Eine Freundin hat sich vor etwa einem Jahr ein 4jähriges angerittenes Pferd gekauft. In diesem einen Jahr hat sie sich bestens um das Pferd gekümmert und jede Menge Geld investiert für ein angenehmes Pferdeleben. Hatte die Osteopathin mehrfach da, einen super teuren Sattel gekauft- Hauptsache er passt dem Pferd- und was der verantwortungsvolle Pferdebesitzer halt so alles tut, damits dem Hottehü an nichts fehlt. Es ist auch ein schickes Pferdchen mit vielversprechenden GGA. Reiterlich wurde das Pferd noch nie richtig gefordert. Im Stall wurde schon gelästert, dass sie das Pferd unterfordert.
Auf jeden Fall hatte sie immer wieder Probleme mit kleinen Lahmheiten und einem rutschenden Sattel (obwohl der eigentlich perfekt liegt), außerdem steht das Pferd ständig in einer Art Schonhaltung.
Gestern ist sie nun mit dem Pferd in die Klinik gefahren um es komplett durchchecken zu lassen.
Ergebnis: die Muskulatur im Rücken ist wohl entzündet. Die Ärztin in der Klinik denkt, dass dieses Pferd wahrscheinlich nicht mehr reitbar sein wird, da das Pferd auch einfach im Kopf dicht macht und sich nicht mehr entspannt.
Höchstens mit einem Profiberitt würde sie der Sache noch eine Chance geben.
Und damit meint sie keinen sehr guten Reiter, sondern durch und durch Profi, der feinfühlig genug ist mit soetwas umzugehen.
Aber wer kann sich das schon leisten? Profiberitt im Nobelstall?
Wollt mal fragen, ob ihr ähnliche Schicksale kennt oder Erfahrung mit dem Thema habt?
Meiner Freundin rät jetzt eigentlich jeder das Pferd als Zuchtstute zu verkaufen.

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