Wiesbaden (fn-press). Die Britin Joanne Eccles, der Franzose Nicolas Andreani und das deutsche Team Bleyer der JRG Köln haben die Voltigierprüfungen beim internationalen Kürturnier in Wiesbaden dominiert.
Mit einem deutlichen Vorsprung gewann Joanne Eccles (8,923) mit W.H. Bentley den Wettkampf bei den weiblichen Einzelvoltigierern. Überraschend auf Platz zwei landete die Junioreneuropameisterin Sarah Kay (Sörup/8,520), die vor allem mit einer durch hohe Schwierigkeitsgrade geprägten Kür zu überzeugen wusste. Dritte im Damenwettbewerb wurde Regina Burgmayr (Kirchseeon/7,853) mit Cappucino. Während Pferde und Voltigierer mit der außergewöhnlichen Atmosphäre des Freiluftturniers im ersten Umlauf unter Flutlicht gut zu recht kamen, zeigten sie sich am Finaltag deutlich nervöser. Dies führte teilweise zu unvorhergesehenen Abgängen bei den Kürprogrammen der Damen.

Auf einem für ihn ungewohnten zweiten Platz in Wiesbaden landete Vize-Weltmeister Kai Vorberg mit Record RS v.d. Wintermühle. Der Seriensieger stand seit dem Jahr 2002 immer ganz oben in der Siegerliste. In diesem Jahr holte sich der Franzose Nicolas Andreani mit Idefix de Braize Platz eins bei den Herren. In einem hochklassigen Wettbewerb, bei dem fast die gesamte Weltspitze am Start war, ging der Franzose aus beiden Umläufen als Sieger hervor und erhielt insgesamt 9,393 Punkte. Der zweitplatzierte Kai Vorberg kam auf eine Wertnote von 9,253, gefolgt von Gero Meyer (Lastrup/8,973) mit Grand Gaudino auf Rang drei.

Erneut stellte das Team der JRG Köln seine Kürstärke beim internationalen Turnier in Wiesbaden unter Beweis. Bereits drei Mal waren die Kölner beim Pfingstturnier siegreich und sammelten nach Platz zwei im vergangenen Jahr einen weiteren Sieg hinzu. Von Beginn an gaben die Rheinländer im Gruppenwettbewerb den Ton an und profitierten dabei von einem nervenstarken Pferd Flashlight sowie einer sicheren Kürausführung. Mit 8,809 Punkte setzten sie sich gegen das Team Frankreich (8,193) durch. Pech hatten die beiden weiteren deutschen Mannschaften aus Ingelsberg und Kriftel, die den zweiten Umlauf vorzeitig beendet hatten.

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