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  1. #1
    aufTrab Mitglied Avatar von Ilo70
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    Fohlentraining

    Hi Ihr Lieben,

    in dem Thread "Wallach doch ein Hengst" ist das Thema Fohlen longieren bzw. Fohlen "arbeiten" aufgekommen und da es nicht in diesen Thread gehört, dachte ich, ich stelle die Frage mal in einem neuen Beitrag. Ich bin sehr auf eure Meinungen gespannt.

    - Ab wann beginnt ihr mit euren Fohlen zu "arbeiten", z.B. Verladetraining, sie ans Halfter, an die Longe, Hufe geben zu gewöhnen?
    - Wie lange sind die Trainingseinheiten?
    - Womit fangt ihr an und warum?

    Ganz liebe Grüße

    Ilo
    O, daß ihr Menschen doch wenigsens als Tiere vollkommen wäret; aber zum Tiere gehört Unschuld.
    Friedrich Wilhelm Nietzsche, (1844 - 1900)

  2. #2
    aufTrab Mitglied
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    AW: Fohlentraining

    Hallo,
    ich gebe meine Fohlen bis sie 3 Jahre alt sind auf eine Weide. Die suche ich mir sehr genau aus.
    Die Fohlen, Jährlinge usw. werden da in Gruppen gehalten, die Weide ist wohl ausgestattet und es wird Ihnen regelmäßig nach den Hufen geschaut. Sie werden auch regelmäßig geimpgt (Influenza, Tetatnus und Herpes)
    Beim umweiden und besuchen haben sie Kontakt zum Menschen.
    Mit 3 Jahren werden sie angeritten. D.h. im genau sie werden an Sattel, Longe und Trense gewöhnt und sie werden dann auch schonend geritten. Dies geschiet so ca. 10 mal (das Reiten) die Sattelgewöhnung usw. geht länger. Geritten wird ca. 10 min. Ich finde das reicht.
    Dann werden sie wieder auf die Koppel gestellt bis im Herbst und danach schonen weiter geritten ca. 3 mal die woche anfang 20. min danach wird es langsam gesteigert so dass sie 4 jährig ca. 3-5 die Woche ne halbe Stunde gearbeitet werden können.
    Mit 4.5 sind sie gut an das Reitergewicht gewöhnt und dann beginnt erst die eigentlich Ausbildungsphase.
    Jolly
    Streite dich nie mit Vollidioten, denn sie ziehen dich auf ihr Niveau runter und dort schlagen sie dich durch Erfahrung!

  3. #3
    aufTrab Professor Avatar von Wunschtraum
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    AW: Fohlentraining

    Bei uns im Stall werden die Fohlen schon ans Halfter gewöhnt und lernen Hufe geben, wenn sie noch bei der Mutter mit laufen. Einfach aus dem Grund, dass man die Hufe gut pflegen kann und das Fohlen sich führen lässt, wenns mal zum TA muss.
    Es wird ihnen ganz spielerisch beigebracht und in die tägliche Arbeit integriert. Also nie länger als ein paar Minuten. Und ich finde das reicht auch. Sonst wird noch nichts mit ihnen gemacht.
    Sie kommen dann, bis sie 4 sind auf der Koppel. Manche werden auch erst mit 5 runter genommen. Der SB entscheidet je nach Pferd und lässt den Spätentwicklern auch mal ein Jahr mehr, was ich sehr gut finde.
    Dann werden sie langsam anlongiert usw.

    Ich finde Fohlen sollten auch "Kinder" sein dürfen. Gegen Spazieren gehen etc. wenn sie dann so 2 sind, hätte ich nichts. Das fördert die Beziehung und das Fohlen kann sich an viel gewöhnen.

    Aber longieren und verladetraining und sonstige Sachen find ich übertrieben und einfach zu viel. Grad longieren geht auf die Gelenke und die sind bei jungen Pferden ja noch in der Wachstumsphase.
    „Richtig Reiten reicht“(Paul Stecken)

  4. #4
    aufTrab Mitglied Avatar von Ilo70
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    AW: Fohlentraining

    Okay, zwei Meinungen.

    Was haltet ihr davon?

    Baby Talk

    LG

    Ilo
    O, daß ihr Menschen doch wenigsens als Tiere vollkommen wäret; aber zum Tiere gehört Unschuld.
    Friedrich Wilhelm Nietzsche, (1844 - 1900)

  5. #5
    Lelie
    Gast

    AW: Fohlentraining

    Ich halte absolut nichts von Kinderarbeit mit Fohlen!
    Natürlich müssen sie schon früh einfache Dinge wie Hufe geben, Halfter tragen und führen lernen, aber das sollte es dann auch sein.
    Fohlen gehören mit anderen Fohlen auf die Weide, damit sie sich vernünftig entwickeln, sowohl psychisch als auch physisch. Mit drei Jahren sind sie immer noch jung genug, um an alle möglichen Kommandos, die Longe, Hänger usw. gewöhnt zu werden. Letzteres lernen viele Fohlen ja auch schon ganz selbstverständlich bei Fuß der Mutter (wenn die zum Decken, zur Stuten-/Fohlenschau... gebracht wird).
    Leider übertreiben es sehr viele Reiter mit den jungen Fohlen und muten ihnen viel zu viel Denk- und Körperarbeit zu. Die Probleme, die daraus entstehen, darf man dann später ausbaden. Wer früher anfängt, ist schneller fertig .
    Es gab hier neulich auch schonmal ein Thema, in dem das anhand eines Videos eines zu Zirkuslektionen getriezten Jährlings diskutiert wurde.
    LG Lelie

  6. #6
    fanni
    Gast

    AW: Fohlentraining

    Liebe Ilo,
    ich habe seit 30 jahren Hunde und erzähle allen verzweifelten Hundebesitzern, die nicht verstehen können warum alles so verkrampft und stressig ist "der Hund hört aber echt kein bisschen" immer, dass Hundebabies zwar echt sooooooo süß sind, dass man sie aber vom ersten Tag im neuen zuhause an erziehen muss (klar ist, dass man das sanft und spielerisch tun soll- das Wichtigste Erziehungsziel sollte sein, dass der Hund alles mit Freude und ohne Angst tut), warum sollte das bei einem Fohlen anders sein?

    Natürlich kann man Fohlen ans Halfter gewöhnen, sie beim Umstellen auf eine neue Weide mit Mama zusammen verladen (Vorraussetzung ist natürlich, dass Mama das ganz relaxt macht) .........Es kommt wie bei allen Dingen darauf an, dass das Fohlen nicht übermäßig beansprucht wird,oder?
    Der Artikel ist wirklich sehr informativ und ich stimme zu
    Alles Liebe von Fanni
    Geändert von fanni (05.03.2009 um 14:22 Uhr)

  7. #7
    aufTrab Mitglied Avatar von Ilo70
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    AW: Fohlentraining

    Hi Lelie,

    ich bin da anderer Meinung.

    Natürlich ist es wichtig und zwar sehr, sehr wichtig, dass ein Fohlen auf seine Artgenoßen und die damit zusammenhängende Kommunikation geprägt wird.
    Absolut elementar! Aber ich bin der Meinung, dass man ein Fohlen auch 10 Minuten, lass es 15 Minuten am Tag sein einmal von den anderen getrennt wird oder mit der Mutter beifuß heraus kommt und alles was mit Alltag zusammen hängt, ganz dosiert lernen sollte. Es damit zu konfrontieren finde ich sehr wichtig. Tüten, Planen, Regenschirme, Geräusche etc...
    Wenn die Stute cool ist mit den Gegenständen und Geräuschen, lernt das Fohlen in dieser Phase soviel und so ungezwungen, wie nie mehr im Leben.

    Alle verlangen, dass ein Fohlen Kind sein soll, ein ungestörtes Pferdeleben führen dürfen muss. Aber wir und alles was in unsere Welt gehört, gehört zu diesem Pferdeleben.
    Ich meine um Gottes Willen keine Zirkuslektionen oder Ähnliches, ich meine, dass es mit dem Alltag, der ihm später einmal zuteil werden wird schon so früh wie möglich konfrontiert wird. Dosiert, behutsam, mit Ruhe und ohne Zwang, sorgt man dafür, dass das es die Anstrengung beim Lernen, die ein Pferd hat wenn es 3-4 Jahre auf der Koppel stand und "sein" Leben leben durfte, nie haben wird. Die Neugierde und das Interesse an allem ist im Fohlenalter nun einmal am größten.

    Man kann natürlich auch später beginnen aber ich behaupte, die geringere Mühe macht es einem Pferd sicher, wenn es so früh wie möglich anfängt alles kennen zu lernen.

    Ein Fohlen muss nicht 10 Minuten im Kreis laufen um die Longe kennen zu lernen, es muss nicht einmal überhaupt im Kreis laufen und man muss es auch nicht in den Hänger drängen um ihm das Verladen bei zu bringen. Man kann das alles spielerisch und freiwillig fördern und ankratzen.
    Das Pferd sollte auch lernen, dass es Spass macht mit dem Mensch zu spielen und das es immer neue interessante Dinge erleben kann.

    Allerdings gebe ich dir zu 1000% REcht, wenn du sagst, dass es viele Menschen übertreiben mit dem "Bespielen" ihres Fohlens. Aber es ganz zu lassen empfinde ich auch eher als Versäumnis, denn als Gnade fürs Pferd.

    Du schreibst selbst, dass das Fohlen mit auf Schauen fährt oder zum Decken. Warum dann nicht auch öfter mal den Clown mit dem Baby machen? Warum ihm nicht zeigen, dass man ein cooler Partner ist, dem man vertrauen kann. Es gibt nicht nur Pferde auf der Welt, sondern auch Menschen die mit ihnen leben und wir müssen miteinander auskommen, beide.

    Zitat Zitat von fanni Beitrag anzeigen
    Liebe Ilo,
    ich habe seit 30 jahren Hunde und erzähle allen verzweifelten Hundebesitzern, die nicht verstehen können warum alles so verkrampft und stressig ist "der Hund hört aber echt kein bisschen" immer, dass Hundebabies zwar echt sooooooo süß sind, dass man sie aber vom ersten Tag im neuen zuhause an erziehen muss (klar ist, dass man das sanft und spielerisch tun soll- das Wichtigste Erziehungsziel sollte sein, dass der Hund alles mit Freude und ohne Angst tut), warum sollte das bei einem Fohlen anders sein?

    Natürlich kann man Fohlen ans Halfter gewöhnen, sie beim Umstellen auf eine neue Weide mit Mama zusammen verladen (Vorraussetzung ist natürlich, dass Mama das ganz relaxt macht) .........Es kommt wie bei allen Dingen darauf an, dass das Fohlen nicht übermäßig beansprucht wird,oder?
    Der Artikel ist wirklich sehr informativ und ich stimme zu
    Alles Liebe von Fanni

    Beide Tierarten sind soziallebende Wesen, auch wenn der eine Jäger und der andere Beutetier ist. Und beide leben mit uns Seite an Seite.
    Prägung auf die Umwelt ist für beide genauso wichtig, wie die Prägung auf ihre Artgenossen und das eine darf meiner Meinung nach das Andere nicht ausschließen.

    Liebe Grüße

    Ilo
    Geändert von Ilo70 (05.03.2009 um 14:32 Uhr)
    O, daß ihr Menschen doch wenigsens als Tiere vollkommen wäret; aber zum Tiere gehört Unschuld.
    Friedrich Wilhelm Nietzsche, (1844 - 1900)

  8. #8
    Lelie
    Gast

    AW: Fohlentraining

    @ fanni: Mit Hundebabys soll man in ganz kleine Babyalter schon hart trainieren, Fahrrad fahren, Agility machen und so. Sondern eben die Grundübungen wie Sitz, Platz, Komm. Und anders ist das mit Fohlen ja auch nicht (im übertragenen Sinne).
    Nur Longieren, Bodenarbeit (so richtig), alles das können so junge Pferd einfach noch nicht ab.
    LG Lelie

  9. #9
    aufTrab Mitglied Avatar von Ilo70
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    AW: Fohlentraining

    Lelie,

    ich denke wir haben aneinander vorbei gesprochen.

    Nichts anderes habe ich geschrieben. Es geht weder um physische noch psychisches Überlastung. Sondern um eine altersgerechte Prägung auf
    ihre Umwelt, mit allem was dazu gehört. In beiden F(e)llen.

    Liebe Grüße

    Ilo
    O, daß ihr Menschen doch wenigsens als Tiere vollkommen wäret; aber zum Tiere gehört Unschuld.
    Friedrich Wilhelm Nietzsche, (1844 - 1900)

  10. #10
    aufTrab Mitglied
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    AW: Fohlentraining

    Weshalb dieser Thread überhaupt aufgekommen war, dass Pezi in oben besagtem Thema schrieb: Mein Hengst war damals ca. 1 Jahr alt und hat langsam aber sicher angefangen auszuprobieren (so richtig) wie weit er gehen kann. Beim Longieren zum Beispiel meinte er immer nein er möchte jetz nicht oder er dreht jetzt um weils ihm auf der einen Seite nach ner halben runde zu blöd is. Beim Führen hat er sich aufgespielt usw usw... Eine Freundin hat mir dann den Tipp gegeben ich soll mal versuchen ihn mit der Borstenseite eines Besens in die Schranken zu weisen. So hatte ich erst mal bisschen Abstand wenn er Faxen machte und hab ihm aber nicht weh getan. Beim Longieren hatte ich dann den Besen immer neben mir liegen und wenn er sich umgedreht hat habe ich ihm den Besen vor die Nase gehalten und ihn damit wieder in die richtige richtung gedreht...

    Und du Ilo fandest es nicht schlimm, aber was Pezi da schreibt, klingt für mich sehr nach Arbeit an der Longe.
    Ein Fohlen sollte bis es drei ist: das Halfter + Führen kennen, Hufe geben, bißchen Bürsten und evtl. Hängerfahren (bei Fohlen mit Papieren zwingend erforderlich, da sie ja zur Fohlenschau müssen). Mehr nicht!
    Und wenn das so falsch ist, dann machen wohl viele namhafte Züchter was falsch.
    Und nicht umsonst wurde jetzt von den Zuchtverbänden "Kinderarbeit" verboten. Dabei ging es um Freispringen von Fohlen und wenn es auch nur eine Stange auf dem Boden ist.

  11. #11
    fanni
    Gast

    AW: Fohlentraining

    Liebe Ilo,
    Babytalk hört sich für mich absolut schlüssig an. Und die ganzen Missverständnisse rühren bestimmt daher, dass hier einfach zu viele Frauen im Forum sind , die fühlen sich schon mal schneller falsch verstanden.
    Frauen sind wunderbar, aber auch anstrengend, manchmal, oft, oder ?
    Muss ja wissen, wovon ich spreche, lasse meine Zicken ja an meinem Mann aus- an Frauen nicht, das traue ich mich nicht.
    Ich möchte noch ganz viel darüber wissen, was ich 2011 mit unseren 3 jährigen dann alles so anstelle...... Aber bis dahin ist ja Gott sei Dank noch genügend mentale Vorbereitungszeit übrig und mit den netten Beiträgen hier im Forum wird das bestimmt spannend. danke für baby talk, ich will mehr so interessante Sachen lesen , liebe Ilo

    Bis dann Fanni

  12. #12
    Moderator Avatar von iesca
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    AW: Fohlentraining

    Bohème hat noch bei der Züchterin das Halfter, Hufe geben, führen und verladen kennen gelernt. Auf der Fohlenweide kam dann noch anbinden dazu.
    Dort wurden die Fohlen jeden Tag zur Weide geführt und geholt, zum Fressen angebunden und die Hufe regelmässig gemacht. Ansonsten hat sie, bis sie 3-jährig war, überhaupt nichts gemacht. Ich bin auch nicht mir ihr spazieren gegangen. Trotzdem oder vielleicht auch deswegen, ist sie jetzt absolut unkompliziert im Umgang und auch im Gelände.
    Ich denke mal, dass es für ein junges Pferd viel wichtiger ist, in einer Herde aufzuwachsen und dort das Sozialverhalten zu lernen, als mit dem Menschen zu spielen oder bespasst zu werden. Die paar Sachen, die ein Pferd 3-jährig können muss, kann man ihm auch beibringen, wenn es noch bei der Mutter ist.
    Ich kenne auch sehr viele Fohlen, die auf der Fohlenweide überhaupt keinen Kontakt zu Menschen haben und trotzdem nachher absolut unkompliziert sind.
    Erwartest du Berge, dann sind es nur Maulwurfshügel

    Besucht mich doch mal auf meiner HP: http://auftrab.com/members/kayuko und hinterlasst einen Gruss im Gästebuch.

  13. #13
    aufTrab Mitglied Avatar von Ilo70
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    AW: Fohlentraining

    Zitat Zitat von kleenelene Beitrag anzeigen
    Weshalb dieser Thread überhaupt aufgekommen war, dass Pezi in oben besagtem Thema schrieb: Mein Hengst war damals ca. 1 Jahr alt und hat langsam aber sicher angefangen auszuprobieren (so richtig) wie weit er gehen kann. Beim Longieren zum Beispiel meinte er immer nein er möchte jetz nicht oder er dreht jetzt um weils ihm auf der einen Seite nach ner halben runde zu blöd is. Beim Führen hat er sich aufgespielt usw usw... Eine Freundin hat mir dann den Tipp gegeben ich soll mal versuchen ihn mit der Borstenseite eines Besens in die Schranken zu weisen. So hatte ich erst mal bisschen Abstand wenn er Faxen machte und hab ihm aber nicht weh getan. Beim Longieren hatte ich dann den Besen immer neben mir liegen und wenn er sich umgedreht hat habe ich ihm den Besen vor die Nase gehalten und ihn damit wieder in die richtige richtung gedreht...

    Und du Ilo fandest es nicht schlimm, aber was Pezi da schreibt, klingt für mich sehr nach Arbeit an der Longe.
    Ein Fohlen sollte bis es drei ist: das Halfter + Führen kennen, Hufe geben, bißchen Bürsten und evtl. Hängerfahren (bei Fohlen mit Papieren zwingend erforderlich, da sie ja zur Fohlenschau müssen). Mehr nicht!
    Und wenn das so falsch ist, dann machen wohl viele namhafte Züchter was falsch.
    Und nicht umsonst wurde jetzt von den Zuchtverbänden "Kinderarbeit" verboten. Dabei ging es um Freispringen von Fohlen und wenn es auch nur eine Stange auf dem Boden ist.

    Hey Kleenelene,

    wir sind hier in einem anderen Thread. Ich bin extra nicht direkt auf Pezi eingegangen, da es nicht in diesen Thread gehörte. Wir hatten ja schon genug "off-topic" geliefert.
    Mit diesem Thema hier habe ich meinen Meinung zum Fohlentraining kunt getan, ohne jemanden anzugreifen oder belehrend wirken zu wollen.
    Da Pezi aber überhaupt nichts hierzu geschrieben hat, werde ich hier nun doch etwas dazu schreiben.
    Ich denke, es geht aus dem vorab gesagten hervor, was ICH mit Fohlentraining meine. Das was Pezi da getan hat und was ihr der Jährling auch quittierte war Überforderung, was sie wiederrum mit massivem Druck versaut hat. Im Usrpungsthread ging es um einen mehrjährigen Wallach/Hengst, wenn du dich recht erinnerst.
    Genau das Beispiel von Pezi zählt zu denen, die eine Aversion gegen die Beschäftigung mit einem Fohlen bei vielen Leuten hervor rufen und das in diesem Fall zu Recht.
    Es ändert aber nichts an meiner Meinung, dass man sich mit seinem Fohlen beschäftigen sollte. Klar geht das nicht immer schief oder ist nachteilig für den Besitzer, wenn man es nicht tut - das behaupte ich ja auch nicht. Meine Meinung ist trotzdem, dass es einfacher für das Pferd ist, wenn man ihm vorab schon hie und da den positiven Kontakt mit Menschen und die dazu gehörige Umwelt näher gebracht hat.

    Was um alles in der Welt spricht dagegen ein Fohlen von der Koppel zu holen, auf dem es ca. 23,5 Std. am Tag steht, bzw. wenn man das nicht möchte, dann geht man eben selbst auf diese Koppel. Die Erziehung und der Umgang miteinander fängt nämlich schon von klein an.
    Glaubt ihr wirklich, dass die halbe Stunde Beschäftigung und eventuelle Trennung von den anderen verhindert, dass ein Fohlen auf seine Artgenossen geprägt ist? Oder Kind sein darf?
    Sich mit dem Tier zu beschäftigen ist eine Bereicherung zur Herdenhaltung, die ich übrigens für unabdingbar halte.
    Man sollte nicht in "entweder-oder" Proportionen denken.

    Früher hat man auch behauptet man sollte erst mit der Hundeerziehung wenn der Welpe ein halbes Jahr ist beginnen. Und weißt du auch warum? Weil die damaligen Methoden zum Kotzen waren! Der Hund sollte erst einmal ein bisschen älter werden, damit er das verkraftet.
    Heute wendet man diese Methoden nicht mehr an (Ausnahmen bestätigen die Regel), man geht auf den Entwicklungsstand und die Persönlichkeit des Hundes ein und hat festgestellt, dass ein sehr guter und effektiver Weg ist.
    Beim Pferd gibt es immer noch diese antikquaren Ansichten, was ich unglaublich schade finde!

    Wenn man ein Fohlen besitzt, dann hat man die Pflicht - wie ich finde - sich mit ihm zu beschäftigen und nicht erst dann, wenn man "auch etwas davon hat", weil man reiten kann. Man hat aber auch die Pflicht es altersgemäß zu tun und darf die Kleinen nicht wie kleine Große behandeln.
    Der Protest vom Baby fängt da an, wo die Überforderung einsetzt und ein protestierendes Fohlen, wird entweder ein gebrochenes Pferd oder ein protestierendes Pferd - und das kann natürlich nicht Sinn der Sache sein.

    Zitat Zitat von fanni Beitrag anzeigen
    Liebe Ilo,
    Babytalk hört sich für mich absolut schlüssig an. Und die ganzen Missverständnisse rühren bestimmt daher, dass hier einfach zu viele Frauen im Forum sind , die fühlen sich schon mal schneller falsch verstanden.
    Frauen sind wunderbar, aber auch anstrengend, manchmal, oft, oder ?
    Muss ja wissen, wovon ich spreche, lasse meine Zicken ja an meinem Mann aus- an Frauen nicht, das traue ich mich nicht.
    Ich möchte noch ganz viel darüber wissen, was ich 2011 mit unseren 3 jährigen dann alles so anstelle...... Aber bis dahin ist ja Gott sei Dank noch genügend mentale Vorbereitungszeit übrig und mit den netten Beiträgen hier im Forum wird das bestimmt spannend. danke für baby talk, ich will mehr so interessante Sachen lesen , liebe Ilo

    Bis dann Fanni
    Boah sorry, das ist lang heut früh!

    @ Fanni, ne angezickt fühle ich mich gar nicht wirklich. Ich denke man war empört, weil man dachte ich heiße solche Methoden, wie Pezi sie andwendet für gut und missverständlich war es ja schon.... Und Fanni... auch Männer "haben ihre Tage" oder?

    Liebe Grüße

    Ilo

    (Ich mache Freiheitsdressur (oder auch freies Spiel) mit Shawan und werde demnächst mal ein Video einstellen. Er macht das was er macht absolut freiwillig, ohne Halfter, Strick oder Gertenzeugs, er kann jeder Zeit aus der Sache aussteigen. Was er aber nicht tut, ich muss es jedes Mal unter großem Protest beenden) An unserem Stall ist man so davon beeindruckt, dass ich zum Tag der Offenen Tür eine Vorführung geben soll.
    Was mit einem "durchgeknallten Hengst" klappt, klappt auch mit einem Fohlen und das geht eben vor allem über Bindung, die aus Beschäftigung resultiert)
    Geändert von Ilo70 (06.03.2009 um 08:01 Uhr)
    O, daß ihr Menschen doch wenigsens als Tiere vollkommen wäret; aber zum Tiere gehört Unschuld.
    Friedrich Wilhelm Nietzsche, (1844 - 1900)

  14. #14
    aufTrab Experte Avatar von nanja
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    632

    AW: Fohlentraining

    Hmm Also ich habe ja nun ein Weidebaby...
    Cash stand bis 3 Jährig fast nur auf der Weide,
    die Fohlentermine mal ausgenommen...

    Ansonsten haben sie mit ihm nicht viel gemacht,
    da sein weiteres Leben ja schon geplant war...
    Somit habe ich einen 4 Jährigen Körper mit einem 2 Jährigen Kopf...
    Die Neugier hat er sich erhalten und treibt mich damit häufig an den Rand der Erschöpfung mit seinem "wissenwollen" "ausprobieren" und spielen.

    Da finde ich das schon nicht schlecht wenn ie als Fohlen mehr gesehen haben. Ein bekannter von mir nimmt die Fohlis auf Kurzstrecken ( also keine strecken sondern nur mal kurz ums Dorf) sogar an der Kutsche mit Mama mit.
    Die kleinen sind der absolute Hammer für den Ausbilder.
    Neugierig ohne Ende scheufrei und alles mögliche gewöhnt.
    Das find ich schön aber in Arbeit ausarten darfs nicht.
    Dass mir mein Pferd das Liebste sei, sagst du oh Mensch sei Sünde,
    mein Pferd ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde !


    Kritik zur Kenntnis genommen - Ignoriervorgang eingeleitet

  15. #15
    aufTrab Professor Avatar von Wunschtraum
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    AW: Fohlentraining

    @ Ilo: ich bin der Meiung, dass ein Fohlen was noch nicht abgesetzt ist, zu seiner Mutter gehört. Grad wenn sie noch klein sind, ist es ganz wichtig, dass sie immer zur "Milch-Bar" können.
    Natürlich soll das Fohlen was von seiner Umwelt mitbekommen. Bei uns laufen sie auch mit der Mutter zur Halle/Platz und rennen da drauf rum.
    Aber ich würde nie mit einem Fohlen gezielt trainieren über eine Plane zu laufen etc. Wenn da eine rum liegt und das Fohlen geht hin und guckt die sich an, ist das o.k und reicht meiner Meinung nach vollkommen.
    Und positiver Kontakt zu den Mensche ist ja auch, wenn man das Fohlen jeden Tag mal ein paar Minuten krault und mit mit einer Bürste drüber putzt.
    Ich finde wichtig dass sie Hufe geben und halfterführig sind. Nicht mehr und nicht weniger.
    „Richtig Reiten reicht“(Paul Stecken)

  16. #16
    aufTrab Mitglied
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    28

    AW: Fohlentraining

    @ Ilo: Wieso gehört es denn nicht hierher? Es ging doch um Fohlen-Training und genau deswegen ist doch das Thema entstanden.
    Ich hab meine Meinung dazu gesagt und wenn du in jedem Thread was anderes schreibst und meinst es wären zwei verschiedene Paar Schuhe, kann ich das nicht verstehen.

  17. #17
    Lelie
    Gast

    AW: Fohlentraining

    Zitat Zitat von Ilo70 Beitrag anzeigen
    Es ändert aber nichts an meiner Meinung, dass man sich mit seinem Fohlen beschäftigen sollte. Klar geht das nicht immer schief oder ist nachteilig für den Besitzer, wenn man es nicht tut - das behaupte ich ja auch nicht. Meine Meinung ist trotzdem, dass es einfacher für das Pferd ist, wenn man ihm vorab schon hie und da den positiven Kontakt mit Menschen und die dazu gehörige Umwelt näher gebracht hat.
    Was um alles in der Welt spricht dagegen ein Fohlen von der Koppel zu holen, auf dem es ca. 23,5 Std. am Tag steht, bzw. wenn man das nicht möchte, dann geht man eben selbst auf diese Koppel. Die Erziehung und der Umgang miteinander fängt nämlich schon von klein an.
    Glaubt ihr wirklich, dass die halbe Stunde Beschäftigung und eventuelle Trennung von den anderen verhindert, dass ein Fohlen auf seine Artgenossen geprägt ist? Oder Kind sein darf?
    Sich mit dem Tier zu beschäftigen ist eine Bereicherung zur Herdenhaltung, die ich übrigens für unabdingbar halte.
    Man sollte nicht in "entweder-oder" Proportionen denken.
    Wenn man ein Fohlen besitzt, dann hat man die Pflicht - wie ich finde - sich mit ihm zu beschäftigen und nicht erst dann, wenn man "auch etwas davon hat", weil man reiten kann. Man hat aber auch die Pflicht es altersgemäß zu tun und darf die Kleinen nicht wie kleine Große behandeln.
    Der Protest vom Baby fängt da an, wo die Überforderung einsetzt und ein protestierendes Fohlen, wird entweder ein gebrochenes Pferd oder ein protestierendes Pferd - und das kann natürlich nicht Sinn der Sache sein.
    Hi Ilo,
    vielleicht kannst du nochmal genauer erläutern was du unter "sich mit dem Fohlen beschäftigen" verstehst, damit es keine Missverständnisse gibt.
    Ich verstehe darunter, dass man regelmäßig (am Anfang täglich, später evtl. auch nur alle zwei Tage, nach dem Absetzen wenigstens alle paar Wochen mal) bei seinem Fohlen vorbeischaut, ein bisschen schmust (und damit das anfassen trainiert), bürstet, die Hufe auskratzt, ein Halfter anzieht und vielleicht mal von der Weide zum Stall oder so (nicht mehr) führt.
    Also keine Spaziergänge (mit der Mutter dabei ist was anderes, wie von nanja beschrieben), keine echte Bodenarbeit, kein Longieren, keine Zirkuslektionen und so weiter.
    Das Fohlen soll in dieser Zeit die Grundlagen des täglichen Umgangs lernen, mehr nicht. Das wichtigste ist die Entwicklung einer gesunden Pferde-Psyche und eines kräftigen und stabilen Körpers. Beides geht nur, wenn das Fohlen seine Zeit hauptsächlich mit der Herde draußen verbringt. l
    Natürlich soll es Menschen als Bestandteil seines Lebens akzeptieren, aber Rangordnungsübungen (à la Parelli oder Monty Roberts) sind für so ein Fohlen noch viel zu viel. Sowas verlangt ihm auch eine Pferdeherde dann noch nicht ab, da das Fohlen "Welpenschutz" genießt.
    Als Besitzer hat man für so ein Fohlen natürlich eine große Verantwortung, aber man sollte sich davon wirklich nicht leiten lassen, zu früh zu viel zu verlangen. Das Fohlen hat mehr davon, wenn es Zeit mit seinen Artgenossen verbringt und man ab und an vorbeischaut.
    Übrigens: junge Fohlen sollte man niemals von der Mutter trennen, auch nicht für eine halbe Stunde, da sie ständig trinken können müssen! Mit ein paar Monaten ist das was anderes, aber in den ersten Wochen darf man Stute und Fohlen nicht auseinanderreißen.
    LG Lelie

  18. #18
    fanni
    Gast

    AW: Fohlentraining

    @ Fanni, ne angezickt fühle ich mich gar nicht wirklich. Ich denke man war empört, weil man dachte ich heiße solche Methoden, wie Pezi sie andwendet für gut und missverständlich war es ja schon.... Und Fanni... auch Männer "haben ihre Tage" oder?

    Liebe Grüße

    Ilo

    Nee, Ilo, ich meinte auch nicht dich, die sich angezickt fühlt (ICH dachte, der Hinweis auf etwas falsch verstehen von mir wäre klar und deutlich gewesen....da kann ich mal sehen, selbst wenn ich jemanden unterstützen will kann es noch falsch verstanden werden.) Du bist-jedenfalls für mich- diejenige die sich absolut verständlich und nachvollziehbar ausdrückt

    Alles Liebe von Fanni

  19. #19
    aufTrab Mitglied Avatar von Ilo70
    Registriert seit
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    114

    AW: Fohlentraining

    @fanni, puuuhh danke dir! wenigstens eine hier.

    Also zunächst einmal - ich gebe Lelie völlig Recht mit dem was sie schreibt! Du sprichst mir aus der Seele. Ich finde es klasse, dass du es noch mal konkreter wissen möchtest und mir die Chance gibst es zu erklären.

    Ich meine, dass es nicht gut ist, wenn man ein Fohlen drei Jahre auf die Koppel stellt und sich nicht weiter drum kümmert. Gibst ja auch, sogar recht häufig und manche vertreten das auch als absolut richtig.
    Da widerspreche ich eben und das ganz klar.
    Ich spreche von altersgerechtem "Training" und das ist eben für ein Fohlen bei Fuß immer mit der Mutter zusammen und bezieht sich auf freiwillige Konfrontation mit Gegenständen, dass heißt, sie liegen herum (wie die Plane z.B.) und das Fohlen kann muss aber nicht darauf zu gehen. Mehr nicht. Das Anfassen und Kraulen reicht völlig in dem Alter.
    Auch wenn ich es wöchentlich ein paar Mal wesentlich besser finde und alle paar Wochen mir persönlich wesentlich zu wenig sind, erst Recht wenn es älter ist.
    Ein Jährling, oder zwei Jähriger kann da nämlich schon etwas mehr. Da sollte schon Hufe geben, Spaziergänge, das Trennen von der Gruppe und sei es nur ganz kurz geübt werden. Halfter und ruhig stehen bleiben, Hufe kratzen und vor allem die Konfrontation mit Alltagsgegenständen. Wenn man beim kleinen "Saugnapf" schon anfängt mit der Mama ihm die "Welt zu zeigen" (wie oben beschrieben!!), hat man es nach dem Absetzten auch nicht so schwer und vor allem das Pelzgesicht findet die Dinge auch nicht schlimm und schockierend und darum geht es ja.

    Man hat drei - fünf Jahre, die man zum Arbeiten vom Boden aus hat und die man altersgerecht nutzen sollte. Mehr meine ich nicht und habe ich auch nie behauptet.
    Allein die Aussage, "ich stelle mein Fohlen drei Jahre (weg) auf die Koppel und lasse es Kind sein" sorgt für große Bedenken meinerseits. Aber weder die Übertreibung in diese wie in die andere Richtung kann da richtig sein.
    Nur wegstellen und nach drei Jahren dann mit allem Anfangen oder drei Jahre alle paar Wochen mal kraulen ist nicht genug, es ist finde ich eben verloren Zeit und auch fürs Pferd nicht fair und sehr schade. Es ständig zu bespielen und zu überfordern halte ich aber genauso für falsch. Und die Dosis kann von Pferde-Persönlichkeit zu Pferde-Persönlichkeit variieren, da kann man gar kein pauschales Level nennen.
    Ich hoffe ich habe mich jetzt endlich klar ausgedrückt.
    Falls nicht bitte einfach konkret fragen.

    @Kleenelene
    Ich habe mich redlich bemüht mich dir gegenüber höflich, ehrlich und klar auszudrücken. Jetzt nervst du!
    Du scheinst es klasse zu finden Missverständisse zu schüren und es auch falsch verstehen zu wollen.
    Ich ziehe es vor, nicht weiter auf deine komischen Kommentare einzugehen. Falls ICH nun etwas falsch verstanden haben sollte, wovon ich nicht ausgehe, kannst du mich gern per PN ansprechen. Hier isses für mich im Bezug auf dich um. Das dreht sich nämlich hier völlig fruchtlos im Kreis.
    Lelie hatte es auch nicht richtig verstanden bzw. wollte es genauer wissen aber sie fragt konstruktiv und das ist völlig in Ordnung.

    LG

    Ilo
    Geändert von Ilo70 (07.03.2009 um 12:43 Uhr)
    O, daß ihr Menschen doch wenigsens als Tiere vollkommen wäret; aber zum Tiere gehört Unschuld.
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  20. #20
    fanni
    Gast

    AW: Fohlentraining

    ich fands auch eigentlich ganz easy man brauchte doch nur aufmerksam baby talk lesen, oder?

    LG fanni

  21. #21
    aufTrab Mitglied Avatar von Ilo70
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    AW: Fohlentraining

    Guten Morgen Fanni,

    ich mag es hier keinem böswillig unterstellen aber ich glaube doch, dass vielleicht der ein oder andere nur kurz über den Link geflogen ist.
    Forenleser und -schreiber müssen Leseratten sein manchmal ist es eventuell auch ihnen zu viel was zu lesen. Ich würde das dort Ausgesagte auch nicht 1:1 übernehmen! Eigentlich wollte ich darüber diskutieren und erst einmal etwas in den Raum stellen. Aber irgendwie ...

    Was hier auch für Verwirrung gesorgt haben könnte ist der Begriff "Fohlen".

    Für mich bedeutet es - junges Pferd bis ca. 2,5 Jahren.
    Aber eigentlich schließt der Begriff fachlich nur junge Pferde ein, die nicht älter als ein Jahr sind.
    Vielleicht ist deshalb hier ein wenig Verwirrung entstanden, obwohl ich denke, dass sowohl der Link als auch die Beiträge klar ausgedrückt haben, was gemeint war. Aber du siehst..... es war nöscht wörklösch so!

    Liebe Grüße

    Ilo
    Geändert von Ilo70 (09.03.2009 um 08:52 Uhr)
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  22. #22
    aufTrab Stammgast Avatar von haflingerteam
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    AW: Fohlentraining

    Unsere Fohlen werden schon in den ersten Lebenstagen an das Halfter gewöhnt. Auch mit dem Heben der Hufe beginne ich schon sehr früh, jedoch spielerisch. Das Fohlen darf frei neben der Mutter stehen, es wird gestreichelt und dann wird ein Huf angehoben. Das reicht dann auch schon. So lernen die Fohlen das ein wenig kennen und wissen dass nicht schlimmes passiert. Führen und Anbinden lernen sie nach einigen Wochen. Longenarbeit ist erst bei einem Jungpferd ab 3 Jahren angesagt, da man vorher die Knochen, Bänder und Sehnen total überlastet. Ausserdem gehört ein Fohlen meiner Meinung nach in eine Gruppe gleichaltriger Pferde.

    Generell gilt mit einem Jungpferd nie mehr als 10-15 Minuten zu machen. Auch Putzen nicht länger, da die kleinen sich noch nicht so lange konzentrieren und stillstehen können. Weniger ist mehr...
    Liebe Grüße
    Jessica mit dem Haffibär und den Haffilinis

  23. #23
    aufTrab Professor Avatar von Wunschtraum
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    AW: Fohlentraining

    @ Ilo: Ich hab die Beiträge zwar aufmerksam gelesen, aber wir haben trotzdem aneinander vorbei geredet. Denn für mich ist ein Fohlen ein Pferd, was sein erstes Lebensjahr noch nicht erreicht hat. Mit einem Jahr ein Jährling und dann ein 2 Jähriger, usw.
    „Richtig Reiten reicht“(Paul Stecken)

  24. #24
    aufTrab Mitglied Avatar von Ilo70
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    AW: Fohlentraining

    @Wunschtraum
    Jo, hast ja Recht. Das fiel mir dann auch auf, deshalb hatte ich es ja auch noch mal extra geschrieben.
    Auf der Seite deren Link ich eingestellt habe ist es aber klar definiert. Und an der Aussage ansich ändert es nichts.

    LG

    Ilo
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  25. #25
    aufTrab Stammgast Avatar von SkorpionMel
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    AW: Fohlentraining

    2004 habe ich mir einen Hafiabsetzer gekauft. Er wuchs mit anderen Hengsten (Kaltblüter) auf der Weide auf und hat gelernt, sich durchzusetzen. Sprich, er hat einen ausgeprägten Dickschädel. Ich habe ihn mit 1 1/2 Jahren kastrieren lassen, weil er sich wie ein Irrer wegen Stuten aufführte und ich das nicht wollte. Er ging als Handpferd und am Sulky mit ins Gelände, durfte auch beim Reiten mal frei mitlaufen und wir haben hie und da ein bisschen was gemacht, aber eher sporadisch als gezielt und weder wöchentlich noch täglich. Das Führen hat er als Junger nie gelernt, war ein Problem mit einem halben Jahr, wo er zu mir kam, genauso wie Hufe geben und Schmied. Er hat es trotzdem gelernt und heute lässt er sich fast ohne Probleme beschlagen, zappelt halt manchmal noch rum. Beim Reiten ist er absolut aufgeweckt, ich geh auch allein mit ihm ins Gelände, weil es mir wichtig ist, dass ich alle meine Pferde allein draußen reiten kann. Da merkt man ihm sein Alöter schon an. Und auch mit knapp fünf Jahren (nächsten Monat wird er fünf) hat er viel Unsinn im Kopf. So richtig ausgewachsen sind Pferde eh erst mit 7/8 Jahren. Man kann ihn sehr gut führen, er geht top als Handpferd mit. Nur ein bisschen Kind ist er immer noch, darf er auch in seinem Alter sein. Er spielt leibend gern mit einem Gymnastikball (Pferdespielbälle mögen die Pferde nicht so) und zieht das Ding durch die Gegend, steht gerne allein auf dem Podest und hat seine Nase überall. Ich habe wirklich nicht viel im Fohlenalter gemacht und den Pferden ist es mit Sicherheit lieber, auf der Wiese rumzutoben anstatt täglich ein noch so kleines Programm zu absolvieren. Im Übrigen sind die Fohlen, die leider auf Schauen gehen müssen, meines Erachtens arm dran, weil ihnen keine richtige Kindheit gewährt wird. (Boxenhaltung, Üben, etc.) Es gibt halt solche und solche Züchter, ich will nicht alle über einen Kamm scheren.
    2007 kam mein erstes Fohlen auf die Welt und er steht mit 6 Wochen Absetzen im letzten Jahr immer noch mit seiner Mutter zusammen im Offenstall mit den anderen Pferden. Er spielt wirklich mit allen Pferden, auch mit dem Haif und mit dem 22-jährigen Opa (Warmblut, 175). Sogar meinen knapp 18-jährigen Fjordi hat er mittlerweile zum Toben rumgekriegt! Ich habe mit ihm bis jetzt auch nie viel gemacht, mal als Handpferd und so. Schmied kennt er regelmäßig und er ist ein ruhiges ausgeglichener 1 1/2 jähriger, verspielt, aber deutlich ruhiger wie mein Hafi damals (typbedingt, Appaloosa). Mit seiner Mama hat er immer noch eine feste Bindung, durch meinen Umzug letztes Jahr hatte ich keine lange Absetzphase, er war gut 9 Monate zusammen, bis er 6 Wochen abgesetzt wurde. Nach dem Kastrieren konnte ich ihn wieder mit ihr zusammen stellen und er hat auch nicht wieder zum Trinken angefangen, also alles ohne Probleme.
    Meiner Meinung nach muss man mit Fohlen nicht allzu viel machen. Viel Bewegung und Auslauf ist viel wichtiger und ein konsequenter Umgang. Ich spiele auch nicht mit ihm, weil Hengste eh ruppiger als Stuten sind und sehr schnell zum Beißen neigen. Beißen, anrempeln, etc. ist tabu. Er lässt sich überall anfassen, ich kann ihn führen, er geht ins Gelände mit, Schmied kein Problem, das reicht mir. Longieren nein, geht auf die Gelenke, das können sie später immer noch lernen.
    Alles in allem muss der Umgang passen, dass ich mir keinen Rüpel erziehe, der mir nur auf die Zehen springt. Und ich möchte auch in den Offenstall gehen können, ohne dass ich angefallen zum Spielen bzw. gezwickt werde.

  26. #26
    aufTrab Mitglied Avatar von Ilo70
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    AW: Fohlentraining

    Zitat Zitat von SkorpionMel Beitrag anzeigen
    Ich spiele auch nicht mit ihm, weil Hengste eh ruppiger als Stuten sind und sehr schnell zum Beißen neigen. Beißen, anrempeln, etc. ist tabu.
    Aha! Hengste sind ruppiger und neigen zum Beißen? Deshalb spielt man nicht mit ihnen. Hm... ich finde, wenn dem so wäre, müsste man nicht gerade dann einen intensiveren Kontakt herstellen um das abzustellen bzw. zu klären? Ich sage ja nicht, dass Hengste nicht ein wenig mehr Arbeit machen aber es zu meiden halte ich für keine gute Idee, erst Recht, wenn sie Hengst bleiben sollen oder müssen!

    Mal abgesehen davon, dass ich diese pauschale Aussage nicht unterstreichen kann. Verallgemeinerungen sind immer die Suche nach Schutz und Sicherheit, sonst nichts.

    Letztendlich schreibst du aber nichts anderes als das was ich befürworte .
    In den ersten Jahren gehts um den Alltag und das Benehmen des Pferdes und den Respekt voreinander.
    Wenn man sowieso mehrere Hottis hat und man allein schon deswegen jeden oder fast jeden Tag vor Ort ist und den Kleenen mal eben so am Rande "mitnimmt", hast du vollkommen Recht, das reicht.
    Mit gesteigertem Alter kann man dann auch gesteigerte Anforderungen haben.
    Zum Beispiel als Handpferd mit ins Gelände. Ist doch klasse, wie du das gemacht hast.
    Und sicher gibts eben auch Leute, die ihrem Fohlen bzw. jungen Pferd die Kindheit nehmen, weil sie sie in Boxen halten und nur auf das Training konzentrieren, schrecklich, da gebe ich dir auch Recht.
    Das was du als "nicht viel machen" bezeichnest reicht einem Pferd sicher und das was du als "nicht viel machen" bezeichnest würden andere wahrscheinlich als unglaublich viel betrachten.
    Jemand der sein Fohlen ausschließlich auf die Koppel stellt, mit vielen anderen Fohlen und Jährigen (ohne erwachsene Pferde), sich nicht blicken lässt und die Pferde höchstens beim Umweiden mit Menschen in Kontakt kommen und nach ein paar Jahren den 3 Jährigen abholt, nach dem er immer mal wieder vom Koppelzaun aus geguckt hat, die kritisiere ich hier.
    Für mich steht die Bewegung, der Auslauf, soziale (artintern und -extern) Kontakte und der konsequente Umgang auf einer Ebene, gemeinsam mit der Konfrontation mit dem Alltag.

    Liebe Grüße

    Ilo
    Geändert von Ilo70 (12.03.2009 um 08:03 Uhr)
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  27. #27
    Moderator Avatar von iesca
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    AW: Fohlentraining

    Ich würde auch sagen, dass Hengste tendenziell ruppiger sind. Wenn man alleine schon eine reine Stuten- und eine reine Hengstherde auf der Weide beobachtet, dann fällt das doch sehr auf. Die Hengste raufen eher spielerisch miteinander und dabei geht es zum Teil dann doch ziemlich rabiat zur Sache, während die Stuten eher gemeinsam rennen und die Herde allgemein ruhiger ist.
    Diese Hengstspiele gehören zum natürlichen Verhalten, aber für mich wäre das ein Grund, mit einem Hengst eben nicht zu spielen. Ein Hengst ist auch anderthalbjährig deutlich stärker als ich und mir wäre da das Risiko zu gross, dass er mich irgendwann nicht mehr als ranghöher respektiert oder verletzt, einfach, weil er seine Kraft im Vergleich zu mir nicht richtig einschätzen kann.
    Mit meiner Stute spiele ich übrigens auch nicht und ich gehöre eher zu den Leuten, die mit einem jungen Pferd möglichst wenig machen. Wenn es sich anfassen lässt, die Hufe gibt, sich führen und anbinden lässt, dann reicht das meiner Meinung nach. Mehr muss ein 3-jähriger nicht können. Spazieren gehen mag ganz nett sein, ist meiner Meinung nach aber nicht unbedingt nötig. Ein von Natur aus ängstliches Pferd wird dadurch nicht prinzipiell ruhiger und eins, das sowieso eher neugierig ist, findet das Gelände auch dann noch spannend, wenn es 3-jährig zum ersten Mal spazieren geht. Viel wichtiger ist meiner Meinung nach da die Beziehung zum Besitzer.
    Erwartest du Berge, dann sind es nur Maulwurfshügel

    Besucht mich doch mal auf meiner HP: http://auftrab.com/members/kayuko und hinterlasst einen Gruss im Gästebuch.

  28. #28
    aufTrab Mitglied Avatar von Ilo70
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    AW: Fohlentraining

    Guten Morgen.

    Genau, die Beziehung zum Besitzer und wie baut man die auf? Über Kontakt und regelmäßige Besuche. Mit "möglichst wenig" baust du keine Bindung auf, zumindest keine, die dir Hilft dein Pferd in schwierigen Situationen da durch zu führen. "Möglichst wenig" ist immer sehr vage.

    Und das mit dem "Hengste sind ruppig blablalba"....
    Ich spiele mit einem alten Hengst, der vorher noch nie die Möglichkeit bekommen hat mit einem Menschen in der Halle zu spielen und auch keine Bezugsperson hatte, außerdem schlechte Erfahrungen gesammelt etc.
    Wir haben eine Menge Spass zusammen. Er kommt im vollen Galopp auf mich zu und bremst so wie sich das gehört. Wenn ich komme geht er und er rempelt auch nicht. Und das habe ich ihm nicht erst beim Spielen beigebracht.

    Jedes Tier ob von Natur aus "ruppig" oder nicht kann den respektvollen Umgang mit einem Menschen lernen. Hast du mal Hunden beim Spielen zu gesehen? Och du.... da möchte ich so auch nicht mitspielen aber dennoch spielen sie mit mir und zwar absolut vorsichtig.

    Hengste sind nicht ruppiger als eine Stute oder ein Wallach (Ausnahmen gibts bei jedem Geschlecht). Nur wir haben die Hosen voller , weil wir sehen was sie untereinander in der Lage sind zu tun. Wobei ich auch nicht zwischen zwei streitende oder spielerisch tobende Stuten oder Wallache geraten möchte.
    Aber es muss ja auch nicht jeder einen Hengst haben, wenn man von so einem Vorurteil eingenommen ist.

    Tatsache ist wohl, wenn ich diese Einstellung gehabt hätte, wären die beiden altern Herren jetzt wohl tot,
    und das wegen eines Pauschalurteils.

    LG

    Ilo
    Geändert von Ilo70 (13.03.2009 um 06:01 Uhr)
    O, daß ihr Menschen doch wenigsens als Tiere vollkommen wäret; aber zum Tiere gehört Unschuld.
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  29. #29
    aufTrab Stammgast Avatar von SkorpionMel
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    AW: Fohlentraining

    Hengste sind nicht ruppiger als eine Stute oder ein Wallach (Ausnahmen gibts bei jedem Geschlecht). Nur wir haben die Hosen voller , weil wir sehen was sie untereinander in der Lage sind zu tun. Wobei ich auch nicht zwischen zwei streitende oder spielerisch tobende Stuten oder Wallache geraten möchte.
    Aber es muss ja auch nicht jeder einen Hengst haben, wenn man von so einem Vorurteil eingenommen ist.


    ??? Stuten müssen sich keine Herde erkämpfen udn brauchen keine Kampfspielchen. Und ich finde es kein Vorurteil. Ich habe lange genug mit Hengsten mittlerweile zu tun und ich weiß sehr wohl, zu was ein Hengst fähig ist! Da kommt eine Stute nicht mal annähernd ran ehrlich gesagt. Und zum Thema Vorurteil, warum lässt man einen Hengst Hengst sein, wenn man ihn weder händeln noch artgerecht halten kann? Da hat´s ein Wallach deutlich leichter und ich bereue es keine Sekunde, dass ich meine beiden kastrieren habe lassen. Ich brauche auch keinen Hengst für´s Ego!
    Stuten raufen auch auf der Weide nicht, Hengste müssen das spielerisch trainieren.
    Man sollte den goldenen Mittelweg bei der Pferdeerziehung nehmen, nicht zu viel und nicht zu wenig und immer auf das Pferd bezogen.
    Geändert von SkorpionMel (13.03.2009 um 11:02 Uhr)

  30. #30
    Moderator Avatar von iesca
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    AW: Fohlentraining

    @ Ilo: Ich bezweifle jetzt einfach mal, dass man deine beiden alten Hengste mit einem Junghengst im Alter von 1- bis 3-jährig vergleichen kann. Denn um genau diese geht es hier eigentlich.
    Deine beiden Hengste haben, selbst wenn es schlechte Erfahrungen waren, durchaus gelernt, dass der Mensch kein Spielkamerad ist und man mit ihm anders umgehen muss, als mit einem anderen Pferd.
    Ein Halbstarker hingegen muss das erst noch lernen und gerade dieser Halbstarker ist noch auf der Suche nach seinem Platz in der Gruppe und testet seine eigene Kraft aus und lernt auch erst noch damit umzugehen. Es ist in den meisten Fällen sicher nicht böse gemeint, aber das Risiko, dass dich z.B. ein anderthalbjähriger beim Spielen aus Versehen mit dem Spielkameraden auf der Weide ´verwechselt´ist einfach da. Hengste gehen untereinander ruppiger miteinander um, als das Stuten tun. Gerade diese spielerischen Kämpfe sind es aber, die, wenn der Hengst das auch mit dem Menschen machen will, wirklich gefährlich sind. Ich will damit keinem Junghengst unterstellen, dass er den Menschen dabei absichtlich verletzen will, aber er muss noch lernen, dass er mit dem Mensch anders umzugehen hat, als mit den anderen Hengsten auf der Weide. Und genau das kann er aber nicht lernen, wenn sich der Mensch auf die gleiche Eben begibt. Stuten müssen das selbstverständlich auch lernen, nur haben ihre Spiele einen anderen Charakter.
    Eine Beziehung kann man zu einem Pferd auch nach der Fohlenweide noch aufbauen.
    Ich gehöre zu genau den Besitzern, die ihr Pferd auf der Fohlenweide nur alle paar Monate mal besucht haben und nichts getan haben, ausser es ein wenig zu streicheln oder zu beobachten. Trotzdem gab es keinerlei Probleme nach der Fohlenweide, als ich mich dann täglich um sie gekümmert habe, eine Beziehung zu ihr aufzubauen.
    Natürlich muss die Beziehung aufgebaut werden, bevor ich mit dem Pferd spazieren gehe, aber es sagt ja keiner, dass das nach der Fohlenweide unmöglich ist.
    Geändert von iesca (14.03.2009 um 15:57 Uhr)
    Erwartest du Berge, dann sind es nur Maulwurfshügel

    Besucht mich doch mal auf meiner HP: http://auftrab.com/members/kayuko und hinterlasst einen Gruss im Gästebuch.

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