Ergebnis 1 bis 18 von 18
  1. #1
    aufTrab Experte Avatar von Mareike
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    Innere / äußere hand - hilfe !

    Hallo
    Ich bräuchte dringedn einmal hilfe was meine innere udn äußere Hand angeht !
    Und zwar habe ich mir in den letzten 5 Jahren reiten angewöhnt innen zu ziehen und die äußere hand zu "vergessen" bzw. vorzugeben.
    Jetz hab ich ja seit ca. 4 monaten "besseren" Untericht und ein Pferd das darauf ( gott sie dank) nicht reagiert.
    Bei mir schiebt sich jetz aber immer die äußere Hand vor, und die innere wandert immer weiter richtung oberschenkel. und auch wenn das Pferdi nach außen ausbricht ist nicht mein erster impuls " äußere Hand zurück, äußeres bein ran " sondern " innen ziehen" Das Problem ist halt, das sich diese Fehler unbewusst einschleichen. Ich bemerke meine äußere vorgegebene Hand immer erst wenn meine Rl mir sagt " äußere Hand, Mareike" , bei der inneren genauso.
    Wenn ich versuche mir das sehr beuwsst zu machen, z.B. beim Zirkel verkleinern, ist meine Konzentration allerdings nur darauf gerichtet und ich kann z.B. nicht darauf achten ob grad noch wer andres in der Halle ist.
    Und jetz hoffe ich, das es da irgendwelche anderen Tips gibt, damit sich das halt richtig in mein Unterbewusstsein einschleicht, oder wie ich das eben gut verbessern kann.
    Was soll ich sagen, ich mag dich.
    So ganz allgemein. Weil ich mag wie du tanzt und du tanzt ganz allein.


  2. #2
    aufTrab Stammgast Avatar von franzl
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    AW: Innere / äußere hand - hilfe !

    Gleiches Problem habe ich auch. Zwar "nur", wenn meine linke Hand die innere ist, aber trotzdem...

    Wenn das Problem schon richtig "eingeschliffen" ist, ist es sehr schwer, davon wieder weg zu kommen. Dank meines neuen RL nehme ich die innere Hand jetzt hoch. Bzw. lasse ich auf der linken Hand auf dem Zirkel bewusst die Zügel aus der Hand kauen oder nehme beide Zügel in die rechte Hand. Ich durchbreche mein Reitmuster erst einmal komplett, um dann wieder "normal" weiter zu reiten.

    Vielleicht hilft dir das ja ein bisschen...
    Grüße von Nic

  3. #3
    aufTrab Experte Avatar von Mareike
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    AW: Innere / äußere hand - hilfe !

    danke
    Ja , da bin ich auch schon bei , das zu durchbrechen. Ich versuch mich auch z.B. beim asu der Hand kauen lassen, den äußeren dran zu lassen und den inneren "springen" zu lassen. Dafür das sich das über 5 Jahre eingeschlichen hat, hat sich da auch ordentlich was verbessert, aber es ist halt einfach ärgerlich, weil ich so nicht wirklich weiter komme. Natürlich komme ich in "tempo-sachen" und anderen " Lektionen" weiter, aber solange ich innen hänge , und außen immer wieder vorgebe wird sie nei wirklich an den Zügel treten und über den rücken laufen .. -.-
    Was soll ich sagen, ich mag dich.
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  4. #4
    aufTrab Experte Avatar von nanja
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    AW: Innere / äußere hand - hilfe !

    hmm ich habe ein ähnliches Problem...
    ich nehm den inneren immer zurück auf den Oberschenkel....
    Mein Coach hat mir nun "angewöhnt" den äußeren etwas kürzer zu nehmen...
    und die innere Hand darf nicht hinter die äußere rutschen.
    dadurch habe ich häüfig innen nur wenig kontakt, was meinem Pferd genau
    ins system passt...
    so kann ich nicht so schnell "ziehen" dazu ist der Zügel "zu lang" und ich muss die Hand sehr weit nach hinten nehmen.
    Dazu verdonnert sie mich dazu die Biegung aus dem Bein herzustellen,
    und nicht aus der Hand zu reiten.... klappt erstaunlich gut und ich hoffe das ich so wieder an eine normale Hndhaltung rankomme...
    Dass mir mein Pferd das Liebste sei, sagst du oh Mensch sei Sünde,
    mein Pferd ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde !


    Kritik zur Kenntnis genommen - Ignoriervorgang eingeleitet

  5. #5
    aufTrab Professor Avatar von Wunschtraum
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    AW: Innere / äußere hand - hilfe !

    Ich hab das früher auch immer gemacht. Aber mein RL hat mir das mal erklärt, dass die Zügel wie der Lenker beim Fahrrad sind.

    Reite ich gerade aus, sind beide Hände auf gleicher Höhe.
    Stelle ich das Pferd nach links bzw. rechts, geht die äußere Hand ein bisschen vor um die Stellung überhaupt zuzulassen. Die innere geht folglich das Stück zurück, dass die äußere vor geht.
    Natürlich sollte die Biegung hautpsächlich durch den Sitz erfolgen!

    Es ist aber auch falsch, nur außen dran zu sein und den inneren Zügel komplett locker zu lassen. Man sollte immer einen gleichmäßigen, positiven Druck auf beiden Zügeln haben! Deswegen der vergleich mit dem Fahrradlenker, wenn man auf gebogenen Linien reitet.

    Und du darfst weich in der Hand werden nicht mit nachgeben verwechseln! Gebe ich nach, geht die Hand ein Stück vor. Werde ich weich, verändere ich einfach nur den Druck aufs Gebiss, indem ich meine Hand ein bisschen öffne oder auch mal ein klitze kleines Stückchen hoch nehme. Das muss man dann nach Gefühl und Situation entscheiden.

    Man, das ist schwer zu erklären, geht bei mir schon so automatisch.
    „Richtig Reiten reicht“(Paul Stecken)

  6. #6
    Moderator Avatar von iesca
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    AW: Innere / äußere hand - hilfe !

    Das Problem habe ich auch und da Bohème noch jung ist, bricht sie mir dann auf linker Hand regelmässig über die Schulter aus.
    Meine RL hat mir eigentlicht zwei Tips gegeben. Das eine war, dass ich in Gedanken in Aussenstellung reiten soll und das andere, was mir im Moment am besten hilft, ist innen überstreichen, wenn ich spüre, dass Bohème über die Schulter driftet.
    Vor allem das hilft mir doch sehr. Aber ist so wahnsinnig schwer, das, was man sich mal falsch angewöhnt hat, wieder rauszubekommen.
    Erwartest du Berge, dann sind es nur Maulwurfshügel

    Besucht mich doch mal auf meiner HP: http://auftrab.com/members/kayuko und hinterlasst einen Gruss im Gästebuch.

  7. #7
    aufTrab Guru
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    AW: Innere / äußere hand - hilfe !

    Hallo!
    Ich neige auch immer mal wieder zu diesem Verhaltensmuster.
    Bei mir hat sich das mit Arame bei den Seitengängen verbessert, denn da muss mann dann einfach außen dran sein und das ging dann auch ganz instinktiv.
    Ansonsten muss der Fehler nicht immer nur beim Reiter liegen...
    Wenn ein Pferd den äußeren Zügel nicht reell annimmt, sprich "am äußeren Zügen ist", dann neigt man leicht dazu innen zu ziehen.
    Arbei auf der gebogenen Linie und Ansätze Schulter-vor halte ich für hilfreich.

    LG Sky

  8. #8
    aufTrab Mitglied
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    AW: Innere / äußere hand - hilfe !

    Ich würde dir raten, mal mit Zügelbrücke zu reiten!
    Vielleicht wird es am Anfang etwas schwierig sein für dich, gerade, wenn dein Pferd nicht so leicht in Anlehnung zu reiten ist, aber darüber kannst du dir immerhin schon mal geschlossene Fäuste angewöhnen.

    iesca: Beim Ausbrechen wurde mir bei jungen Pferden vermehrt dazu geraten, stark das äußere Knie zu benutzen! Das klappt sogar echt gut.

  9. #9
    aufTrab Experte Avatar von Mareike
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    AW: Innere / äußere hand - hilfe !

    Es ist aber auch falsch, nur außen dran zu sein und den inneren Zügel komplett locker zu lassen. Man sollte immer einen gleichmäßigen, positiven Druck auf beiden Zügeln haben! Deswegen der vergleich mit dem Fahrradlenker, wenn man auf gebogenen Linien reitet.

    Und du darfst weich in der Hand werden nicht mit nachgeben verwechseln! Gebe ich nach, geht die Hand ein Stück vor. Werde ich weich, verändere ich einfach nur den Druck aufs Gebiss, indem ich meine Hand ein bisschen öffne oder auch mal ein klitze kleines Stückchen hoch nehme. Das muss man dann nach Gefühl und Situation entscheiden.
    Ich verwechsle nicht weich werden mit vorgeben, das auf keinen fall. Ich werde aber nicht hart in der Hand, sondern "ziehe" wirklich innen. Ich bin noch gar nicht in der Lage über weich werden, bzw, außen vorgeben nachzudenken, weil dafür erstmal ja das Grudnding da sein muss. Eine gleichmäßige Zügelverbdinung auf beiden seiten, und an der Haperts ja grade, weil ich außen zu wenig udn innen zu viel dran bin..

    Was ist denn eine Zügelbrücke?
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  10. #10
    aufTrab Neuling
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    AW: Innere / äußere hand - hilfe !

    Ich hatte das Problem früher mal. Ich hab mir den äußeren Zügel dann korrekt genommen, so dass er eben so aufgenommen ist, wie er sein soll und dann hab ich mir vorgenommen, dass meine äußere Hand genau in dieser Position stehen bleibt.
    Richtig konzentriert hab ich mich dann auf die innere Hand, bzw. den inneren Zügel.

    Bei mir wars dann so, wenn ich abwenden musste, hab ich mich erinnert, dass ich innen nicht so "ziehen" darf, weil ich mich ja auf den inneren Zügel konzentriert hab, und hab dann in der Folge auch daran gedacht, wie ich denn sonst die Wendung reiten kann --> mit dem äußeren Zügel und dem äußeren Schenkel.

  11. #11
    aufTrab Stammgast Avatar von Schnucki
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    AW: Innere / äußere hand - hilfe !

    Das ist eine ganz schwierige Sache wenn man sich das angewöhnt hat denn dann steuert man das Pferd meist überhaupt noch zu sehr über den Zügel als über Gewicht und Schenkel also man lenkt einfach noch zu viel über den Kopf des Pferdes.
    Das Pferd sollte genau zwischen den Zügeln (sowie auch genau zwischen beiden Schenkeln) sein wie ein Auto zwischen zwei Leitplanken denn der Zügel sollte als Begrenzung arbeiten nicht als Lenkung.

    Die Zügel sind die Leitplanken für die Schulter des Pferdes, die Schenkel die Leitplanken für die Hinterhand des Pferdes und unser Gewicht sagt dem Pferd ob es grade aus, nach links oder nach rechts laufen soll.
    Dieses Zusammenspiel formt das Pferd und bestimmt genau die Linie die es laufen soll.

    Das System der Hilfen ist auf Druck aufgebaut dem das Pferd weicht und nicht auf Zug dem das Pferd folgt (daher auch bei jungen Pferden das sofortige Ausbrechen über die äussere Schulter wenn der inner Zügel zieht und damit Druck macht, das junge Pferd weicht dem Druck instinktiv nach aussen aus).

    Wenn man Schwierigkeiten mit der Stellung auf gebogenen Linien hat und zu viel über den inneren Zügel zieht hat man meistens das Gefühl noch nicht gehabt das Pferd genau zwischen den Hilfen zu reiten und über die äusseren Hilfen zu begrenzen und den Weg nach innen kontrolliert zu öffnen um die Linie zu bestimmen und das Pferd dabei über Schulter und Hinterhand zu kontrollieren damit es sich dabei biegt.

    Um das zu üben kann man gut die Konterstellung als Hilfe nehmen um erst mal ein Gefühl dafür zu bekommen wie das Pferd auf die äusseren Hilfen reagiert und sich an die äusseren Hilfen stellt.
    Erst ganze Bahn reiten und das Pferd auch in den gut abgerundeten Ecken (so Ovalförmig) zwischen beiden Zügeln und beiden Schenkeln fast grade halten und über Gewicht die Richtung steuern.
    Dann in den Ecken das Pferd leicht nach aussen Stellen (ganz wichtig nicht aussen ziehen sondern die äussere Schulter einengen sonst läuft das Pferd nach aussen und damit vor die Wand) und mit dem äusseren Schenkel (aber von der Hüfte an also Oberschenkel, Knie und Wade) Druck machen während das Gewicht weiter "deutlich" nach innen balanciert. Der Reiter muss dabei auch seine Schultern passend zu Stellung drehen also äussere Schulter etwas weiter zurück. Der inner zügel muss auch passend zur Stellung genauso weit vor gehen und damit den Weg für die inner Schulter frei geben und darf nur seitlich etwas führen.

    Wenn man es richtig macht dann wird man spüren wie das Pferd über die inner Schulter in die Kurve kippt und man somit zum abwenden nicht wirklich den inneren Zügel braucht sondern die Richtung sogar durch das vorgeben des innern Zügels freigeben muss da es sonst nicht klappt, auch wird man spüren das man zwar gut nach innen balancieren muss aber dabei ganz weich nach innen sitzen muss damit sich das Pferd überhaupt in die Richtung bewegen kann und nicht durch ein hartes Gegensitzen blockiert wird.

    Es erfordert auch einige Übung bis man das Gefühl dafür raus bekommt, viele Reiter reiten erst mal vor die Wand weil sie die Schulter nicht passend drehen oder nicht passend nach innen balancieren und damit das Pferd nicht nach aussen stellen und gleichzeitig mit Gewicht und Schenkel nach innen reiten sondern mit allen Hilfen eigentlich nach aussen reiten weil sie schon so daran gewöhnt sind das lins herum alles links ist und das rechts herum alles rechts ist.
    Durch die Konterstellug schult man das Gefühl dafür das man die Richtung mit dem Gewicht bestimmt und der Zügel dabei die Schulter führt und begrenzt und man nicht den Kopf des Pferdes lenken muss denn der kann wie man dabei feststellt nach rechts zeigen obwohl ich das ganze Pferd nach links reite.
    Das Pferd wird bei dieser Übung auch den äusseren Zügel besser annehmen und nachgeben. Hat es dies getan dann führe ich es ganz sanft wieder in die Mitte zwischen beide Zügel und Schenkel und wiederhole das ganze bis das Gefühl sitzt.

    Nimmt das Pferd den äusseren Zügel gut an kann ich anfangen das Pferd zwischen den Zügel in die Innenstellung zu verschieben. Nach wie vor auf der Ovalbahn damit man es nicht gleich wieder zu doll stellt und die ganze Hilfengebung sich wieder auf innen konzentriert. Man spürt viel besser welchen Schenkel oder Zügel man nun vermehrt anlegen muss damit das Pferd genau die Spur hält die man wünscht, wichtig ist halt das man am Zügel nicht wirklich zieht sondern ihn als Leitplanke eher verstärkt stabilisiert damit das Pferd es als Begrenzung sieht dafür ist wichtig das man seine Arme und Hände unter Kontrolle hat und einfach stärker positionieren kann (zur Not die Hand stabil an den Sattel anlegen anstatt rückwärts zu ziehen).

    Es wird besser klappen weil man die Richtung einfach mehr aus der Balance reitet und die Bewegungsrichtung geschmeidiger mitsitzt denn ein ziehen am inneren Zügel hat meist ein hartes Gegensitzen innen zur folge da ich ja einen Gegenhebel zum ziehen brauche was dann oft auch schon die Schwierigkeiten auslöst.

    Wenn mann das Pferd dann auch auf einem großen Zirkel beliebig nach beiden Seiten stellen kann ohne die Zirkellinie dabei zu verlassen und geschmeidig aus der Körpermitte die Richtung zu steuern dann klappt es auch auf dem verkleinerten Zirkel und dann reitet man auch nicht mehr über den Zügel sondern aus dem Bewegungsgefühl heraus.

  12. #12
    aufTrab Mitglied Avatar von Tilli L
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    AW: Innere / äußere hand - hilfe !

    Wow, klasse Schnucki.....genau diese Übung habe ich auch bekommen, um mit meinem Pferd zu sitzen und damit das Pferd mit mir das Gleichgewicht findet auf Biegungen.
    Um mich noch mehr auf den äußeren Zügel zu konzentrieren, mache ich Übungen im Stehen, indem ich mein Pferd im Hals biege, vor der Biegung immer erst den äußeren Zügel fühlend am Maul haben und dann mit der inneren Hand anfragen, um zu Biegen. Im Stehen fällt es mir leichter, weil ich mich dann zu 100% darauf konzentrieren kann. Darauf kann ich dann auch irgendwann im Schritt und anderen Gangarten aufbauen.

    liebe Grüße von Tatjana und Tilli L
    geht nicht, weil´s ein Traber ist, gibt´s nicht!

  13. #13
    aufTrab Experte Avatar von Mareike
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    AW: Innere / äußere hand - hilfe !

    Danke Schnucki
    das druck ich mir nachher mal aus und les es gaaanz in Ruhe!
    Ich probier mal das umzusetzen
    Was soll ich sagen, ich mag dich.
    So ganz allgemein. Weil ich mag wie du tanzt und du tanzt ganz allein.


  14. #14
    aufTrab Stammgast Avatar von Schnucki
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    AW: Innere / äußere hand - hilfe !

    Ja es ist schon schwierig die Zügel beim biegen nicht zu viel ins spiel zu bringen und damit die Biegung eigentlich eher zu begleiten und es ist wirklich eine Gleichgewichtsfrage eine gute Biegung hin zu kriegen und wie man sie auch mit sitzt, viele Reiter versteifen sich innen immer und sitzen gegen das Pferd beim biegen. Dabei erzeugen wir den meisten Teil der Biegung mit Gewicht und Schenkel und der Zügel stellt lediglich das Genick ein wenig in die Bewegungsrichtug und das geschieht auch zwischen beiden Zügeln durch verschieben beider Hände und nicht über nur einen Zügel der die Nase zur Seite zieht.
    Ich hatte auch längere Zeit Schwierigkeiten geschickt genug aus der Körpermitte und mit den Schenkeln das Pferd in die Biegung zu arbeiten und hab mich versteift und dann doch noch schnell rum gezogen (vor allem vom grade aus in die Volte also direkt in eine sehr enge Wendung) und hab von meinem Pferd immer direkt die Quittung bekommen bis mir diese Übung echt geholfen hat das Problem nicht mit dem Zügel zu lösen sondern das Pferd mit den Schenkeln zu biegen, über die äußeren Begrenzung und mit der Gewichtshilfe abzuwenden und dabei in Balance zu bleiben mit genug Bewegungsgefühl das das Pferd nicht dabei gestört wird durch meinen Sitz.

    Vorraussetzung ist eh immer das das Pferd den äusseren Zügel auch annimmt und nach gibt wenn man korrekt biegen will und auch dafür ist diese Übung sehr gut.

  15. #15
    aufTrab Experte Avatar von Mareike
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    AW: Innere / äußere hand - hilfe !

    Ich denke da haperst an uns beiden.
    Ich hab eien jahrelange faslche Angewohnheit, und sie ist auch nicht perfekt ausgebildet
    Was soll ich sagen, ich mag dich.
    So ganz allgemein. Weil ich mag wie du tanzt und du tanzt ganz allein.


  16. #16
    aufTrab Stammgast Avatar von Schnucki
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    AW: Innere / äußere hand - hilfe !

    Ja das kenn ich, hab es auch lange falsch gemacht weil ich als Jugendlicher kaum Reitunterricht hatte und ist es einmal angewöhnt muss man auch das falsche Bewegungsmuster erst mal neu erfühlen und umstellen. Ich hab mich lange Zeit vor allem mit dem Versammeln wegen dieses Fehlers sehr schwer getan und kam und kam nicht weiter bis es endlich klick gemacht hat.

    Ich wünsch Dir viel Erfolg und hab einfach Geduld es dauert eine Weile bis es klappt, auch kann es sein das Dein Pferd erst mal etwas Wiederstand gibt wenn es diese Arbeit nicht kennt denn der Wechsel von Stellung und Konterstellug ist gute Schultergymnastik fürs Pferd und vieleicht muss es das auch erst erlernen aber das legt sich mit zunehmenden Können und es macht das Pferd gut locker und bringt es zwischen die Hilfen. Vor allem wenn ein Pferd eine extrem gute und eine extrem schlechte Seite hat habe ich diese Arbeit immer sehr erfolgreich angewand dadurch werden die Pferde einfach viel flexibler und gleichmäßiger.

  17. #17
    aufTrab Stammgast
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    AW: Innere / äußere hand - hilfe !

    Mareike, was auch noch für Dein Problem hilfreich sein kann ist bewußt immer da hinschauen wo man hinreitet.

    Will ich beispielsweise bei A durch die Länge der Bahn wechseln schaue ich dahin wo ich hinwill (Blickpunkt ist somit C), ich drehe den Oberkörper automatisch leicht, die innere Schulter geht leicht zurück, die äußere leicht vor (die Hände automatisch ebenfalls), mehr mache ich gar nicht mit den Zügeln, d. h. ich bleibe passiv. Je öfter man bewußt dies rein über hinschauen wo man hinwill ausführt, desto leichter und bereitwilliger folgt einem das Pferd genau dorthin, man kommt gar nicht in Versuchung am inneren Zügel zu ziehen

  18. #18
    aufTrab Mitglied
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    AW: Innere / äußere hand - hilfe !

    Hallo Mareike!

    Die Idee, die ich immer ein wenig im Kopf habe, ist die Fliehkraft, die zieht an der äußeren Schulter meines Pferdes, und ich helfe ihm mit dem äußeren Zügel u Schenkel und der Gewichtshilfe innen in der Spur zu bleiben. Gegen die böse böse Fliehkraft ;-)

    hua! verdammt! das war vor 2 jahren! du hast es schon längst im griff!

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