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aufTrab Stammgast
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Maremmapferd
Obwohl die Italiener ihr Hauptaugenmerk auf Vollblüter und Traber gerichtet haben, werden in der Toskana, auf Sizilien und Sardinien und im Po-Delta Reitpferde aus verschiedenen Blutlinien geführt. Allerdings wird keine selektive Zucht betrieben, deshalb ist die Herkunft der italienischen Reitpferde sehr unklar. Der Maremma kommt aus der toskanischen Provinz Maremma, dort wurde er ursprünglich als leichtes Zugpferd gezüchtet, schließlich aber zum Rinderhüten ausgebildet. Heute sind die Maremma die bevorzugten Pferde der „butteri“, der italienischen Rinderhirten. Sie haben eine Art Rinderverstand entwickelt und sind den butteri eine große Hilfe.
Man kann davon ausgehen, dass die Maremma von den alten neapolitanischen Pferden abstammen. Diese Pferde führten Araber-, Berber- und spanisches(s. Andalusier) Blut. Im 19. Jahrhundert wurden diese Tiere mit Norfolk Roadstern und Halbbluthengsten gekreuzt, um die Maremma zu veredeln. Das Gestüt in Grosseto entwickelte einen eher stämmigen Typ, der nicht sehr ansprechend ist. Er züchtete das Maremma als schweres Reit- oder leichtes Zugpferd und konsolidierte einen einheitlichen Typ. Es handelt sich zwar nicht um ein besonders schönes, aber um ein solides, ausdauerndes und zuverlässiges Pferd. Außerdem ist das Maremma sehr vielseitig, es wird zum Rinderhüten eingesetzt, zum Verrichten landwirtschaftlicher Arbeiten und war früher Kavalleriepferd. Außerdem ist es hart, genügsam und sehr umgänglich. Auch heute noch ist das Maremma nicht besonders edel, doch in den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurden bessere Hengste eingesetzt. Das hat das Pferd schon um einiges verbessert. Die Pferde der butteri haben außerordentlich gute Sprunggelenke. Zwar sind sie nicht sehr schnell, aber durch ihren Willen und ihre Kraft sind sie vielfältig einsetzbar. Der Gesamteindruck des Maremmas ist rundherum gewöhnlich. Der Kopf, der früher sehr grob und fast hässlich war, ist heute wesentlich feiner mit kleinen Ohren und freundlichen Augen. Der Hals ist recht kurz und entspricht der Körpergröße, außerdem passt er zum flachen Widerrist. Die Schultern sind nicht ausreichend schräg, doch trotzdem ist der Maremma vielseitig einsetzbar. Die Hinterhand ist recht stark mit sehr kräftigen Sprunggelenken. Die Gliedmaßen sind heute gut mit ausreichender Knochensubstanz und guter Muskulatur. Die Hufe sind klein, hart und gesund. Der Maremma wird bis zu 1,53m groß, es kommen alle einfarbigen Grundfarben vor.
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Wenn wir schon nicht gewinnen, dann reiten wir wenigstens den Platz kaputt!
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