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#16 (permalink) |
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aufTrab Mitglied
Registriert seit: 24.03.2009
Last Online: 23.12.2010 14:04
Für Beiträge bedankt: 31
Erhielt 65 Danke für 33 Beiträge
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AW: Neue Lederreitstiefel - was muss ich alles beachten?
1. Wie lange hat es gedauert, bis ihr eure Stiefel richtig eingelaufen habt? also, da ich zum selbereinlaufen immer zu faul war, hab ich (kein problem dank standard-wade) lieber gebrauchte genommen. die waren dann zwischen 1 und 2 jahren alt.
2. Wie weit haben sie sich gesenkt? hängt von der verarbeitungsform bzw dem schnitt ab: hohes, festes kappenfutter --> senkt sich weniger weicher schaft --> senkt sich mehr irgendwelche passformextras/abnäher etc zwischen kappenfutter und schaftanfang --> du kannst mit dem maßstab nachmessen, wieviel sich das senkt ständig im regen unterwegs und dauernd mit fett am stiefel dran (nicht gut!) ---> senkt sich meilenweit... 3. Wie sieht es mit der Pflege aus? naja, der dreck sollte hin und wieder schon runter. ansonsten wie schuhe-putzen. 4. Brauche ich unbedingt Stiefelspanner? Was genau bringen die? hängt auch wieder von der bauart ab. die steifen königs-dinger mit dem brettche-schaft kommen auch 30 jahre ohne aus. bei vielen cavallo-modellen, insbesondere den günstigeren sind die schon nützlich. die stiefel bleiben dann halt länger stiefel und werden nicht so schnell "reit-eimer" - ich denl mal, du weißt, was ich meine. 5. Meine Stiefel sind momentan noch sehr steif. Was kann ich tun, dass sie schneller weich werden? nicht nur reiten, sondern auch laufen. ansonsten könntest du sie auch einfetten, das hat aber ein paar ganz erhebliche nachteile: 1) hast du ein modell, welches nicht rahmengenäht ist, löst das fett die klebung 2) fettest du sie ganz ein, hast du iemlich schnell unförmige reit-eimer - schleißlich hat es einen sinn, daß stiefelschäfte hart sind. 3) die oberfläche wird stumpf/matt 4) fettest du sie nur da ein, wo sie weich werden sollen, entstehen ränder und flecken 6. Gibt es irgendwas das ich beachten muss? haben deine stiefel eine ledersohle, solltest du unbedingt zur schonung dünne gummisohlen draufmachen lassen. bei schmalen, hohen kappen sind auch sporenschoner zu empfehlen. reißverschlüsse, die bis in den schuh laufen, sind empfindlicher. metall-rvs gehen mit talkum oder chalk etwas leichter - so verhinderst du, daß du durch ewiges rumgezerre das futter ausleierst. RVs immer ganz aufmachen. steifel-an und auszieher verwenden. nicht auf der heizung trocknen oder mitsverschmeirt in die ecke stellen - macht das leder kaputt. usw. ich denke, das meiste davon ist ziemlich logisch, da kommst auch selbst drauf, oder? Geändert von GuyWithAPony (10.05.2010 um 14:21 Uhr). |
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#17 (permalink) |
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aufTrab Mitglied
Registriert seit: 08.09.2010
Last Online: 18.12.2011 22:48
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AW: Neue Lederreitstiefel - was muss ich alles beachten?
ich besitze jetzt seit einem tag auch neue lederreitstiefel(von cavallo) weil ich vorher nur so synthetik-leder teile hatte, die jetzt nach nem dreiviertel jahr total brüchig sind und der reißverschluss ist auch kaputt :b
also die verkäuferin meinte dass man sie auf keinen fall irgendwie einfetten soll und auch nicht mit sattelseife reinigen, weil das die stiefel iwie kaputt macht und dass man sie nur mit schuhcreme einreiben soll. sie hat mir auch stiefelspanner empfohlen aber da gibts ja so viele verschiedene ich weiß jetzt auch nicht genau was ich da nehmen sollte.. ![]() |
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#18 (permalink) | |
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aufTrab Stammgast
Registriert seit: 10.03.2009
Last Online: Gestern 11:37
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AW: Neue Lederreitstiefel - was muss ich alles beachten?
Zitat:
1. Meine Königs waren beim ersten Reiten ok. Ich lese von Kempkens (überlege, sowas zu kaufen), dass die auch sofort in Ordnung sind. Einen Stiefel, der mir anfangs weh tut, würde ich nie kaufen. 2. Das kann ich nicht nachvollziehen. Meine Königs haben in der Kniekehle nie gezwickt und reichen immer noch so weit hoch, dass sie nach einem schönen Dressurstiefel aussehen. 3. Ich wische sie immer mit Effax Lederkombi ab, das reicht. Manchmal auch mit einem wasserfeuchten Lappen. Ich hab heut nachgerechnet: Meine Stiefel waren seit Kauf 1994 ca. 1800 mal am Pferd inzwischen und sehen aus wie neu, innen wird das schwarze Leder ein ganz klitzekleines bisschen grau, aber noch muss man genau hinsehen, um das wahrzunehmen. 4. Ich habe nur etwa eine halbes Jahr lang welche verwendet und dann aus Faulheit weggelassen. Meinen Stiefeln geht es gut, sie stehen aufrecht, wenn ich raus schlupfe und dass man den Schaft strecken muss, damit er sich nicht zu weit setzt, kann ich auch nicht bestätigen. 5. Ich fürchte, da hättest Du bei Kauf überlegen müssen, wie steif Dein Modell ausfallen soll. Einen steifen Stiefel bekommt man nach meiner Erfahrung eher kaputt als weich. Der ist ja so gefertigt, weil es viele Reiter gibt, die steife Stiefel bevorzugen, andere mögen eher weiche. 6. Lass sie nicht im Feuchtkalten stehen. Schimmelbefall lässt sich zwar leicht entfernen, ist aber ziemlich unangenehm zu entdecken - und auch nicht zu warm, also nicht unbedingt vor der Heizung parken. Sind die rahmengenäht? Haben die eine Ledersohle und sieht man die Rahmennaht? Dann trag sie zum Schuster und lass Dir je nach persönlicher Vorliebe eine dünne Leder- oder Gummisohle drauf machen. Wenn Du die Rahmennaht durchläufst, hast Du leider verloren, die drauf geklebten Sohlen kannst Du immer wieder neu machen lassen. Sonst fällt mir nix ein. Man meint immer, ui, auf Leder muss man so aufpassen, dabei ist es ziemlich das robusteste, was man bekommen kann - zumindest nach meiner Erfahrung. Übrigens: diese Gummi-Sporen-Überzieher haben meinen Stiefeln eher geschadet als gut getan. Rutschendes Metall richtet keine Kratzer an, rubbelnder Gummi schon. |
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#19 (permalink) |
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aufTrab Mitglied
Registriert seit: 08.09.2010
Last Online: 18.12.2011 22:48
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AW: Neue Lederreitstiefel - was muss ich alles beachten?
Ich habe mal ne Frage an Filou: Wie teuer waren denn deine Königs?
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#20 (permalink) |
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aufTrab Stammgast
Registriert seit: 10.03.2009
Last Online: Gestern 11:37
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AW: Neue Lederreitstiefel - was muss ich alles beachten?
Oh, frag das lieber nicht, sonst ärgern Dich nur die heutigen Preise. 1994 hab ich für einen Komet 250 Mark bezahlt. Wobei, ich seh grade im Internet, wenn man keine bescheuerte Größe hat, so wie ich, kostet der Komet heute das in Euro, was er vor 16 Jahren in Mark gekostet hat. Das geht ja noch, wenn man denkt, was da alles wieviel teurer geworden ist - Ach, wenn ich doch nur einen zweiten Komet genau nach meiner Fußform bekäme! Aber ich fürchte, dazu müsste ich direkt zum Hersteller fahren und damit verfahr ich so viel Geld, dass ich gleich was teureres kaufen kann.
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#21 (permalink) |
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aufTrab Mitglied
Registriert seit: 11.10.2007
Last Online: 22.01.2011 01:36
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AW: Neue Lederreitstiefel - was muss ich alles beachten?
Ich hab mir gebrauchte Stiefel gekauft, das war eigentlich ne gute Sache. Anfangs musste sich der Fuß auf meinen Fuß anpassen, das ging aber recht schnell. Weil die Falten auch nicht ganz perfekt für mich waren, habe ich die Stiefel genau einmal nur dort eingefettet, das war super. UNd es gab keine Flecken oder sonst was.
Bei meinen Stiefelschäften habe ich auch genau einmal die obere Kante eingefettet, weil die so fies in die Kniekehle gestochen hat. Auch das war super. Ansonsten ist Schuhcreme immer gut. Besonders toll glänzend werden die Stiefel, wenn man sie mit einem Seidenstrumpf bearbeitet.
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Viele Grüße Julia
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#22 (permalink) |
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aufTrab Stammgast
Registriert seit: 10.03.2009
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AW: Neue Lederreitstiefel - was muss ich alles beachten?
Oh, ich find, Schuhcreme quietscht halt am Sattelblatt sehr hässlich. Dauerte bei mir immerhin eineinhalb Jahre, bis ich das wieder weg hatte, nachdem mir einmal jemand Schuhcreme empfohlen hatte. Positiver Nebeneffekt: In der Halle machen einem alle Platz, wenn man mit so viel Gequietsche kommt. Dumm nur, dass man es sich selbst auch anhören muss.
Vorsicht auch vor der für Reitstiefel so gelobten Kiwi-Schuhcreme: Mein Schuster mag die gar nicht. Er sagt, die färbt nur schwarz, fettet aber nicht genug und strapaziert damit das Leder sehr. |
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#23 (permalink) |
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aufTrab Mitglied
Registriert seit: 11.10.2007
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AW: Neue Lederreitstiefel - was muss ich alles beachten?
Also meine Stiefel quietschen nicht, auch nicht, wenn ich sie frisch mit Schuhcreme gemacht habe
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Viele Grüße Julia
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#24 (permalink) |
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aufTrab Stammgast
Registriert seit: 10.03.2009
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AW: Neue Lederreitstiefel - was muss ich alles beachten?
Hm, ich kenne niemanden - außer Dir nun - dessen Stiefel nach Schuhcreme-Behandlung nicht quietschen. Komich.
Als meine gequietscht haben, hab ich auch von jedem Mitreiter mindestens einmal gehört "Ach, hast mit Schuhcreme geputzt? Ja, den Fehler hab ich auch schon hinter mir." |
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#25 (permalink) |
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aufTrab Mitglied
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AW: Neue Lederreitstiefel - was muss ich alles beachten?
Ich weiß, dass das Schuhcreme von Erdal war, so eine Tube wo vorn ein Schwamm drauf ist. Halt welche, mit denen ich auch Straßenschuhe putze.
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Viele Grüße Julia
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#26 (permalink) |
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aufTrab Stammgast
Registriert seit: 10.03.2009
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AW: Neue Lederreitstiefel - was muss ich alles beachten?
Ach so, aus der Tube. Dann war es Emulsion. Die hat kein Wachs und damit geht's. Als Schuhcreme kenn ich nur das aus dem Tiegel, das auf Wachsbasis ist und das Wachs erzeugt das Quietschen. Das andere ist eine Fettemulsion mit Farbe.
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#27 (permalink) |
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aufTrab Mitglied
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AW: Neue Lederreitstiefel - was muss ich alles beachten?
Also ich persönlich benutze auch die Kiwi-Schuhcreme, (die, nebenbei bemerkt, wirklich hoch gelobt ist warum auch immer
) die quietscht dann 1-2x nach dem fetten beim Reiten, dann nichtmehr. Weil mich hat ne Bekannte beraten die sich ziemlich gut mit Leder und so auskennt, und die hat eben gemeint dass ich öfters mal sauber machen & einfetten sollte, (aber am Anfang bloß mit wenig Wasser!) bis sie dann richtig "haltbar" und stabil sind. Die Stiefel sollen dann auch richtig wasserabweißend sein, und weicher werden sie auch. Hab ich zumindest bis jetzt gemerkt ![]() |
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#28 (permalink) |
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aufTrab Neuling
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AW: Neue Lederreitstiefel - was muss ich alles beachten?
Zu diesem Thema kann ich dir folgendes aus meiner Erfahrung her berichten:
1. Nach etwa einem Monat waren meine neuen Stiefel richtig eingelaufen. 2. Meine Stiefel haben sich bisher nicht gesenkt. 3. Ich benutze normale Schuhceme. 4. Ich benutze einen Stiefelspanner. Das ist für die Stiefel besser. 5. Ich hatte bei meinen Stiefel keine besonderen Probleme wegen der Steifheit. 6. Möglichst oft anziehen, damit man sich richtig einläuft. Gruß Daniela |
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