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Suffolk Punch
Der Suffolk Punch stammt aus dem Osten Großbritanniens, der Grafschaft East Anglia. Es ist die älteste englische Kaltblutrasse, seine Ursprünge sind weit gehend ungeklärt. Der Schriftsteller William Camden, Autor der Britannia, schreib im Jahre 1586, dass die Rasse seit 80 Jahren existiere. Da der Suffolk Punch sehr stark und relativ klein, vor allem ohne Kötenbehang ist, eignet er sich bestens für landwirtschaftliche Arbeiten. Des Weiteren machen den Suffolk Punch seine aktiven Gänge besonders beliebt.
Alle Suffolk Punches gehen auf den Hengst Horse of Ufford zurück. Wahrscheinlich stimmt die Bezeichnung Ufford nicht, denn die Besitzer des Hengstes stammten aus Orford. Sicher ist, dass der Hengst im Jahre1768 in der Gegend von Woodbridge, Saxmundham und Framlingham geboren wurde und eine Menge Nachkommen hatte. Er wurde als „kurzbeinig“ bezeichnet, außerdem war sein Körper wohl relativ kurz und sein Stockmaß gering. Er galt als gutes Kutschpferd, was als Hinweis für sein Traberblut gewertet wird. 1880 erschien das Buch „The Suffolk Horse History and Stud Book“, verfasst von Herman Biddell. Dieses Buch beschreibt Geschichte und Entwicklung der Rasse, ihre Aufgaben in der Landwirtschaft, ein Hengst- und ein Stutregister sowie Rassestandards und eine Auflistung aller Preisgewinner nach 1840. Herman Biddell gilt auf Grund dieses Stutbuches als ein großer Förderer der Suffolk Punches, er war der erste Schriftführer der 1877 gegründeten Suffolk Horse Society. Der Suffolk Punch wurde sehr selektiv gezüchtet, und zwar nach den Bedürfnissen des Marktes: Die Pferde haben keinen Behang, sodass der Lehmboden ihrer Heimat ihnen nicht übermäßig viel ausmachen kann, außerdem sind sie sehr stark. Sie wurden als Zugpferde in den Dörfern, aber auch in den Städten eingesetzt und arbeiteten vor allem in der Landwirtschaft. Die Pferde wurden strengen Prüfungen unterzogen hinsichtlich ihrer Stärke; sie mussten Baumstämme ziehen, wobei es nicht in erster Linie auf ihre tatsächliche Stärke ankam, sondern eher auf ihren Willen, außerdem mussten sie rückwärts gehen, was für Pferde in der Stadt eine unerlässliche Aufgabe war. Der moderne Suffolk Punch ist ausdauernd und sehr stark, vor allem aber braucht er wenig Futter und kann sehr lange Zeit am Stück arbeiten. Die meisten Pferde in der Landwirtschaft müssen zweimal am Tag gefüttert werden, während dem Suffolk Punch eine Ration genügt. Ein Merkmal des Suffolk Punch ist seine fuchsbraune Farbe. Punches sind immer Füchse. Die Suffolk Horse Society gibt sieben Schattierungen an, am häufigsten ist aber die helle, rötliche Farbe. Ein weiteres Merkmal dieser Rasse sind ihre schwungvollen Gänge: Der Schritt ist frei und elastisch, der Trab ist etwas rund und fast schwimmend, aber mit guter Aktion. Der Suffolk Punch hat einen ziemlich großen Kopf mit sehr breiter Stirn, einem geraden oder konvexen Profil, aufmerksamen, beweglichen Ohren und einem fast viereckigen Maul. Der Hals sitzt tief, ist sehr muskulös und anmutig gebogen. Die Mähne wird bei festlichen Anlässen immer eingeflochten, ebenso wie der Schweif, der auch zum Arbeiten eingeflochten und hoch gebunden wird, damit er das Pferd nicht behindert. Die Schultern sind sehr kraftvoll und von guter Schräge, der Rumpf ist sehr rund, die Brust breit und tief. Man kann den Suffolk Punch fast schon als rund bezeichnen, seine kurze Beine steuern viel zu diesem Eindruck bei. Die Hinterhand ist sehr breit und kräftig, aber die Beine müssen trotzdem recht eng zusammen stehen, damit das Pferd beim Pflügen die Furche nicht zertritt. Die Gliedmaßen sind wahre Baumstämme, sehr gut bemuskelt, mit guten Knochen, schrägen Fessel und großen, sauberen Gelenken. Die Hufe sind mittelgroß, hart und gesund. An der Form der Hufe wurde in den letzten Jahrzehnten viel gearbeitet, heute sind sie schön geformt. Der Suffolk Punch ist für seine Masse recht klein. Er wird nur bis zu 1,63m groß.
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Wenn wir schon nicht gewinnen, dann reiten wir wenigstens den Platz kaputt!
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