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  1. #31
    aufTrab Mitglied
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    AW: Zusatzfutter, "Pülverchen" und Co...

    Zitat Zitat von Mirage Beitrag anzeigen
    Besserwisser, naja aber wenn Du das alles eh weißt, warum dann nicht von Haus aus ein passendes Mineralfutter, dass den Bedarf deckt und Selen und Biotin enthält. Dann hast 3 Fliegen mit einer Klappe geschlagen (Selen nicht mehr extra füttern, Biotin nicht mehr extra füttern und der Selenmangel erledigt sich ganz von alleine.
    Weil ich noch kein "normales" Mineralfutter gefunden habe, das Selen in der benötigten Menge enthält. Die meisten müsste ich ja Kiloweise füttern, damit der Selenbedarf der Stute gedeckt wird.
    Einzige Möglichkeit wird wohl sein, gutes Mineralfutter suchen und die Menge des Selenpulvers anpassen, damit es nicht zuviel wird.
    Aber das Hafitier wird gerade sehr wählerisch. Das kenn ich schon von meinem Wallach. Da hab ich dann nen Eimer Mineralfutter rumstehen und keiner frisst es...

  2. #32
    aufTrab Stammgast
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    AW: Zusatzfutter, "Pülverchen" und Co...

    Wieviel Selen benötigt Dein Pferd denn?

  3. #33
    aufTrab Mitglied
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    AW: Zusatzfutter, "Pülverchen" und Co...

    Zitat Zitat von Mirage Beitrag anzeigen
    Wieviel Selen benötigt Dein Pferd denn?
    Das Equiselenosel enthält 250 mg Selen/kg. Sie bekommt 10 mg davon, sind also 2,5 mg pro Tag.
    Hier mal ein Beispiel:
    Pferdefutter von St. Hippolyt -:- Mineralien -:- SemperMin -:- Schmackhaft & praktisch
    Das enthält nur 3 mg Selen/kg
    Pferdefuttershop » Alles für Ihr Pferd » Pferdefutter » > Marstall > Marstall Force
    Oder hier sind es 12 mg

    Es ist also ein grosser Unterschied. Wäre ja auch schlecht, wenn in normalem Mineralfutter viel Selen wäre. Da hätte man bei einem Pferd ohne Mangel auf Dauer sicher eine Vergiftung.

  4. #34
    aufTrab Stammgast
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    AW: Zusatzfutter, "Pülverchen" und Co...

    "Das Equiselenosel enthält 250 mg Selen/kg. Sie bekommt 10 mg davon, sind also 2,5 mg pro Tag."

    Die Rechnung kapier ich jetzt grad nicht wirklich *kopfkratz* Vor allem deswegen, weil Du sagst ein MF mit 3mg sei zu gering dosiert.

  5. #35
    aufTrab Mitglied
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    AW: Zusatzfutter, "Pülverchen" und Co...

    Zitat Zitat von Mirage Beitrag anzeigen
    "Das Equiselenosel enthält 250 mg Selen/kg. Sie bekommt 10 mg davon, sind also 2,5 mg pro Tag."

    Die Rechnung kapier ich jetzt grad nicht wirklich *kopfkratz* Vor allem deswegen, weil Du sagst ein MF mit 3mg sei zu gering dosiert.
    Hab ich mich verrechnet???
    Einfacher Dreisatz:
    1000 g Equiselenosel = 250 mg Selen
    1 g Equiselenosel = 0,25mg Selen
    10 g (Tagesdosis) = 2,5 mg Selen pro Tag womit der Bedarf ja gedeckt und der Wert wieder normal war

    Bei dem SemperMin sind es 3 mg pro kg Mineralfutter
    Fütterungsempfehlung wäre so bei 70 g, da das betreffende Pferd zwischen Grosspferd und Pony liegt.
    Selbe Rechnung:
    1000 g SemperMin = 3 mg Selen
    1 g SemperMin = 0,003 mg Selen
    70 g = 0,21 mg Selen pro Tag
    Würde als für ihren Bedarf nicht ausreichen

    Ich hoffe, das war so verständlicher

  6. #36
    aufTrab Stammgast
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    AW: Zusatzfutter, "Pülverchen" und Co...

    *patschandieStirn* Jetzt stand ich grad vollkommen auf dem Schlauch.

    Das höchstdosierte MF in meiner Liste ist mit 25mg Selen das Magnostable von Iwest, allerdings Fütterungsempfehlung dann nur 50g pro Tag.

    Insgesamt gesehen kann ich Dir aber nur empfehlen, Dir erstmal ein mit höchstens 20mg dosiertes MF (Mühldorfer MultiVital oder Hippomix) zuzulegen, bei der kürzlich erfolgten Kur musste ja nicht nur der tägliche Bedarf, sondern auch der Mangel ausgeglichen werden, weshalb da 2,5mg an Tagesbedarf bei rauskam. Ist der Mangel ausgeglichen, reduziert sich der Bedarf ja auch wieder. Ggf. kommst dann sogar mit noch weniger aus (15 mg Höveler Reformin beispielsweise). Musst Dich halt durchtesten mit Bluttest nach angemessener Zeit.

    Meine Stute war schon 2x im Selenmangel drin (hat insgesamt einen sehr sehr hohen Bedarf an Selen u. a.) innerhalb der letzten 10 Jahre und inzwischen passen 15mg bei Reformin einwandfrei.

  7. #37
    aufTrab Mitglied
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    AW: Zusatzfutter, "Pülverchen" und Co...

    Sind ja gerade mitten im Austesten. Jetzt erstmal 4 Wochen ohne Selen. Bis das abgebaut is. Dann nochmal Bluttest.
    Sehen was dabei rauskommt. Wenn kein so extremer Mangel mehr ist, dann erstmal normales MF und später nochmal Bluttest...

  8. #38
    Pat
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    AW: Zusatzfutter, "Pülverchen" und Co...

    Also bei mir ist ''normal'' wie man es sieht draußen auf der koppel das gras nartürlich dann heu und hafer manchmal etwas mash. pülverchen damit das fell glänzt oder so kriegt mein pony nicht höchstens wenn die hufe zu weich sind bei husten oder so was man noch homöpatisch behandeln kann.ich füttere manchmal leinsamen abgekocht dazu das liebt mein pony ist aber ganz schön eklig
    Pat der Schönste Name seid es Pferde gibt. New Forest die Geschöpfe die in Vergessenheit geraten sind, googlet es sie sind wunderschön.

  9. #39
    aufTrab Mitglied Avatar von Celina75
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    AW: Zusatzfutter, "Pülverchen" und Co...

    Wir füttern hochwertige Mineralien von Iwest dazu. In unserem bestand sind Magnolythe S100, Magnostable, Plantagines + C bei Husten und Magnoguard bei Magenempfindlichkeit

  10. #40
    aufTrab Stammgast Avatar von zentaur
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    AW: Zusatzfutter, "Pülverchen" und Co...

    Beim Thema Zusatzfutter bin ich äußerst skeptisch, da vom Zusatzfutter eine ganze Industrie lebt, die natürlich ein großes finanzielles Interesse daran hat, Zusatzfutter an den Mann, die Frau bzw. das Tier zu bringen. Auch beim Thema Selenmangel gibt es durchaus ernsthafte Stimmen, die negative Auswirkungen von "Selenmangel" in Frage stellen bzw. bezweifeln ob es einen "Selenmangel" überhaupt gibt.
    Jedem, der sich mit diesem Thema kritisch auseinandersetzen will, sollte auch diese Stimmen hören.
    Zitat Dr Stefan Brosig (Pferdehalter und Chemiker)unter der Überschrift :

    "Pferde: Unser tägliches Selen gib' uns heute?"

    "Durch Untersuchungen an eigenen Pferden und eine weitergehende Recherche bin ich auf einige wesentliche Sachverhalte gestoßen, die die in der Tierernährung weit verbreitete Gepflogenheit der Zufütterung von Selen an Pferde sehr stark in Frage stellen und zu einem Umdenken führen müssen. Selen ist in den letzten Jahren ein Modeelement geworden, für das viel geworben wird, und ganz Europa, Deutschland allgemein und Süddeutschland im besonderen werden häufig als Selenmangelgebiete bezeichnet. Daher haben alle Pferde, die dort nur natürliches Futter bekommen, im Durchschnitt niedrige Selenwerte im Blut. Dennoch haben sie aber in den ganzen Jahrhunderten, in denen die Menschen dort gezüchtet und mit Pferden gearbeitet haben, mehr Leistung vollbracht als heutige Reitpferde."
    Dazu kann ich nur empfehlen, mal den gesamten Artikel nachzulesen:
    Pferde: Unser tägliches Selen gib' uns heute?
    Oder auch hier:
    Institut fuer Veterinaerpharmakologie und -toxikologie, Universitaet Zuerich

    Wenn man denn an negative Auswirkung von "Selenmangel" glaubt, ergibt sich das Problem der "richtigen" Dosierung, denn die therapeutische Breite von Selen ist sehr gering.
    Zitat:
    [COLOR="Red"]"Die richtige Dosierung an Selen ist wahrhaftig schwierig, da die Grenze zwischen wirklichem Bedarf und einer chronisch toxischen Überdosierung hauchdünn verläuft: Laut Fachliteratur liegt der Bedarf eines Pferdes bei 0,15-0,2 mg/ ein Kilogramm Trockenfuttermasse. Eine Überdosierung ist bereits ab 2 mg/ein Kilogramm Trockenfutter erreicht. Eine solche Überdosierung muss in jedem Fall vermieden werden, da sie zu einer akuten Vergiftung führen kann. Häufig tritt sie durch eine zu hohe Verabreichung von Kraftfutter, bzw. Mineralfutter ein. Daher ist es empfehlenswert eine Kombination aus beiden zu nehmen und besonders auf den Selengehalt zu achten." /COLOR]
    Quelle : Selenmangel bei Pferden
    Bemerkenswert ist abschließend die Tatsache, daß der größte Teil der Befürworter von Zusatzfutter( u.a. auch Selen) aus dem Lager derer kommt, die damit Geld verdienen.
    Dies gilt nicht nur für Pferdefutter.
    Wer mehr über die Vorgehensweise der Futtermittelindustrie insbesondere in Bezug auf Hunde und Katzen erfahren will, dem empfehle ich das Buch "Katzen würden Mäuse kaufen. Schwarzbuch Tierfutter" von Hans-Ulrich Grimm.
    LG zentaur

    "Ein Reiter ohne Pferd ist nur ein Mensch, aber ein Pferd ohne Reiter ist immer noch ein Pferd."

  11. #41
    aufTrab Stammgast Avatar von zentaur
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    Ausrufezeichen AW: Zusatzfutter, "Pülverchen" und Co...

    Ich möchte nochmal auf meinen Beitrag vom 20.08. 2010 (siehe Beitrag 40) hinweisen. Wie ist Eure Meinung dazu??? Würde mich auf mehr Resonanz freuen, vor allem weil Zusatzfutter eine ziemlich teure Angelegenheit ist und man ungern in etwas investiert, das möglicherweise nur wenig oder nichts bringt bzw. gar schädlich sein kann.
    Geändert von zentaur (21.08.2010 um 15:11 Uhr) Grund: Ergänzung
    LG zentaur

    "Ein Reiter ohne Pferd ist nur ein Mensch, aber ein Pferd ohne Reiter ist immer noch ein Pferd."

  12. #42
    Boo
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    aufTrab Mitglied Avatar von Boo
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    AW: Zusatzfutter, "Pülverchen" und Co...

    Ich hab einmal eine Frage zu einem speziellen Zusatzfutter.
    Mein Pferd bekommt jetzt das Life Data Hoof Disinfectant auf die Hufe geschmiert, damit sich endlich die Hornqualität verbessern soll. Der erste Eindruck nach einigen Wochen ist auch echt gut, wie gut es wirklich ist, werde ich dann ja langfristig sehen.

    Zusätzlich dazu gibt es noch ein Futter, es nennt Farriers Formula, Ergänzungsfutter für gesundes Hufwachstum.

    Kennt das jemand? Füttert das jemand und hat Erfahrung damit? Lohnt es sich, das auch noch zu kaufen? Die Prdukte sind ja nun nicht gerade billig, aber wenns denn helfen sollte, wäre ich bereit, das zu investieren. Diese fürchterlich brüchigen Hufe, die Risse etc. müssen dauerhaft weg.
    Viele Grüße

    Julia

  13. #43
    aufTrab Professor Avatar von Lore
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    AW: Zusatzfutter, "Pülverchen" und Co...

    Ein gutes Mineral muss nicht teuer sein.
    Ich füttere Hippomix E 5000 von Warneke, auf den Monat umgerechnet zahle ich dafür gerade mal 6,- €.

    Über Sinn und Unsinn von Zusatzfutter kann man schlußendlich geteilter Meinung sein, pauschalisieren würde ich hier nicht. Sicherlich wird der Hersteller sein Produkt verkaufen wollen und es somit bewerben. Ich als Pferdebesitzer kann ja selbst entscheiden, was ich für mein Pferd als sinnvoll befinde und kaufe.

    Mit meinem Mineral bin ich jedenfalls sehr zufrieden. Meine Stute glänzt wie eine Speckschwarte und die Qualität des Hufhorns ist inzwischen auch richtig gut geworden (wobei hier sicher auch andere Faktoren eine Rolle spielen).
    Aufgrund eines chronischen Defekts der Lunge hat mein Pferd per se schon mal einen etwas höheren Grundbedarf, zudem wird sie täglich geritten/longiert. So wie der Futterplan derzeit aufgestellt ist, kommt sie hervorragend zurecht, insofern sehe ich keinen Grund, etwas abzuändern oder wegzulassen.
    Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts.
    (Friedrich Hebbel)

  14. #44
    aufTrab Mitglied
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    AW: Zusatzfutter, "Pülverchen" und Co...

    Zitat Zitat von Boo Beitrag anzeigen
    Ich hab einmal eine Frage zu einem speziellen Zusatzfutter.
    Mein Pferd bekommt jetzt das Life Data Hoof Disinfectant auf die Hufe geschmiert, damit sich endlich die Hornqualität verbessern soll. Der erste Eindruck nach einigen Wochen ist auch echt gut, wie gut es wirklich ist, werde ich dann ja langfristig sehen.

    Zusätzlich dazu gibt es noch ein Futter, es nennt Farriers Formula, Ergänzungsfutter für gesundes Hufwachstum.

    Kennt das jemand? Füttert das jemand und hat Erfahrung damit? Lohnt es sich, das auch noch zu kaufen? Die Prdukte sind ja nun nicht gerade billig, aber wenns denn helfen sollte, wäre ich bereit, das zu investieren. Diese fürchterlich brüchigen Hufe, die Risse etc. müssen dauerhaft weg.
    Hallo Boo
    als ich meinen Hoppa gekauft habe, hatte er ganz schlimme Hufe und ganz schlechte Hornqualität. Der Schmied und der TA (ich hatte beide zusammen dran weil ich ein Pferd mit Problemhufen gekauft habe- und einiges verändert werden musste- dies war mir aber vorher schon im Klaren ) haben mir zu Atcom Huf-Vital geraten und dieses über Monate zuzufüttern. Die Hufe sind nach und nach von der Qualität besser geworden, im Laufe der Jahre haben sie sich so gut entwickelt dass mein Pferd heute ohne Spezialbeschlag laufen kann- also mit ganz normalen Eisen und im Winter hinten sogar ohne. Die Hufe sehen super aus und ich bin sehr zufrieden, klar hat der Schmied wahre Arbeit geleistet über Jahre hinweg dass es so gut wurde- das Atcom Zusatzfutter hat wohl auch einen Teil dazu beigetragen
    aber ich denke dass überwiegend der Schmied zu loben ist.

    Farriers Formula kenne ich nicht und kann leider nichts dazu sagen, da meiner aber ja auch so schreckliche Hufe hatte und auch sehr rissig und ausgebrochen waren, dachte ich, ich erwähne einfach mal das Produkt von Atcom was ich zugefüttert habe- vielleicht bringt dir die Info etwas


    Es ist schon Wahnsinn was es alles für Pülverchen und Zusätze auf dem Markt gibt ich denke die Firmen verdienen sich ein wahnsinns-Geld damit- denn viele Zusätze die der Mensch dem Pferd reinstopft schmälern eher dessen Portemonaie und steigern ein gutes Gewissen beim Menschen weil er denkt er tut seinem Pferd was Gutes. Ob es wirklich immer etwas bringt was gefüttert wird stelle ich bei einigen Produkten manchmal echt in Frage

    Viele Reiter sind einfach entspannter wenn sie wissen sie füttern ihrem Pferd zb etwas für lockere Muskulatur und sitzen demnach selber total entspannt auf dem Pferd, Pferd läuft lockerer weil Reiter seeehr entspannt draufsitzt und schwupp- mensch was für ein tolles Pülverchen- das Pferd läuft locker wie sonst was tja ich glaube die Pülverchen helfen meist mehr dem Reiter

    es gibt aber bestimmt auch Ausnahmen- ich will jetzt hier keinen Streit anzetteln

    meine Pferde bekommen zum Futter ein gutes Mineralfutter und gut ist. Einmal im Jahr ein Blutbild und wenn da etwas auffällig sein sollte und der TA mich darauf hinweist dann werden wir ggf aktiv

  15. #45
    aufTrab Mitglied
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    AW: Zusatzfutter, "Pülverchen" und Co...

    Zitat Zitat von Celina75 Beitrag anzeigen
    Wir füttern hochwertige Mineralien von Iwest dazu. In unserem bestand sind Magnolythe S100, Magnostable, Plantagines + C bei Husten und Magnoguard bei Magenempfindlichkeit
    kann da Celina nur zustimmen, Iwest ist zwar teuer aber sehr gut und die Beratung erstklassig. Bei mir gibts beim Fellwechsel immer Magnolythe S100 und Plantagines+C.
    Ohne Anmut gibt es kein feines Reiten und ohne Feingefühl kann man nicht an Kunst denken. Härte, Kraft sind die Mitgift der Mittelmäßigen, die niemals wahrhaftig sein wollen.

  16. #46
    aufTrab Stammgast
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    AW: Zusatzfutter, "Pülverchen" und Co...

    Zitat Zitat von zentaur Beitrag anzeigen
    Bemerkenswert ist abschließend die Tatsache, daß der größte Teil der Befürworter von Zusatzfutter( u.a. auch Selen) aus dem Lager derer kommt, die damit Geld verdienen.
    Dies gilt nicht nur für Pferdefutter.
    Mein Befürworter für Mineralfutter (und zugleich hochdosiertes MF in meinem Fall) ist mein Pferd. Sie ist Headshaker, sowie im Mineralhaushalt nicht mehr alle Werte im Mittelfeld sind, beginnt sie zu shaken. D. h. sie shakt, ich lasse die Spurenelemente testen, es ergab sich bisher leider IMMER ein Mangel, entweder Zink oder Selen oder auch mal beides. Daraufhin wurde das MF auf ein noch höher dosiertes MF (was Zink und Selen betrifft) umgestellt und schwubs war das Headshaken weg und die Blutwerte wieder optimal im Mittelfeld. Das Spielchen habe ich über 3 Jahre betrieben bis ich dann endlich bei einem Mineralfutter angelangt bin, was so hoch dosiert ist, wie der Bedarf meines Pferdes.

    Das heißt nun nicht, dass mein nächstes Pferd (sofern es nochmal eins gibt) ebenfalls dieses MF reingeschüttet bekommt. Eher im Gegenteil, ich investierte lieber in Spurenelementanalysen, bevor ich da was reinschütte, was das Pferd nicht braucht oder gar zu einer Überversorgung von MF führt.

    Sagen will ich damit eigentlich, dass ich rein gar nichts auf die Futtermittelindustrie, deren Befürworter und deren Gegner gebe. Das ist mir alles zu pauschal. Jedes Pferd ist ein Individium mit individuellen Ansprüchen. Da gibt es keine allgemein gültige Regel.

    Wer sich allerdings mal näher mit der Thematik beschäftigt wird feststellen, dass ein immer laufen lassen im Minimumbereich oder gar im Mangel der jeweiligen Spurenelemente zu dauerhaften und unreparablen Schädigungen führen kann. Im Gegenzug selbiges auch bei einer anhaltenden Überversorgung. Ich muss individuell sehen, was das eine Pferd braucht. Ein anderes hat einen so geringen Bedarf, dass es mit dem auskommt, was die Natur ihm gibt im Heu, Gras und Hafer. Aber das eben individuell.

  17. #47
    aufTrab Stammgast
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    AW: Zusatzfutter, "Pülverchen" und Co...

    Wir füttern nur Heu, Gas, Stroh und Hafer/Gerstegemisch......die Blutwerte sind top ......nichts extra...mal nen Sack Müslie....
    Der leistungsbegrenzte Faktor sitzt IM Sattel.......

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