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#1 (permalink) |
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aufTrab Stammgast
Registriert seit: 02.03.2009
Last Online: 20.01.2012 18:16
Ort: Oldenburg/Niedersachsen
Meine Stimmung:
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Nachdem bei uns ein an diesem Wochenende geplantes Turnier wegen Herpesinfektionen vom Veranstalter abgesagt wurde, bin ich wieder auf dieses Thema aufmerksam geworden. Bei Google und auch bei uns im Stall findet man sowohl Befürworter als auch Gegner der Herpesimpfung. Unser Turnierpony erhält regelmäßig eine Tetanus- und Influenzaimpfung. Gegen Herpesinfektion ist es nicht geimpft.
Wie ist eure Meinung zu diesem Thema? Hat jemand von Euch schon Erfahrung mit der Impfung gemacht? Habe bereits die Suchfunktion im Archiv genutzt und möchte jetzt zu möglichst vielen neuen Beiträgen anregen, aber keine Einzeldiskussionen zwischen den Forumsmitgliedern entfachen! Die einschlägigen Informationen der Tierarzneimittelhersteller wie Intervet u.a. kenne ich bereits und weiß sie wohl zu deuten, da ich selbst in der Arzneimittelbranche tätig war.
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LG zentaur "Ein Reiter ohne Pferd ist nur ein Mensch, aber ein Pferd ohne Reiter ist immer noch ein Pferd." |
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#2 (permalink) |
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aufTrab Neuling
Registriert seit: 02.06.2010
Last Online: 03.01.2011 23:57
Ort: Bayern
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AW: Herpesimpfung
Erst mal vorweg....wenn es einen effektiven, "ungefährlichen" Impfstoff gegen Herpes geben würde....mein Pferd wäre sofort geimpft.
Aber Weil sich mein Pferd trotz regelmäßiger Impfung trotzdem angesteckt hat sehe ich das nun anders als früher. Ein trockener Herpeshusten über viele Monate war die Folge. Ich dachte an manchen Tagen sie würde "kotzen", wenn sie es könnte. Der TA war machtlos....eine THP, die ich hinzuzog konnte meine Stute "heilen". Um zum Punkt zu kommen: Nach diesem Erlebnis, informierte ich mich nun intensiv über diese Impfung und nicht nur diese. Erschreckend was dabei zu Tage kam. < diese Impfung schützt nicht vor Ansteckung < sie soll lediglich die Ausscheidung reduzieren und dadurch den Impfdruck verringern (Wiedersprüchlich dazu wäre allerdings: 2009 starben in einem komplett durchgeimpften Stall in Baden Württemberg trotzdem Pferde und weitere wurden angesteckt , wo war da die reduzierte Ausscheidung )< viele Pferde reagieren immer öfter und immer heftiger auf die Kombiimpfungen (was packen die da rein, oder sind unsere Pferde langsam Weicheier )< jedes Jahr beginnt im Frühjahr wieder die "Herpes - Ausbruch - Saison" weil...Fellwechsel-Stress, Turniersaison-Stress und dann noch der turnusmäßige Impfauffrischungsstress die Pferde einfach nicht packen. Dadurch brechen latente Infektionen aus, nicht nur der Herpes. Da die Viren eigentlich im Pferd geschlafen habe und durch jede Impfung wieder geweckt werden. Wie das einzelne Pferd nun letztendlich damit klar kommt, ist individuell verschieden. Fakt ist allerdings, dass diese "Schläfer" wieder ausgeschieden werden und dadurch ansteckend wirken. Soweit von mir..... Ich hoffe es war nicht zu wirr geschrieben ![]() Ach ja, seit 2 Jahren impfe ich mein Pferd nicht mehr und ihr geht es so gut wie noch nie ![]() Lg Xerxis
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#3 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 04.06.2006
Last Online: 11.01.2011 21:37
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AW: Herpesimpfung
Da hab ich gleich mal eine Zwischenfrage
![]() Ist Herpes vom Menschen auf das Tier übertragbar? Oder ist Herpes nicht gleich Herpes? Meine Stute ist auch Herpes geimpft, da der alte Stall ein Turnierstall war und ein ständiges Kommen und Gehen war. Aber ich überlege nun auch diese Impfung abzusetzen. Je weniger Chemie in mein Pferd kommt desto gesünder, oder nicht? ![]()
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Lache, wenn es nicht zum Weinen reicht! |
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#4 (permalink) |
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aufTrab Guru
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Last Online: 22.01.2012 12:41
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AW: Herpesimpfung
Also, früher war es so dass alle Stuten bei der normalen Influenza auch gegen Herpes geimpft wurden (bei uns in der Gegend). Ich glaube es war sogar ein muß?! (bin mir da aber nicht sicher)
Mittlerweile empehlen ja sogar die TA's nur dann die Stuten gegen Influenza zu impfen, wenn man sie tragend bekommen möchte. Um mögliche Abborte zu verringern. Ich lasse meine Stuten bewußt NICHT gegen Herpes impfen, eben aus den Gründen die xerxis angegeben hat. Und solange da keine MUßVorschrift kommt bleibt dass auch so. Aber ich glaube auch die FN/FEI... wissen um die "Nebenwirkungen" dieser Impfung, und lassen es! *offtopican* Im übrigen ist auch der normale Impfintervall der Influenza bei mir so gelegt, dass die eine im Winter gegeben wird und die andere im Sommer (also vor und nach dem Fellwechsel und vor bzw in der Turniersaison -deutlich weniger Steß) -wenn die Vorschriften es schon vorgeben 2x im Jahr zu impfen *offtopicaus* |
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zentaur (04.06.2010)
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#5 (permalink) |
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Moderator
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Last Online: 11.05.2011 17:07
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AW: Herpesimpfung
ich habe auch nicht gegen Herpes geimpft, eben weil das ganze so sehr umstritten ist.
Hab auch schon gehört, dass Pferde DURCH die Impfung krank geworden sind. |
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#6 (permalink) | |
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Moderator
Registriert seit: 04.06.2006
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AW: Herpesimpfung
Zitat:
Ich kenne das nur bei Zuchtstuten, dass es da ein Muss war oder sogar noch ist. Und eben in Ställen bei denen ein Kommen und Gehen ist.
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#7 (permalink) | |
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aufTrab Guru
Registriert seit: 06.12.2007
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AW: Herpesimpfung
Zitat:
Die Gefahr des durch Herpesviren ausgelösten Virusaborts ist groß und ein verantwortungsbewusster Züchter wird seine Stuten impfen lassen. Mein Pferd ist alle Herpes-geimpft, nicht nur die Stuten. Alle schon immer ohne Probleme. Herpes ist viel komplexer als angenommen wird. Es gibt beim Pferd 6 bekannte Herpestypen. Und das alleine macht die Sache schon schwierig. Das besondere an allen Herpeserregern ist, dass diese Erreger latent und persistierend für immer im Körper verbleiben. Im Latenzstadium "verstecken" sind die Viren im Körper. Typisch für die Viren der Herpesfamilie ist, dass sie nach einer überstandenen Infektion nicht vollständig aus dem Körper verschwinden. Sie gehen in ein Latenzstadium über und können so unbehelligt im menschlichen Körper überleben. Wenn sie dann "geweckt" bzw. reaktiviert werden, kommt es zu einer weiteren Erkrankung. Ein sehr hoher Prozentsatz der Pferde ist somit Träger es Herpesviruses. Die Viren schlummern aber still und versteckt im Körper und brechen nur bei Krankheit, Stress, etc. aus... Eine Herpesimpfung sollte nicht kombiniert mit der Influenza-Impfung gegeben werden, da man in Studien zum Teil schwere Erkrankungen nach nach einer Kombiimpfung feststellen konnten. Es wird vermutet, dass dem Immunsystem einfach zu viel auf einmal zugemutet wird. Bei Einzelimpfungen konnten aber nur selten Komplikationen beobachtet werden. Die These "Mein Pferd wurde trotz Impfung krank" ist oft einfach darin begründet, dass die Tierärtzte vor der Impfung den realen Gesundheitszustand des Pferdes nicht genügend überprüfen und womöglich in etwas "Unterschwellig-Brodelndes" hineinimpfen und das macht die Pferde krank. Außerdem gibt es wie gesagt 6 verschiedene Herpestypen. Z.B. gegen Typ 1 gibt es keinen Impfschutz, wie Forscher herausfanden, allerdings kann gegen andere Typen geschützt werden... Impfen ist auch nur sinnvoll wenn der ganze Bestand solide durchgeimpft ist. Ob jemand seine Pferde impft oder nicht, ist mir persönlich egal und ich möchte auch keinen dazu überreden... Ich sehe eben zu, dass ich meinen privaten Bestand durchgeimpft habe und auch meine anderen Pferde die auswärts stehen haben Impfschutz.
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aufTrab Stammgast
Registriert seit: 27.10.2009
Last Online: 02.11.2011 20:05
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AW: Herpesimpfung
Zitat:
Im übrigen ist Nearly Herpes 1 Träger, letztes Jahr bei einer Viruserkrankung ist über die Titerbestimmung herausgekommen, dass auch der Herpes 1 aktiv geworden ist, allerdings nur als Nebenspieler zum eigentlichen Virus (der bis heute unbekannt ist). Aktiv deshalb geworden, da der Hauptvirus das Immunsystem vollkommen zusammenbrechen lies mit 41 Fieber). Meine Tierärztin meinte wortwörtlich nach dem Gespräch mit der Virologin: "Ich kann froh sein so vernünftig zu sein und gegen Herpes zu impfen, dies hat meinem Pferd wahrscheinlich das Leben gerettet, hätte Nearly noch keine Antikörper gegen den Herpes 1 gehabt, die gleich beim kleinsten Ausbruch den Virus niederkämpfen, und hätte erst Antikörper bilden müssen, dann wäre es nicht so glimpflich ausgegangen". Für Herpes 1 gibt es übrigens in der Tat einen Impfstoff. ![]() |
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#9 (permalink) | |
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aufTrab Stammgast
Registriert seit: 27.10.2009
Last Online: 02.11.2011 20:05
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AW: Herpesimpfung
Zitat:
Der zweite Absatz ist nicht so ganz korrekt. Der Impfstoff schützt nicht beim Ausscheidungsrisiko. Der Virus wird sowieso nur dann ausgeschieden (wie jeder andere Virus im übrigen auch), wenn die Viren aktiv werden im Pferdekörper, nur ein "krankes" Pferd scheidet Viren aus. Da hilft ein Impfstoff von vorne bis hinten überhaupt rein gar nicht. Ein geimpftes Pferd schützt ein ungeimpftes Pferd dahingehend, dass eben bei einer evtl. Ausscheidung/Erkrankung die dank dem Impfen vorhandenen Antikörper schneller hochfahren und auf Angriff gehen und den aktiven Virus bekämpfen. Dies auch dahingehend, dass oftmals ein Virus ja auch unbemerkt im Pferd aktiv wird, d. h. ohne äußerliche Erkrankungszeichen, dann schützt das geimpfte und erkrankte Pferd in der Tat besser die anderen Pferde. Im Gegenzug ein ungeimpftes Pferd ein geimpftes Pferd überhaupt nicht schützt, da sich jeder (egal ob geimpft oder ungeimpft) anstecken kann solange der Virus aktiv ist. Die Überreaktionen auf Kombiimpfungen (die man im übrigen ja gar nicht impfen muss, es gibt genügend Impfhersteller, die die jeweiligen Impfstoffe getrennt herstellen und verkaufen) lese ich persönlich nur im Internet, im wahren Leben habe ich noch kein Pferd kennenlernen dürfen, was nachgewiesen aufgrund einer Impfung erkrankte. ![]() |
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#10 (permalink) | |
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aufTrab Neuling
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Last Online: 03.01.2011 23:57
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AW: Herpesimpfung
Bei diesem Thema gibt es so viele unterschiedliche Aussagen, Meinungen, Erfahrungen, das mir das ganze sowieso mit der Zeit suspekt wurde.
5 TA`s gefragt und 5 verschiedene Erklärungen gibt es zum Thema Herpesimpfung. Mein TA z.B. war bei einer Studie in Amerika dabei, das muß jetzt etwa 3 - 4 Jahre her sein. Seit dem impft er seine eigenen Zuchtstuten nicht mehr gegen Herpes, egal welcher Impfstoff. Bei dieser Studie kam heraus, das 3 trächtige Stuten von 5 wegen der Impfung ihr Fohlen verloren ![]() Er riet mir auch bei meiner Stute, sie nie mehr gegen Herpes impfen zu lassen. Das größte Problem denke ich, ist der Umstand, dass Viren mutieren. Die Impfstoffentwicklung kommt in dieser Geschwindigkeit nicht mit, darum ist es sicher sinnlos einen alten Stamm zu injizieren. Impfe ich gegen STamm A gibt es mittlerweile den STamm AA usw. Zitat:
Selbsthilfegruppe Bornavirus BDV, Borreliose, Botulismus, Herpes, chronische Erkrankungen, Headshaking, Zoonosen veterinaer, Auch eine Miteinstellerin bekam nach ein paar Wochen, nachdem ihr Pferd diesen Herpeshusten hatte, das Pfeifferische Drüsenfieber (Ebstein Barr - Herpes) Zufall??? LG
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aufTrab Stammgast
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Last Online: 02.11.2011 20:05
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AW: Herpesimpfung
Zitat:
Ich selbst - bin allerdings kein Mediziner - stelle mir nur grundsätzlich für mich die Frage, warum die Herpesausbrüche in den letzten sagen wir mal 15 Jahren immer gravierender werden, früher gab es die kaum, da war eher der Virusabort vertreten, aber nicht dass ganze Ställe erkrankten. Wenn ich dann als direkten Vergleich Tollwut nehme, wirds interessant. Tollwut war in Deutschland eine zeitlang ausgerottet, vor der Ausrottung gab es strikte Impfflicht, d. h. jeder musste impfen, es gab keinen Raum für "Impfgegner" und schwubs konnte Tollwut ausgerottet werden. Dann ging es los, dass man nicht mehr konsequent weiterimpfte, sondern aussetzte, weil ja ausgerottet und schwubs tritt Tollwut wieder auf. Wenn wir nun zu Herpes den Trend mal 1 zu 1 übernehmen (früher gab es kaum Impfgegner), Herpes wurde fraglos einfach von jedem Pferdebesitzer geimpft, weil das eben so war und im Gegenzug man kaum je von Ausbrüchen in Ställen hörte, geschweige denn regelmäßig im Frühjahr das große Herpesdrama mit regelmäßig toten Pferden. Die Herpesausbrüche werden nämlich auch immer mehr bzw. stärker, immer öfter sterben Pferde daran etc. Da könnte man natürlich die These in den Raum werfen, ob´s vielleicht daran liegt, dass immer weniger Leute impfen lassen... Versteh mich nicht falsch, mir ist es egal, ob der einzelne impfen lässt oder nicht, ich bin aber durchaus heilfroh, dass bei uns im Stall 95 % aller Besitzer ihre Pferde impfen lassen gegen Herpes. Ich habe für mein Pferd beschlossen, dass da definitiv geimpft wird. Und mache mir halt so meine Gedanken, wen man die letzten Jahre mal Revue passieren lässt. |
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#12 (permalink) | ||||
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aufTrab Neuling
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Last Online: 03.01.2011 23:57
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AW: Herpesimpfung
Zitat:
früher haben die Leute sich kaum darum gekümmert, ihre Pferde waren mit fast nichts geimpft worden....ausser die Tetanusimpfung. Ich denke eher unsere Haltung der Pferde ist das Problem....meist stehen unsere Pferde in der Box, manche gar bis zu 22 Stunden am Tag. Dann werden sie rausgezerrt.... mal schnell für´s Turnier trainiert.... gegen die diversen möglichen Krankheiten knallen wir die vorgeschriebenen Impfungen rein (Herpes ist nicht Vorschrift)..... und nach unserer Turniersaison parken wir unserer Tiere wieder in ihre Boxen. Meine Darstellung klingt einigen vielleicht übertrieben, aber so konnte ich es leider meist beobachten. Die wenigen unter uns, die es anders machen, sind auch nicht angesprochen .Und genau das lässt unsere Pferde anfälliger werden. Gegenüber allem. Wieviele Pferde haben Atem-Lungenprobleme? Sehnen, Muskel, Gelenkprobleme? Aber das ist jetzt O.T- Hier noch ein Auszug aus einem Bericht, dieser TA spricht von zuvielen Impfungen im Leben eines Pferdes. Quelle Impfstoffe, Impfungen, Impfschaeden Zitat:
Und hier noch was interessantes, nachvollziehbar: Zitat:
Zitat:
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zentaur (06.06.2010)
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#13 (permalink) |
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Moderator
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AW: Herpesimpfung
Unabhängig von der Herpesimpfung fällt mir auf, dass in Deutschland generell mehr geimpft zu werden scheint, als in der Schweiz.
Die Influenzaimpfung ist hier auch für Turnierpferde nur jährlich Pflicht, Tetanus wird alle zwei Jahre aufgefrischt und Herpes scheint überhaupt nicht gross verbreitet zu sein. Mich hat jedenfalls noch nie ein TA auf eine Herpesimpfung angesprochen und auch mein erstes Pferd und mein RB-Pferd, beides Stuten, die eine hatte auch ein Fohlen, waren nicht Herpes geimpft und zumindest in den Ställen hier in der Umgebung sind mir auch keine Herpesfälle bekannt. Mir graut es ja schon davor, dass ich, falls oder wenn ich mit Bohème nach Deutschland gehe und dort auch an Turniere gehen will, wohl die ganze Influenza Grundimmunisierung neu machen muss.
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Erwartest du Berge, dann sind es nur Maulwurfshügel Besucht mich doch mal auf meiner HP: http://auftrab.com/members/kayuko und hinterlasst einen Gruss im Gästebuch. |
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zentaur (06.06.2010)
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#14 (permalink) |
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aufTrab Mitglied
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AW: Herpesimpfung
Ich stehe mit meinen Pferden im Turnierstall und da ist es vertraglich geregelt das ALLE Pferde die Herpesimpfung geimpft bekommen. Meine hatten mit der Impfung bisher über Jahre noch nie Probleme, keine Auffälligkeiten oder irgendwelche Zwischenvorfälle die in Verbindung mit dem Impfstoff aufgetreten wären- also bisher haben sie die Impfung immer gut vertragen.
Hier mal ein kurzer Ausschnitt warum es so wichtig ist den ganzen Pferdebestand durchzuimpfen: Ein Pferdebestand kann nur durch die Impfung aller Pferde des gesamten Bestandes geschützt werden. Ein belastbarer Impfschutz besteht allerdings nur bei einer korrekt durchgeführten Grundimmunisierung mit nachfolgender regelmäßiger Auffrischungsimpfung. Die Grundimmunisierung besteht aus zwei aufeinander folgenden Impfungen im Abstand von 4 bis 8 Wochen mit einem Herpesimpfstoff entweder als Einzelpräparat oder als Kombinationspräparat (mit Influenzaimpfstoff). Wiederholungsimpfungen müssen alle 6 Monate durchgeführt werden, um einen belastbaren Impfschutz langfristig aufrecht zu erhalten. Wird dieser Zeitraum überschritten, ist eine erneute Grundimmunisierung erforderlich. Fohlen aus nicht geimpften Mutterstuten können frühestens ab dem Ende des 4. Lebensmonates geimpft werden. Es ist empfehlenswert, den gesamten Bestand zum gleichen Zeitraum zu impfen. Ziel der Impfung ist nicht der 100%ige Schutz des einzelnen Pferdes, da auch geimpfte Pferde unter Umständen erkranken können, sondern die Reduzierung der in einem Bestand zirkulierenden Virusmenge. Je kleiner die freigesetzte Virusmenge in einem Pferdebestand ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit einer akuten Erkrankung mit den beschriebenen Folgen. Klar liegt die Entscheidung bei jedem selbst was und wie er impft oder impfen lässt. Was die Herpesimpfung bei uns im Stall betrifft wurde mir quasi die Entscheidung abgenommen, denn es steht im Vertrag drin dass die Pferde gegen Herpes u.a. geimpft werden müssen. Aber als ich früher in anderen Ställen stand habe ich aber auch immer Herpes mitgeimpft obwohl es da nie vertraglich festgelegt war. |
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Mirage (19.07.2010)
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Moderator
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AW: Herpesimpfung
Zitat:
Zitat:
Wenn man die Impfung weg ließe, könnten die Viren ihren Zustand vlt auch von virulent zu temperent ändern, also Schlummern wie beim Menschen. Aber temperente Vire sind noch lange nicht tote Viren... Eine schwierige Situation, in der ich lieber unserem TA vertraue. Wir impfen (zuminest Billy) mit Resiquin, einem Kombipräparant gegen Influenza und Herpes. Bei Mäxchen müsste ich mal nachforschen, kann sein, dass da kein Herpes drin ist...
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Das Schwierigste an der Arbeit mit dem Pferd ist die Arbeit an sich selbst |
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