Meine Warmblutstute hat ihr bisheriges Leben (9Jahre alt) im Offenstall verbracht. Dort war sie auch bei eisigsten Temperaturen nie eingedeckt, auch die anderen Pferde nicht. Ausgemacht hat es den Pferden nichts, jedenfalls gab es dafür keine sichtbaren Anzeichen.
Nun bin ich in einem normalen Vereinsstall, wo zum Wintereinbruch die Hottis nahezu alle dick eingepackt wurden. Ich war fast ein wenig erschrocken darüber.
Und dann hört man noch Sachen wie, dass man ja dringend eine noch wärmere Decke kaufen müsste...
Ich meine klar, wer früh eindeckt um den Fellwuchs einzudämmen, der kann die Decke natürlich nicht einfach mal wieder weglassen, aber das betrifft nur ein paar wenige Pferde bei uns. Alle andern scheinen an der Kälte, trotz Winterfell fast zu sterben, wenn man den Besitzern glauben mag.
Heute war es zwar richtig eisig (-13°C) aber irgendwie auch schön. Die Koppeln waren gefroren und von Schnee überzogen. Da hab ich schon die ganze Zeit drauf gewartet, dass mein Pferd wieder auf die Wiese darf. Letztendlich durften dann ganze 3 Pferde (von 25) in den Schnee... für die andern ist es ja zu kalt draußen...
Dabei haben sie sich sooo gefreut. Sogar die 27-jährige Stute hat das Buckeln angefangen
Fand das sehr schade für die andern.
Wollt mal fragen wie das bei euch ist?
Ich halte das ja für Verweichlichung und Vermenschlichung zu ungunsten des Pferdes. Kennt ihr wirklich Pferde die in einem "normalen" Winter frieren im Winterpelz?

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„Richtig Reiten reicht“(Paul Stecken)


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