Ich denke erstmal, das man nicht für oder gegen Bestrafung sein kann, da jeder sein Pferdchen schon mla einen giftigen Blick geschenkt hat und ihn am liebsten zum Mond geschossen hätte.
Ich denke Bestrafung muss sein, aber in Maßen und zur Rechten Zeit.
Am Anfang hörte Devil bei mir glaube ihc eher auf "Nein" als auf seinen Namen, weil er wirklich nichts konnte und alles machte was er nicht sollte,.. . jetzt lache ich darüber, weil er mittlerweile relativ ruhig steht(wie ein 4-jähriger halt ruhig steht).
Viel wichtiger ist aber denke ich, dass man sein Pferd zwar darauf energisch aufmerksam macht, dass da etwas nicht korrekt war, genauso wichtig ist aber die Belohnung, wenn es etwas gut gemacht hat.
Das wird bei ganz vielen Pferden oftmals vergessen... und dann ist es ja auch kein Wunder, wenn das Pferdi nicht weiß, was nun gut war. . .
Ich denke es kommt immer drauf an, was man unter einer Bestrafung versteht.
Ein Knuff in die Seite ist ja auch immer noch was anderes als gezieltes Verprügeln mit Hilfsmitteln.
Bei mir funktionierts im Endeffekt nach dem Prinzip eins, zwei, patsch. Patsch im Sinne von Knuff, auch mal ein Schlag mit der flachen Hand. Die zwei Male davor hat das Pferd immer noch die "Entscheidung", richtig zu reagieren.
Von rückwärtsrichten halte ich nicht viel, ich hab leider gesehen, wie jemand in seiner Verzweiflung immer wieder rückwärtsrichtete, das Pferd irgendwann schon vorauseilend rückwärts ging, und dann genauso weitermachte wie zuvor. Gibt einfach Pferde, die durchschauen ihren Menschen zu schnell, da muss man dann anders rangehen.
Ach ja, und zum loben benutze ich Worte wie "Priiiiiiima" oder "suuuuuuuuper", zum Beruhigen ein ruhig eingesetztes "schh" und zum schimpfen ein lautes "nein"
Eine vernünftige Haltung,eine angemessene altersgemässe Herde und auch eine konsequente Erziehung sorgen schon dafür das man fast kaum strafen muss.
Sprich wurde die Erziehung konsequent durch geführt (ohne einmal darfst du aber morgen wieder nicht) dann erledigen sich viele Sachen im vorab.
Jungspunde die mal gerne testen lassen sich oftmals mit einem anmotzen auf den rechten Weg bringen.
Schwierig wird es bei Pferden die nicht konsequent erzogen wurden und die man einfach mal in die Hand gedrückt bekommt.Hier scheue ich auch nicht davor mal unsanft zu werden.
Wer beisst den beisse ich zurück-wer tritt der bekommt ebenfalls einen...
Schlagen,treten,beissen,drohen all solche Sachen lasse ich nicht gelten ...
Geändert von alisha (13.12.2007 um 17:57 Uhr)
Grund: farbige Schrift
Strafe ist ein sehr schwieriges Thema.
Der mittlere Weg ist meiner Meinung nach der richtige.
Konsquent sein und wenn der Hoppel begriffen hat was nein heisst,
sind "größere" Eingriffe in das Verhalten meistens nicht mehr notwendig.
Das erfordert aber auch ein gutes Reaktions und Durchhaltevermögen.
Meiner ist eigentlich sehr lieb und als Lamm verschrien, aber alle sie sich mit Ihm beschäftigt haben kennen auch die Schattenseiten.
Wenn der "Möchtegernmacho" seine Allüren hat, weil die Mädels rossen,
muss unter Umständen auch mal kräftig korrigiert werden (Typisch Kerl, da funzt das Hirn wohl nicht.) Dann "knallt" das auch mal.
Wenn der sich mit seinen 700kg Testosteron meint auf die Hinterbeine zu stellen, verstehe ich keinen Spaß. bei 1,83 cm Stock ist das gewaltig.
Und da leg ich den Strick nicht weg und nehm was immer ich gerade in der Hand hab, da ist keine Zeit z.B: noch eben den Besen wegzustellen.
Natürlich muss das im Rahmen bleiben, mein Pferdl soll ja keine Angst vor mir haben. Aber Respekt bringe ich ihm entgegen und so soll er auch mich respektieren, als Alphatier!