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    aufTrab Stammgast Avatar von Ladino
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    Dänisches Warmblut

    Die Anfänge der dänischen Pferdezucht sind häufig in Holstein in Deutschland zu finden. Anfang des 14. Jahrhunderts gründeten die Zisterzienserklöster in Holstein, das bis 1864 dänisches Großherzogtum war, Gestüte, auf denen die norddeutschen Pferde mit den besten spanischen Pferden gekreuzt wurden, denen man habhaft werden konnte. Daraus gingen der moderne Holsteiner sowie viel dänische Rassen und der Frederiksborger hervor. Die Entstehung der Rassen hatte viel damit zu tun, dass so leicht Pferde aus den Nachbarländern zu beschaffen waren. Erst viel später wurde die skandinavische Zucht nach Frederiksborg verlagert.

    Jahrzehnte lang wurden die schweren norddeutschen Stuten mit den leichten spanischen Hengsten gekreuzt, daraus entstanden der Frederiksborger und der Holsteiner. Durch Kreuzungen von Frederiksborgern mit Vollblütern entstanden schließlich leichtere Reitpferde, die auch im Turniersport eingesetzt werden konnten. Außerdem wurden Selle Français-Hengste und die mit den Trakehnern verwandten Wielkopolskipferde eingesetzt, die dem dänischen Warmblut sein drahtiges Aussehen gaben und sein Exterieur veredelten. Außerdem wurde das Stehvermögen, das Temperament und die Schnelligkeit verbessert, wobei der Vollblüter die entscheidende Rolle spielte. Das Resultat war ein gesundes, schönes im Vollbluttyp stehendes Reitpferd, das Substanz und hervorragende Beine hatte. Das dänische Warmblut brilliert häufig als Dressurpferd, geht aber auch Vielseitigkeitsprüfungen. Für eine europäische Warmblutrasse ist es eigentlich ungewöhnlich, dass sie kein Hannoveranerblut führt, doch vielleicht führt gerade das zu ihrem einzigartigen Wesen.

    Das dänische Warmblut entspricht dem Typ eines modernen Turnierpferdes, es hat ein gutes Temperament, keinerlei Gebäudefehler und ist spritzig und mutig. Es besitzt alle Attribute eines erfolgreichen Turnierpferdes, sowohl in der Dressur als auch bei Vielseitigkeitsprüfungen.

    Beim Kopf des dänischen Warmblute ist der Einfluss des Vollblutes unverkennbar. Er ist sehr fein und trocken und trägt einen freundlichen, intelligenten und wachen Ausdruck. Der Kehlgang des Warmblutes ist klar und fleischlos, der Hals hat die ideale Reitpferdelänge, der Widerrist ist gut ausgebildet, die Schulter ist schräg. Die Gliedmaßen des Dänen sind sehr muskulös, die Gelenke groß und wohl geformt, die Knochen kräftig, die Röhrbeine kurz und mit gutem Umfang. Die Hufe sind widerstandsfähig und gut geformt, es treten nur selten Fehler auf.

    Das dänische Warmblut wird bis zu 1,68m groß, es können alle Farben vorkommen, aber am häufigsten sind Kastanienbraune.

    Wenn wir schon nicht gewinnen, dann reiten wir wenigstens den Platz kaputt!

  2. #2
    aufTrab Neuling
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    6

    AW: Dänisches Warmblut

    Wir haben ein dänisches Warmblut. Allerdings ist es (wie im obigen Beitrag bereits erwähnt) holsteinisch gezogen. Der Vater stammt ab von Corde la Bryere x Landgraf. Die Mutter ist eine Vollblutstute

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