Ich versuche seit Ende 2008, meinen Königs-Stiefel in einer Winter-Version aufzutreiben, aber es scheitert an der Kompetenz der Händler.
Nun habe ich heute auf einem Kurs einen sehr schönen Kempkens-Stiefel in einem Reiterstüberl stehen sehen, konnte aber die Besitzerin nicht ausmachen, sonst wäre ich der gleich nachgelaufen und hätte sie interviewt (die arme). Im Internet recherchiert, habe ich gelesen, dass Kempkens praktisch alle Wünsche erfüllt, ein Kempkens einfach immer passt, kein Einlaufen oder ähnliches braucht, aber auch 600 Euro aufwärts kostet. Wenn ich nun aber bedenke, dass mein unsäglicher Petrie (Petrie kann nichts dafür, die Händlerin hat mich komplett falsch beraten) auch 539 Euro gekostet hat, ist das gar nimmer so arg schlimm.
Allerdings sind die Informationen, die ich im Internet recherchiert habe, von einer einzigen Kempkens-Besitzerin. Hm. Gibt es irgendwo weitere, dass ich ein bisschen repräsentativere Aussagen bekommen kann?
Habt / hattet Ihr je Kempnkens? Kennt Ihr Kempkens-Besitzer und deren Aussagen aus dem Reiterstüberl?
Inzwischen bin ich echt bereit, Geld auszugeben, wenn ich weiß, dass die Dinger mich nachher glücklich machen. Meine beiden Sättel haben auch 3600 und 2000 Euro gekostet (und beim zweiten war ein satter Zweitsattelrabatt dabei, der kostet bei Loesdau 2205 Euro) und ich bereue sie nicht, weil ich auch in den günstigeren gesessen bin und mich noch gut erinnere, was für ein wow!-Erlebnis es war, in meinen Sattel zu steigen. Sogar teurere Sättel waren nicht so wow! für mich. Und mit den Stiefeln wird es ähnlich sein.

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Ich trage seit Jahren Cavallo (weil mir der Leisten von Petrie und Königs nicht passt) und bin sowohl mit der Passform als auch mit der Qualität des Leders sehr, sehr, sehr zufrieden! Ob man weiches oder eher steifes Leder bevorzugt ist Geschmackssachen... nicht mehr und nicht weniger.
„Richtig Reiten reicht“(Paul Stecken)
