Ich war gestern nach vier Tagen koppelfrei das erste Mal wieder mit dem Lütten auf unserem Reitplatz. An einer langen Seite stehen jede Menge Bäume und Büsche. Diese lange Seite und ganz besonders eine Ecke war gestern total böse. So böse, dass ich gleich nach dem aufsteigen wieder runter bin und Pferdi sicherheitshalber in besagte Ecke und ein paar Mal an der langen Seite lang geführt habe.
Reiten war danach trotzdem kaum möglich. Mal gings an der Seite und in der Ecke, mal wieder nicht. Nach dem dritten Mal unkontrolliert wegspringen wegen nichts bin ich energisch geworden, d. h. habe ihn mit Sporen und etwas lauteren Worten ("...du Spinner, da ist immer noch nichts...") in die Ecke gestellt. Damit einhergehend wurde meine Hand wieder stärker, mein Sitz schlechter... Danach habe ich diese lange Seite immer mit drei Volten gespickt, bin sozusagen nur noch Kringel geritten, um ihn zu beschäftigen. Augen und Ohren waren immer gepitzt, er war nicht bei der Sache und nicht bei mir. War also auch nicht die Toplösung...
Eigentlich wollte ich solche Aktionen nicht mehr. Geht es auch anders? Hätte ich mir eine Longe holen sollen und lieber longieren auf dem Zirkel mit der Ecke? Hätte ich es weiter ignorieren sollen? Was hättet Ihr gemacht? Geht es euch auch mal so, dass ihr im nachhinein lieber etwas anders gemacht hättet? (Wie ich jetzt, hätte doch lieber eine Longe holen sollen)
Bin gespannt...

. Geht es auch anders? Hätte ich mir eine Longe holen sollen und lieber longieren auf dem Zirkel mit der Ecke? Hätte ich es weiter ignorieren sollen? Was hättet Ihr gemacht? Geht es euch auch mal so, dass ihr im nachhinein lieber etwas anders gemacht hättet? (Wie ich jetzt, hätte doch lieber eine Longe holen sollen)
Grüße von
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), am Boden schon.