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  1. #31
    aufTrab Stammgast
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    AW: Diagnose unreitbar

    Puh, fahren ist so ein Thema, finde ich persönlich wesentlich gefährlicher als Reiten, da beim Reiten in der Regel nur einer , bei einem Fahrunfall selten nur eine Person zu schaden kommt.

    Ein von Haus aus schwieriges Pferd würde ich jetzt nicht guten Gewissens als Fahrpferd weggeben.

  2. #32
    Moderator Avatar von iesca
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    AW: Diagnose unreitbar

    Der Besitzer ist früher gefahren, hat aber nach einem Unfall aufgehört, soviel ich weiss.
    Da ich mich mit dem Fahren nicht auskenne, kann ich auch nicht beurteilen, inwiefern es sinnvoll ist, ein doch ängstliches und in vielen Punkten unsicheres Pferd, anzuspannen.
    Erwartest du Berge, dann sind es nur Maulwurfshügel

    Besucht mich doch mal auf meiner HP: http://auftrab.com/members/kayuko und hinterlasst einen Gruss im Gästebuch.

  3. #33
    aufTrab Mitglied
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    AW: Diagnose unreitbar

    Der erste Beitrag hat sich angehört, als wäre das Ganze eh schon beschlossen. Da jetzt auf biegen und brechen irgendeine "Verwendung" fürs Pferd zu finden, ist doch auch keine Lösung.
    Es ist schade um das Pferd, dass es so jung schon sterben soll, und das auch nur, da es wohl sehr schlecht behandelt worden ist und nun kein Vertrauen mehr hat. Aber das ist jetzt so, die Vergangenheit kann man nicht mehr ändern. Und wenn der Besitzer nun diese Entscheidung getroffen hat, dann ist es ok.

  4. #34
    Moderator Avatar von iesca
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    AW: Diagnose unreitbar

    Ich bin nicht ganz auf dem aktuellen Stand. Der letzte war, dass er noch eine Bereiterin fragen wollte, ob sie es versucht. Wenn es nicht klappt oder sie nicht will, dann soll der Wallach zum Schlachter.
    Das wäre sozusagen die letzte Chance. Wie es im Moment aussieht, weiss ich nicht, da ich den Besitzer zwar letzte Woche gesehen habe, wir aber nicht über den Wallach geredet haben.
    Erwartest du Berge, dann sind es nur Maulwurfshügel

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  5. #35
    aufTrab Guru Avatar von Gwenie
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    AW: Diagnose unreitbar

    @mirage:
    soweit es sich hier lesen lies hat das Pferd beim REITEN Probleme. Daher meine Idee es mal mit Einspannen zu versuchen.
    Ich gehe davon aus dass das dann natürlich kein Laie macht, sondern jemand der Ahnung davon hat.

    Habe früher die PFerde von einem Kaderfahrer mitgeritten, der hatte auch so einige vom Typ her nervöse Pferde eingefahren.

    Klar ist ja das man das Risiko kalkulieren muß. Aber das einfahren geschiet auch nicht von jetzt auf gleich vor die Kutsche spannen und ab auf die Straße . "Mal schauen was passiert!"

    Mir fiel einfach die Stute ein die bei uns stand und ähnliche Probleme unterm Sattel machte- die läuft jetzt Zweispännig vor der Kutsche. Ohne Panikattacken oder andere gefährliche Sachen!

    Aber wenn der Besitzer früher selber gefahren ist, dann ist er vll schon selbst auf die Idee gekommen!?
    Gruß Gwenie

    www.equiservice.de

  6. #36
    aufTrab Stammgast
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    AW: Diagnose unreitbar

    Gwenie, hab Dich schon richtig verstanden, allerdings kostet eine gescheite Fahrausbildung eine Stange Geld und Zeit und dass ganze für einen ungewissen Ausgang?

    Mal unabhängig davon, dass man bei mir hier in der Umgebung keinen Fahrlehrer für so ein Pferd finden würde. Die guten Fahrlehrer in meiner Umgebung haben als Voraussetzung ein rohes Pferd, verkorkste Teile nehmen die gar nicht mehr, eben weil die Gefahr da wesentlich größer ist als beim Reiten. Die schlechteren Fahrlehrer würden jedes Pferd, auch ein verkorkstes nehmen, aber ob dass nun im Ergebnis von Vorteil ist lasse ich mal dahingestellt.

  7. #37
    aufTrab Guru
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    AW: Diagnose unreitbar

    Ich persönlich würde niemals ein Pferd als Fahrpferd nutzen, dessen Charakter auch nur den geringsten Zweifel aufkommen lässt.
    Es wird mit der Kutsche doch sehr viel am Straßenverkehr teil genommen, und da würde ich schon Wert auf Charakterfestigkeit in allen Lebenslagen legen! Auch in sachgerechten Händen kann viel passieren, und das geht im Geschirr leider fast immer böse aus!

  8. #38
    aufTrab Stammgast Avatar von Schnucki
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    AW: Diagnose unreitbar

    So Etwas ist ganz schwierig zu beurteilen wenn man nicht genau sieht wie das Pferd sich dabei verhält und welche Art es hat die Leute runter zu buckeln. Die meisten Bereiter sind damit auch teil überfordert denn sie focieren ihr ganzes tun nur aufs Reiten denn dafür sind sie da und das ist ihr Auftrag. Grundsätzlich sage ich eigentlich auch das kein Pferd unreitbar ist (nur aus gesundheitlichen Gründen)allerdings gibt es welche darunter die ihren Meister wirklich erst finden müssen und wenn das nicht der Fall ist dann ist der Schlachter wirklich die beste Lösung so schlimm sich das auch anhört.

    Ich hatte auch mal ein Fall von unreitbarem Pferd welches die Bereiter immer mit Erfolg runter gebockt hatte und mich das erste mal schon beim Aufsteigen aber beim zweiten mal war ich schneller und hab ihm brutalerweise die Nase bis an mein Knie gezogen und dann kam er weder vorne noch hinten hoch und hat sich ein paar mal im Kreis gedreht und dann aufgegeben. Es hat danach nur noch die Andeutung gereicht das die Nase gleich ans Knie genagelt wird sollte er noch mal den Ansatz machen und er hat es aktzeptiert und der Weg für Motivation war offen und dann hat er Spaß an der Arbeit bekommen und ist ein super Pferd geworden was dann auch andere oben ließ weil er nun eine gute Arbeitseinstellung hatte. Aber bei diesem Pferd war klar er hat das nur aus Dominanzgründen immer mit Erfolg getan und mit jedem Abwurf seine Methode noch verfeinert und dazu gelernt es lag hier keine tiefreifende schlechte Erfahrung zu Grunde.

    Allerdings hatte ich auch schon mal ein Pferd welches zwar brav und ruhig lief solange man sich auf ihm nicht rührte zwischendurch aber die totalen Panikattaken bekam und abging wie ein Torpedo. Der Besitzer meinte es hätte keine Zwischenfälle gegeben bei der Gewöhnung aber hier lag ein tiefgreifendes psychisches Problem zu Gunde welches nicht erklärbar war (das kann schon ein kurzes Erschrecken gewesen sein was vom Besitzer als nicht so schlimm empfunden wurde) und Pferde vergessen leider nie, sie können nur Vertrauen wieder fassen, aber dieses Problem würde im Falle X immer wieder auftreten also würde dieses Pferd nie ein sicheres werden solange man den genauen Grund nicht kennt ihn damit auch geziehlt therapieren kann. Die Gefahr ist einfach zu groß.

    Fahren kann ein Lösung sein, wir hatten auch mal ein Pony was alle runter gebuckelt hat und dann als Fahrpony total happy war aber da war auch nie Panik oder Zwängikeit im Spiel sondern nur Ungehorsam beim Reiten das gilt es halt immer gut abzuwägen.

    Ich hab auch schon mal einen Fall erlebt wo jemand nur über zirzensische Lektionen es hin gekriegt hat ein Pferd ,welches totale Panik vor dem Reiter hatte als wenn ein Tiger auf seinen Rücken säß (da ist wohl beim anreiten was schief gegangen), zu therapieren. Als das Pferd knien und liegen gelernt hatte war die Panik schon nicht mehr so groß da der Mensch ja beim liegen schon höher oben war aber auf Distanz als das Pferd und der schritt sich ihm zu nähern und sich letzendlich sich drauf zu setzen ohne das das Pferd Angst bekam hat hier geklappt weil die Ursache klar war und einfach ein anderer Weg gewählt wurde das gewünschte Vertrauen herzustellen. Das Ganze hat viel Zeit und Geld gekostet und solche Leute zu finden ist die so ein Händchen daür haben ist mehr als nur schwer oder eher Zufall und die Frage ist auch immer noch ob das erworbene Vertrauen nicht nur bei dieser einen Person bleibt oder sich übertragen lässt. In diesem Falle hat derjenige das Pferd für sich behalten und damit die Gefahr für Andere ausgeschlossen.

    Ich kann den Besitzer oder jeden anderen mit gleichem Problem gut verstehen und finde es auch verantwortungsvoll durch diese Entscheidung andere vor möglichen Unfällen zu schützen denn Händler haben damit nix an der Kappe und nehmen es ohne weiteres in Kauf das sich wegen des Geldes halt mit diesem Pferd jemand den Hals bricht.

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