinen Nervenschmerz mehr. Ich habe eine Kraftminderung des linken Beines und Sensibilitätsstörungen des linken Unterschenkels davon zurückbehalten.....aber diese Ischialgien sind verschwunden. Ich war nach dem 10-tägigen Krankenhausaufenthalt gleich zur Reha geschickt worden, wo ich auf einen genial guten Krankengymnasten gestoßen bin (er war fast blind, wahrscheinlich hatte er einfach diese "Gabe"), der mich in 4 Wochen richtig fit gemacht hatte. Geritten bin ich wieder 3 Monate nach der OP, erst ganz langsam nur im Schritt, mittlerweile mache ich alles außer Springen, weil ich mein linkes Bein nicht mehr so gebrauchen kann, wie das notwendig wäre. Mein älterer Wallach hat sich an meine nun unterschiedlichen Hilfen gewöhnt und wer es nicht wusste, hat es nicht bemerkt. Mein junger lernt es gleich von Anfang an mit mir "umzugehen". ....klappt wirklich gut.

  7. #7
    aufTrab Stammgast Avatar von haflingerteam
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    AW: Bandscheibenvorfall

    @Fernando

    Wie viele Wirbel bzw. Bandscheiben waren denn bei Dir betroffen? Was wurde bei der OP gemacht? Vorhandene Bandscheiben wieder hergestellt oder künstliche Bandscheiben? Hattest Du seit der OP nochmal Bandscheibenbeschwerden?
    Liebe Grüße
    Jessica mit dem Haffibär und den Haffilinis

  8. #8
    aufTrab Neuling
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    Unglücklich AW: Bandscheibenvorfall

    Hallo,

    da bin ich ja genau richtig. Ich wurde vergangene Woche an der
    Bandscheibe operiert (mit 29) Nach Bandscheibenvorfall L5/S1, also der
    letzte Wirbel der LWS. Operiert wurde ziemlich schnell, da mein linkes
    Bein von der Mitte der Pobacke bis zu den Zehen taub und pelzig war,
    sprich also im Rücken die Nerven abgeklemmt waren.
    Taub und pelzig ist das Bein leider immer noch, aber gottseidank sind die Schmerzen weg, der Arzt meinte aber das
    könne Wochen bis Monate dauern, da sich die Nerven erst regenerieren
    müssen. OP ist jetzt 9 Tage her, Anfang nächster Woche komme ich für drei Wochen in Reha.
    Meine größte Angst ist es nicht mehr Reiten zu können/dürfen/sollen.
    Gut Springen wird sich wohl außer vielleicht über Cavalettihöhe komplett
    erledigt haben, damit könnte ich leben. Bin sowieso eher der Dressurreiter,
    saß bis vor der OP 4-5 pro Woche auf dem Pferd.
    Hat jemand schon etwas ähnliches durchgemacht und kann mir erzählen wie es
    war? Wielange Pause? Wie wieder anfangen? USW.

    Für Antworten wäre ich echt dankbar.
    Viele Grüsse

  9. #9
    Boo
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    AW: Bandscheibenvorfall

    @ Gazaro

    Ich würde vor allen Dingen prüfen, ob der Arzt, der dir irgendwas erzählt auch selber reitet oder sich mit dem Thema reiten zumindest auskennt. Meine Erfahrung ist, dass andere das völlig falsch einschätzen.
    Mir wurde auch gesagt, dass ich nie wieder reiten darf. So ein Schwachsinn! Der Arzt hat noch nie auf nem Pferd gesessen, überhaupt keine Ahnung was ein Reiter auf dem Pferd so tut etc.
    Einer, der sich ein bisschen mit dem Reitsport auseinandergesetzt hat, hat mir dann was ganz anderes erzählt...

    Ich habe es dann so gemacht, dass ich ganz langsam und vorsichtig angefangen habe und immer auf meinen Rücken gehört habe. Sofort runter, wenns unangenehm wurde, erstmal nicht so oft reiten, erstmal nur Schrittt usw.
    Achso, in der akuten Phase bin ich gar nicht geritten, erst als ich wieder "beweglich" war und die Schmerzen fast weg waren.
    Gut, und ich hatte keine OP... aber ich kenne jemanden, die mehrere schwere Erkrankungen im Rücken hat, unter anderem Bandscheiben, und die reitet wieder richtig nach Reha und allem anderen. Da hatten auch alle gesagt, sie würde nie wieder reiten können...

    Dank zusätzlichem konsequent durchgeführtem Rücken- und Bauchtraining im Fitnessstudio kann ich schon ca 1/2h auf dem Pferd (ohne Sattel) sitzen und am Mittwoch habe ich auch "richtig" die ganze Zeit mit dem Pferd im Schritt und Trab gearbeitet. Sogar ein kurzer Galopp ging.
    Ganz wichtig! Nicht aufgeben und immer positiv denken!!
    Viele Grüße

    Julia

  10. #10
    aufTrab Neuling
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    Blinzeln AW: Bandscheibenvorfall

    Boo
    Danke für die Aufmunterung
    Ja, ich denke auch ich trete am Montag mal meine dreiwöchige
    Reha an und danach geht es bestimmt schon um einiges besser mit
    allem. Jetzt so zehn Tage nach der OP ist alles noch ziemlich schwierig.
    Vielleicht hab ich ja das Glück und einer der Physiotherapeuten dort reitet,
    ich denke wenn man einen finden würde,egal ob Arzt oder Physiotherapeut, der
    selber auch reitet und mit dem Bewegungsablauf vertraut ist, hätte man einen
    der einem wirklich sagen kann was gut und was schlecht für den Rücken ist.

    Mein Bein ist ja immer noch taub, komm mir vor wie meine Oma und die 82
    Jahre alt. Echt der Hammer wie ein sowas von heute auf morgen mal kurz
    ausknockt.

  11. #11
    aufTrab Stammgast Avatar von haflingerteam
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Hallo Gazaro,
    also ich hatte ja im November den Bandscheibenvorfall. War beim MRT, waren aber keine Nervenbahnen in Gefahr, also brauchte zum Glück nicht operiert werden. Ganz ehrlich, vor einer OP habe ich die größte Angst. Wie lange musstest Du im Krankenhaus bleiben?

    Also ich bin ca. nach 2 Monaten das erste Mal wieder geritten. Anfangs nur Schritt, dann bin ich auf einen baumlosen Sattel umgestiegen und konnte seitdem auch wieder mehr machen. Muss zugeben, habe es dann in diesem Jahr etwas übertrieben und schon richtig mit Unterricht losgelegt, das hat sich bemerkbar gemacht. Ich hatte wieder heftige Schmerzen und musste wieder mit Krankengymnastik anfangen.

    Mein Arzt hatte mir auch gesagt, ich dürfte nicht mehr reiten, aber ich habe gemerkt, dass mir das Schrittreiten sehr gut tut und mein Rücken danach wieder viel lockerer ist. Ich werde halt langsam machen, da ich ja eh keine Turniere reite, mache ich mir keinen Streß und wenn ich nur noch Schritt reiten kann, egal. Hauptsache reiten.
    Liebe Grüße
    Jessica mit dem Haffibär und den Haffilinis

  12. #12
    Boo
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    aufTrab Mitglied Avatar von Boo
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Ich hatte ziemlich lange gewartet, bis ich mit traben angefangen habe. Wie blöd! Das Traben (wenn das Pferd vernünftig geht und ich gut sitzen kann) lockert irgendwie den ganzen Rücken, da gehen Verspannungen sogar weg.
    Heut habe ich eine ganze halbe Stunde mit dem Pferd gearbeitet. Wir haben sogar Trab- Halten und Galopp-Schritt Übergänge gemacht. Ich hätte nie gedacht, dass ich das so bald schon wieder kann
    Viele Grüße

    Julia

  13. #13
    aufTrab Neuling
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Also ich war zwölf Tage im Krankenhaus, normal sind sieben nach einer
    offenen Bandscheibenoperation. Bei mir hat es länger gedauert da ich ja mit
    dem Krankenwagen ins Krankenhaus kam und die erst mal MRT usw. machen mussten.
    Momentan bin ich ja jetzt seit einer Woche in Reha, Bein ist zwar immer noch
    taub von oben bis unten aber sonst tut es ganz gut, artet richtig in Streß aus mit den vielen Anwendungen jeden Tag. Aber soll ja schließlich auch was bringen.
    Zwischenzeitlich muss ich ehrlich sagen bin ich froh das es bei mir gleich so akut
    war das man operieren musste. Hab in der Reha jetzt Leute kennen gelernt die seit acht Monaten und länger arbeitsunfähig sind und trotz monatelangem Muskelaufbau und Krankengym. usw. keine Besserung eintrat.
    Die ganzen Physiotherapeuten und Ärzte dort sagen das dass mit dem Reiten wieder funktioniert, halt nicht Springen und auch nicht die nächsten drei Monate, aber dann könne ich wenn jetzt alles gut geht wieder langsam beginnen.
    Gottseidank haben wir Sommer und mein Dicker steht auf der Koppel und mampft sich den Bauch voll. Im Winter wäre es schlimmer gewesen.

    Viele Grüsse
    Sabrina

  14. #14
    aufTrab Professor Avatar von Wunschtraum
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Meine Mum, hatte vor ca. 10 jahren einen Bandscheibenvorfall. Sie konnte zum Schluss vor Schmerzen nur noch auf hartem Boden liegen. Krankengym. etc hat alles nichts mehr geholfen. Sie wurde dann operiert und ihr ca. die halbe Bandscheibe entfernt. Sie war 2 Wochen im Krankenhaus und dann noch 6 oder 8 Woche auf Reha. Hat danach fleißig Krankengym. etc. gemacht.
    Jetzt geht es ihr wieder richtig gut. Kann sogar wieder Skifahren. Halt mal 3 Tage hintereinander, sonst zwickts schon ein bischen. Aber im alltäglichen Leben ist sie komplett beschwerdefrei.
    Sie ist ja kein Reiter, aber ab und zu lässt sie sich mal zu einem Spaziergang hoch zu Roß (ich führ sie) überreden und sagt auch, das das ihrem Rücken gut tut.
    „Richtig Reiten reicht“(Paul Stecken)

  15. #15
    aufTrab Neuling
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    Hallo Zusammen,

    bin seit gestern wieder aus der Reha zuhause, waren jetzt vier Wochen, habe eine Woche Verlängerung bekommen. Und ich muss sagen es geht mir schon viel besser. OP ist jetzt fünfeinhalb Wochen her. Mein Bein ist auch nicht mehr komplett taub. Oberschenkel ist wieder völlig normal, Pobacke und Wade sagen wir mal zu 60 Prozent nur ab dem Sprunggelenk abwärts ist alles noch völlig taub, bis auf den großen Zeh. Ich könnte mir ne Nadel in den Fuß stechen und würde es nicht mal merken. Aber ist wohl alles normal, ist ja noch keine Zeit.

    Hatte in der Reha das Glück eine Physiotherapeutin zu haben die selber reitet
    reiten darf ich wieder, halt noch nicht die nächsten paar Wochen und auch nur wenn ich schmerzfrei bin, aber darauf kann ich warten, hauptsache ich darf überhaupt wieder. Die sagen dort alle, reiten sei gut für den Rücken, es trainiert auch die ganzen kleinen Muskeln entlang der Wirbelsäule.
    Die haben mir auch erklärt warum ich keine Rückenschmerzen hatte.
    Der Hammer, meine Rückenmuskulatur ist so gut ausgeprägt, dass sie bei dem wohl schon Monate bestehenden BSV die Rückenschmerzen so gut unterdrückt hat. Bis eben die Nerven ins Spiel kamen, da war es dann aus.
    Musste mich echt fragen, ist eine gute Rückenmuskulatur jetzt gut oder schlecht. Wäre sie nicht so gut, hätte ich vorher mal Rückenschmerzen bekommen und man hätte viel früher konservativ behandeln können und die OP vielleicht nicht machen müssen ....
    Naja egal, jetzt ist es schon so und ich bin ja auf dem Wege der Besserung.
    Arbeiten ist erst mal noch nicht, ich müsse nach OP mit einer 10-12 wöchigen
    Arbeitsunfähigkeit rechnen. Sprich ich bin mal auf jedenfall bis Ende August zuhause. Hab die nächsten Monate jetzt noch zwei mal in der Woche KG
    und dann gibt es da so ein Anschlußprogramm an die Reha, das geht acht Wochen, da bekomm ich jetzt zwei mal pro Woche die ganzen Anwendungen die ich in der Reha auch bekommen hab. Echt super.
    So jetzt geh ich erst mal meinen Dicken besuchen, hab schon Entzugserscheinungen.

    Viele Grüsse Sabrina

    Ach hab noch was vergessen......

    : Sicherheitswesten - sinnvoll oder nur unbequem?
    Kann mir jemand sagen ob eine Sicherheitsweste bzw. ein Rückenprotector nach einem operierten Bandscheibenvorfall das richtige ist oder eher schlecht wenn ich denn in einigen Wochen wieder anfangen darf zu reiten.
    Vielleicht hat ja jemand Erfahrung.
    Danke.

    Grüsse Sabrina
    Geändert von Lelie (19.07.2008 um 19:23 Uhr)

  16. #16
    Boo
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    aufTrab Mitglied Avatar von Boo
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Hey das klingt ja richtig gut! Schön, dass es dir wieder gut geht und dass das mit dem Reiten wieder wird.

    Mein Physiotheraepeut meinte auch, dass ich sehr gute RÜckenmuskulatur hatte zu Beginn der Behandlung und dass ich das sonst schon viel früher gemerkt hätte...
    Viele Grüße

    Julia

  17. #17
    aufTrab Neuling
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    AW: Bandscheibenvorfall

    hello,ich bin neu hier und wegen meines bandscheibenvorfalls auf dieses forum gestoßen.

    ich wurde im august 2008 L4/5 operiert und hab jetzt seit 3 wochen an der selben stelle wieder einen bandscheibenvorfall,nur strahlt es diesmal in den linken fuß vor einem jahr war es rechts.

    ich bin echt extrem verzweifelt,weil ich das ganze martyrium nochmal mitmachen muß und warte nur mehr darauf,dass ich hoffentlich am mi einen op termin kriege.konservativ ist anscheinend,wie beim ersten mal, nichts zu machen.es helfen keine infusionen,keine physio,und auch keine schmerzmittel.kann nur sitzen oder liegen,der nervenschmerz,diesmal extrem im wadl, macht mich wahnsinnig.

    jetzt frag ich mich natürlich schon,kommt das doch vom reiten? warum passiert mir das ein zweites mal.
    bin nach 8 wo nach der 1ten op wieder geritten,mit lendenwirbelsäulenstütze
    und nur mal schritt und ein bißchen leichttraben im gelände.

    ist sowas jemand von euch operierten nach einem jahr auch wieder passiert?
    hoffe auf antworten.lg doris

  18. #18
    fanni
    Gast

    AW: Bandscheibenvorfall

    Liebe Doris, das hört sich ja dramatisch an!!!
    Ich habe Bandscheibenvorfälle an LW 4 und 5, bin aber nicht operiert worden, mache fleißig KG zu Hause und hatte schon lange keinen Artzzermin mehr wegen LW, kann dir nichts raten, nur die Daumen drücken!!!
    Liebe Grüße von Fanni

  19. #19
    aufTrab Sommer-QuizQueen (aufTrab Mitglied) Avatar von Armani
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Ich mache mir zur Zeit auch so meine Gedanken ich bin so ein bischen vorbelastet mein Bruder hat dieses Jahr schon seinen dritten Bsv und mein anderer Bruder ist vor einem Jahr dran ehandelt worden (erfolgreich) nun die waren beide in meinem Alter als sie den ersten bekommen haben (zw.24 und 26Jahre). Ich hatte mir in letzter Zeit innerhalb von 3 Wochen 2x den Ischiasnerv so eingeklemmt, hatte die tage bevor das passiert ist imer ein kribbeln und etwas taubes gefühl im Bein. Im moment ist es wieder so das ich an der LW einen permanenten Schmerz habe der sich anfühlt wie ein druck ganz komisch. Aufstehen sieht bei mir immer etwas merkwürdig aus da ich eine Zeit brauche bis ich mich richtig aufrichten kann. Nun was meint ihr könnte es ein Bsv sein oder wieder mal nur ein Nerv? Wollt eh bald mal zum arzt und meine Wirbelsäule durchchecken lassen. Ich habe nur angst das ich meinen Job nicht mehr ausüben kann falls es wirklich ein Bvs ist. Erzählt soch mal wie habt ihr Erfahren das ihr einen Bvs habt/hattet

  20. #20
    aufTrab Neuling
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Zitat Zitat von Armani Beitrag anzeigen
    Ich mache mir zur Zeit auch so meine Gedanken ich bin so ein bischen vorbelastet mein Bruder hat dieses Jahr schon seinen dritten Bsv und mein anderer Bruder ist vor einem Jahr dran ehandelt worden (erfolgreich) nun die waren beide in meinem Alter als sie den ersten bekommen haben (zw.24 und 26Jahre). Ich hatte mir in letzter Zeit innerhalb von 3 Wochen 2x den Ischiasnerv so eingeklemmt, hatte die tage bevor das passiert ist imer ein kribbeln und etwas taubes gefühl im Bein. Im moment ist es wieder so das ich an der LW einen permanenten Schmerz habe der sich anfühlt wie ein druck ganz komisch. Aufstehen sieht bei mir immer etwas merkwürdig aus da ich eine Zeit brauche bis ich mich richtig aufrichten kann. Nun was meint ihr könnte es ein Bsv sein oder wieder mal nur ein Nerv? Wollt eh bald mal zum arzt und meine Wirbelsäule durchchecken lassen. Ich habe nur angst das ich meinen Job nicht mehr ausüben kann falls es wirklich ein Bvs ist. Erzählt soch mal wie habt ihr Erfahren das ihr einen Bvs habt/hattet
    hi,also für mich klingt das schon sehr nach einem vorfall,weil es bei mir ja genauso war und ist.mrt hat dann alles bewahrheitet.beim ersten bandscheibenvorfall voriges jahr,habens ein halbes jahr lang erklärt,es sei der ischiasnerv und mir alle möglichen spritzen und infusionen geben,hat aber nichts geholfen.keiner hat mich zum mrt geschickt.bin dann auf eigeninitiative in die röhre gekommen und plötzlich sinds nervös geworden und haben mich innerhalb einer wo operiert.wir haben uns sogar das mrt zuerst privat bezahlt,dann im nachhinein hab ich es eh von der krankenkasse zurückbekommen.eine odysee kann ich nur sagen.alles gute auf alle fälle und laß es lieber schnell abklären,bevor du auch nur mehr liegen oder sitzen kannst,sowie ich zur zeit

  21. #21
    aufTrab Neuling
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    AW: Bandscheibenvorfall

    ich bekomme jetzt am freitag eine ct-nervenwurzelinfiltration.
    hilft das auch nichts wird nächste wo operiert.lg

  22. #22
    fanni
    Gast

    AW: Bandscheibenvorfall

    Also, ich bin ja schon 40 Jahre alt und habe schon soooo viel ausprobiert, mir hat Akkupressur nach Penzel geholfen und die KG die mir auch dort empfohlen wurde, wirkt super. Ich trinke viel, bewege mich viel und habe gemerkt, dass so etwas profanes wie langes Sitzen absolut tödlich ist......
    Ich habe mich aber früher auch viel selbst verrückt gemacht, Schonhaltung und so, dem gehe ich jetzt energisch entgegen.....es klappt
    Hört sich so einfach an, aber wenn der Knoten einmal geplatzt ist, geht es auch mit positivem Denken

  23. #23
    aufTrab Stammgast
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    AW: Bandscheibenvorfall

    Hört sich ja weniger schön bei dir an, Doris....
    Bin mittlerweile auch der absolute Bandscheiben OP Gegner, außer es geht halt gar nicht mehr (Lähmungen usw). Ansonsten kann man da mit KG und Bewegung so viel machen! Grad wenn du da anfällig bist, immer darauf achten, dass du dich ausreichend (und richtig) bewegst, starke Muskeln können bei Verletzungen allgemein so viel machen. Meine KG hat mal gemeint ein schwacher Rücken braucht einen starken Bauch Am besten ins Fitneßstudio gehen, hat mir total viel gebracht.
    Reiten dürfte eigentlich nicht viel mache, Schritt reiten ist eigentlich sogar gut. Wobei du da am besten auf deinen eigenen Körper hörst, der sagt dir das schon, wenns ihm nicht gefällt aber gerade die Bewegung im Schritt ist eigentlich sehr gut, hab da auch mal nen guten Artikel gelesen, das kann ich jetzt nicht so schön wiedergeben.
    Was sich natürlich teilweise auch in Bandscheibenproblemen äußern kann sind psychische Probleme....
    Gute Besserung, so ganz akut ist das schon doof

  24. #24
    aufTrab Neuling
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    AW: Bandscheibenvorfall

    so,ich bin jetzt wieder zuhause und hab die nervenwurzelblockade hinter mir.
    leider hat sich der gewünschte erfolg nicht eingestellt,es ist zwar etwas besser,aber ich kann trotzdem nicht länger als 5 minuten stehen,dann beginnt wieder der stechende schmerz in der wade und es ist einfach keine lebensqualität mehr.

    meine schwieto ist physiotherapeutin,also von daher werd ich ganz intensiv betreut,weiters hab ich einen hund und ein pferd und bin somit dauernd in bewegung.ich bin sehr sportlich,fahre rad,schi,langlaufen und trotzdem hats mir nichts gebracht.

    wenn das jetzt überstanden ist,fang ich mit pilates an,denn das fitness-center hat auch nichts geholfen.

    ich will nur mehr diesen stechenden schmerz weg haben und leg mich freiwillig ein zweites mal unters messer.danach werd ich mir ernsthaft überlegen meinen westernsattel herzugeben und nur mehr mit dem torisonssattel meines mannes zu reiten,denn das satteln mit diesem schweren ding ist auch nicht von vorteil,vorallem die drehbewegung dabei.lg doris
    Geändert von doris (03.12.2009 um 12:08 Uhr)

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