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aufTrab Stammgast
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Assateagueponys
Die Assateague- und Chincoteagueponys leben auf den kleinen und tief liegenden Inseln Chincoteague und Assateague vor der Küste Virginias in den USA. Assateague war bis zu einer großen Sturmkatastrophe 1933 mit dem Festland verbunden, ist im Gegensatz zu Chincoteague aber nicht bewohnt.
Diese Ponys stammen wahrscheinlich von den streunenden Pferden der amerikanischen Siedler des 17. Jahrhunderts ab, ihre Ursprünge liegen daher bei Pferden aus Spanien oder Nordafrika. Die Existenz der Ponys auf der unbewohnten Insel Assateague wurde erst in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts allgemein bekannt. Mehr als 200 Ponys leben auf Assateague, sie können sich dort mehr oder weniger frei bewegen. Allerdings ist der Lebensraum der Ponys ziemlich begrenzt worden, als 1943 der Federal Fish and Wildlife Service auf der Insel ein Naturschutzgebiet für dort ansässige Vögel einrichtete. Die Organisation zäunte die vom Staat angelegten Wasserbecken ein, damit die Ponys sie nicht zertrampeln konnten. Damit verringerte sich die Fläche, auf der die Ponys leben können, auf ein kleines, sumpfiges Gebiet. Die Grasfläche wurde dadurch erheblich eingeschränkt. Außerdem konnten die Ponys nicht mehr ins Meer, um dort vor Sommermoskitos Schutz zu suchen. Durch die Einzäunungen konnte eine beträchtliche Menge der Ponys nicht mehr ins Innere der Insel weichen und wurde 1962 vom Hochwasser eingeschlossen, als über der Atlantik starke Stürme tobten. Ein großes Problem dieser Ponyrasse ist die Inzucht. Da auf der Insel nie mehr als 200 Ponys lebten, besteht für die Ponys keine Möglichkeit, sich anderweitig fortzupflanzen. Als Folge der Inzucht weisen die Ponys Gebäudemängel und Verwachsungen auf, außerdem ist ihr Wachstum gehemmt. Sie sind nur um die 1,22m groß. Die Gliedmaßen waren teilweise verkrüppelt, die Brust übermäßig schmal. Die Ponys hatten große, derbe Köpfe, die eher an Pferde als an Ponys erinnerten. Sie tendieren generell mehr zu Pferden, was wohl zu einem Teil durch ihre Abstammung, zum anderen Teil durch ihr gehemmtes Wachstum zu begründen ist. Das karge Futter auf der Insel trug auch nicht gerade zum Fortbestand der Rasse bei. Das salzige Marschland ist eine sehr schwierige Futtergrundlage. Allerdings muss man auch sehen, dass gerade dieses Futter der Grund dafür ist, dass die Ponys sehr zäh, anpassungsfähig und robust sind. In den zwanziger Jahren wurden erfolgreiche Versuche unternommen, das Assateaguepony durch Welsh- und Shetlandponys (s. Shetlandponys) zu veredeln. Außerdem wurden die Assateagueponys mit Pintos gekreuzt, daher gibt es heute viele Schecken. Es kommen aber auch alle anderen Farben vor. Durch diese Kreuzungen wurde das Assateaguepony zu einer Rasse, die heute auch zum Reiten taugt. Verantwortlich für die Ponys ist das Chincoteague Fire Department, die Freiwillige Feuerwehr Chincoteagues. Sie veranstaltet an zwei Tagen im Jahr Fangtage, und zwar am letzten Donnerstag und Freitag im Juli. Die Ponys werden von der Feuerwehr eingekreist und durch die Fahrrinne zur gegenüber liegenden Insel Chincoteague getrieben. Dort werden sie in ein Gatter getrieben und die Jährlinge werden versteigert. Die Verkaufserlöse werden verwendet, um den Erhalt der Herde zu gewährleisten. Trotz seines immer noch relativ mickrigen Körperbaus hat das Assateaguepony heute eine recht große Anhängerschaft. Es gilt als gutes Kinder-Reitpony. Zu der Popularität dieser Rasse hat das 1947 von Marguerite Henry veröffentlichte Buch “Misty of Chincoteague” beigetragen. Es handelt von einer Ponystute, die von zwei Kindern großgezogen wird.
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Wenn wir schon nicht gewinnen, dann reiten wir wenigstens den Platz kaputt!
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