| Das große Portrait über
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„Tempelhüter“ |
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| Kurz & Knapp: |
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| Name: Tempelhüter |
| Geboren: 1904 |
| Gestorben: 1933 |
| Geschlecht: Hengst |
| Rasse: Trakehner |
| Farbe: Braun |
| Stockmaß: 1,66 m |
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| Züchter: Gestüt Trakehnen in Ostpreußen |
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„...Erinnerungen an Königsberg, Streifzüge durch die Stadt und ihre Geschichten, könnten aber auch ganz anders beginnen. Ganz preußisch nüchtern, ganz prosaisch. Da trifft, irgendwann in den zwanziger Jahren, der preußische Landwirtschaftsminister auf seiner ersten Dienstreise nach Königsberg im Zug auf zwei gestandene Landwirte. »Ich bin zum erstenmal in Ostpreußen«, gesteht er etwas eingeschüchtert. »Was muß ich denn unbedingt wissen?« Die Antwort: »Erstens müssen Se wissen dem Hengst Tempelhüter. Zweitens müssen Se wissen dem Bullen Anton. Drittens müssen Se wissen dem Kant.« Dann nach einer Weile: »Wenn Se aber noch wissen dem Hengst Pythagoras, dann brauchen Se sich dem Kant gar nicht zu merken.«...“ (Haug von Kuenheim “Die versunkene Stadt”, © DIE ZEIT 02.06.2005 Nr.2, ZEIT online - Politik, Wirtschaft, Wissen und Kultur)
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| Stammbaum: |
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| Tempelhüter | Perfectionist | Persimmon |
| Perfect Dream |
| Teichrose | Jennisei |
| Tella |
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| Wissenswertes: |
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Der Hengst „Tempelhüter“ verkörpert das Ideal der Trakehnerzucht! Stark, edel und gute Grundgangarten lassen ihn zum modernen Warmblut werden.
Geboren 1904 wurde er schon 5 Jahre später als Landbeschäler in Braunsberg eingesetzt.
In den Jahren 1916 bis 1931 war er als Hauptbeschäler in Trakehnen stationiert. Dort deckte er 495 Stuten, die 333 lebende Fohlen hinterließen (eine Befruchtungsquote von 73,9 %), von denen über 60 Trakehner-Mutterstuten und über 50 Beschäler wurden. Zudem hinterließ er 115 Auktionspferde.
Der berühmteste Sohn von ihm war der Fuchshengst „Pirat“ aus der Paula
(von Pizzo).
Die Perfectionist/Tempelhüter-Linie und die auf Tempelhüter-Töchtern aufgebaute Dingo-Linie bilden die Basis für den modernen Trakehner. „Tempelhüter“ ist einer der bedeutendsten Vererber der letzten Epoche des Hauptgestüts und sein Blut findet sich heute in nahezu jedem Trakehner wieder.
Im Jahre 1932 wurde das bekannte, lebensgroße Bronzedenkmal des Hengstes vor dem Wohnhaus des Landstallmeisters auf Trakehnen eingeweiht. Tempelhüter selbst konnte diese Feierlichkeiten, lorbeerbekränzt, mit seinen 28 Jahren sogar noch miterleben.
Dieses Denkmal landete im 2.Weltkrieg in Russland und befindet sich jetzt in Moskau in der Landwirtschaftsakademie im Pferdezucht-Museum.
1974 hatte man erlaubt einen Abguss des Originals zu machen und anlässlich des Verdener Großturniers am 18. Mai desselben Jahres wurde dieser Abguss im Beisammensein von 1000 Menschen enthüllt. Seitdem steht steht es vor dem Deutschen Pferdemuseum (Verden) mit Blick gen Osten. Bei dieser Feier war der letzte lebende Original-Trakehner Keith, ein Nachkomme Tempelhüters, anwesend. |
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aufTrab-Geflüster:
Tempelhüter wurde am 11.12.1904 in Trakehnen geboren. Überlieferungen zufolge kam er mit krummen Vorderbeinen zur Welt und man dachte ernsthaft darüber nach ihm das Weiterleben zu ersparen. Dieser Mangel wurde hin und wieder von ihm weitervererbt, die Hälfte der Nachkommen stand aber im Alter von drei Jahren normal.
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