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#1 (permalink) |
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Moderator
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Last Online: 11.01.2011 21:37
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... ein Zitat von Professor Robert Cook...
Ich bin da auf einen sehr interessanten Artikel gestoßen, der zwar schon etwas älter ist, aber dennoch zum Denken anregt ![]() Hier weitere Zitate: "Reitern wird immer wieder gesagt, sie sollen den Schlüssel zum Pferdemaul finden", sagt er. "Aber der beste Schlüssel ist gar kein Schlüssel". Sprich: kein Gebiss. Da wundert es kaum, dass Cook ein bisher ehernes Kriterium guten Reitens ablehnt: ein Pferd müsse auf dem Gebiss kauen, Schaum vorm Maul haben und mit dem Unterkiefer nachgeben. Vorteile, findet Cook, hat alles nur für den Reiter, der dann nicht gegen ein steifes Genick kämpfen muß und das Tier leichter dirigieren kann. Wenn ein Pferd arbeitet, sollte es aber ein relativ trockenes Maul haben. "Es kann entweder laufen oder fressen. Beides geht aus anatomischen Gründen nicht", erklärt Cook. "Dieser ganzer Sabber ist für das Pferd ein Ärgernis, wenn es tief und viel Atmen muss." Jeder Versuch, den Speichel zu schlucken, birgt für das Pferd eine Gefahr, plötzlich keine Luft mehr zu bekommen; eine Erklärung für den angestrengten Ausdruck von Dressurpferden, die mit nassen Fell, schaumigen Maul und aufgerissenen Nüstern scheinbar feurig schnaubend, in Wahrheit aber mühsam atmend Lektionen absolvieren. -> zum kompletten Artikel geht es hier lang Was haltet ihr davon? Wenn das Gebiss tatsächlich so grausam ist wie es der Professor darlegt, warum reiten wir dann alle damit? Rückendeckung erhält der Gebisshersteller dabei von der offiziellen Reitlehre. Anlehnung ist nach den FN-Richtlinien für Reiten und Fahren nur mit einem Gebiss möglich und daher eins der Ziele auf der Skala der Ausbildung - allerdings erst nach Takt, Losgelasenheit und Schwung. Das Anlehnung ohne Gebiss möglich ist, wird verneint, daher müssen Dressurpferde nach der Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) selbst in der höchsten Kategorie, der Kategorie A (Prüfungen von überregionaler Bedeutung mit Geldpreisen von mindestens 1000 DM) grundsätzlich mit Gebiss starten, während Springpferden in Kategorie A die gebisslose Variante erlaubt ist. Auch Vielseitigkeitspferde dürfen gebisslos starten, allerdings gilt auch für sie Gebißpflicht. Da finde ich folgenden Satz gleich ziemlich interessant: Da drängt sich ein Verdacht auf, der zwar nicht neu ist, aber dafür glänzend paßt: Ein Pferd korrekt ohne Gebiss auszubilden - und nicht nur latschen zu lassen - erfordert wesentlich mehr Geschick, als eine Ausbildung mit Gebiss. Solche Pferde waren und sind die Visitenkarten von Könnern, seien es die Kappzaum-Tänzer Europas oder Hackamore-Pferde altkalifornischer Ausbilder. Diese Tiere behalten beim Reiten nicht nur einen kühlen Kopf, sondern auch ein trockenes Maul, laut Cook, das Zeichen für Zufriedenheit. Bin gespannt wie ihr dem Thema gegenübersteht! ![]() Eure Bino
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Lache, wenn es nicht zum Weinen reicht! |
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#2 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 11.02.2009
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AW: "Gebisse sind kontraindiziert, kontraproduktiv und grausam"
Eine Anlehung ist meiner Meinung nach auch ohne Gebiss möglich - allerdings setzt das einen guten Reiter und eine gute Ausbildung des Pferdes voraus.
Ich werde meine Stute gebisslos anreiten und dann langsam auf Gebiss umstellen. Einfach weil ich der Meinung bin, dass ich ein Pferd mit Gebiss wesentlich besser gymnastizieren kann. Wenn ich den rechten Zügel ein wenig anhebe, dann tut sich da vorne im Maul was, und das Pferd merkt, wie sich das Gebiss im rechten Maulwinkel bewegt. Habe ich jetzt aber ein Bosal und hebe den rechten Zügel an, dann bewegt sich vorne zwar auch was, aber es ist eben nicht so deutlich und punktgenau wie ein Gebiss. Es kommt auch immer darauf an, was für ein Gebiss man reinschnallt. Es darf nicht zu dick sein, einfach gebrochene Gebisse meide ich persönlich mittlerweile, die Weite muss exakt passen und zudem dürfen keine scharfen Kanten am Gebiss zu finden sein. Nimmt man das alles, zusammen mit einer weichen, nachgiebigen Hand, dann ist es für's Pferd bestimmt nicht schmerzhaft oder unangenehm. Meiner Meinung nach wird gerade mit gebisslosen Zäumungen viel Schindluder getrieben. Da schnallen Leute ihren Pferden gebisslose Zäumungen (sehr gerne das mechanische Hackamore) auf den Kopf und dackeln damit ins Gelände. Wenn das Pferd durchgeht, kann man ja dran ziehen, man tut im Maul ja nix. Meistens sind das die Pferde, die weder gut gymnastiziert, noch durchlässig sind, und sich mit Gebiss eh nur drauflegen würden. Allerdings gibt es auch Gebisslos-Reiter, die ihre Sache wirklich beherrschen und deren Pferde gut ausgebildet sind und die Hilfen gut durchlassen. Mein Fazit: Ein Gebiss ist nur so scharf oder weich wie die Reiterhand, die die Zügel hält. Und genau das Gleiche kann man auch über gebisslose Zäumungen sagen.
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aufTrab Guru
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AW: "Gebisse sind kontraindiziert, kontraproduktiv und grausam"
Ich kann dazu nur sagen, meine Pferde werden weiterhin mit doppeltgebrochener Wassertrense gehen, denn damit wirken sie zufrieden und entspannt. Haben das Maul ruhig und einen zufriedenen Gesichtsausdruck und gehen locker und losgelassen.
Ich renne nicht jedem neuesten Wort eines jeden Wissenschaftlers nach, denn es ist meine Pferde die ich kenne und für die ich ein Gefühl habe und nicht der Wissenschaftler XY der das Rad neu erfinden möchte. Von scharfen Gebissen halte ich nichts, aber von Gebissen generell schon. Es gibt nützliche gebisslose Zäumungen und auch sehr unnütze... Und bei dem flammenden Artikel darf man auch nicht vergessen, dass ein Gebiss mit dem verwendeten Reithalfter harmonieren muss und dieses muss auf jeden Fall korrekt verschnallt sein.
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![]() Geändert von Skydancer (25.04.2010 um 11:42 Uhr). |
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aufTrab Professor
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AW: "Gebisse sind kontraindiziert, kontraproduktiv und grausam"
Ich schließ mich Skydancer an. Meine Stute wird auch weiterhin mit doppelgebrochener Wassertrense geritten. Sie läuft damit locker, schaut zufrieden aus. Und sie atmet auch nicht anders, als wenn ich sie mit Halfter laufen lasse.
Zum Thema "schäumende Mäuler": Man muss auch "schäumende Mäuler" und "schäumende Mäuler" unterscheiden! Aus den einen tropf der Schaum in großen Mengen, dass entsteht dann wenn sich das Pferd gegen das Gebiss wehrt und extrem drauf rum kaut! Ein zuefriedenes Pferd hat einen Schaumrand am Maul. Schaut ein bisschen aus wie Lippenstift. Aber darüber machen sich die meisten auch keine Gedanken.Zum Theme Gebisslos: Wir hatten neulich wieder die Situation das eine unserer "alternativen Reiter" (kein gebiss, keine Gerte, antiautoritäre Pferdeerziehung) mit auf ein Springturnier gefahren ist. S-Springen, die meisten auf Wassertrense unterwegs und ordentlich geritten. Dann kam Her XY und hat ein mechanisches Hackemoren mit sehr langen Anzügen drin, an denen er nicht grade wenig zieht. Kommentar: "den mag ich, der reitet ohne Gebiss" Das zeigt mir mal wieder, dass viele einfach auf "gebisslos" fliegen, ohne überhaupt zu wissen wie scharf diese Zäumungen teilweise sind. So ein mechanisches Hackemore ist sicherlich schärfer als eine Wassertrense!
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„Richtig Reiten reicht“(Paul Stecken)![]() |
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aufTrab Guru
Registriert seit: 06.12.2007
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AW: "Gebisse sind kontraindiziert, kontraproduktiv und grausam"
Zitat:
Ich kann mit einer gebisslosen Zäumung einem Pferd das Nasenbein verletzen, ja sogar brechen und ich kann mit einem Gebiss dem Pferd die Zunge blau und blutig quetschen und das Maul blutig zerren... Aber auf solche "alternativen" Reiter, die keinerlei Plan von der Materie haben habe ich eine fortgeschrittene Allergie. Wenn sich ein Reiter damit befasst und im Sinne seines Pferdes handelt können "Alternativen" ein Segen sein... Aber nicht alles was weg von der ("bösen-bösen") FN geht ist gut bzw. besser... Man muss das glaube ich auch immer sehr individuell sehen.
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![]() Geändert von Skydancer (25.04.2010 um 12:42 Uhr). |
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aufTrab Stammgast
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AW: "Gebisse sind kontraindiziert, kontraproduktiv und grausam"
Der Artikel ist schon älter und die Argumente sind ziemlich schwachsinnig weil überhaupt nicht zutreffend
Zitat:
Somit ist es wie beim Menschen auch für ein Pferd möglich während des Laufens zu fressen oder zu trinken. Egal wie tief das Pferd einatmet, das wird niemals die Funktion der Speiseröhre einschränken, spich das Pferd kann soviel Speichel schlucken wie es will, es schränkt vom anatomischen das Pferd nicht ein. Diese Argumentationsschiene ist käse. Zitat:
Das Pferd wird geritten, es zieht an das Gebiss und gibt im Genick nach. Dadurch fängt es an zu kauen und die (Ohrspeicheldrüse) produziert Speichel, der dann als leichter Schaumrand am Pferdemaul zu sehen ist.Das Pferd ist zufrieden und kaut , dadurch der Schaum. Ein Pferd mit festgehaltenem Rücken,das nicht nachgibt und nicht locker ist wird weniger bis gar nicht kauen und auch keinen Schaum zeigen. |
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#7 (permalink) |
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Moderator
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AW: "Gebisse sind kontraindiziert, kontraproduktiv und grausam"
Zum Kauen generell meinte ich mal gelesen zu haben, dass auch ein gebisslos gerittenes Pferd kaut und leicht schäumt, wenn es korrekt geritten wird, da die Ursache des Kauens eben nicht grundsätzlich das Gebiss ist.
Schliesslich gibt es genug Pferde, die mit Gebiss geritten werden und trotzdem nicht einmal ansatzweise kauen.
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Erwartest du Berge, dann sind es nur Maulwurfshügel Besucht mich doch mal auf meiner HP: http://auftrab.com/members/kayuko und hinterlasst einen Gruss im Gästebuch. |
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#8 (permalink) |
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aufTrab Stammgast
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AW: "Gebisse sind kontraindiziert, kontraproduktiv und grausam"
richtg, auch ein Pferd das korrekt gebisslos geritten wird fängt an zu schäumen, denn wenn es durch das Genick geht wird eben diese Ohrspeicheldrüse angeregt, das liegt in der Natur der Sache.
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#9 (permalink) |
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aufTrab Stammgast
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AW: "Gebisse sind kontraindiziert, kontraproduktiv und grausam"
Das Pferde während dem Laufen nicht fressen können ist doch Schwachsinn.
Selbst Gras fressen während des Reitens geht. Und fertig gekaut und geschluckt wird dann einfach unterm Laufen auch mit Gebiss. Ich glaub kaum, dass Pferde auf der Koppel erstmal in Ruhe fertig fressen und dann das Toben anfangen Genauso schäumen gebisslos gerittene Pferde bei richtiger Reitweise leicht im Maul. Natürlich nicht so extrem mit riesen Schaumfetzen, aber einen leichten Schaumrand ums Maul auf jeden Fall. Sogar auf Hackamore gezäumt. Ich werde meine Pferde weiterhin mit Gebiss bzw gebisslos reiten wie vorher auch. Nur weil ein Professor Werbung machen will für seinen gebisslosen Zaum, wechsle ich die Zäumung nicht. Denn wenn ich mich nicht irre, ist Cook der Erfinder des Bitless Bridle. |
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AW: "Gebisse sind kontraindiziert, kontraproduktiv und grausam"
Kann dem allem hier nur zustimmen, auch bei uns laufen einige Gebisslos und schäumen dabei munter daher kann das wohl alles nicht so ganz stimmen was der Herr da behauptet. Dann müsst ja jedes Pferd in der Natur was grad das Maul richtig voll saftigem Gras hat und leider grade mal volle Pulle flüchten muss weil da der Feind aus dem Gebüsch kommt auf der Flucht ersticken. Ich finde immer das es bei gutem Reiten eigentlich egal ist was man vorne drauf hat man wird es eh nicht groß benützen müssen, und alles ist immer nur so scharf wie es gemacht wird und wenn ein Reiter diese Schärfe nutzen muss dann sollte er Ursachenforschung bei seiner Reiterei betreiben. Konnte auch noch nie einen Unterschied bei der Atmung feststellen ob meiner nun Gebisslos oder mit Gebiss läuft, schäumen tut er immer.
Eher könnte ich mir denken das das Pferd bei reger Atemtätigkeit wirklich nicht schluckt (wenn dem so ist und der Herr recht hat) und daher der fliessende Speichel als Schaum durch das Kauen eines tätigen Maules sichtbar aus dem Maul fließt (es flockt ja immer mal etwas von dem Schaum ab so das da wohl regelmäßig Nachschub produziert wird), wir haben auch ein Pony welches bei schlechtem Reiten keine Maultätigkeit hat und dort fliesst der Speichel einfach so als durchsichtiger Sabberfaden hin und wieder aus dem Maul was das bestätigen würde das das Maul mit Gebiss wohl nicht trocken ist denn die Sabberfäden laufen auch wenn das Pony nur eine Weile steht während hingegen ein Gebissloses Pferd beim einfachen rum stehen nicht sabbert und wohl wenn es schlecht geritten wird auch kein Schaum bildet. Beim gebisslos gerittenen Pferd kommt der Schaum aber zu 100 % wo ich mir dann die Frage stelle ob ich das Pferd schlecht reiten soll damit das Maul trocken bleibt? |
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AW: "Gebisse sind kontraindiziert, kontraproduktiv und grausam"
Zitat:
Nur ist das dann kein ruhiges und entspanntes Kauen, sondern eher mit offenen Maul und die Schaumfetzen fliegen nur so durch die Gegend. Ansonsten stimmt das aber, was du mit dem schäumen gesagt hast, ein leichter "Lippenstift" zeigt an, dass das Pferd entspannt kaut und auch genauso entspannt läuft.
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aufTrab Stammgast
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AW: "Gebisse sind kontraindiziert, kontraproduktiv und grausam"
Zitat:
Auch gebisslos geritten ist das Maul wenns Pferdl locker geht nicht trocken. ![]() |
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AW: "Gebisse sind kontraindiziert, kontraproduktiv und grausam"
Zitat:
Und jetzt mal überspitzt gesagt: wenn ein entspanntes, durch's Genick gehendes Pferd ständig ein trockenes Maul hat - das arme Hoppa! Ich hab auch ungern einen trockenen Mund. ![]() Ich habe vor einiger Zeit mal in einer internationalen Community dieses Thema schonmal durchgekaut (Pun intented!) und fand die Beschreibungen des Dr. Cook damals schon recht suspekt. Das Bitless Bridle ist mit Sicherheit kein schlechtes Konzept, für mich aber in der Übertragung der Zügelhilfen zu ungenau, ich glaube kaum, dass sich ein Pferd damit korrekt gymnastizieren lässt, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
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Mirage (26.04.2010)
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AW: "Gebisse sind kontraindiziert, kontraproduktiv und grausam"
Zum extrem starken Schäumen vor allem bei den Dressurpferden ist in der aktuellen St. Georg ein Artikel. Da werden die Schaumfetzen damit begründet, dass der Nasenriemen gerne so stark zugezogen wird, dass das Pferd nicht mehr in der Lage ist zu schlucken. Der Speichel muss irgendwohin, also läuft er aus dem Maul.
Ich habe den Artikel allerdings nur kurz überflogen, da ich zum Zug musste und keine Zeit hatte, ihn genau zu lesen. Allerdings hat der zugezurrte Nasenriemen nichts mit dem Gebiss an sich zu tun.
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AW: "Gebisse sind kontraindiziert, kontraproduktiv und grausam"
Jeder so, wie es ihm und seinem Pferd passt und er es für richtig hält...
Ich reite so, wie Luna und mir das passt, basta... Bosal, Sidepull, Sidepull-Nasenband, Halsring, Knotenhalfter, nix und Doppelt-gebrochene Wassertrense, mit all dem kommen wir suuuuper zurecht und sind beide zufrieden, was andere denken ist mir mittlerweile sch***egal! Bei Problemen suche ich nicht den Fehler beim Pferd oder der "korrekten" Ausrüstung, sondern bei mir... Mehr sag ich nicht, weil ich diese sch*** Gebiss-/Gebisslos-Diskussion hasse... ![]() Tut mir Leid *lach* |
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