Hafer ist das am weitesten verbreitete Kraftfutter und Futtergetreide. Guter Hafer sollte großkörnig, geruchlos, weiß, mehlig, rund, glatt und süßlich schmeckend sein. Eine Frage die meist gleich zu anfang kommt: Gequetscht oder nicht?
Hafer kann sowohl in ganzen Körnern als auch gequetscht verfüttert werden. Ganze Körner stimulieren den Kauvorgang und die Einspeichelung, leider werden jedoch einige Nährstoffe unverdaut ausgeschieden.
Quetschhafer wird gern an jung und ältere Pferde verfüttert oder an solche mit nervösen Mägen, Verdauungsstörungen oder kaputten Zähnen. Er wird zwar besser verarbeitet, hält sich jedoch nur drei Tage und muss daher ständig neu gequetscht oder eingekauft werden.
Unreif verfütterter Hafer kann Koliken verursachen.
Hafer enthält viel Eiweiß, gute Energie, einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren und Schleimstoffe, sowie Mineralstoffe. Vor allem die Fettsäuren und Schleimstoffe wirken sich positiv auf Verdauung und Haarkleid aus. Allerdings ist das Ca : P Verhältnis nicht ausgewogen d.h. wie bei vielen anderen Getreiden enthält er mehr Phosphor als Calcium. Hafer wird schnell verdaut und daher stellt er auch rasch Energie bereit. Diese ist jedoch auch schnell erschöpft, bei längeren Ritten ist ein nachfüttern erforderlich.
Das Haferkorn besitzt eine relativ tiefe Spelzspalte und ist dadurch und durch den späten Erntezeitpunkt schimmelanfällig. Neben dem bekannten Gelbhafer gibt es auch noch den meist aus Frankreich stammenden Schwarzhafer. Dieser hat einen leicht nussigen Geschmack und wird von manchen Pferden bevorzugt.
Wer noch mehr Info´s oder Erfahrungen zur Haferfütterung hat, kann hier gerne Beiträge dranhängen![]()

Liebe Grüße 
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Ich denke trotzdem das mit Hafer, Heu, Mineralleckstein ein guter Anfang gemacht ist und ich bin einfach nicht für das ziellose Pülverchen füttern.

, alleine kann ich je nach Arbeit und Wetter (Sommer/Winter) variieren, gefällt mir besser als die Einheitsfütterung - Schaufel rein und gut)
Grüße von 