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Welsh Cob
Man teilt Welsh Ponys in Sektionen ein. Sektion A entspricht dem Welsh Mountain Pony, B dem Welsh Pony und C und D dem Welsh Cob. Ein Welsh Pony der Sektion C darf nicht größer sein als 1,37m, während die Sektion D Pferde bis zu 1,52m oder sogar größer zulässt.
Die Heimat des Welsh Cob liegt, ebenso wie die der Welsh und Welsh Mountain Ponys in Wales. Der Ursprung der Welsh Cob Züchtung ist die Grafschaft Cardiganshire, dem heutigen Dyfed. Die Welsh Ponys der Sektionen C und D, die beide im Cob-Typ stehen, entstanden aus Kreuzungen von Welsh Mountain Ponys mit den Pferden der Römer, die diese während der Besetzung ins Land brachten. Daraus entstand auch das Powys-Pferd, das ab dem 12. Jahrhundert für die englische Armee gebraucht wurde. Man kreuzte auch orientalisches Blut ein, und der moderne Cob kam durch Einkreuzungen von Norfolk Roadstern und Yorkshire Coach Horses zu Stande. Die heutigen Cobs sind jedoch große Ausgaben der Welsh Mountain Ponys, obwohl sie auf diese Pferde und arabisches Blut zurück gehen. Jahrhundertelang wurden die Welsh Cobs hauptsächlich für die Landwirtschaft und für das Militär gebraucht. Sie wurden vor Pflüge, Kutschen, Kanonen und andere Ausrüstungsgegenstände gespannt und dienten der Kavallerie als Reitpferd. Außerdem wurden sie in Bäckereien, Molkereien und anderen Firmen in den Städten als Zugpferd genutzt. Sie gehörten in Wales zum täglichen Anblick. Heutzutage ist der Welsh Cob ein beliebtes Reit- und Kutschpferd. Sie sind ideal für den Fahrsport, da sie sehr trittsicher sind, ein hervorragendes Gangwerk besitzen und immer wieder ihren Mut unter Beweis stellen. Außerdem sind sie extrem leistungsfähig. Die Einkreuzung von Vollblut macht den Welsh Cob größer und schneller, aber auch ohne dieses Blut sind sie ausgezeichnete Fahrpferde. Allerdings bringen Vollblutkreuzungen, besonders die zweite Rückkreuzung, erstklassige Turnierpferde hervor, die besonders viel Größe, Schnelligkeit und Rahmen mit sich bringen. Sie eignen sich außerdem zum Reiten, da sie sehr schöne Gänge haben, ausdauernd und mutig und sehr trittsicher sind. Häufig wird die Sektion C als Kinder-Reitpony genutzt, aber auch Jugendliche und kleine Erwachsene können die bis zu 1, 37m großen Ponys noch reiten. Sie werde häufig für Wanderritte oder Jagden genutzt, da sie ein natürliches Springvermögen haben. Vor der Einführung der Hengstkörungen im Jahre 1918 wurde eine Art Leistungsprüfung durchgeführt, um die Zuchtpferde zu selektieren. Dafür mussten die Cobs ein Trabrennen von 56km laufen, das die Besten in weniger als drei Stunden schafften. Die Strecke führte von Cardiff nach Dowlais. Das Erscheinungsbild des Welsh Cob ist dasselbe wie das des Welsh Mountain Ponys, nur ist der Cob-Typ größer. Er hat einen auffallend schönen, kleinen Kopf, der deutlich auf seine Abstammung vom Welsh Mountain hinweist. Das Profil ist leicht konkav, die Augen groß und die Nüstern weit. Außerdem hat es sehr kleine, bewegliche Ohren. Der Welsh Cob hat einen kompakten Körper mit tiefer Brust, die viel Platz für das verhältnismäßig große Herz und die kraftvolle Lunge hat, die Lendenpartie ist recht kurz. Die Gliedmaßen sind kräftig und trocken, mit kurzen Röhrbeinen und seidigem Kötenbehang. Die Hufe sind auch beim Welsh Cob außerordentlich hart. Besonders erwähnenswert ist noch der Gang des Welsh Cob. Er ist ganz besonders frei und schwungvoll; die Vorhand wird aus der Schulter heraus gehoben und voll ausgestreckt, bevor der Huf wieder den Boden berührt. Beim Welsh Cob sind mit Ausnahme von Schecken und getupften Pferden alle Farben zugelassen. Rappen, Braune, Füchse und Palominos überwiegen, Schimmel sind sehr selten. Es gibt auch cremefarbene und falbe Pferde.
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Wenn wir schon nicht gewinnen, dann reiten wir wenigstens den Platz kaputt!
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