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aufTrab Stammgast
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Donpferd
Das Donpferd ist das traditionelle Pferd der Don-Kosaken. Es ist nach seiner Heimat am Don in Russland benannt und lebte dort in den Steppengebieten in Herden. Sein harter Lebensraum prägte das Pferd, es kommt mit minimalem Futter aus, passt sich dem Klima an und überlebt auch bei schlechtesten Bedingungen. Auch bei schlechter Versorgung bringt das Pferd noch Leistung. Das Zuchtgebiet des Dons liegt in Aserbaidschan, dort befinden sich auch die Gestüte für Karabacher.
Der Don ist eine der bekanntesten Rassen Russlands, er wurde durch die Kosaken berühmt, die auf diesen Pferden die Truppen Napoleons aus Russland vertrieben. Die Rasse entstand im 18. Jahrhundert in den Steppengebieten des Don. Ihre Vorfahren waren die Nomadenstämme, es wurden die hässlichen, aber außerordentlich harten mongolischen Nagai eingekreuzt, außerdem iranische Pferde - persische Araber - sowie die Pferde der Turkmenen, die eng mit den Achal-Tekkinern verwand waren. Außerdem hatte der Karabacher großen Einfluss. Er wurde im gleichen Gebiet gezüchtet wie das Donpferd. Ab dem 18. Jahrhundert wurden Orlow-Traber, Strelitz-Araber (Anglo-Araber) und Vollblüter eingeführt, doch seit Beginn des 20. Jahrhunderts gab es keine Bluteinführungen mehr. Der Don hat seitdem einen relativ einheitlichen Rassetyp entwickelt. Das Zuchtziel war ein genügsames, leichtes Kavalleriepferd, das auch im Geschirr ging. Der heutige Don ist äußerst zäh, leichtfuttrig und kann das ganze Jahr über draußen gehalten werden. Er passt sich mangelhaften Lebensbedingungen ohne Probleme an, deshalb wird er häufig als Veredler solcher Rassen eingesetzt, die in schwierigen Gegenden heimisch sind. Er prägte besonders den Budjonni. Bevor ein Don eingetragen wird, muss er schwierigste Leistungsprüfungen bestehen. Er wird auf Galopp- und Trabbahnen geprüft, außerdem auf Distanzritten. Zwar ist der Don nicht übermäßig schnell, doch liefert er über lange Distanzen herausragende Ergebnisse. Der Zuchtstandard beschreibt den Don als relativ massig, aber das kann nur eine Fehlinterpretation sein. Er hat einen recht massigen Rumpf, aber ansonsten ist er nicht gerade schwer. Der Kopf des Dons ist nicht sehr groß mit einer sehr engen geraden Stirn. Das Genick ist sehr eng und erschwert die richtige Kopfstellung. Der Hals ist mittellang und ziemlich gerade, der Rücken gerade und breit, der Widerrist niedrig und die Lenden nicht übermäßig bemuskelt. Die Schulter ist sehr steil und kurz, sie lässt dem Pferd nicht viel Raum für schöne Gänge. Die Kruppe ist abgerundet, der Schweif ab und zu sehr tief angesetzt. Die Vorderbeine sind gut bemuskelt, aber häufig kuhessig, die Hinterbeine oft fassbeinig. Die Hufe sind gesund und äußerst widerstandsfähig. Es kommt so gut wie nie zu Hufproblemen. Alles in allem weist der Don noch einige Fehler auf, die einen europäischen Züchter abschrecken würden. Vor allem seine mangelnden Bewegungen auf Grund des unvorteilhaften Körperbaus befähigen den Don nicht gerade als gutes Reitpferd. Doch seine Geschichte hat bewiesen, dass er ein gutes und genügsames Arbeitspferd ist. Der Don wird nicht größer als 1,68m, es kommen häufig Füchse und Braune vor, nicht selten mit goldenem Schimmer.
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Wenn wir schon nicht gewinnen, dann reiten wir wenigstens den Platz kaputt!
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