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#1 (permalink) |
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aufTrab Mitglied
Registriert seit: 11.10.2007
Last Online: 22.01.2011 01:36
Ort: Nähe Dortmund
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Bandscheibenvorfall
Hi!
Aus aktuellem Anlasse würde mich interessieren, wer von euch schon mal einen Bandscheibenvorfall (LWS) hatte und wie ihr das wieder hingekriegt habt. Durftet ihr bald wieder reiten oder war die Reitpasue sehr lang? Als ihr wieder anfangen durftet: Wie seid ihr geritten? Wie lange? Was habt ihr gemacht? Über viele Berichte würde ich mich sehr freuen! Ich habe leider zwei leichte Bandscheibenvorfälle an den untersten Bandscheiben der Lendenwirbel. Ich saß jetzt 3 Wochen nicht auf dem Pferd und darf erst wieder wenn die Beschwerden ganz weg sind. Wann das ist - keine Ahnung... Deswegen interessieren mich euch eure Berichte dazu!
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Viele Grüße Julia
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#2 (permalink) |
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aufTrab Mitglied
Registriert seit: 04.12.2007
Last Online: 06.07.2008 14:00
Ort: Raum Göppingen
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AW: Bandscheibenvorfall
Ich habe auch gerade das Problem - Bandscheibenvorfall S5L1 und kam dann im Oktober mit wahnsinnigen Schmerzen ins Krankenhaus. Nach einer Woche Schmerztherapie durfte ich wieder heim ... reiten war erst einmal nicht.
Aber ich habe mich halt erkundigt, im Internet gesucht. Zumal ich vorher bei Rückenschmerzen das Gefühl hatte, daß diese durch reiten besser wurden. Meine Ärzte meinten dann : probieren ! Wenn es geht - o.k. ... wenn es schmerzt, war's das dann wohl. Seit Dezember reite ich wieder - gemütlich im Gelände. Mittlerweile traue ich mich auch wieder an Trab und Galopp. Springen ist untersagt und vom Pferd absteigen ist auch etwas schwierig - man soll ja Stoßbewegungen vermeiden. Und mir tut das soweit gut ... Hatte auch noch einen interessanten Link dazu gefunden : Reiten als Gesundheitssport - www.freizeit-reiterhof.de Muß man halt probieren ... bei mir ist es halt so, daß seit dem Krankenhaus das rechte Bein den Ischiasnerv entlang taub ist und ich es nicht so doll belasten kann. Der Nerv wurde zwischen den Bandscheiben gequetscht. Bin seit Oktober krankgeschrieben - und wann ich wieder voll einsatzfähig bin, steht bislang in den Sternen ...
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Einem jeden,der sie reitet,naht sein Glücksstern sich im Raum. Leid verweht,das Leben gleitet leicht dahin - ein schöner Traum !
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#3 (permalink) |
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aufTrab Stammgast
Registriert seit: 05.06.2006
Last Online: 30.03.2011 16:59
Ort: Burgdorf/Hannover
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AW: Bandscheibenvorfall
Huhu, ich hatte ja im November 2007 auch zwei Banscheibenvorfälle in der Lendenwirbelsäule und im Januar 2007 auch schon einmal. Geritten bin ich ca. 3 Wochen nicht. Habe dann langsam nur mit Schritt reiten angefangen. Reiten soll man mit Bandscheibenvorfall, oder Neigung dazu, ja eigentlich gar nicht, da die Belastung für die Wirbelsäule eigentlich zu viel ist. Aber aufhören zu reiten werde ich nicht.
Bei dem ersten Bandscheibenvorfall habe ich eigentlich gar nichts weiter gemacht. Das ging relativ schnell von alleine wieder weg. Jetzt beim letzten habe ich 2 x wöchentlich Akupunktur bekommen und es hat mir sehr gut geholfen. Zusätzlich werde ich jetzt 1 x wöchentlich zur Wirbelsäulengymnastik gehen. Im Sommer werde ich einen Tag von einer Physiotherapeutin geschult, um entsprechende Übungen auf dem Pferd machen zu können. Also die Krankengymnastik ins Reiten mit einbeziehen. Ansonsten gilt halt, nicht zu viel schonen, sondern viel bewegen. Die Bandscheiben sind wie kleine Schwämme. Durch Bewegung werden sie wieder aufgefüllt und widerstandsfähiger. Wünsche Dir eine gute Genesung!
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Liebe Grüße Jessica mit dem Haffibär und den Haffilinis |
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu haflingerteam für den nützlichen Beitrag: |
Boo (30.01.2008)
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#4 (permalink) |
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aufTrab Mitglied
Registriert seit: 11.10.2007
Last Online: 22.01.2011 01:36
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AW: Bandscheibenvorfall
Hey, vielen Dank für eure bisherigen Antworten!
Ich bekommt zur Zeit 3 mal die Woche Akupunktur. Das wirkt total gut. Die Schmerzen sind fast ganz weg und Schmerzmittel muss ich seitdem auch nicht mehr nehmen. Ab nächster Woche bekomme ich dann Krankengymnastik. Und der Arzt hat mich dazu verdonnert im Fitnesstudio Rückentraining zu machen, um die unteren Rückenmuskeln auf Dauer zu stärken. Darauf habe ich gar keine Lust! Ich würde freiwillig nie ein Fitnesstudio betreten...Aber ich sehs wohl ein, muss sein. Mein Arzt meinte, dass das wohl wieder ganz werden würde und ich dann auch wieder reiten kann. Eigentlich wollte ich dieses Jahr endlich mal ein Reitabzeichen machen - dazu muss man ja auch springen! I ch habe erst vor kurzem mit Springen richtig angefangen. Wie sieht das denn dann aus mit dem Bandscheibenvorfall??? Jemand hatte ja schon geschrieben, dass ihm Springen verboten wurde. Was das bei euch anderen auch so??? Oder durftet ihr irgandwann auch wieder springen? @ haflingerteam Was für Übungen machst du denn da??? Wer erklärt dir das? Ein Hippotherapeut, also ein ausgebildeter Physiotherapeut?
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Viele Grüße Julia
Geändert von Boo (30.01.2008 um 11:47 Uhr). |
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#5 (permalink) |
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aufTrab Mitglied
Registriert seit: 11.10.2007
Last Online: 22.01.2011 01:36
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AW: Bandscheibenvorfall
Ich hab da nochmal eine Frage...
Mein Physiotherapeut meinte ich solle erstmal ohne Sattel anfangen zu reiten, weil der Sitz im Sattel zur Zeit nicht gut für mich ist. Hat jemand da Erfahrungen mit? Ist das wirklich so ein Unterschied? Bisher habe ich mich noch nicht wieder auf Pferd getraut, weil der Arzt noch kein Okay gegeben hat. Aber wenn ich wieder darf wäre ohne Sattel ja eine Überlegung wert... Oder??
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Viele Grüße Julia
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#6 (permalink) |
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aufTrab Neuling
Registriert seit: 03.03.2008
Last Online: 19.11.2008 13:06
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AW: Bandscheibenvorfall
Ich hatte auch einen BS-Vorfall und zwar gleich so richtig. Aufgrund meiner Turner-Vergangenheit hat mein Rücken seit meinem 19. Lebensjahr immer geschmerzt bzw. waren das diese fiesen Ischialgien. Mal wars besser, mal schlimmer....Schmerzen hatte ich ständig. Irgendwann lernt man damit zu leben. Bis mir vor 9 Jahren immer wieder das linke Bein taub geworden ist. Der liebe Herr Doktor hatte sich nicht die Mühe gemacht, das richtig abzuklären und mir nur gesagt, ich solle ein paar Kilo abnehmen und mit meinem Hohlkreuz wären solche Beschwerden auch nicht weiter verwunderlich
. Na ja, 6 Wochen später machte es morgens beim Socken anziehen ein echt hässliches Geräusch im Rücken (so als ob man auf Holz klopft) und dann ging nichts mehr. Linkes Bein gelähmt, aufs Klo konnte ich nicht und nahezu unerträgliche Nervenschmerzen. Notfalltermin zum MRT bekommen und von da aus gleich auf den OP-Tisch. Ich hatte einen Massenvorfall, das gesamte Bandscheibengewebe befand sich im Wirbelkanal. Die OP verlief gut und das erste was ich nach dem Aufwachen aus der Narkose spürte, war zwar ein völlig taubes Bein, aber keinen Nervenschmerz mehr. Ich habe eine Kraftminderung des linken Beines und Sensibilitätsstörungen des linken Unterschenkels davon zurückbehalten.....aber diese Ischialgien sind verschwunden![]() . Ich war nach dem 10-tägigen Krankenhausaufenthalt gleich zur Reha geschickt worden, wo ich auf einen genial guten Krankengymnasten gestoßen bin (er war fast blind, wahrscheinlich hatte er einfach diese "Gabe"), der mich in 4 Wochen richtig fit gemacht hatte. Geritten bin ich wieder 3 Monate nach der OP, erst ganz langsam nur im Schritt, mittlerweile mache ich alles außer Springen, weil ich mein linkes Bein nicht mehr so gebrauchen kann, wie das notwendig wäre. Mein älterer Wallach hat sich an meine nun unterschiedlichen Hilfen gewöhnt und wer es nicht wusste, hat es nicht bemerkt. Mein junger lernt es gleich von Anfang an mit mir "umzugehen". ....klappt wirklich gut. |
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#7 (permalink) |
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aufTrab Stammgast
Registriert seit: 05.06.2006
Last Online: 30.03.2011 16:59
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AW: Bandscheibenvorfall
@Fernando
Wie viele Wirbel bzw. Bandscheiben waren denn bei Dir betroffen? Was wurde bei der OP gemacht? Vorhandene Bandscheiben wieder hergestellt oder künstliche Bandscheiben? Hattest Du seit der OP nochmal Bandscheibenbeschwerden?
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Liebe Grüße Jessica mit dem Haffibär und den Haffilinis |
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#8 (permalink) |
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aufTrab Neuling
Registriert seit: 17.06.2008
Last Online: 29.07.2008 13:18
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Hallo,
da bin ich ja genau richtig. Ich wurde vergangene Woche an der Bandscheibe operiert (mit 29) Nach Bandscheibenvorfall L5/S1, also der letzte Wirbel der LWS. Operiert wurde ziemlich schnell, da mein linkes Bein von der Mitte der Pobacke bis zu den Zehen taub und pelzig war, sprich also im Rücken die Nerven abgeklemmt waren. Taub und pelzig ist das Bein leider immer noch, aber gottseidank sind die Schmerzen weg, der Arzt meinte aber das könne Wochen bis Monate dauern, da sich die Nerven erst regenerieren müssen. OP ist jetzt 9 Tage her, Anfang nächster Woche komme ich für drei Wochen in Reha. Meine größte Angst ist es nicht mehr Reiten zu können/dürfen/sollen. Gut Springen wird sich wohl außer vielleicht über Cavalettihöhe komplett erledigt haben, damit könnte ich leben. Bin sowieso eher der Dressurreiter, saß bis vor der OP 4-5 pro Woche auf dem Pferd. Hat jemand schon etwas ähnliches durchgemacht und kann mir erzählen wie es war? Wielange Pause? Wie wieder anfangen? USW. Für Antworten wäre ich echt dankbar. Viele Grüsse |
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#9 (permalink) |
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aufTrab Mitglied
Registriert seit: 11.10.2007
Last Online: 22.01.2011 01:36
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AW: Bandscheibenvorfall
@ Gazaro
Ich würde vor allen Dingen prüfen, ob der Arzt, der dir irgendwas erzählt auch selber reitet oder sich mit dem Thema reiten zumindest auskennt. Meine Erfahrung ist, dass andere das völlig falsch einschätzen. Mir wurde auch gesagt, dass ich nie wieder reiten darf. So ein Schwachsinn! Der Arzt hat noch nie auf nem Pferd gesessen, überhaupt keine Ahnung was ein Reiter auf dem Pferd so tut etc. Einer, der sich ein bisschen mit dem Reitsport auseinandergesetzt hat, hat mir dann was ganz anderes erzählt... Ich habe es dann so gemacht, dass ich ganz langsam und vorsichtig angefangen habe und immer auf meinen Rücken gehört habe. Sofort runter, wenns unangenehm wurde, erstmal nicht so oft reiten, erstmal nur Schrittt usw. Achso, in der akuten Phase bin ich gar nicht geritten, erst als ich wieder "beweglich" war und die Schmerzen fast weg waren. Gut, und ich hatte keine OP... aber ich kenne jemanden, die mehrere schwere Erkrankungen im Rücken hat, unter anderem Bandscheiben, und die reitet wieder richtig nach Reha und allem anderen. Da hatten auch alle gesagt, sie würde nie wieder reiten können... Dank zusätzlichem konsequent durchgeführtem Rücken- und Bauchtraining im Fitnessstudio kann ich schon ca 1/2h auf dem Pferd (ohne Sattel) sitzen und am Mittwoch habe ich auch "richtig" die ganze Zeit mit dem Pferd im Schritt und Trab gearbeitet. Sogar ein kurzer Galopp ging. Ganz wichtig! Nicht aufgeben und immer positiv denken!! ![]()
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Viele Grüße Julia
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Gazaro (20.06.2008)
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#10 (permalink) |
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aufTrab Neuling
Registriert seit: 17.06.2008
Last Online: 29.07.2008 13:18
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Boo
Danke für die Aufmunterung ![]() Ja, ich denke auch ich trete am Montag mal meine dreiwöchige Reha an und danach geht es bestimmt schon um einiges besser mit allem. Jetzt so zehn Tage nach der OP ist alles noch ziemlich schwierig. Vielleicht hab ich ja das Glück und einer der Physiotherapeuten dort reitet, ich denke wenn man einen finden würde,egal ob Arzt oder Physiotherapeut, der selber auch reitet und mit dem Bewegungsablauf vertraut ist, hätte man einen der einem wirklich sagen kann was gut und was schlecht für den Rücken ist. Mein Bein ist ja immer noch taub, komm mir vor wie meine Oma und die 82 Jahre alt. Echt der Hammer wie ein sowas von heute auf morgen mal kurz ausknockt. |
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#11 (permalink) |
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aufTrab Stammgast
Registriert seit: 05.06.2006
Last Online: 30.03.2011 16:59
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AW: Bandscheibenvorfall
Hallo Gazaro,
also ich hatte ja im November den Bandscheibenvorfall. War beim MRT, waren aber keine Nervenbahnen in Gefahr, also brauchte zum Glück nicht operiert werden. Ganz ehrlich, vor einer OP habe ich die größte Angst. Wie lange musstest Du im Krankenhaus bleiben? Also ich bin ca. nach 2 Monaten das erste Mal wieder geritten. Anfangs nur Schritt, dann bin ich auf einen baumlosen Sattel umgestiegen und konnte seitdem auch wieder mehr machen. Muss zugeben, habe es dann in diesem Jahr etwas übertrieben und schon richtig mit Unterricht losgelegt, das hat sich bemerkbar gemacht. Ich hatte wieder heftige Schmerzen und musste wieder mit Krankengymnastik anfangen. Mein Arzt hatte mir auch gesagt, ich dürfte nicht mehr reiten, aber ich habe gemerkt, dass mir das Schrittreiten sehr gut tut und mein Rücken danach wieder viel lockerer ist. Ich werde halt langsam machen, da ich ja eh keine Turniere reite, mache ich mir keinen Streß und wenn ich nur noch Schritt reiten kann, egal. Hauptsache reiten.
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Liebe Grüße Jessica mit dem Haffibär und den Haffilinis |
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#12 (permalink) |
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aufTrab Mitglied
Registriert seit: 11.10.2007
Last Online: 22.01.2011 01:36
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AW: Bandscheibenvorfall
Ich hatte ziemlich lange gewartet, bis ich mit traben angefangen habe. Wie blöd! Das Traben (wenn das Pferd vernünftig geht und ich gut sitzen kann) lockert irgendwie den ganzen Rücken, da gehen Verspannungen sogar weg.
Heut habe ich eine ganze halbe Stunde mit dem Pferd gearbeitet. Wir haben sogar Trab- Halten und Galopp-Schritt Übergänge gemacht. Ich hätte nie gedacht, dass ich das so bald schon wieder kann ![]()
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Viele Grüße Julia
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#13 (permalink) |
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aufTrab Neuling
Registriert seit: 17.06.2008
Last Online: 29.07.2008 13:18
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AW: Bandscheibenvorfall
Also ich war zwölf Tage im Krankenhaus, normal sind sieben nach einer
offenen Bandscheibenoperation. Bei mir hat es länger gedauert da ich ja mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus kam und die erst mal MRT usw. machen mussten. Momentan bin ich ja jetzt seit einer Woche in Reha, Bein ist zwar immer noch taub von oben bis unten aber sonst tut es ganz gut, artet richtig in Streß aus mit den vielen Anwendungen jeden Tag. Aber soll ja schließlich auch was bringen. Zwischenzeitlich muss ich ehrlich sagen bin ich froh das es bei mir gleich so akut war das man operieren musste. Hab in der Reha jetzt Leute kennen gelernt die seit acht Monaten und länger arbeitsunfähig sind und trotz monatelangem Muskelaufbau und Krankengym. usw. keine Besserung eintrat. Die ganzen Physiotherapeuten und Ärzte dort sagen das dass mit dem Reiten wieder funktioniert, halt nicht Springen und auch nicht die nächsten drei Monate, aber dann könne ich wenn jetzt alles gut geht wieder langsam beginnen. Gottseidank haben wir Sommer und mein Dicker steht auf der Koppel und mampft sich den Bauch voll. Im Winter wäre es schlimmer gewesen. Viele Grüsse Sabrina |
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#14 (permalink) |
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aufTrab Professor
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AW: Bandscheibenvorfall
Meine Mum, hatte vor ca. 10 jahren einen Bandscheibenvorfall. Sie konnte zum Schluss vor Schmerzen nur noch auf hartem Boden liegen. Krankengym. etc hat alles nichts mehr geholfen. Sie wurde dann operiert und ihr ca. die halbe Bandscheibe entfernt. Sie war 2 Wochen im Krankenhaus und dann noch 6 oder 8 Woche auf Reha. Hat danach fleißig Krankengym. etc. gemacht.
Jetzt geht es ihr wieder richtig gut. Kann sogar wieder Skifahren. Halt mal 3 Tage hintereinander, sonst zwickts schon ein bischen. Aber im alltäglichen Leben ist sie komplett beschwerdefrei. Sie ist ja kein Reiter, aber ab und zu lässt sie sich mal zu einem Spaziergang hoch zu Roß (ich führ sie) überreden und sagt auch, das das ihrem Rücken gut tut.
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„Richtig Reiten reicht“(Paul Stecken)![]() |
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#15 (permalink) |
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aufTrab Neuling
Registriert seit: 17.06.2008
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Hallo Zusammen,
bin seit gestern wieder aus der Reha zuhause, waren jetzt vier Wochen, habe eine Woche Verlängerung bekommen. Und ich muss sagen es geht mir schon viel besser. OP ist jetzt fünfeinhalb Wochen her. Mein Bein ist auch nicht mehr komplett taub. Oberschenkel ist wieder völlig normal, Pobacke und Wade sagen wir mal zu 60 Prozent nur ab dem Sprunggelenk abwärts ist alles noch völlig taub, bis auf den großen Zeh. Ich könnte mir ne Nadel in den Fuß stechen und würde es nicht mal merken. Aber ist wohl alles normal, ist ja noch keine Zeit. Hatte in der Reha das Glück eine Physiotherapeutin zu haben die selber reitet ![]() reiten darf ich wieder, halt noch nicht die nächsten paar Wochen und auch nur wenn ich schmerzfrei bin, aber darauf kann ich warten, hauptsache ich darf überhaupt wieder. Die sagen dort alle, reiten sei gut für den Rücken, es trainiert auch die ganzen kleinen Muskeln entlang der Wirbelsäule. Die haben mir auch erklärt warum ich keine Rückenschmerzen hatte. Der Hammer, meine Rückenmuskulatur ist so gut ausgeprägt, dass sie bei dem wohl schon Monate bestehenden BSV die Rückenschmerzen so gut unterdrückt hat. Bis eben die Nerven ins Spiel kamen, da war es dann aus. Musste mich echt fragen, ist eine gute Rückenmuskulatur jetzt gut oder schlecht. Wäre sie nicht so gut, hätte ich vorher mal Rückenschmerzen bekommen und man hätte viel früher konservativ behandeln können und die OP vielleicht nicht machen müssen ....Naja egal, jetzt ist es schon so und ich bin ja auf dem Wege der Besserung. Arbeiten ist erst mal noch nicht, ich müsse nach OP mit einer 10-12 wöchigen Arbeitsunfähigkeit rechnen. Sprich ich bin mal auf jedenfall bis Ende August zuhause. Hab die nächsten Monate jetzt noch zwei mal in der Woche KG und dann gibt es da so ein Anschlußprogramm an die Reha, das geht acht Wochen, da bekomm ich jetzt zwei mal pro Woche die ganzen Anwendungen die ich in der Reha auch bekommen hab. Echt super. So jetzt geh ich erst mal meinen Dicken besuchen, hab schon Entzugserscheinungen. Viele Grüsse Sabrina Ach hab noch was vergessen...... : Sicherheitswesten - sinnvoll oder nur unbequem? Kann mir jemand sagen ob eine Sicherheitsweste bzw. ein Rückenprotector nach einem operierten Bandscheibenvorfall das richtige ist oder eher schlecht wenn ich denn in einigen Wochen wieder anfangen darf zu reiten. Vielleicht hat ja jemand Erfahrung. Danke. Grüsse Sabrina Geändert von Lelie (19.07.2008 um 20:23 Uhr). |
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