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#1 (permalink) |
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aufTrab Stammgast
Registriert seit: 04.06.2006
Last Online: 12.08.2011 14:23
Ort: Bochum
Für Beiträge bedankt: 1
Erhielt 0 Danke für 0 Beiträge
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Mustang
Die Mustangs sind amerikanischen Wildpferde, die Pferde des „Wilden Westens“. Sie stammen von den Tieren der spanischen Konquistadoren ab, die ab dem 16. Jahrhundert im Westen Amerikas in wilden Herden lebten. Sie waren die Pferde der Indianer und auch der weißen Siedlerbevölkerung. Ihr Name stammt von dem spanischen Wort „mesteña“. Das bedeutet so viel wie Pferdeherde. Noch heute gibt es ein paar wilde oder halbwilde Herden im Westen der USA, zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren es ungefähr 1 Millionen. Später mussten sie allerdings per Gesetz vor der Ausrottung geschützt werden, da sie in großen Mengen eingefangen und zu Hundefutter und Fleisch für den menschlichen Bedarf verarbeitet wurden. Dieses Gesetz wurde 1970 erlassen. Seitdem sind eine Menge Vereine und Hilfsorganisationen gegründet worden, die es zum Ziel haben, die wilden Herden und auch das Erbe des Mustangs zu schützen. Die Erste dieser Fördergruppen wurde 1957 von Robert Brislawn gegründet, die Spanish Mustang Registry. Sie hatte sich zum Ziel gesetzt, den ausgeprägten spanischen Typ des Mustangs zu schützen, sei es im Berber - oder im Andalusier-Typ. Später wurden die American Mustang Association und die Spanish Barb Breeders’ Association gegründet, letztere setzte sich sehr für selektive Zucht ein und wollte das alte Pferd im Berber-Typ wieder aufbauen. Sie stellte einen aus dem 15. bis 18. Jahrhundert stammenden Zuchtstandard wieder auf, um den alten Typ zu erhalten. Es gibt unzählige Organisationen in den USA, die sich bemühen, das Pferd im alten Typ wieder aufleben zu lassen und die neuen Pferde zu erhalten.
Es gibt in den Vereinigten Staaten keinen einheitlichen Rassestandard, aber unzählige Blutlinien, die je nach Auffassung der Züchter selektiv entwickelt wurden. In letzter Zeit bildete sich eine immer populärer werdende Linie heraus, die des Cayuse Ponys. Es hat vermutlich einen normannischen Einschlag. Ebenfalls interessant ist das Rocky Mountain Pony. Auch heute noch stehen die Mustangs sehr stark im spanischen Typ, das Profil ist häufig konvex gebogen, der Kopf oft relativ groß und schwer. Der Hals ist anmutig geformt und sehr muskulös, der Widerrist niedrig und die Schultern kraftvoll und schräg. Der Rücken ist sehr kräftig und muskulös, ebenso die Hinterhand. Die Gliedmaßen sehr hart und muskulös, sie können sehr stark strapaziert werden. Die Pferde können auch auf sehr schlechtem Boden gehen, ohne zu Schaden zu kommen. Dasselbe gilt für die Hufe. Mustangs werden bis zu 1,50m groß, es kommen alle Farben vor.
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Wenn wir schon nicht gewinnen, dann reiten wir wenigstens den Platz kaputt!
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#2 (permalink) |
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AW: Mustang
´Kurzrückblick: Pleistozän und so lassen wir mal aus...
Im 16 und 17 Jahrhundert brachten die Spanier immer wieder Pferde mit nach Amerika- da sie echte Bürokraten waren, führten sie penibel Buch über jeden Warentausch, auch über Pferde in dem Fall, denn die machten einen bedeutenden Teil ihrer Kultur aus. Niemals hat es in diesen Aufzeichnungen einen Hinweis darüber gegeben, dass eines dieser Tiere entlaufen sei... Viele der spanischen Pferde wurden nicht zur Zucht verwender, sondern landeten früher oder später im Kochtopf oder ihre Haut wurde zur Bootsbespannung genutzt. Die ersten Pferde tauchten um 1600 am Rio Grande auf, wahrscheinlich hatten Spanier sie in Nordmexiko gekauft, von Santa Fe wurden auch Fohlen an die Prärienationen verkauft. Nun wurde mit Pferden gehandelt, sie verwilderten und wanderten nordwärts, bis sie um 1710 die Blackfeet in Kanada erreichten. Die ersten Pferde, die die Spanier mitbrachten waren spanische Berber-klein (um 1.45m) stämmig und robust, mit hoher Trittsicherheit, Ausdauer und der Fähigkeit, sich das Futter selbst zu suchen. Später kamen auch französische und englische Rassen hinzu so z.B. Kaltblüter wie Suffolk Punch, Avelignese, Boullounnais (kenne ich nur von Tamme Hanken) und der Percheron- all diese Pferde wurden mit den Berbern gekreuzt und wurden unter dem Begriff "Mustang" zusammengefasst. |
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#3 (permalink) |
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aufTrab Professor
Registriert seit: 08.09.2007
Last Online: 06.01.2012 00:41
Ort: Oberfranken (Bayern)
Meine Stimmung:
Für Beiträge bedankt: 774
Erhielt 685 Danke für 299 Beiträge
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AW: Mustang
Hab die Serie auch schon gesehen! Kann ich sehr empfehlen!
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„Richtig Reiten reicht“(Paul Stecken)![]() |
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#5 (permalink) |
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AW: Mustang
habe noch einen Buchtipp gefunden
Der letzte Mustang, Peter Clotten und Tony Stromberb im Müller Rüschlikon Verlag erschienen ( teuer: 49,90 Euro) das Buch ist brandneu und bietet wohl ( sagt die Buchprüferin von Pegasus) ganz neue Fakten über Mustangs, mit tollen Photos und viel Information. Es geht um die wichtigsten, noch frei lebenden Mustangs, dabei sind die Kiger- und die Berber-Mustangs. |
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#6 (permalink) |
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aufTrab Mitglied
Registriert seit: 30.01.2012
Last Online: 04.02.2012 03:47
Ort: Powderly
Für Beiträge bedankt: 0
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